Beiträge von Alterra

    Mir scheint, dass diese umstrittene Lektüre für mehrere Bundesländer festgesetzt wurde. Weiß jemand zufällig, welche Kommission diese Auswahl getroffen hat und nach welchen Kriterien ?

    https://www.iqb.hu-berlin.de/media/document…ben_WqvCFvf.pdf

    KMK bzw IQB haben sich auf die Lektüren verständigt. Aktuell ist in allen BL Heimsuchung und Krug verbindlich, danach Sezuan und Gittersee.

    Zu Heimsuchung: Ich kann es total nachvollziehen. Mein Kurs war tw richtig angewidert und verstört

    In Hessen gab es tatsächlich vor ein paar Jahren die Möglichkeit mit Gym/BS-Lehramt an Förderschulen eine Planstelle zu erhalten. Dieses Programm ist aber, glaube ich, nicht mehr aktuell.

    Eine andere Frage. Wenn hier der Bedarf so hoch ist, wie ist es für Leute, die in Hessen Lehramt an Haupt- und Realschulen studieren; könnte man auch an einer Förderschule eine Bewerbung schreiben und dann trotzt seiner (ich nenne es mal "Unterqualifikation") dort arbeiten und eine Planstelle erhalten? Ich z. B. mache Deutsch/Spanisch an HR, und hatte letztens auch nach Einstellungschancen meiner Fächerkombination gefragt (hier: Spanisch Haupt-/Realschulen inHessen)

    Wahrscheinlicher wäre die Option auf eine Planstelle an einer Beruflichen Schule. An meiner hessischen BS haben wir mehrere Kollegen mit HR-Lehramt und Planstelle, eingesetzt werden sie dann eben nicht im BG und FOS, sondern den anderen Schulformen

    Hey, ich bin an einer BS in Hessen, meine Kollegen haben ihr 2 Stx in unterschiedlichsten BL gemacht. Das war alles kein Problem, solange die entsprechenden Fächer kompatibel sind. In Hessen studiert man/unterrichtet man, meines Wissens nach, aber 3 Fächer in der GS. Evtl könnte das dann zum Knackpunkt werden

    Nein, habe keinen Kontakt zur Sachbearbeitung aufgenommen bisher. Aber diese Ausschlussfrist ist verbindlich, da kann der Sachbearbeiter nichts tun. Ich habe ein Mangelfach und nächstes Jahr soll ich 15 Stunden übernehmen, die praktisch unersetzlich sind

    Du hast wenig zu verlieren, deshalb würde ich es probieren. Schlimmer werden kann es nicht.

    Evtl kann deine SL dir auch helfen a la "Wir brauchen Kollegen user1234 dringend, wenn er deswegen geht, wären wir aufgeschmissen". Vielleicht hat sie entsprechende Kontakte zum Amt o Ä.

    Hey,

    das ist leider wirklich eine miese Situation und ich kann deinen persönlichen Frust verstehen.

    Was ich mich aber leider auch frage: was hast du dir bei "Das regle ich später in Ruhe" gedacht? Du hattest, glaube ich, 5 Monate Zeit zur Beantragung der pauschalen Beihilfe. Mich (und dich ja auch, denn das ist ja Inhalt deines Posts) hätte der hohe KV Beitrag so genervt, dass ich schnellstmöglich die pB beantragt hätte (was bei uns nicht möglich ist, denn in Hessen gibt es weiterhin keine pB)

    Hast du schon persönlichen Kontakt mit deiner zuständigen Sachbearbeitung aufgenommen? Ganz eventuell zeigen sie ja enorme Kulanz.

    Vielleicht hast du ja auch ein Mangelfach und kannst damit ein wenig jonglieren?

    Wie stehen deine Chancen in anderen BL?

    An alle, die regelmäßig Abi abnehmen, auch in anderen Fächern, gibt es jemals große Diskussionen um starke Abweichungen in der Bewertung?

    Nein, in den min. 100 mdl Abiturprüfungen, bei denen ich beteiligt war, gab es bislang es noch nie große Abweichungen, max 1-2 Punkte. Und von 0-15 war auch schon alles dabei.

    Nur zur Info für den BL-Vergleich: In Hessen sind Prüfer, Protokollant und Vorsitz zu 99% von der eigenen Schule; eine mdl Prüfung muss Inhalte aus mehreren Halbjahren beinhalten; unter 20% der BE bedeuten 0 Punkte.

