Beiträge von Flupp

    So, jetzt hat das LBV auch noch zugegeben, dass die Erklärung, wie die Fünftelungsregelung in der Steuererklärung anzugeben ist, falsch und zwar erheblich falsch dargestellt wurde.

    Meine Vermutung ist, dass einige flinke Kollegen sich schon über eine satte Rückzahlung gefreut haben und die Finanzämter rückwärts vom Stuhl fielen. Jetzt also dürfen alle Junglehrer, die schon abgegeben haben, noch mal die Steuererklärung korrigieren.

    Wenn ich nicht loyalitätspflichtig wäre, dann würden mir ein paar Bezeichnungen einfallen...

    Zum Thema Betreuung.

    Bei uns müssen jeden Tag ein paar Kollegen anwesend sein für die Notbetreuung, die anderen arbeiten von zu Hause.

    Die Anwesenheit erfolgt nach Plan und jeder kommt mal dran.

    Auch in diesem Thread noch einmal.

    Ich halte diese Regelung für nicht sinnvoll. Falls eine Person infiziert ist, wird die Kontaktgruppen sehr groß.


    Bei uns wird nicht rolliert - nur die Frage, wenn es trifft, ist noch nicht abschließend geklärt.

    Bei uns wird ein Beaufsichtigungsplan erstellt, d.h. am Tag sind lediglich ein paar Kolleginnen und Kollegen da (wir schauen einfach wie viele Kinder kommen, aber wir erwarten nur ein paar 5/6er) und der Rest bleibt zuhause. Das ganze rotiert durch und eigene KInder dürfen mitgebracht werden. Der Rest arbeitet von daheim. :)

    Das ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll.
    Wenn davon einer etwas einschleppt, dann wird der Kreis der Kontaktpersonen wieder riesig.

    Wir haben uns entschieden, dass ein paar Kollegen die ganze Betreuung übernehmen. Uns ist aber noch nicht klar, nach welchem Kriterium wir die Auswahl treffen oder ob das über Freiwillige abgedeckt werden kann.

    Wir haben eine dstenschutzkonforme Schulcloudlösung mit Möglichkeiten für Daten, Mail etc Austausch inkl. Videokonferenzen.


    Die Kollegen laden entsprechend ihres Stundenplans für die jeweilige Klasse Arbeitsaufträge hoch. Schulische Infrastruktur konnten wir bereit stellen, kein Kollege hat das Angebot angenommen.


    Wir sind leidlich vorbereitet (war aber auch eine scheiss Arbeit, nicht nur in den letzen Tagen).

    Und: Hat jemand gestern zufällig Anne Will gesehen? Es war eine verschenkte Stunde, aber eines war mir nicht klar: Fällt der Test auf das Virus positiv aus, auch wenn noch keine Symptome aufgetreten sind? Der dargestellt Fall war: Mann wurde über bestätigten Fall in seinem Umfeld informiert, Test wurde gemacht "negativ". Er sollte/musste dennoch 14 Tage in Quarantäne und soll anscheinend innerhalb der 14 Tage nochmals den Test machen.

    Das ist genau das, was ich in Post #1021 erwähnte.

    Unser Gesundheitsamt hat jetzt die Anweisung gegeben, dass die Sperrfrist von 14 Tagen auch bei negativer Testung aufrecht erhalten bleiben soll.

    Sehe ich auch so.
    Steht für BW auch im Landeshygieneplan.

    An weiterführenden Schulen würde ich es vom Klientel abhängig machen und dann eine entsprechende Abwägung treffen und diese schriftlich dokumentieren - wie bei anderen Gefahrstoffen auch.

    Aber das ist doch genau der Punkt.

    Vorne wird gefragt, ob man das Zeug in den Flur hängen soll, weil das wieder "Papierkram" ist.

    Du machst Dich drüber lächerlich und sagst jetzt, dass es dann halt "Papierkram" ist, den halt jemand machen sollte.

