Die Krankmeldung per E-Mail hat auch den Vorteil, dass sie früher als der Telefondienst da ist, erfolgen kann. Das Erstellen des Vertretungsplans für den jeweiligen Tag wird so erheblich erleichtert, weil man eben nicht auf Zuruf, gerade während einer Krankheitswelle, am Telefon sein kann UND gleichzeitig in Untis arbeiten muss. Die Vorlaufzeit für den Plan ist dadurch so kurz, dass die Person, die das in dem Moment übernehmen darf, wirklich Stress bekommt.
In der telefonischen Krankmeldung sehe ich keinen Mehrwert außer einer möglichen Kontrollfunktion - und sei es nur dadurch, dass die Hemmschwelle des Krankmeldens wegen des dann bestehenden möglichen Rechtfertigungsdrucks erhöht wird.
Sehe ich hier absolut anders. Ich habe das Telefon neben dem PC stehen, man kann hier problemlos einen Anruf entgegennehmen und parallel in Untis arbeiten. Das sollte man schon können, sorry. Und eine kurze Vorlaufzeit entsteht ja unabhängig von dem Medium, wie die Krankmeldung eingeht. Ob Elfriede sich jetzt um 07:39 per Mail oder per Telefon krankmeldet, macht keinen Unterschied.
Der wichtigste Vorteil für mich ist aber: Am Telefon habe ich die Möglichkeit Rückfragen zu stellen - das ist per E-Mail, zwar auch möglich, aber nur zeitverzögert. Mir geht es nicht um Rückfragen nach Art der Krankheit oder nach irgendwelchem Vertretungsmaterial, sondern um organisatorische Sachen wie "Alles klar, du kannst an der Exkursion nicht teilnehmen. Weiß deine Co-Klassenlehrerin Bescheid, dass sie einspringen sollte oder sollen wir das regeln?" oder auch "Wie lange meldet du dich krank?" etc pp.