Für das Abi 2027 sind in Hessen Faust, Der zerbrochne Krug, Der Prozess und Heimsuchung Pflichtlektüre, egal ob GK oder LK. Mindestens 2 davon würde ich lieber tauschen
Beiträge von Alterra
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(Toll, dass du den Igeln einen Unterschlupf gewährst. Leider sind mittlerweile so viele Gartenbesitzer im Aufräumwahn, dass ein Laubhaufen im Garten schon als Verwahrlosung gilt)
Bei uns im Garten lurcht es nicht, aber meine Tochter hat vor 2 Wochen einen Feuersalamander ca. 150 m von uns entfernt entdeckt. Zählt das noch?
"Lurch", dieses Wort hört sich für mich irgendwie komisch an. Welche Worte findest du seltsam?
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Wartet auf den zerbrochenen Krug und Woyzeck nächstes Jahr.
Woyzeck war (!) sehr lange auf der verbindlichen Leseliste in Hessen. Letztlich fanden die SchülerInnen das Werk immer am besten, auch wenn das Lesen am Anfang etwas schwieriger ist. Beim zerbrochnen Krug bin ich absolut bei dir!
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Also entweder bist du naiv oder hast völlig andere Kollegen.
Schade, wenn bei euch die Unterrichtsmotivation so niedrig ist. Meine Schüler hatten tw aber heute Morgen vor mir schon andere Kollegen/innen und haben berichtet, dass es auch so ablief wie bei mir.
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Krass, bei uns machen alle Videokonferenzen.
Ist bei uns ähnlich und war auch schon zu Corona der Fall. Ich saß heute 5 Std am Rechner und habe über das Hessische Schulportal konferiert, habe u.a. mit den Schülern Aufgaben besprochen, was erklärt, Fragen gestellt (jeder wurde min 1x etwas gefragt). Ich denke, das haben die meisten von uns so gemacht.
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Ja, und ich ärgere mich gerade darüber, dass der Gatte "mein" Brötchen von gestern mit zur Arbeit genommen hat.
Was hat dir schon mal jemand weggegessen, was eigentlich für dich gedacht war und wie bist du damit umgegangen?
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Klar kann das auch klappen. Es wird aber nach meiner Erfahrung hauptsächlich dann gemacht, wenn die Kolleg*innen nicht in Vollzeit bzw. beide mit stark reduzierter Stundenzahl arbeiten.
In unserem Fall sind beide VZ bzw es ist wird auch bei anderen Klassen so gehandhabt. Ist aber eben nur meine Einzelerfahrung an der hiesigen GS
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Hey, ich bin nur Mama eines GS-Kindes in Hessen.
D und M werden bei meiner Tochter seit Klasse 1 von unterschiedlichen LehrerInnen unterrichtet.
Ich persönlich finde es gut, denn in der Sek I hat man ja auch x unterschiedliche Lehrkräfte, dann sitzt der Schock nicht so tief
Bei meiner Tochter läuft (leider?) sehr viel über die Lehrerbeziehung und ich bin froh, dass wenigstens die paar Stunden Mathe nicht von der Klasenlehrerin unterrichtet werden. (Anmerkung: Die Klassenlehrerin ist absolut großartig) -
Gerade in Schulen kann man Kinder doch wirklich total problemlos mitnehmen.
Ich habe das auch bereits gemacht und es lief ganz okay, normaler Unterricht wurde es jedoch nicht. Zu KiGa-Zeiten wären max 4 Std möglich gewesen, ein Unterrichtstag mit 8 Std auf keinen Fall ohnen absolutes Chaos.
Es gab im Verlauf meines Lehrerdaseins aber auch Klassen, in die ich niemals meine Tochter mitgenommen hätte. Hin und wieder unterrichte ich nämlich auch SchülerInnen, bei denen ich nicht möchte, dass Sie mein Kind kennen
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Auch wenn es dir nicht hilft bzgl Legitimation durch den Lehrplan: ich kann mich daran noch seht gut erinnern, wie ich dieses Thema in der Unterstufe in Geschichte hatte (Hessen, ca 30 Jahre her). Warum? Weil ich an diesen Stunden richtig viel Spaß hatte (im Gegensatz zu anderen Geschichtsthemen) und bis heute das Wissen daraus abgespeichert habe
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Und hier kommt eben wieder das mit dem unterhälftigen Arbeiten ins Spiel... ich dachte, vielleicht wisse jemand Bescheid, wieso das so schlecht wäre...