    Sowas verstehe ich nicht.

    Update: Kollegin ist wieder da, die Testung war zum Glück negativ. Interessantes Detail: Ihr Mann ist Fachleiter. Das Seminar hat für die Dauer des Verdachts die Veranstaltungen abgesagt. Unsere Schule spielte dagegen keine Rolle.:pinch:

    Unser Gesundheitsamt hat jetzt die Anweisung gegeben, dass die Sperrfrist von 14 Tagen auch bei negativer Testung aufrecht erhalten bleiben soll.

    Von „esoterisch“ bis „kurz vor Revolution“.


    Nicht „esoterisch bis kurz vor Revolution“. :)


    Kurz vor Revolution meint, dass ein paar wenige halt laut protestieren und über Klagen oder gar Weigerung nachdenken.

    Falls Du mich gefragt hast.


    In meinem Freundeskreis sind Stiko-Impfungen nicht umstritten.


    Im Kollegium bei manchen schon. Da gibt es aber auch alle Spielarten. Von skeptisch bis unsicher, von esoterisch bis kurz vor Revolution.

    Es gibt bestimmt Ausnahmen - also zB ein Arzt, der auf die Impfgegner-Mutti steht.


    Ich sehe das aber wie Du.


    Meine Aussage war eine Replik auf #31 - ein ärztliches Zeugnis erhält man (in der Regel) eben nicht einfach so.

    In der Regel wird kein Arzt aufgrund eines Gesprächs Immunität bescheinigen, da wird also fast immer ein Test gemacht, den der Arzt dann interpretiert.

    Das ist gar nicht OT, weil es weiter oben schon um Schulfeste ging und noch weiter oben schonmal jemand zum Krankmelden aufgerufen hat und die Moderation wiederum dazu aufrief, selbiges zu unterlassen.

    Ok, dann weiter...

    Zitat von same

    Den "offiziellen Weg" beschreitet man solange, bis man einen beschissenen Stundenplan bekommt, Aufgaben entzogen werden, Beurteilungen entsprechend aussehen. Das sollte man zumindest wissen, bevor man sich auf denselben begibt.

    Ach Gottchen, wie schrieb oben jemand in der Signatur - Geist und Degen...

    Wer, wenn nicht wir, sollte denn die hehren Ziele der Lehr- und Bildungspläne verwirklichen?
    Brandenburg: "Von zentraler Bedeutung ist es dabei, die Schule als Lebensraum zu gestalten, in dem gesellschaftliche Werte vermittelt und gelebt werden."

    Das scheitert daran, dass man einen schlechten Stundenplan bekommen könnte?

    Liebesentzug durch Androhung disziplinarischer Maßnahmen mit Unterstützung des Schulrates.

    Toll kombiniert mit Kollegen die sich das gefallen lassen und nächste Woche dann fahren. Aus Angst. Trotz Angst.

    Du unterrichtest doch politische Bildung. Bestreite den für solche Fälle vorgesehenen Weg.

    Aber das ist jetzt ja hier alles OT.

    Erwarte ich auch, zB von meinen Schulleiter der bei Drogenübergaben auf dem Schulhof, offen rechtsradikalem Verhalten und tätlichen Angriffen auf Beamte einfach weg schaut und das Kollegium darauf einschwören will (wenn notwendig mit Drohungen), ebenfalls wegzusehen. Die Kollegen, die jetzt bei uns von ihm gezwungen werden doch auf Klassenfahrt nach Italien zu gehen (in ein Risikogebiet!) fänden das auch gut.

    Ist doch genau das gleiche. Nur weil der eine versagt, muss doch der andere nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern nach bestem Wissen und Gewissen seinen Teil beitragen. Das fängt dabei an, Liebesentzug vom Schulleiter nicht als Drohung zu verstehen, geht über die Dienstaufsichtsbeschwerde und und und ...
    Immerhin wurde man ja nicht auf seinen Dienststellenleiter vereidigt.

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