Beitrag von s3g4 (22. Januar 2026 19:52 )
Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Redundant (22. Januar 2026 19:53 ).
ZitatBeitrag von s3g4
Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Redundant
Also, das sollte hier nicht zur Gewohnheit werden, dann ist bald das halbe Forum gelöscht!
Telefonische Krankmeldungen sollten alleine schon deshalb verboten sein,
Das sind sie leider nicht und es ist in der Tat so, dass der Meldeweg dem allgemeinen Direktionsrecht unterliegt. Die persönliche Konfrontation, und davon bin ich überzeugt, ist bei einigen SL tatsächlich das Ziel. Hier sollte man lernen ein dickes Fell zu entwickeln und sich den genauen Text der Krankmeldung überlegen, vielleicht sogar im Rollenspiel schon Mal üben. "Hallo hier Mr.x ich melde mich hiermit für heute und morgen krank, sollte es noch länger dauern, gebe ich morgen Bescheid. Ciao." Wer da Angst vor hat, da muss man durch. Im Zweifel kann natürlich auch der Partner anrufen und die Krankmeldung durchgeben🤷
Ich bin sehr froh, wenn ich sogar schon am Vortag darüber Bescheid bekomme. Am liebsten so früh wie möglich. Wieso verstehst du das nicht?
Oder muss deine Frau auch anrufen?
Das war ein Missverständnis. Mir ging es um den Korridor den meine Frau einzuhalten hat. Wenn unsere KollegInnen uns am Abend vorher Bescheid geben bzw. morgens per Mail, ist das für uns wie dargelegt prima. So können wir arbeiten.
Wobei ich sicher bin, dass erst die persönlichen "Vorlieben" einiger Vertretungsplaner (frühzeitige Planungsmöglichkeit) und Sekretariate (Überlastung der Telefonlinie zwischen 7.15 und 7.30) dazu geführt haben, dass man sich an vielen Schulen per Mail melden darf
Soweit mir zumindest in Brandenburg bekannt sind Die Sekretärinnen in der Regel nach Aufgabenbestellung hauptsächlich nur für die SL da. Meine Kollegen haben ein wenig doof geschaut als wir vor kurzem mitgeteilt haben, dass die Klassenleitung bitte selbstständig die Zeugnisse kopiert und in die Schülerakten legt. Ist offiziell nämlich Aufgabe der Lehrkraft nur oft machen die Sekretariate das aus Kulanz mit.
Soweit mir zumindest in Brandenburg bekannt sind Die Sekretärinnen in der Regel nach Aufgabenbestellung hauptsächlich nur für die SL da. Meine Kollegen haben ein wenig doof geschaut als wir vor kurzem mitgeteilt haben, dass die Klassenleitung bitte selbstständig die Zeugnisse kopiert und in die Schülerakten legt. Ist offiziell nämlich Aufgabe der Lehrkraft nur oft machen die Sekretariate das aus Kulanz mit.
Das mag wieder einmal vom Bundesland abhängen, aber woher nimmst du das? Gerade die Aktenführung gehört zu den typischen Aufgaben im Sekretariat und diese sind gerade nicht nur an die SL gebunden.
Was haben denn immer die Sekretariate mit der Krankmeldung zu tun? Das verstehe ich immer noch nicht.
In BW müssen Krankmeldungen und Gesundmeldungen von angestellten KuK sowie langfristige Krankmeldungen von verbeamteten KuK dem RP gemeldet werden. Diese Aufgabe übernimmt das Sekretariat.
In Hessen werden ebenso Fehlzeiten von Angestellten und Beamten tagesgenau erfasst und gemeldet, dennoch erfolgt bei uns die Krankmeldung nicht beim Seki
In BW müssen Krankmeldungen und Gesundmeldungen von angestellten KuK sowie langfristige Krankmeldungen von verbeamteten KuK dem RP gemeldet werden. Diese Aufgabe übernimmt das Sekretariat.
Das ist aber überhaupt nicht zeitkritisch. Die können das auch entspannt als Mail lesen, wenn gerade Zeit ist.
Unser Funktionspostfach leitet alle Mails an die Schulleitung und die Sekretariate weiter. Die Vertretungsplaner greifen hier direkt drauf zu.
Das ist aber überhaupt nicht zeitkritisch. Die können das auch entspannt als Mail lesen, wenn gerade Zeit ist.
Unser Funktionspostfach leitet alle Mails an die Schulleitung und die Sekretariate weiter. Die Vertretungsplaner greifen hier direkt drauf zu.