    Auch bei uns gibt es Zusatzprüfungen: Wenn jm 0 Punkte in einem der drei schriftliche Fächer geschrieben hat oder in einer der beiden mdl/Präsentationsprüfung (und damit das Abitur nicht bestehen würde), kann er dies durch eine zusätzliche mdl Prüfung verbessern.

    In Hessen benötigts du zuerst einen Platz beim Studienseminar, danach erst an einer Schule. Eine Schule kann dringensten Bedarf haben, solange kein Seminarplatz vorhanden ist, funktioniert es nicht.

    Mit Info wirst du vermutlich einen Platz bekommen, aber ich bin mir nicht sicher, ob tatsächlich alle Seminare überhaupt Info anbieten.

    In Hessen liegt die Prüfungszeit bei ca. 20min.

    Wenn der Prüfungsbeginn z.B. um 9 Uhr ist, bekommt Schüler A um 08.30 Uhr die Aufgaben und hat ca. 30min Bearbeitungszeit. Um 9 Uhr bekommt Schüler B die Aufgaben, während Schüler A seine Prüfung ableistet (20min). Während dieser Zeit protokolliert der Protokollant. Um 09.20 Uhr verlässt Schüler A den Raum, die Kollegen besprechen ca. 10 min die Note. Um 09.30 Uhr bekommt Schüler C seine Aufgaben und Schüler B leistet die Abiprüfung ab. Um 09.50 Uhr ist diese Prüfung vorbei, Notenfindung bis 10.00 Uhr, dann findet die Prüfung von Schüler C bis 10.20 statt, anschließend Notenfindung.

    Der nächste Prüfungsblock ist dann für 11 Uhr Prüfungbeginn angesetzt. Um 10.30 Uhr bekommt Schüler D seine Aufgaben, die Lehrkräfte haben ca 30min Pause oder etwas weniger, wenn es Verzögerungen gab.

    Dass der Weg zur Schule (Arbeitsweg) nicht zählt, ist klar. Aber die Raumwechsel?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zur Pause gehören soll. Der Aufenthalt im LZ mit Privatgesprächen ja, aber doch nicht der Wechsel zwischen Klassenräumen. Ich finde gerade auch kein Beispiel in einem anderen Beruf, bei dem sowas als Pause gewertet würde, lasse mich aber gern überzeugen

    Wobei auch das Laufen mit zurr Pause gehört.

    Ist das wirklich immer so?

    Unsere Räume sind tw sehr weit voneinander weg und es gibt mehrere Gebäude und Stockwerke. Da wir kein Lehrerraumprinzip haben, wandere ich ständig in den Pausen durchs Schulhaus. Nicht die ganze Pause, aber ca. 3-5min davon benötige ich bei bestimmten Räumen schon bzw. unsere Sporthalle liegt weiter weg. Das würde ich nicht als Pausenzeit werten oder doch?

    Aber wer findet, dass Jugendliche per se mehr schlechte Eigenschaften haben "als früher" und kein gutes Haar an seinen Klassen lässt, hat nur von seiner Sicht gesprochen und nicht einen objektiv beobachtbaren Zustand beschrieben.

    Nunja, so viele Klassenkonferenzen, Suspendierungen und Polizeiseinsätze wie in den vergangenen 2-3 Jahren hatten wir vor 10 Jahren eben lange nicht...Ganz viele unserer Schüler sind nette Menschen, aber diejenigen, die es nicht sind, eskalieren seit ein paar Jahren extrem

    Hallo, ich komme nicht aus NRW, daher weiß ich nicht genau, was bei euch genau FPA und 4.Prüfungsfach sind. Ich tippe mal auf Prüfungsausschuss und mdl. Abiturprüfung?

    Was du da beschreibst, ist vermutlich für viele von uns gerade der typische Wahnsinn in dieser Phase, leider. Je nach Fach und Unterrichtseinsatz sind die Wochen vor den Sommerferien echt heftig. Ich versuche mich zu entlasten, indem ich mdl Prüfungen (und deren Erwartungshorizonte) bereits in den Osterferien konzipiere und auch die Unterrichtsvorbereitung steht seit Ostern bereit.