Ich bin kein Experte, aber ich habe immer nur "in TZ darf man nicht weniger als 50% arbeiten" (Ausnahme: Elternzeit) im Kopf, aber nicht der Pension wegen.
Dass TZ negative Auswirkungen auf die Pension hat, ist dir mit Sicherheit klar. Es ist leider auch so, dass TZ im Lehrerberuf nicht gemäß der Quote erfolgt und viele (auch hier im Forum) sind der Meinung, dass es sich kaum lohnt. Man verzichtet auf Besoldung und Pension, die Arbeit reduziert sich aber nicht entsprechend. Und gerade wenn es kein TZ-Konzept gibt (wie bei uns leider auch), ist man an so manchen Stellen sehr verärgert.
Ich persönlich würde es aber wieder so machen, denn ich erkaufe mir dadurch etwas mehr Zeit mit meinem Kind plus es hat auch eine etwas entspanntere Mutter als in VZ. Das ist es mir wert. Punkt. Und wenn ich später ein Paar Kröten weniger habe (und es wird nicht so viel weniger werden, denn ich plane TZ nur in der Grundschulzeit meiner einen Tochter), denke ich lächelnd an gemeinsame Erlebnisse mit meinem Kind bei einem Kaffee zu Hause statt bei einem Cocktail auf Madeira.
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Hallo,
aus welchem BL kommst du denn?
Ich bin aus Hessen und arbeite gerade in TZ, unser Arbeitszeitkonto scheint anders zu funktionieren, denn ich erarbeite mir auch das AZK parallel zur Reduzierung (also 50% Teilzeit = 50% Arbeitszeitkonto eines VZlers).
Was deine Stunden bzgl Steuern angeht, würde ich evtl mal einen Brutto/Nettorechner im Internet ausprobieren. Du hast ja vermutlich eine Besoldungstabelle zur Hand und gibst dann eben die Besoldung gemäß der TZ-Ermäßigung ein. Sicherlich kommen da noch irgendwelche Zulagen dazu, aber es gibt dir evtl schon mal einen Überblick.
Hat deine Schule/BL ein TZ-Konzept, das verlässlich ist? Also hast du z.B. bei der und der TZ ein Anrecht auf einen freien Tag etc? Hast du noch Elternzeit übrig?
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Bei uns in Hessen haben sich die Fortbildungen in den vergangenen Jahren stark verändert. Früher waren sie meist ganztägig/oft vormittags und der Unterricht ist daher entfallen/wurde vertreten.
Heute ist das eher die Ausnahme. Die meisten Fortbildungen finden nachmittags ab 15 Uhr statt und vor allem online, was man gut oder schlecht finden kann. Fortbildungen in Präsenz sind eher die Ausnahme und nur zu ganz spezifischen Themen werden diese bei uns am Vormittag noch genehmigt (z.B. Sicherheitsbeauftragter/Brandschutz etc).
Erste Hilfe Kurs steht bei uns bald an, das sind zwei Nachmittage in Präsenz
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Ich bin ja an einer BS und wir haben an Zeugnistagen oder vor Ferien entweder nur 3 Std (Vollzeitschüler wie BG, 12 FOS) oder auch bis zum normalen Ende (Azubis etc) nach Stundenplan, d.h. dass der Klassenlehrer nur zufällig in diesen Stunden Unterricht hat und die Klasse dann in die Ferien verabschiedet oder eben ein anderer Kollege. Erfreulicherweise bleibt es uns überlassen, ob wir ganz normalen Unterricht machen oder mal etwas anderes gemeinsam tun. Ich habe schon mit 12ern Schneemänner gebastelt (das war übrigens seeeehr lustig und hat allen großen Spaß bereitet), aber auch Präsentationen gehört und bewertet.
