Beiträge von Kapa

    Einige spannende Hobbies im Thread dabei 😊


    Bei mir sind es:


    - Dudelsack spielen/lernen (zum Leitwesen meiner Frau)

    - Laufsport (alles außer Straßenläufe, sprich: Trails, Triathlon und Ultras) + Sport allgemein (Bouldern, Calisthenics, Schwimmen, Wandern)

    - Lesen (vor allem historische Sachbücher)

    - Sprachen lernen (ich Versuch mich grad am Gälischen)

    - draußen arbeiten (Ein Garten voller Obst und Gemüse für das selber einlegen und alkoholische Getränke draus zaubern)

    - Schiffmodelle aus Holz selber bauen

    Vielleicht ist es auch ein Kollegium, indem man nicht sagen kann oder will, dass man eine chronische Erkrankung hat? So oder so, bei uns gibt es dieses Problem nicht.

    Kann alles sein.

    Ich halte es bei Krankmeldungen einfach:

    „Ich melde mich für heute / von bis krank“ + ich frage bei Kollegen die krank sind nicht nach (hat mich nicht zu interessieren). Einige Kollegen zelebrieren ihr Kranksein Recht theatralisch. Einige gehen ganz offen mit schweren Erkrankungen um. Und wieder andere prahlen halt damit das sie einfach wenn sie keine Lust haben (z.B. nach nem Partywochenende) zu DocScheinchen gehen. Letztere finde ich zum kotzen.

    Das liefert dir trotzdem keine Erkenntnis für den Einzelfall.

    Stimmt. Die Erkenntnis kommt durch Kollegen die ganz offen im Lehrerzimmer mit prahlen das sie halt bei keine Lust zu DocScheinchen gehen und das Scheinchen kriegen ohne den Arzt gesehen zu haben.

    Der Rest ist akzidentelle Verallgemeinerung. Das sagt nichts über die übrigen Patientinnen und deren Gesundheitszustand. Insbesondere nicht im Einzelfall.


    Wenn du meinst, dass diese Ärztin nicht standesgemäß handelt, wende dich an die zuständige Kammer. Lass’ das nicht an den Patientinnen aus.

    Es ist in der Region allgemein bekannt das: „Wenn du mal kein Bock hast, geh zu xy“….


    Das hat nichts mit Verallgemeinern zu tun, leider. Schön wärs. Und die Kammer ist tatsächlich mehrfach eingeschaltet worden, kann aber nicht handeln (Aussage von jemanden aus der Kammer).

    An einer Schule hier in der Gegend wurde einem solchen Kollegen schon mal eine Attestpflicht ab dem 1. Tag auferlegt. Das macht die Sache ein bisschen ungemütlicher. Ansonsten kann man nicht viel machen. Das ist halt die Kehrseite des Beamtentums, dass es immer Menschen gibt, die die Bedingungen ausnutzen.

    Aber nur dann wenn es nicht, wie in meiner Umgebung gut bekannt, Ärzte gibt, die quasi die unterschriebenen gelben Scheine schon im Vorraum liegen haben.

    Da fängt es dann eklig zu werden. Kann man im Endeffekt dann aber auch nichts daran ändern wenn jemand einen Arzt findet der bei jedem schniefen erst mal für vier Wochen krank schreibt.

    Ich würde mich über ein dienstliches IPad freuen. Selber habe ich nämlich kein Tablet und sehe bisher auch keinen nutzen für mich privat (dafür hab ich halt einen super Rechner mit drei Monitoren 🙈).

    Unser Schulträger kann aber derzeit keine Geräte zur Verfügung stellen.

    Derzeit kannst du genau 4 Sachen den Leuten sagen:

    • Leg dir den Notvorrat nach BBK an ☑️
    • Mach einen erste Hilfe Kurs ☑️ (sogar Combat Medic)
    • Zieh nicht in alte Flutgebiete ☑️
    • Erwarte keine Hilfe ☑️

    Für viele ist der erste Punkt kaum möglich. War letztens erst wieder bei einem Freund in Potsdam: 100m2 Wohnung, Abstellkammer nicht mal 2m2 groß und der Keller auch nicht wirklich größer. Küche ebenfalls Mini was staumöglichkeit angeht.

