Beiträge von Karl-Dieter

    Beantworte doch mal die Frage ganz konkret - warum willst du in der Öffentlichkeit eine tödliche Waffe mit dir herumtragen?

    Zur Selbstverteidigung. Ich selber will das übrigens gar nicht so, aber ich will die Möglichkeit haben, es zu können. Ich sehe nicht ein, warum der Staat seinen Bürgern diesen effektiven Schutz für sein Leib und Leben grundlos verwehrt und im Gegensatz Sachen erlaubt sind, die viel gefährlicher sind (siehe Alkohol).
    In deiner Demokratie müssen übrigens Verbote begründet werden, nicht das Erlaubt-sein von etwas.

    Gegenfrage: Warum sollte es dem Bürger untersagt sein, in der Öffentlichkeit eine tödliche Frage mit sich herumzutragen, insbesondere wenn Zahlen aus vergleichbaren Staaten hier keine Problematik darstellen? Beispiel: Massachusetts. Große Stadt mit Boston, insgesamt ähnliche Einwohnerdichte wie Deutschland - Mordrate auch ähnlich hoch. Und wie gesagt, ein Großteil der Morde passiert in den Gangkriegen.


    ich glaube fast, du hast keine Lust auf eine ernsthafte Diskussion zu dem Thema, so wie du auf Nebenschauplätze und Kleinigkeiten ausweichst

    Ich denke, dass ich - wenn man mal von der ursprünglichen Flüchtlingsdiskussion absieht - der einzige bin, der irgendwelche Zahlen und Fakten geliefert hat, die meine Position untermauern. Wenn für dich das Argument, dass man doch einen kleinen Penis hat, mehr eine ernsthafte Diskussion ist - okay.

    Genussmittel wie Alkohol

    Interessantes Genussmittel:

    - In Baden-Württemberg stand 2007 fast jeder dritte Täter unter 21 unter Alkoholeinfluss.
    - Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2013 von insgesamt 172.071 aufgeklärten Fällen im Bereich der Gewaltkriminalität 53.071 Fälle (32,1 %) unter Alkoholeinfluss verübt (2012: 32,1 %). Insbesondere bei den schweren und gefährlichen Körperverletzungsdelikten (46.307 Fälle), deren Anteil im Vergleich zum Vorjahr leicht von 35,5 auf 34,6 Prozent zurückging, prägt Alkoholeinfluss weiterhin die Tatbegehung in erheblichem Umfang. Eine Schweizer Studie legt den Umstand nahe, dass bei rund 40 Prozent der Gewalthandlungen, die der Polizei bekannt sind, Alkohol im Spiel ist (Keller u. a., 2008).

    (...)

    Oft sind die Täter alkoholisiert: 51% der Männer, die gegenüber ihrer Partnerin körperlich und/oder sexuell gewalttätig sind oder waren, trinken zu viel Alkohol. In Fällen von sexueller und sehr schwerer körperlicher Gewalt sind sogar zwei Drittel der Männer stark alkoholisiert. Laut Studie übten Männer, deren Alkoholkonsum erhöht war, etwa doppelt so häufig körperliche und/oder sexuelle Gewalt gegenüber ihrer Partnerin aus wie Männer ohne erhöhten Alkoholkonsum.

    http://www.aktionswoche-alkohol.de/hintergrund-alkohol/gewalt.html


    300 Verkehrstote pro Jahr durch Alkohol, 15 000 Verletzte durch Alkoholunfälle.
    http://www.kenn-dein-limit.info/alkohol-im-strassenverkehr.html


    Also ja, warum sollte ich das nicht vergleichen? Weil die Schäden (volkswirtschaftlich, psychisch und physisch) durch das "Genussmittel" ungemein schwerer sind als der Waffenbesitz in Deutschland?

    Ich würde sagen, du hast die "bildliche" Erklärung auf der Internetseite als "Bedeutung" verstanden.

    Das ist mir schon bewusst. Auch hier passt es nicht.

    a) Ist nicht nachgewiesen, dass die Verfügbarkeit von Schusswaffen die Suizidrate erhöht (rein von den Korrelationen her eher das Gegenteil) b) gibt es sowieso schon genügend Möglichkeiten für Suizid c) Ist generell die Frage ob Suizid eine "unvernünftige" oder "kriminelle" Handlung ist und nicht vielmehr die Entscheidung aus freiem Willen eines souveränen Menschen.

