Beiträge von Kapa

    Die Frage bei den Klamotten ist doch einfach ob es dem Anlass angemessen ist und ob alles zusammenpasst.

    Wenn ich im Kilt antreten will, mach ich das. Wenn ich zur Mottowoche wie ein Penner oder eine aufgemickte Schickimicki kommen will mach ich das.

    Ich trage auf Arbeit meist lange Stoffhose und Hemd, war damit oft im Vergleich zu den Schulleitungen die ich erlebt habe overdressed. Für mich ist das Dienstkleidung, wenn ich nach Hause komme ziehe ich sportzeug an.

    Auf Wandertagen und Sportfesten habe ich in der Regel sportzeug an. Zu Prüfungen immer auch ein sacko dabei und zu abschlussfeiern ein entsprechendes Outfit im Sinne eines Anzugs (meist im britischen Stil mit Weste und Taschenuhr).

    Ich lauf mit anzugschuhen, Wanderschuhen, bunten Laufschuhen und barfussschuh auf Arbeit rum (da achten tatsächlich Kollegen und Eltern drauf 🫣).


    Ich wurde wegen meiner Kleidung schon angezählt von SL, SR, Lehrerrat, Kollegen und Eltern…..und jedes Mal gab es die gleiche Antwort:

    Wenn eine Dienstkleidung erwartet wird, ist diese vom Arbeitgeber konkret vorzugeben und steuerlich abzusetzen.

    Also mal zu den beiden Klassen die der Kollege bekommen hätte:


    Jeweils 4-5x diagnostizierte Schüler mit einer positiven Lerneinschränkung + ca 7-8 weitere nicht diagnostizierte verhaltensauffällige SuS. Eltern die sofort jegliche Kommunikation in Social Media öffentlich machen und stunk machen + in Brandenburg ist nach dem Klassenleiterverweis (Erziehungsmaßnahme) seit letztem Schuljahr alles ordnungsmaßnahme die nur noch durch die Schulleitung behandelt werden darf (was bei uns schwierig ist, wir arbeiten dran).

    Dann bewirb Dich auf Beförderungsstellen an anderen Schulen. Bei Beförderungen wirst Du sofort versetzt und deine jetzige Schule kann den WEggang nicht verhindern oder aufschieben wegen "Unabkömmlichkeit".

    In Brandenburg ist das durchaus möglich.

    Eine Kollegin von mir wurde nicht auf eine höhere Position (trotz Qualifikation) gebracht, weil die Schulleiterin mit der entscheidenden Stelle gesprochen hat und Unabkömmlichkeit angemeldet hat.
    Mag nichts offizielles gewesen sein, aber es ist durchaus innehalten des machbaren

    Aber weniger Korrekturbelastung. Sek I ist immer ungleich schneller vom Tisch, als Sek II. Wenn man sich in den Sek I Kursen auf Unterricht beschränkt und keine Nebenkriegsschauplätze eröffnet, müsste das doch definitiv wenig arbeitszeitintensiv sein.

    Der Kollege hatte im vergangenen Jahr mit einer dieser Klassen/Kurse sehr zu kämpfen: massive Lautstärke und Respektprobleme sind bei der Klasse leider regelmäßig so, dass kein Unterricht möglich ist.

    Man sollte deswegen genau überlegen, was man in so eine Überlastungsanzeige reinschreibt, damit am Ende nicht genau das passiert und der Eindruck entsteht, als wolle man sich die Fächer und Klassen aussuchen. Oder zumindest kann die Behörde es nun so darstellen.

    Waren denn nun PR oder Gewerkschaft involviert?

    Lehrerrat war involviert (also das an der Schule ansässige Gremium). Gewerkschaft nicht, da die Person in keiner ist.

    Du hast gerade geschrieben, dass der Kollegin angeboten wurde, Kurse abzugeben, was für mich weniger Unterrichtsverpflichtung bedeutet. Wer das ablehnt und anschließend eine Überlastungsanzeige wegen zu hoher Arbeitsbelastung stellt, schießt sich definitiv ein Eigentor.