    Kapa: Siehst du denn noch irgendeine realistische Chance auf einen "Sieg" der Ukraine?

    „Sieg“ ist ein Trugschluss, die Ukrainer müssen nicht gewinnen, sie müssen lediglich weiterkämpfen bis die russische Bevölkerung die Schnauze voll hat.


    Ein Großteil der Speznaz ist aufgerieben (22. Brigade hat ca. 95 ihrer Fahrzeuge verloren, 25. Regiment ist komplett aufgerieben, von der 364. Brigade sind grad noch 14% am Leben) und das ist Putins Elite. Die Jungs haben eine Ausbildungszeit von 4 Jahren, ähnlich wie bei vielen anderen Spezialeinheiten wachsen neue Rekruten aber nicht auf Bäumen.


    Also ja, es besteht eine Chance auf einen Sieg und ganz sicher werden viele Einheiten in den asymmetrischen Krieg übergehen falls Russland sich „überrennen“ sollte. Allein was Putin da an die Front an Material schickt und verheizt ist gruselig. Im Pbrigen droht er schon länger mit Atomwaffen wenn die NATO sich einmischt, auf der anderen Seite tönt er im Staatsfehrnsehn aber immer wieder das die NATO bereits in der Ukraine aktiv ist. Da ist eine Menge Säbelrasseln dabei.

    Zu 2) Freute mich, dass du davon überzeugt bist. Ich bin es nicht und möchte es auch nicht testen. Selbst wenn du recht hast, reicht vielleicht der nicht nutzbare Teil aus. Das ist schon ein Unterschied zu Hitler, der am Ende sich selbst gerichtet hat. Wenn er die Atombombe gehabt hätte....


    Zu 4 und 5) offensichtlich reicht das aus, um das Versprechen unser Tante vom Völkerrecht, Russland zu ruinieren, nicht aus.


    Der Papst hat recht, die Ukraine steht mit dem Rücken zur Wand und muss das Bestmögliche für die Ukraine raushandeln.

    Im Umkehrschluss müssen wir dann alle hinnehmen das Putin sich weiterer Staaten „annimmt“ (Baltikum, Transnistrien, Moldawien, vlt. noch Teile Polens/Rumäniens/Ungarns/Deutschlands).

    Um deinen Vergleich mit Hitler zu nutzen: Der hat nämlich auch nicht aufgehört als die CSR freimütig an ihn weitergegeben wurde.


    Wie läuft dass dann deiner Meinung nach wenn er mit der Ukraine nicht aufhört sondern sich weitere souveräne Staaten aneignet und, nachdem er mit seiner Umerziehung/Vernichtungspolitik aller ukrainischen Opposition fertig ist (z.B. durch Massenmorde an ehemaligen Kämpfern gegen ihn/Zwangsadoption und Verschleppung von Kindern), die gleichen Dinge in den neu ins Auge gefassten Gebieten weitermachen lässt? Wieder klein beigeben und zulassen das Teile der EU ganz offen in seine Hände fallen?


    Der Mann wird nach der Ukraine nicht aufhören.

    Zu 1.) für die Ukrainer schon und für die Weltordnung hinsichtlich UN auch, denn unrechtmäßige Gebietsanektionen anzuerkennen bedeutet in dem Falle tatsächlich eine Niederlage und ein im Stich lassen der dort ansässigen Bevölkerung die dem russischen Willen dann komplett ausgeliefert ist.


    Zu 2.) er verfügt über atomwaffen die größtenteils nicht einsatzbereit sind und riskiert ganz bewusst weitere Eskalationen.


    Zu 3.) er soll sich aus der Ukraine verpissen und die Ukrainer in Ruhe lassen. Alles andere ist augenwischerei und das er bereits den Blick auf andere Regionen legt (Transnistrien, Moldawien und Baltikum) ist nichts Neues.