    Warum sollte irgendwer mit 'ner Knarre in der Gegend rumlaufen wollen?


    Warum sollte irgendwer Motorrad fahren wollen? Warum sollte irgendwer Alkohol trinken wollen? Warum sollte man Basketball spielen wollen? Warum sollte man Basejumping machen wollen? Warum sollte man Rauchen wollen? Warum sollte man mit umweltverschmutzenden Flugzeugen von Hamburg nach Hannover fliegen wollen?

    Ich glaube an der Stelle ist die Diskussion - zumindest zwischen uns beiden - dann wohl beendet. Das kann ich beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen.

    Zur Bedeutung des Sprichworts:


    Zitat

    uch eine sonst anständige Person kann in Versuchung kommen, die Regeln zu übertreten, wenn es sich anbietet; Man sollte niemandem die Gelegenheit geben, etwas zu stehlen

    Verwende Sprichwörter die passen. Dann darfst du dich nachher beschweren, wenn jemand sie nicht versteht.

    Der Beamte erhält als Rente + Pension maximal das, was er auch als maximale Pension erreichen würde

    Hier aber bitte vorsichtig sein, hier muss man unterscheiden:

    Wenn dein Ruhegehalt 44,5% deiner letzten Bezüge beträgt, dann ist das aber nicht mit "maximale Pension" gemeint, sondern mit maximale Pension ist hier 71,75% gemeint. Also nicht den ersten Wert annehmen.

    Weiterhin werden Teilzeitbeschäftigungen nur anteilig gerechnet. Hast du z.B. 10 Jahre lang mit 50% gearbeitet, wird das wie 5 Jahre gerechnet.

    Ansonsten können folgende Zeiten noch berücksichtigt werden:

    • als Angestellte/r oder Arbeiter/in im öffentlichen Dienst, wenn diese Zeiten ohne zeitliche Unterbrechung vor der Ernennung in das Beamtenverhältnis lagen und zur Ernennung geführt haben

    http://www.lbv.bwl.de/fachlichetheme…higedienstzeit/

    Das müsstest du mal überprüfen lassen, ob das bei dir auch geht. Dann hättest du ja einen deutlich höheren Prozentsatz.


    --

    Zum Basistarif PKV: Ich weiß gar nicht, ob du da so ohne weiteres reinkommst. Der ist eigentlich für Leute gedacht, die irgendwie nen Kiosk haben und bei denen die PKV jetzt exorbitant teuer wurde usw.

    ... und noch was ... was soll eigentlich immer dieses latent arrogante "kannst du nicht lesen" Getue? Ich bin einfach nicht Deiner Meinung. Punkt.

    Das habe ich durchaus verstanden, nur behauptest du weiter irgendwelche unsinnigen Fakten oder springst von einem Thema aufs andere. Wenn du deine Meinung wenigstens irgendwo ansatzweise belegen würdest, dann ist das okay, aber ich vermisse jegliche sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema deinerseits.

    (Viel Schusswaffen in der Schweiz => Hohe Suizidrate => deutlich niedriger als in Deutschland => Diebstahlrate. HÄ?)


    Noch eine andere Sache: Du vertrittst ja anscheinend die Einstellung, dass Schusswaffen verboten werden sollte, weil es dann sicherer wird - deiner Meinung nach.

    Das Problem ist aber, dass wenn man ständig alles verbietet, man irgendwann in einem Polizeistaat landet.

    Interessanterweise sind so Sachen wie Alkohol, überhaupt nicht in der Diskussion

    Zitat

    Der Vergleich zeigt: Gewalttaten werden vermehrt unter Alkoholeinfluss begangen. Straftaten, die in die Kategorie „Gewaltkriminalität“ fallen, sind zum Beispiel Sachbeschädigung, gefährliche und schwere Körperverletzung sowie sexuelle Nötigung und Vergewaltigung – bei all diesen Straftaten ist der Prozentsatz der alkoholisierten Tatverdächtigen höher als bei anderen Straftaten.

    (...)
    Danach haben 32,1 Prozent (also ein knappes Drittel) aller Tatverdächtigen eines Gewaltdelikts ihre Tat im alkoholisierten Zustand begangen.


    http://www.kenn-dein-limit.info/news/artikel/a…oleinfluss.html

    Wenn wir z.B. Alkohol verbieten würden, DANN wäre es DEUTLICH sicherer auf den Straßen.

