Beiträge von Karl-Dieter

    Nein, es macht auch Sinn, wenn die Einkommensdifferenz hoch genug ist.

    Nein, weil 3/5 einfach nur sehr stumpf die Grundfreibeträge verteilt, sprich der mit SK 3 hat beide. Bei 4 mit Faktor kann man das feiner machen.


    Ich vermute, dir ist nicht ganz klar, was die Steuerklasse genau bewirkt

    Nun ist es so, daß es von meinem Wohnort eine sehr schlechte öffentliche Wegverbindung gibt, mit der ich etwa 2 Stunden im schlimmsten Fall für einen Weg benötigen würde.

    Dann ist das so. Oder du nimmst dir unter der Woche eine Wohnung an deinem Arbeitsort.

    Aufgrund der oben genannten Gründe würde ich mich sofort gerne versetzen lassen in eine Schule nahe meines Wohnorts.

    Da das ein anderes Bundesland ist: Kannst du vergessen, du bist Landesbeamtin. Das dauert.


    Die Schulleitung ist allerdings sehr unnahbar

    Trotzdem musst du mit der reden. Meiner Erfahrung nach ist sowas allerdings häufig ein vorgeschobener Grund, der tatsächliche ist, dass man Angst vor dem Gespräch hat.

    Es gibt eigentlich nur einen Grund 3/5 zu wählen: Wenn man immer Steuern nachzahlen muss und lieber im Jahr MEHR Geld zur Verfügung hat, dann aber mit der Steuererklärung die Nachzahlung auf einen Schlag leisten möchte. Ich glaube, für die meisten ist das kein praktikables Szenario.

    3/5 macht nur dann Sinn, wenn man Lohnersatzleistungen pushen will, wie Elterngeld oder alternativ wenn ein Partner wirklich gar keinen oder nur einen pauschal versteuerten Minijob hat.



    Jeder Rechner zur Steuerklassenwahl empfiehlt und übrigens 3/5 als Steuerklassenwahl ;) Bei 4/4 mit Faktor müssten wir auch noch 150 Euro mehr Steuern als mit 3/5 zahlen.

    Kann eigentlich nicht sein.

    Aber bei Medienkritik bin ich mir nicht so sicher, ob in Klasse 7 und 8 das Bewusstsein und teilweise das Verständnis für die Medienproblematik da ist.

    Natürlich. Es geht ja schon darum, dass nicht immer das zuerst angezeigte Youtube-Video auch den Tatsachen entspricht. Es geht ja nicht direkt um die Analyse der hybriden Kriegsführung von Russland im Ukraine"konflikt".

    Zitat

    Bei 17 Stunden müssten mindestens 2 freie Tage drin sein und ewig viele Sprungstunden für Teilzeit beschäftigte ist eh ein Unding.


    17 Stunden wären bei uns 66% (von 25,5) , wieso müssten da MINDESTENS zwei freie Tage drin sein? 3 von 5 Tagen sind nämlich 60%, wieso sollten sich die freien Tage überproportional zur Arbeitszeit reduzieren?


    Die ADO NRW sagt in §17 zu Teilzeitkräften


    Zitat

    (3) Bei der Stundenplangestaltung sollen unterrichtsfreie Tage ermöglicht werden, sofern dies aus schulformspezifischen, schulorganisatorischen und pädagogischen Gründen vertretbar ist; eine überproportionale Belastung durch Springstunden soll vermieden werden.



    Hier ist zwar eine "soll"-Ansage aufgelistet, allerdings mit etlichen Einschränkungen. Alleine wenn man Klassenlehrer ist, kann man diese Regelung quasi damit sowieso aushebeln (und das zu Recht), da es pädagogisch Sinn macht, dass der Klassenlehrer min. 1x pro Tag in seiner Klasse Unterricht hat.


    In etlichen anderen Jobs hat man auch keinen automatischen Anspruch auf freie Tage, bei 50% arbeitet man dann von 8-12 statt von 8-16 beispielsweise.

    Die Aussage von Ärzten, dass bei einer Coronainfektion erhöhtes Risiko für Mutter und Kind besteht, empfinde ich jetzt nicht als "selbstgemachten Stress."

    Auf Basis welcher Datenlage?


    Das RKI sagt beispielsweise folgendes:



    5. Schwangere, Kinder und Jugendliche

    Schwangere

    Zur Empfänglichkeit für eine SARS-CoV-2-Infektion bei Schwangeren gibt es noch keine ausreichend aussagekräftigen Daten. Aufgrund der physiologischen Anpassung und immunologischen Änderungen während der Schwangerschaft kann eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen durch SARS-CoV-2 jedoch nicht ausgeschlossen werden.

    Schwangere mit SARS-CoV-2-Infektion scheinen seltener Symptome zu entwickeln, mit einem entsprechend niedrigeren Manifestationsindex (53, 54).

    Hinsichtlich des Krankheitsverlaufes liegen einige Studien und Fallserien sowie eine populationsbasierte Untersuchung vor (57-60).Diese geben keinen Hinweis für einen schwereren Verlauf von COVID-19 bei Schwangeren im Vergleich zu Nicht-Schwangeren. In zwei Studien mit kleineren Fallzahlen zeigte sich dagegen ein erhöhtes Risiko für schwangere COVID-19-Patientinnen (61, 62). Schwere Verläufe und vereinzelte Todesfälle werden zudem in mehreren kleineren Fallserien und in einer Studie aus den USA beschrieben (63-67).Eine Abschätzung des relativen Risikos wird durch teilweise kleine Fallzahlen und fehlende Bezugsgrößen bzw. mangels Kontrollgruppen erschwert.

    Da COVID-19 mit einer Hyperkoagulabilität (pathologisch erhöhte Blutgerinnung) einhergehen kann und es auch in der Schwangerschaft physiologisch zu einer Hyperkoagulabilität kommt, sollte die Indikation zur Thromboseprophylaxe sorgfältig geprüft werden (68-70).

    Ungeborene Kinder

    Es gibt bisher nur wenige Follow-Up-Daten über Schwangere mit SARS-CoV-2-Infektion , daher können zur Zeit keine validen Aussagen über die Auswirkung einer Infektion auf das ungeborene Kind gemacht werden. Zum Übertragungsweg des Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind siehe Kapitel 1, vertikale Transmission. Grundsätzlich kann hohes Fieber während des ersten Trimenons der Schwangerschaft das Risiko von Komplikationen und Fehlbildungen erhöhen.

    Zur Aufhebung der Maskenpflicht: Ich finde die Entscheidung richtig, gerade für die jüngeren Schüler ist das doch eine enorme Belastung. Bin allerdings auch gespannt, was das wird.


    Hier irgendeine gespenstische Kulisse von hunderttausenden Neuinfizierten aufzumachen halte ich aber für absolut übertrieben, die Kitas und GS fahren das Modell schon länger so und da hat sich das bis jetzt nicht unbedingt als Problem herausgestellt.

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