    Zu 4.) militärisch betrachtet ist Russland unfähig. Ihr einziger Vorteil ist der massive Einsatz von Material und Menschen ohne Rücksicht auf Verluste.


    Zu 5.) mit kaum nennenswerten echten Verbündeten.

    weil die Regionen, in denen sie leben, nicht direkt vom Krieg betroffen sind, wenn man von nächtlichen Drohnenangriffe absieht.

    Also wenn mein Land sich im Krieg mit ner ehemaligen Weltmacht befindet und „nur mal“ nächtliche Angriffe mit unbemannten Kriegswaffen aushalten muss, wär mir das immer noch zu viel Krieg daheim. Vor allem wenn ich dann noch nicht mit rechnen kann das der Gegner mich nicht nur aufgrund meiner Volkszugehörigkeit platt macht oder meine Kinder entführt.


    Find ich makaber. Ähnliches gilt für Afghanistan wo Leute zurückgeschickt wurden weil ihre „Region sicher“ ist. Ich hab da unten gedient und weiß wie die Taliban, wenn sie in „sicheren Regionen“ mal unterwegs waren, mit vermeintlich Verbündeten des Westens umgegangen sind (und mit deren Familien). Definitiv nicht erstrebenswert.

    Breslau hat derzeit 30% ukrainische Einwohner….. das wird bei einem Sieg Russlands dann definitiv mehr.


    Russland die Hand zu reichen wäre richtig, wenn es nicht den lieben Putin an der Macht hätte. An der jetzigen Stelle wird jede Friedensverhandlung, die Russland einen Vorteil verschafft, von Russland schamlos ausgenutzt werden.

    Bekommen bei euch auch andere Besucher, Lesepaten usw. auch keinen Kaffee? So ein Buffet mit unterschiedlichen Angeboten finde ich immer übertrieben, aber irgendeine kleine Stärkung von Gästen ist doch pure Höflichkeit. Das hat m.E. nichts mit der Bestechung von Prüfern zu tun. Kommt jemand vom Schulamt: Kaffee und Butterbrezeln, helfen die Eltern beim Weihnachtsbasteln: Kaffee und Butterbrezeln, kommen Prüfer: Kaffee und Butterbrezeln.

    Nur bei den Kirchen gibt es nach dem Gottesdienst Kaffee und Hefezopf.

    Darum kümmert sich dann der Förderverein.

    Vom Schulamt kriegt bei uns grundsätzlich nur der Kaffee, der vorher anmeldet das er eine Kanne erwartet…bzw. wenn der Gesprächspartner Schulunterricht selbst Kaffee holt wird nachgefragt.

    Vor Ort kriegen wir im Schulamt bei Besprechungen nämlich in der Regel auch nichts.


    In meiner Refzeit gab es eine Seminarleitung die erwartet hat das verschiedene Wurst-, Köse- und Brötchensorten auf dem Tisch stehen. Plus frisches Obst, aber bitte nur Bio.

    Das wurde vom Hauptseminar und den Schulleitungen als gegeben hingenommen. Meine Schulleitung hatte auf den Herren einen Hass deswegen, hat aber selbst nie Flagge bekannt.

    Den Herren hatte ich bei mir in der Prüfung zu sitzen und jemand von der Gewerkschaft auch. Der Herr mahnte in der Auswertung an, dass er es unerhört findet das er den Tag hungrig zubringen musste weil nichts vorbereitet war.

    Da hat dann die Gewerkschaftliche Vertretung klar gemacht das damit jetzt Schluss sein sollte.

    Vor kurzem hatte ich das Vergnügen mit der Person wieder zusammenarbeiten zu dürfen im Zuge einer Referendarin an unserer Schule. Das Gespräch kam auf die Situation von damals und er teilte mir mit das er ohne die Gewerkschaftsvertretung mich aufgrund dieser Dreistigkeit zwei Noten schlechter bewertet hätte.

    Ich finde an der Stelle schlimm dass er einfach so weiter macht und nicht versteht dass das eine Form unprofessionellen Verhaltens ist, das gar nicht geht.