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Ich hatte letzte Woche eine Zahnreinigung (durch eine speziell geschulte ZFA, ca. 45 min) und später Durchsicht durch die Zahnärztin. Insgesamt ca. 150 Euro, 130 davon für die Zahnreinigung
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Ich kann nur als Mama einer Drittklässlerin in Hessen sprechen: Blockflöte wurde bei meiner Tochter auch dieses Jahr für alle eingeführt, es gibt dabei nur normalen Klassenunterricht. Bislang spielen die Kids Lieder mit max einer Hand, es gibt HA zum Üben (alle haben eine Flöte und nehmen sie auch wieder mit nach Hause). Zu Weihnachten stehen Auftritte vor anderen Klassen an.
Die Musiknote ergibt sich (laut Info zu Schulanfang) aus Vorspielen, schriftlichen Tests (z.B. Notenschlüssel zeichnen, Noten benennen) und vor allem mdl Mitarbeit. Ich bin selbst nicht wirklich musikalisch, höre aber natürlich, wenn sie sich verspielt. Mehr als Interesse zeigen und zuhören kann ich auch nicht. Das müsste für alle Eltern schaffbar sein. Ja, es gibt natürlich auch Situationen, in denen das Flötenüben nicht passt (Kleines Geschwisterkind, Schichtdienst, Homeoffice etc), aber dann verlegt man es eben an einen anderen Zeitpunkt. Meiner Tochter fällt es mit Sicherheit nicht einfach zu, gerade am Anfang hatte sie damit zu kämpfen. Aber hier macht wirklich Übung den Meister und sie wird immer besser
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Kann man sich kaum vorstellen. Also im Umkreis von 10 km könnte ich Dir hier bestimmt 10 Arztpraxen aus dem Kopf heraus nennen. 30 km Wahnsinn
Ja, das ist auch wirklich heftig; vom Gefühl her hat das bei uns vor ca 5 Jahren etwa angefangen und wird immer schlimmer. Praxen schließen, weil die Ärzte in den Ruhestand gehen, aber es finden sich keine Nachfolger mehr. Die Aufnahmekapazitäten der noch vorhandenen Praxen sind ausgeschöpft, auch als vermeintlich priviligierter Privatpatient hat man keine Chance. HNO ist bei uns dagegen kein Problem, weil die HNO-Ärzte hier jeweils ihren eigenen Nachwuchs gezogen haben

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Ich denke, dass die Probleme wenig mit dem Bundesland zu tun haben, sondern eher mit dem Wohnort/Stadtgröße plus Individualfaktoren. Je nach Einzugsbereich kann die Schließung einer einzigen Arztpraxis dazu führen, dass die Patienten nun in 30km oder mehr erst eine neue Praxis finden (in Hessen z.B. Vogelsbergkreis o.ä.). In Ballungsräumen ist das wohl eher weniger der Fall. Ich persönlich habe auch das Gefühl, dass Unistädte und deren Umgebung gern gewählte Niederlassungsorte sind und die Versorgung mit Ärzten, Apotheken dort deutlich besser ist.
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Sie hatte mal beschrieben, wie schwierig es bei ihnen ist einen Hausarzt zu finden.
Same here... ich habe einen "Hausarzt", der mich aber auch z.B. bei einer akuten Erkrankung erst zwei Wochen später behandelt hat, weil keine Termine frei waren (Ich bin übrigens privat versichert). Hautarzttermine erhält man im Umkreis von 30 km in ca. 5-7 Monaten, Gyns ebenso. In den letzten 3 Jahren haben zwei Gyns geschlossen und einige müssen nun 50km entfernt zum Gyn.
Mittlerweile kenne ich sehr viele, die keinen Hausarzt bekommen. Ich kann verstehen, dass einige zu Teleärzten greifen MÜSSEN.
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Hallo,
wie erfährst du denn, wenn Eltern Gesprächsbedarf haben?
Mal angenommen, Sie schreiben Dir per Email/Zettel eine Nachricht. Dann könntest du einfach zurück schreiben "Meine Sprechstunde liegt donnerstags von 12.30 - 13.30 Uhr. Möchten Sie einen Termin von 12.30 Uhr bis 13.00 oder lieber von 13.00 bis 13.30 und an welchem Datum soll ich Sie vermerken?" oder " "30 minütige Gesprächstermine sind donnerstags in der Zeit zwischen 12.30 bis 13.30 möglich", dann weißt du eben nicht genau, an welchem Termin sie kommen.
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