Nein, es ist nicht zeitkritisch – aber das war auch nicht die Frage –, sie sollten es nur wissen. Schriftlich ist sowieso besser.
Die Krankmeldung per E-Mail hat auch den Vorteil, dass sie früher als der Telefondienst da ist, erfolgen kann. Das Erstellen des Vertretungsplans für den jeweiligen Tag wird so erheblich erleichtert, weil man eben nicht auf Zuruf, gerade während einer Krankheitswelle, am Telefon sein kann UND gleichzeitig in Untis arbeiten muss. Die Vorlaufzeit für den Plan ist dadurch so kurz, dass die Person, die das in dem Moment übernehmen darf, wirklich Stress bekommt.
In der telefonischen Krankmeldung sehe ich keinen Mehrwert außer einer möglichen Kontrollfunktion - und sei es nur dadurch, dass die Hemmschwelle des Krankmeldens wegen des dann bestehenden möglichen Rechtfertigungsdrucks erhöht wird.
Sehe ich hier absolut anders. Ich habe das Telefon neben dem PC stehen, man kann hier problemlos einen Anruf entgegennehmen und parallel in Untis arbeiten. Das sollte man schon können, sorry. Und eine kurze Vorlaufzeit entsteht ja unabhängig von dem Medium, wie die Krankmeldung eingeht. Ob Elfriede sich jetzt um 07:39 per Mail oder per Telefon krankmeldet, macht keinen Unterschied.
Der wichtigste Vorteil für mich ist aber: Am Telefon habe ich die Möglichkeit Rückfragen zu stellen - das ist per E-Mail, zwar auch möglich, aber nur zeitverzögert. Mir geht es nicht um Rückfragen nach Art der Krankheit oder nach irgendwelchem Vertretungsmaterial, sondern um organisatorische Sachen wie "Alles klar, du kannst an der Exkursion nicht teilnehmen. Weiß deine Co-Klassenlehrerin Bescheid, dass sie einspringen sollte oder sollen wir das regeln?" oder auch "Wie lange meldet du dich krank?" etc pp.
Telefonische Krankmeldungen sollten alleine schon deshalb verboten sein, oder zumindest nicht eingefordert werden, weil in dem persönlichen Gespräch IMMER ein gewisser Druck ausgeübt wird, ob es denn wirklich so schlimm wäre. Oder es kommen Kommentare wie "es fehlen aber auch schon xyz".
Für diese Aussage hätte ich gerne Belege.
Das mag wieder einmal vom Bundesland abhängen, aber woher nimmst du das? Gerade die Aktenführung gehört zu den typischen Aufgaben im Sekretariat und diese sind gerade nicht nur an die SL gebunden.
In NRW:
Zitat4) Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer, im Kurssystem der gymnasialen Oberstufe die Jahrgangsstufenleitung (die Beratungslehrerin oder der Beratungslehrer), sorgt für die Aktualität des Schülerstammblattes und erledigt die damit zusammenhängenden Aufgaben.
https://bass.schule.nrw/101.htm
Wobei hier geht es konkret nur um das Schülerstammblatt, aber man kann hier nicht sagen, das ist nur Aufgabe des Sekretariats.
Am Telefon habe ich die Möglichkeit Rückfragen zu stellen
Welche Rückfragen hat man denn, wenn in einer Mail steht, wer wie lange fehlt?
Ich habe das Telefon neben dem PC stehen, man kann hier problemlos einen Anruf entgegennehmen und parallel in Untis arbeiten. Das sollte man schon können, sorry.
Ich sehe den Vorteil immer noch nicht.
Welche Rückfragen hat man denn, wenn in einer Mail steht, wer wie lange fehlt?
In Mails steht manchmal nicht nur "Ich bin krank.", sondern überspitzt auch "Ich bin krank, die 6a braucht aber unbedingt noch das Arbeitsblatt XY für die morgige Klassenarbeit, bitte das Elterngespräch absagen und vergesst das Gießen meiner 428 Zimmerpflanzen nicht."
Da hilft dann manchmal schon die Möglichkeit der Rückfrage, mit welchen Eltern ein Gespräch vereinbart wurde und ob der Benjamin nicht auch einmal einen Tag ohne Wasser aushält.
Die Wichtigkeit der Rückfragen und Dringlichkeit variiert natürlich...
Ich bin ein bisschen irritiert, was ihr euren Stundenplanern oder Sekretariaten mitteilt.