    Ich möchte damit sagen, dass Gelegenheit Diebe macht.

    Wie man von der angeblich so hohen Suizidrate in der Schweiz jetzt auf den Diebstahl von Schusswaffen kommt - das musst du mir jetzt aber noch mal erklären.

    ich bin nicht willens, konventionen zu befolgen, nur weil sie gerade konventionen sind

    Was machst du, wenn deine Deutsch-Oberstufenschüler eine komplett kleingeschriebene Abiturklausur abliefern?

    .. und wenn sie sich mit der Schusswaffe verteidigt, ist er mit höherer Wahrscheinlichkeit [lexicon='tot',''][/lexicon], als würde sie ihm gepflegt ins Gemächt treten (vorausgesetzt es ist ein Mann)

    Ja... und? Dann ist er halt [lexicon='tot',''][/lexicon]. Er hätte die Joggerin nicht angreifen müssen. So einfach ist die Sache. Hat sie keine Möglichkeit sich zu verteidigen, ist sie mit höherer Wahrscheinlichkeit [lexicon='tot',''][/lexicon] oder vergewaltigt, als wenn sie wirksame Distanzmittel hat. Und "gepflegt ins Gemächt treten" als wirksames Selbstverteidigungsmittel, es gibt wenig risikoreicheres als auf Körperkontakt zu gehen.

    Mich wundert, dass du (wie in diesem Beispiel) das sexuelle Selbstbestimmungsrecht oder die körperliche Unversehrtheit des Opfers unter der Unversehrtheit des Täter siehst.


    Warst Du schon mal in Bern? Dein Vergleich Bern - Berlin ist wirklich vollkommen lächerlich.

    Ja, war ich. Und du hast meinen Beitrag immer noch nicht verstanden. Wenn sich Leute umbringen wollen - dann tun sie es. Unabhängig von der Waffendichte oder der Art/Größe der Stadt.

    Die hohe Mordrate in den USA entsteht nämlich zum Großteil aus den sozialen Spannungen und dem großen Wohlstandsgefälle, was gerade in den Großstädten auffällig ist.
    Das erkennt man auch daran, dass ein Großteil der Morde (insbesondere in Bezug auf die Verteilung der Hautfarbe in der Bevölkerung) sog. "Black-to-Black"* Morde sind:

    https://www.fbi.gov/about-us/cjis/…fender_2013.xls

    Die USA haben insbesondere in solchen Städten ein großes Problem mit der Bandenkriminalität, alleine in Los Angeles gibt es beispielsweise 120 000 Gangmitglieder die in knapp 1000 Gangs konkurrieren. Und die bringen sich gegenseitig um. Das würden sie aber auch so oder so machen.


    *Bevor mir das einer unterstellt: Ich möchte damit nicht suggerieren, dass Schwarze aufgrund ihrer "Natur" eher Leute umbringen, sondern sie haben aufgrund der sozialen Umstände häufiger einen geringeren Schulabschluss, seltener eine Berufausbildung, sind daher häufig ärmer und begehen dann häufiger Verbrechen.

    Ich würde sagen, Thamiel hat die Diskussion gewonnen - Karl-Dieter hat zuerst die Rechtschreib-Karte gezogen.

    Die Rechtschreib-Karte bezog sich überhaupt nicht auf Thamiel, sondern auf kecks, der unwillens -oder unfähig- ist, die Shift-Taste zu benutzen.


    Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Berlin und Bern ... nun ja, fängt beides mit B an. Wenn Du Bern mit irgendeiner deutschen Stadt vergleichen willst, nimm mal lieber sowas wie Heidelberg. Soll das jetzt heissen, weil in Bern nix passiert, darf man in Berlin ruhigen Gewissens jedem, der eine haben will, eine einsatzfähige Waffe in die Hand drücken?

    Wer gewisse Voraussetzungen erfüllt - ja, wieso nicht? Hast du meinen Beitrag auf der vorherigen Seite nicht gelesen, warum man durchaus auch unterschiedlich große Städte miteinander vergleichen kann?


    Wusstest Du, dass die Schweiz z. B. eine verhältnismässig hohe Suizidrate hat?