    Durch die Abgabe von zwei kontrollintensiven SEK II Kursen entsteht doch nicht automatisch weniger unterrichtsdeputat. Dafür bräuchte es einen entsprechenden Teilzeitantrag der Lehrkraft.
    Dem Kollegen wurde nach der Überlastungsanzeige angeboten doch die beiden Kurse zu tauschen.

    Der Tausch hätte zwei äußerst arbeitsintensiven „Terrorklassen“ gegolten, in denen der Kollege letztes Jahr schon spiessruten lief. Dankend abgelehnt.

    Ernsrhaft: Wie habe ich mir so ein Gespräch vorzustellen? Eine substantiierte Überlastungsanzeige verpflichtet den Dienstherrn aufgrund seiner beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht gem. § 45 BeamtStG, die darin mitgeteilten, für die ordnungsgemäße Diensterfüllung bzw. gegebenenfalls Gesundheit relevanten Umstände nicht einfach unbeachtet zu lassen und die berechtigten Belange des Beamten bei seinem weiteren dienstlichen Vorgehen zu berücksichtigen.

    Der Diendtherr 'darf' zwar zum Ergebnis kommen, dass die angezeigte Belastung keine unzumutbare Überlastung darstellte, er darf aber eine substantiierte Anzeige nicht dadurch ad acta legen, dass er sie lediglich abqualifiziert und sich mit den darin aufgezeigten Umständen überhaupt nicht auseinandersetzt. Je konkreter die Anzeige, desto problematischer wird eine völlig pauschale Gegenreaktion.

    Konkret ging es um die Überlastung die aufgrund der Unterrichtsverteilung in einem Hauptfach in den Jahrgängen 10-13 entstanden sind. Die Kontrolle der Klausuren etc wäre für den Kollegen nicht zeitlich machbar gewesen im vorgegebenen Korrekturzeitraum.

    Den Vorschlag 2 Kurse einfach abzugeben im Unterricht wollte die Kollegin nicht entsprechen, die beantragten zwei Korrekturtage konnten nicht genehmigt werden.

    Wir geben immer den klaren Hinweis das es eine Pflichtveranstaltung der Schule ist. Das reicht meist aus. Hab aber auch schon mal nen 12. klässler gehabt der am ersten Tag wegen Heimweh aus Rom abgeholt werden musste von den Eltern….die sind wirklich zu zweit hingeflogen gekommen um das Kind abzuholen und haben zig hundert Euro zusatzkosten in Kauf genommen. Wir haben quasi das Kind abgegeben an die und die sind in den nächsten Flieger zurück gestiegen.

    Es geht nicht um "meine Angst vor Männern", sondern darum, dass Frauen bereits als Mädchen gebrieft werden, Situationen zu meiden, die potentiell gefährlich sein können.

    • Lass' kein offenes Getränk im Club rumstehen
    • Setze dich nachts in der Straßenbahn zum Fahrer vor
    • nutze im Notfall bei gewalttätigen Übergriffen im ÖPNV die Notbremse
    • Steige niemals zu Fremden ins Auto, Trampen als Mädchen auch zu zweit tabu (passende Aktenzeichen XY-Folge wurde gleich mitzitiert)
    • ...Ich zahle die zur Not ein Taxi (und wir hatten es weiß Gott nicht dicke, es wurde niemals Geld für Taxi ausgegeben).
    • Meide nachts einsame Unterführungen
    • Nicht mit dem Rad alleine nachts durch den Park, nutze beleuchtete Straßen
    • Ruf' sofort an, wenn du da bist (inzwischen gibt's ein offizielles "Heimwegtelefon", bei man anrufen kann, während man nachts heimläuft.)

    Gibt bestimmt noch mehr Hinweise, die Mädchen mit der Muttermilch aufsaugen.

    Spannend, genau die gleichen Dinge hab ich von meinen Eltern eingereicht bekommen als Junge.
    Die Wahrscheinlichkeit als Frau bzw. Mädchen in den entsprechenden Situationen anders reinzugeraten/rauszukommen ist durchaus höher.