    Durchatmen, Stück für Stück, Prioritäten setzen, Pausen fürs Rausgehen nutzen...

    Beim ersten Lesen des Falls dachte ich auch zunächst, dass es sich nicht richtig anfühlt.

    Jetzt kommt das ABER: Ich kenne sehr viele Kolleginnen, die trotz beginnendem Mutterschutz noch Klausuren bzw Abi korrigieren. Oder der Mutterschutz liegt nahe/in den (Sommer)ferien, da ruft das Land auch nicht nach Überstundenabbau zu einem anderen Zeitpunkt nach der Rückkehr in den Schuldienst.

    Daher könnte ich verstehen, dass man es zumindest probiert

    Natürlich werden Teilzeitkräfte bei Konferenzen übermäßig belastet. In der Regel hast Du aber nicht die gleiche Anzahl, da du in weniger Klassen unterrichten wirst. Da fallen die Zeugnis- und Klassenkonferenzen und ggf. Förderplangespräche raus.

    Klassenkonferenzen machen bei uns nur einen mininiminikleinen Anteil aus. Ich habe gerade nachgesehen. Seit dem Halbjahreswechsel waren es bei uns 12 Konferenzen, an denen ich nachmittags teilnehmen musste. Ob ich eine 50%, 80% oder 100% Stelle habe, wäre da vollkommen egal. Das waren keine Zeugnis-oder Förderkonferenzen, aber auch da ist es wie bei Anna Lisa bei uns: Wenn du durch TZ weniger Schüler unterrichtest, bist du dennoch an diesen Tagen bei den Konferenzen und musst teilnehmen, nur zwischendrin hast du mal 10min, in denen kein Schüler von dir besprochen wird.

    Richtig ätzend wird es nun nach den Osterferien, da stehen die Abschlussprüfungen an. Und zwar jeder Schulform. Gym, FOS, BFS, etc. mit x Prüfungstagen. D.h. es werden unzählige Aufsichten benötigt. Ja, und nun rate mal, wer da auch gerne eingesezt wird... dafür gibt es natürlich keine Mehrarbeit, denn es sind ja keine Unterrichtsstunden. Ich fände es ja okay, wenn Aufsicht geführt werden muss nach Stundenplan (die 13er hatte man bislang Mo 1/2 Std, also kann man da Aufsicht machen). Aber nein, die Aufsicht ist bei uns davon vollkommen losgelöst. Blöd, wenn das mit den Betreuungszeiten des Kindes nicht vereinbar ist.

    Okay, danke an alle. Bei uns ist es auch so und übers Jahr verteilt häufen sich doch so einige Termine an.

    Nächste Frage: Findet ihr Konferenztage im Zuge einer Vereinbarkeit von Arbeit und Familie sinnvoll? Wir haben sowas nicht und unsere Konferenzen liegen von Mo bis Do verteilt, Fr nur als Ausnahme. Ich kann mir vorstellen, dass durch einen festen Tag die Betreuung dadurch planbarer wird a la Dienstag ist K-Tag, da benötige ich immer Betreuung, den Rest der Woche bin ich ab 15 Uhr verfügbar.

    Ich sehe dadurch gerade nur Vorteile, aber evtl hatbt ihr da andere Erfahrungen. Gibt es hier jm, der an einer großen Schule/BBS arbeitet und dennoch einen festen Konferenztag hat? Bei der Fülle an Konferenzen bei uns kann ich mir gar nicht vorstellen, dass ein Tag ausreicht. In den letzten und kommenden Wochen habe ich mittags min 2 Konferenzen nach 15 Uhr

    Das würde mich sehr freuen bzw. hier in der Region wäre dies sehr wünschenswert. Ich kann mich leider lediglich an eine Schülerin in den letzten zehn Jahren erinnern, die Erzieherin werden wollte. Umso besser, wenn mein Eindruck falsch ist.

    Bei uns kommen nicht nur wenige neue Erzieher dazu, sondern unsere Kitas haben auch einen enormen Krankenstand. Das ist ein elender Teufelskreis. Zu wenige Erzieher bedeutet eben auch eine enorme Belastung für diejenigen, die als Erzieher arbeiten. Dass es sie zusätzlich zu den üblichen Kitaseuchen dann auch noch stressbedingt oft weghaut, ist kein Wunder.

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