    Ja, aber immer noch deutlich niedriger als in Deutschland (Schweiz: 11,1, nur Männer: 16.6) (Deutschland: 12,5, nur Männer: 18,9) )(Suizide auf 100k). Bewirkt also die bessere Verfügbarkeit von Schusswaffen eine niedrigere Suizidrate, oder was möchtest du mir damit sagen?

    (Übrigens, zum Vergleich: USA 12,6, also nur 0,1 höher als Deutschland. Bei deiner Andeutung und den "amerikanischen Zuständen" muss man ja davon ausgehen, dass die sich ständig selbst umbringen)

    (Zusatz: Japan 24,4, laut deiner Logik dürften diese Zahlen ja gar nicht wahr sein, da so gut wie gar keine Schusswaffen vorhanden).

    Was ich damit sagen möchte: Ob sich Leute selber umbringen oder ob sie andere umbringen, hat rein überhaupt gar nichts mit der Verfügbarkeit von Schusswaffen zu tun. Sondern das hat in den meisten Fällen etwas mit der Sozialisation, der Gesellschaft und den sozialen Zuständen zu tun. Nur weil eine Kollegin von dir z.B. während des abendlichen Joggens eine kleine Schusswaffe mit sich führt, führt das nicht dazu, dass sie auf einmal Leute umbringt. Sie kann sich aber besser verteidigen, wenn jemand sie angreift. Weil der Angreifer kümmert sich nicht um Gesetze.

    wie kann man nur mit einem tötungsinstrument rumlaufen wollen als gewöhnlicher bürger? wovor hast du angst? oder ist dein*** zu kurz? willst du leute ermorden können? oder warum?


    Was ist das eigentlich für eine Diskussionskultur hier? Redest du auch so mit deinen Vorgesetzten, Freunden, Verwandten und Schülern? Bist du tatsächlich Lehrer? Von deiner mangelhaften Rechtschreibung mal abgesehen.


    Im Übrigen ist es linksgrüne Träumerei von dir zu denken, dass man nur mit einer Schusswaffe jemanden ermorden kann. Der größte Teil der Tötungsdelikte in Deutschland geschieht mit Haushaltsgegenständen, sprich Messer u.ä.

    Also zusammengefasst: macht nichts, wenn man 20 einsatzbereite Schusswaffen im Schrank stehen hat solange man nur keinen zum Erschiessen findet.

    Natürlich, spielen da völlig andere Faktoren eine Rolle. Damit wollte ich lediglich sagen, dass dieser Automatismus "Waffen = viele Morde" absoluter Unfug ist. Wie du selber ja vermutlich weißt, ist in der Schweiz die Waffenrate auch sehr hoch, trotzdem passiert da nicht viel mehr als in Deutschland. In Berlin werden z.B. weitaus mehr Leute (pro 100 000) getötet als in Bern, obwohl die Waffendichte in Bern sehr viel höher ist.

    In Abwandlung eines bekannten Sprichwortes: "Gelegenheit macht Schützen." Zuviel Konsequenz gekoppelt mit zu geringer Reizschwelle.

    Hast du dafür irgendwelche Belege?

    Da du ja "Informiert (bist)" erwarte ich von dir jetzt mehr als das übliche "Guck mal nach Amerika, wir wollen hier keine amerikanischen Zustände!" Die "amerikanischen Zustände" sind aber eben auch z.B. Vermont, nahezu keine Regulierung des Waffenrechts, aber quasi keinerlei Delikte mit Schusswaffen, noch weit weniger (auf 100 000) als in Deutschland.

    Aber wie gesagt, ich hätte gerne Belege.

    Kannst ja nach Texas auswandern.


    Bis auf Amerikanisch-Samoa u.ä. Überseegebiete ist das verdeckte Waffentragen eh schon in allen US-Bundesstaaten erlaubt:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Concealed…e_United_States


    Falls du auf das neue Gesetz in Texas anspielst, das bezieht sich auf das offene Tragen von Kurzwaffen (Langwaffen sind eh schon länger erlaubt).
    Auswirkungen auf Amokläufe & Co. hat es übrigens in keinster Weise, weder fördert noch verhindert es sie:

    Duwe, G.; Kovandzic, T.; Moody, C. E. (1 November 2002). "The Impact of Right-to-Carry Concealed Firearm Laws on Mass Public Shootings". Homicide Studies 6 (4): 271–296

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