    Die Wahrscheinlichkeit als Junge oder Mann entsprechend anders behandelt zu werden (Raub, KV) liegt prozentual ebenfalls anders gerichtet als bei Frauen.


    Ich bin dafür das wir Männer mehr den Mund aufmachen wenn uns sowas auffällt. Genauso erwarte ich aber auch nicht nur aufgrund meines geschlechts oder südländischen Aussehens vorverurteilt zu werden. Letzteres triggert mich heut besonders, da mich aus dem nichts heraus eine ältere Dame mit mehreren Herren als „Scheiß Kanacke guck nach vorne“ betitelt hat.

    Aha? Und warum versuchst du welche Situationen zu vermeiden?

    Weil sie zu schön sein könnten?

    Nein, weil ich im Leben gelernt habe das es Menschen gibt die aus Spaß anderen Menschen weh tun bzw. dies tun weil sie selber armselige Würstchen sind.

    Genauso wie ich es gelernt habe das es scheinbar immer noch normal ist von Menschen aufgrund meiner sommerbräune angepöbelt zu werden.

    Genauso wie ich gelernt habe, dass betrunkene Menschen dazu neigen gewaltbereiter zu sein oder bestimmte ärmere Viertel prozentual mehr asoziales Pack haben das zugedröhnt auf stunk aus ist.

    Das überrascht dich aber jetzt nicht wirklich? Soweit ab von Gesellschaft kann eigentlich niemand leben, dass er das nicht mitbekommen hätte:gruebel:

    Ich habe vor allem weibliche Freunde und auch meine Familienmitglieder die weiblich sind, teilen deine Angst vor Männern nicht.
    Davon sind einige regelmäßig in Großstädten unterwegs, auch nachts.

    Selbst als Mann versuche ich aber bestimmte Situationen zu meiden.

    ja. Und es tut mir total leid.
    (wirklich).
    Aber ja, ich wechsle nachts die Straßenseite, wenn ein Mann hinter mir läuft. Ja, ich hole mein Telefon raus und telefoniere mit jemandem (ggf. als Fake). Ja, ich vermeide es überhaupt.

    Ich zeige ja nicht die Person an, ich sperre sie nicht ein, ich vermeide nur, selbst in die Situation zu kommen.
    Und damit dürfte ich für ziemlich viele Frauen repräsentativ sein.

    Das stimmt mich ehrlich gesagt traurig. Schade das leider Vertreter meines Geschlechts es schaffen, solche Unsicherheiten (ob nun objektiv vorhanden oder subjektiv empfunden) erzeugen.

    Das war im Kern nicht meine Frage. -Findest du wir sollten allen arbeitslosen Ausländern Wohnung/KV/Unterhalt zahlen, auch denen, dein kein Recht auf Asyl haben, keine Arbeitsmigranten sind und noch nie in Deutschland gearbeitet haben? -

    Bei „illegalen“ solange sie in Deutschland leben:

    Unterkunft, KV, Marken für Lebensmittel und Kleidung.
    Das entspräche der Einhaltung der allgemein Menschenrechte.

    Mag uns nicht schmecken, weil es sich ungerecht anfühlt, aber solange ich denen nicht die Möglichkeit bzw den Zwang gebe, unsere Sprache schnell lernen zu können um dann, ebenfalls im Zweifel unter Zwang, arbeiten gehen zu dürfen (an der Erlaubnis scheitert es ja oft)…bleibt nur das zur Einhaltung der Menschenrechte.

    Ich schlage vor, den Mindestlohn an das Niveau von Burma anzugleichen, damit wir wieder konkurrenzfähig werden!
    In Burma (Myanmar) liegt der gesetzliche Mindestlohn bzw. der durchschnittliche Einstiegslohn für Textilarbeiterinnen umgerechnet bei etwa 0,35 € bis 0,50 € pro Stunde (bzw. ca. 2,50 € bis 4,00 € am Tag). (Die genannten Zahlen basieren lt. KI Gemini auf Berichten und Analysen internationaler Arbeitsrechtsorganisationen, Gewerkschaftsnetzwerke und Branchenstudien zum Textilsektor in Myanmar.