Sekretariat: "Ich bin krank", ggf. "Attest folgt." ggf. "Attest anbei"
Stundenplanung: "Ich bin krank, bis XY"
Alle anderen Infos schicke ich den jeweiligen Adressat*innen.
WENN es mir wichtig ist, dass es ankommt und ich eh die Zeit habe, diese Mail zu tippen, dann schreibe ich auch der Kollegin, der 6A und dem Elternteil eine Mail.
Bei unserem regelmäßigen Krankenstand routiert der Vertretungsplaner wie verrückt, er hat echt was Anderes zu tun, als noch so was zu organisieren (und in den meisten Schulen müsste mittlerweile ein digitales System sein, wo man eben der Klasse die Nachricht schickt, z.B.)
Ich bin ein bisschen irritiert, was ihr euren Stundenplanern oder Sekretariaten mitteilt.
Das ist keine Vorgabe, passiert aber trotz der von dir beschriebenen anderen, besseren Möglichkeiten.
Der wichtigste Vorteil für mich ist aber: Am Telefon habe ich die Möglichkeit Rückfragen zu stellen - das ist per E-Mail, zwar auch möglich, aber nur zeitverzögert. Mir geht es nicht um Rückfragen nach Art der Krankheit oder nach irgendwelchem Vertretungsmaterial, sondern um organisatorische Sachen wie "Alles klar, du kannst an der Exkursion nicht teilnehmen. Weiß deine Co-Klassenlehrerin Bescheid, dass sie einspringen sollte oder sollen wir das regeln?" oder auch "Wie lange meldet du dich krank?" etc pp.
In die Mail schreibt man, bis wann man voraussichtlich fehlt. Alles andere regelt die Schule.
Die Co-Klassenleitung informierst also in jedem Falle du, es sei denn, der Erkrankte schreibt dazu, dass das alles abgesprochen ist. Kann man ja auch einmal kommunizieren, dass es hilft, diese Dinge kurz zu erwähnen, wenn möglich.
Die Frage "oder sollen wir das regeln?" erzeugt denselben Druck, wie "hast du Vertretungsmaterial, oder soll ich dem Vertretenden sagen, dass er das selbst regeln soll?"
In Mails steht manchmal nicht nur "Ich bin krank.", sondern überspitzt auch "Ich bin krank, die 6a braucht aber unbedingt noch das Arbeitsblatt XY für die morgige Klassenarbeit, bitte das Elterngespräch absagen und vergesst das Gießen meiner 428 Zimmerpflanzen nicht."
Da hilft dann manchmal schon die Möglichkeit der Rückfrage, mit welchen Eltern ein Gespräch vereinbart wurde und ob der Benjamin nicht auch einmal einen Tag ohne Wasser aushält.
Die Wichtigkeit der Rückfragen und Dringlichkeit variiert natürlich...
Wenn ich als wichtig erachte, dann schreibe ich das. Sonst eben nicht. Dafür braucht es auch keinen Anruf. Ein Anruf ist viel fehlerbehafteter. Ich sehe wirklich gar keinen Vorteil, die persönlichen Befindlichkeiten sind wirklich ein sehr schwaches Argument.
Sehe ich hier absolut anders. Ich habe das Telefon neben dem PC stehen, man kann hier problemlos einen Anruf entgegennehmen und parallel in Untis arbeiten. Das sollte man schon können, sorry. Und eine kurze Vorlaufzeit entsteht ja unabhängig von dem Medium, wie die Krankmeldung eingeht. Ob Elfriede sich jetzt um 07:39 per Mail oder per Telefon krankmeldet, macht keinen Unterschied.
Wenn Du das parallel hinbekommst und das die beste Form für Dich ist, mit Krankmeldungen umzugehen, freut mich das für Dich. Gleichwohl finde ich es schade, wenn Du im nächsten Satz suggerierst, dass das das Maß der Dinge ist und man das können müsse - gerade wenn es wie dargestellt eben auch anders geht und das Prozedere nicht so laufen muss wie bei Dir.
Rein von der Effizienz her sind E-Mails zur Krankmeldung, die zwischen dem Abend vorher und 7 Uhr eintreffen für mich als Vertretungsplaner einfacher zu handhaben als wenn ich parallel zur Eingabe die Anrufe entgegennehmen muss. Gerade bei den kurzfristigen Erkrankungen ist es hilfreich, das Gesamtbild zu haben und dann die entsprechenden Eingaben in Untis zu machen als nach und nach die Krankmeldungen entgegenzunehmen.
Verspätete Krankmeldungen sind unabhängig vom gewählten Medium immer ein Problem.
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