    Mir sind einige SrL bekannt die trotz geltenden verbots weiter erwarten dass Refis sie bewirten und die Schulleitungen unterstützen da teilweise (wenn auch passiv durch wegschauen).

    Wir sind aber nicht in der freien Wirtschaft und auch dort ist es fraglich, ob es erwartet werden darf das jemand der seinen Job zu machen hat, extra verköstigt werden muss.

    Viele Schulträger stellen kein Budget für Versorgung bereit, warum auch.

    Wenn ich als Politiker verköstigt werde wenn ich irgendwo zu Gast bin ohne das ich was zahle, finde ich das ebenfalls äußerst fragwürdig weil ich mich damit in ein mögliches Abhängigkeitsverhältnis bringe (Leistung = Gegenleistung).


    Man muss auch niemanden sagen das er seine Brötchen selber schmieren soll. Das ist selbstverständlich und gehört sich so. Zu erwarten das jemand anderes mich verköstigt ist dreist.

    Wenn euer Hausmeister nicht für die Müllentsorgung zuständig ist (was steht in der Jobbeschreibung?), dann ist es so. Das Zeug würde ich dann aber auch nicht selbst entsorgen (weil evtl. schwer oder gefahrenstoffbelalstet und dementsprechend nicht in meiner Tätigkeit versichert).


    Die letzten Schulleitung-Schulaufsichtsbehörde-Zusammenkünfte bei denen ich unsere Schule vertreten durfte waren im Übrigen so organisiert, dass die Schülerfirmen/Schülercafeteria im Vorfeld eine speisenauswahl rumgeschickt hat und dann die Anwesenden bei Nutzung des Angebots ihr Essen auch selbst bezahlt haben. Die nicht genutzten Speisen wurden dann sehr günstig für die Lehrkräfte und Klassen zur Verfügung gestellt. Hat bei unserer schulaufsicht auch erst einmal für Unmut gesorgt weil man erwartet hat, dass man alles geschenkt bekommt…mittlerweile wird das aber explizit gewünscht da es den Schulen zu Gute kommt.


    Bist du mittlerweile keine Lehrerin mehr oder warum schreibst du „weil ihr im Lehrerberuf“?

    Verköstigung, egal welcher Art, von Menschen die ihrer Pflicht nachkommen, ist nicht Aufgabe von Referendaren, Schulleitern oder Sekretariat.


    Ich bin mittlerweile bei Schulvisitationen dabei und auch hier meinen einige Schulleitungen, uns was auftischen zu mischen. Dahingehend hatte ich schon einen Disput mit einer Kollegin die das für selbstverständlich erachtete und sich da durchaus hat leiten lassen.

    Ich verdien gut, es kommt teils der Schulleitung Bezahlung nahe….almosen brauche ich nicht und ich finde es schöner, wenn ich professionell empfangen werde und was in die kaffkasse mit geben kann so wie jeder andere auch. Weil ich mach meinen Job.

    Ich frage mich dann doch, ob es Lehrerzimmer gibt, in denen es keinen Kaffee (auch für "Gäste") gibt. 8 Stunden alter Kaffee aus der Thermoskanne hebt nicht unbedingt die Stimmung. Jetzt werde mal nicht kleinlich, Fischkopp ääh Friesin. Und Verdurstenden wird man auch ein Wässerchen gönnen, selbstverständlich.

    An meiner derzeitigen Schule gibt es keine Kaffemaschine. Instantkaffee evtl. noch aber nein, sonst nichts.

    An der vorherigen Schule habe ich fürs Lehrerzimmer eine Kaffeemaschine organisieren können (Förderverein bezahlte, ein Freund der im kaffemaschinengeschäft arbeitet hat uns ein älteres Produkt eines hochkarätigen vollautomaten günstig organisiert). Nach 3 Monaten war das Ding einfach nur noch widerlich weil sich niemand verantwortlich gefühlt hat das Teil mal grundlegend sauber zu halten. Gabs dann halt keinen Kaffee mehr weil Schimmel eklig ist.

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