    BTW: Bei uns auf der Alb gibt es die Textilfirma Trigema. Die Firma zahlt ordentlich (über Mindestlohn), bietet den Beschäftigten eine Lebenseinstellung und den Kindern der Beschäftigten eine Garantie auf einen Ausbildungsplatz. Geht schon.

    Das Gewäsch, dass der Mindestlohn für den Niedergang der deutschen Industrie verantwortlich sei, kann ich nicht mehr hören.

    Viele meiner Kleidungsstücke sind von Trigema. Kann ich nur empfehlen

    Den Bewohnern Afrikas zu signalisieren, dass diese sehr teuren Behandlungen hier übernommen werden, auch wenn sie es ohne Qualifikation oder Asylgrund hierhin schaffen, ist vollkommen i r r e .

    Ja. Ich fühle mich nicht langfristig (!) verantwortlich für chronisch kranke Menschen aus anderen Staaten.

    Ok. Das gilt natürlich selbstverständlich nur dann, wenn sich die Menschen hier im Land befinden. Daher sollte man die Menschen an der Grenze abweisen oder in kürzester Zeit abschieben (was sehr teuer ist und meist nicht klappt). Einverstanden?

    Wieso sind so extrem viele Syrer nach 10 Jahren (!) weiterhin im Bürgergeld wenn das zuverlässig klappt?

    Was tatsächlich vollkommen irre ist, ist die Vorstellung, man könne Migration dadurch steuern, dass man einem Diabetiker das Insulin, einem Epileptiker seine Medikamente oder einem Nierenkranken die Dialyse verweigert und das anschließend als „Signalpolitik“ bezeichnet.

    Es gibt keineswegs einen pauschalen Anspruch jedes irregulär Eingereisten auf jede beliebige teure Behandlung. Das Asylbewerberleistungsgesetz sieht bereits eine eingeschränkte Versorgung vor. Es sichert aber akute Behandlungen und im Einzelfall Leistungen, die für die Gesundheit unerlässlich sind. Dein pauschales „keine Behandlung chronischer Krankheiten“ würde dagegen bedeuten, schwere Gesundheitsschäden und gegebenenfalls den Tod eines Menschen bewusst in Kauf zu nehmen, damit andere Menschen abgeschreckt werden. Wir reden von Menschen die bereits hier sind, die kannst du eben nicht einfach verrecken lassen

    Dass du dich dafür „nicht verantwortlich fühlst“, ist keine rechtliche oder moralische Kategorie. Niemand erklärt Deutschland für sämtliche chronisch kranken Menschen der Welt verantwortlich. Die Verantwortung beginnt dort, wo sich ein Mensch unter deutscher Hoheitsgewalt befindet, und sie endet mit seiner rechtsstaatlich vollzogenen Ausreise – nicht in dem Moment, in dem seine Behandlung Geld kostet.

    Eine medizinische Behandlung verleiht außerdem weder ein Aufenthaltsrecht noch ersetzt sie ein Asylverfahren. Wenn jemand keinen Schutzanspruch und keinen anderen Aufenthaltstitel besitzt, kann und soll sein Aufenthalt schnellstmöglich beendet werden. Die Versorgung bis dahin ist kein Einwanderungsversprechen, sondern die Einhaltung elementarer staatlicher Pflichten.

    Zu deiner konkreten Frage: Ja, selbstverständlich bin ich für schnelle rechtsstaatliche Grenzverfahren und die zügige Rückführung von Menschen ohne Schutz- oder Aufenthaltsrecht. Das neue europäische Asylsystem sieht seit Juni 2026 genau solche beschleunigten Verfahren an den Außengrenzen vor. Bei voraussichtlich unbegründeten Anträgen kann das Verfahren grundsätzlich innerhalb von zwölf Wochen an der Grenze durchgeführt und nach Ablehnung unmittelbar in ein Rückkehrverfahren überführt werden.

    Womit ich nicht einverstanden bin, sind pauschale Zurückweisungen ohne individuelle Prüfung sowie die Idee, medizinische Vernachlässigung als Ersatz für einen funktionierenden Rechtsstaat einzusetzen. Konsequente Grenzpolitik und Menschenwürde schließen sich nicht aus. Du behauptest diesen Gegensatz lediglich, weil du sonst deine Abschreckung durch Leid nicht rechtfertigen könntest.

    Auch dein Syrien-Beispiel trägt deine Argumentation nicht.

    Erstens waren syrische Schutzsuchende gerade nicht überwiegend Menschen „ohne Asylgrund“. Von den Ende 2023 erfassten syrischen Schutzsuchenden hatten 624.000 einen anerkannten Schutzstatus, nur rund 7.000 einen abgelehnten und 81.000 einen offenen Status. Bezogen auf die damals entschiedenen Fälle lag die Schutzquote bei rund 99 Prozent. Du führst also ausgerechnet eine Gruppe mit überwiegend anerkanntem Schutzrecht als Beleg für den Umgang mit Menschen ohne Schutzrecht an.

    Zweitens leben keineswegs alle heute erfassten Syrer seit zehn Jahren hier. Rund zwei Drittel der syrischen Geflüchteten kamen nach 2015. Dazu kommen hier geborene Kinder. Eine aktuelle Gesamtzahl nach Staatsangehörigkeit einfach zur „Zehn-Jahres-Bilanz“ umzudeuten, ist statistisch unseriös.

    Drittens bedeutet Bürgergeldbezug nicht automatisch Arbeitslosigkeit. Die Statistik umfasst auch Kinder, nicht erwerbsfähige Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft und Erwerbstätige, deren Einkommen für ihre Familie nicht ausreicht und deshalb ergänzt wird.

    Viertens zeigen die tatsächlichen Kohortendaten etwas anderes als deine Behauptung: Von den 2015 zugezogenen syrischen Geflüchteten waren neun Jahre später 60 Prozent abhängig beschäftigt; weitere fünf Prozent waren selbstständig. Bei den Männern lag die Beschäftigungsquote mit 70 Prozent nahezu exakt auf dem Niveau aller Männer in Deutschland von 71,6 Prozent. Im Dezember 2025 waren insgesamt rund 320.000 syrische Staatsangehörige abhängig beschäftigt, 85 Prozent davon sozialversicherungspflichtig.

    Es gibt dennoch deutliche Defizite. Insbesondere die Beschäftigungsquote syrischer Frauen von nur 32 Prozent nach neun Jahren ist klar unzureichend. Das muss man benennen und durch verbindlichere Sprachförderung, Kinderbetreuung, Qualifizierung, Arbeitsanreize und Mitwirkungspflichten angehen. Ich habe keinerlei Interesse daran, integrationspolitisches Versagen schönzureden.

    Aber aus einer zu langsamen Arbeitsmarktintegration folgt weder, dass diese Menschen keinen Schutzgrund hatten, noch dass man chronisch kranken Menschen notwendige Behandlungen verweigern dürfte. Das eine hat mit dem anderen schlicht nichts zu tun.

    Du benutzt reale Probleme bei Verfahren und Integration als nachträgliche Rechtfertigung für eine völlig andere Forderung: Menschen sollen bewusst leiden, damit andere Menschen fernbleiben.

    Unsere Differenz ist daher sehr präzise: Ich will kontrollierte Einreise, schnelle Entscheidungen, konsequente Rückführungen bei fehlendem Bleiberecht und verbindliche Integration bei anerkanntem Schutz. Gleichzeitig gilt für jeden Menschen unter deutscher Hoheitsgewalt ein unverfügbares Existenzminimum.

    Du willst darüber hinaus Leid als politisches Steuerungsinstrument einsetzen.

    Tu daher bitte nicht so, als bestünde die Wahl nur zwischen offenen Grenzen und deinem Modell. Das ist eine falsche Alternative. Ein handlungsfähiger Rechtsstaat kann konsequent sein, ohne Menschen vorsätzlich gesundheitlich zu schädigen.

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