Beiträge von Flupp

    Ich glaube nicht, dass der Threadersteller noch an der Diskussion teilnimmt. Aber:

    ...Dies habe ich zu verdanken das ich aller Absicht (???) nach die Fächer Theoretische Physik 1 und 2 nicht bestehen werde

    [...]

    Eine meiner größten Sorgen ist, das mich die Themen an der Realschule fachlich Unterfordern ...

    An einer Anfängervorlesung scheitern und dennoch befürchten, dass einen die Themen an der Schule unterfordern - das finde ich irgendwas zwischen amüsant, arrogant und erschreckend.

    Hallo zusammen,

    da es im anderen Thread in der Diskussion untergeht:

    Gibt es eine Schule oder einen Ort rund um eine Eurer Schulen in einem vom Hochwasser betroffenen Gebiet, die/der anpackende Hilfe benötigt?

    Vielleicht ja auch in einem Gebiet, das jetzt nicht medial ausgeschlachtet wird und daher vielleicht ansonsten vergessen wird?


    Bei Bedarf bitte PN.

    Ich überlege mir 30 freiwillige Schüler zu schnappen und eine Woche zum Helfen zu kommen auf eigene Kost und Logis. Falls es jemanden gibt, der Kontakte hat oder selbst betroffen ist, bitte PN.

    Ich finde auch furchtbar, dass der Text respektive die Aufgabenstellung gar nicht wirklich gelesen wird. Das kommt jedenfalls bei meinen SuS immer wieder vor. Auch Bearbeitungshinweise werden zu oft nicht gelesen.

    Hast Du mal eine schriftliche Information an ein durchschnittliches Kollegium geschrieben? Wenn man sich die Rückläufe bzw. Notwendigkeiten zur späteren Nacharbeit ansieht, scheint das kein isoliertes Problem der Schülerschaft zu sein.

    Ist es nicht auch vielleicht zu einem großen Teil eine selbsterfüllende Prophezeiung wie im Referendariat/Grundausbildung/...:

    Jeder sagt, dass es so unfassbar hart sei, alle gemein seien, dann müssen ja alle Beteiligten - allein um diesen Initiationsritus zu würdigen - bei dem Spiel mitmachen.

    Hat jemand aus BW Zugriff auf die Lernstandserhebungen Klasse 5 und kann die nach "Herkunft" der Schülerschaft interpretieren? Wenn sich das Schulsystem so stark unterscheidet, dann müssten ja die Bildungsflüchtlinge in diesen Erhebungen auffällig sein.

    Es gibt grenznahe Gymnasien in BW, deren halbe Schülerschaft aus "Bildungsflüchtlingen" aus Bayern besteht.
    Es scheint also tatsächlich erhebliche Unterschiede im wahrgenommenen Schulalltag zwischen den Gymnasien zu geben.

    Ob dies an formalen Dingen wie Bildungsplänen, Art der Notenbildung oder an "persönlichen" Dingen wie Umgang mit Schülerinnen und Schülern liegt, vermag ich nicht zu beurteilen - vielleicht ist es auch ein weitverbreiteter Irrglaube, dass es in BW schülerzugewandter oder fachlich einfacher sei. Dafür kenne ich das System von drüben zu wenig.

    Wenn da einer auf Krieg umschwenkt, ...

    Den Krieg hat dann aber jemand anderes angefangen. Darum schrieb ich ja auch "zur Not". Kann mir nicht vorstellen, dass es da richtige Probleme gibt. Ansonsten müsste man ja auch von APR-Tätigkeiten abraten - könnte ja jemand in den falschen Hals bekommen.
    Ich weiß gar nicht, warum man den Referendarinnen und Referendaren immer rät, möglichst unauffällig und angepasst zu sein.

    Wir haben hier auch schon einen Referendar mit Notfallbeeper gehabt (hatte irgendeinen Spezialskill in der freiwilligen Feuerwehr und wurde dann und wann angefordert). War nie ein Problem bzw. wurden die Probleme gelöst. Ist ja unser Job als Schule. Wenn morgens das Kind dringend zum Arzt muss, dann muss man da halt auch vertreten.

    Mir als Ausbildungsschule ist es doch hundertmal lieber, jemanden zu haben, der sich auch außerschulisch gesellschaftlich engagiert, als noch einen Referendar, der glaubt, dass sich die ganze Schule um das Referendariat zu drehen hat. ("Der Klassenraum der 9f muss Dienstag und Mittwoch geblockt werden, da ich Mittwoch in der dritten Stunde einen UB habe. Ich muss noch die Sitzordnung ausprobieren." "Aber Du unterrichtest die 9f doch gar nicht." "Ja, aber der Raum ist näher am Besprechungszimmer und der Fachleiter ...")

    Die GKV meines Mannes fragt daher jährlich ab, ob ich nicht doch höhere Einnahmen hatte. Dann würde mein Kind rückwirkend aus der Familienversicherung fliegen, aber die Beihilfe würde dann die Hälfte der Krankenkassenbeiträge übernehmen.

    Bist Du Dir mit der nachträglichen Beihilfe sicher? Bei mir in BW hätte ich das nach telefonischer Aussage der Beihilfestelle nicht bekommen. Hätte sich, wenn ich nicht noch wie oben beschrieben, ein paar Euro Minderung gefunden hätte, um eine Rechnung von über 5000 Euro gehandelt. (4 Kinder, sieben Monate nachversichern, jeweils knapp 200 pro Monat inkl. Pflegeversicherung).


    Wenn man knapp an der Beitragsbemessungsgrenze für die GKV hantiert, dann ist das zwar lukrativ mit der Familienversicherung beim GK-versicherten Partner, aber auch ein Spiel mit dem Feuer, wenn man sich verrechnet oder Dinge nicht anerkannt bekommt (oder plötzliche Mehreinnahmen hat - bei mir war es die Rückzahlung der Eingangsbesoldung, die mich fast gekillt hätte...).

    Bei der rückwirkenden Krankenversicherung für Kinder kann es richtig teuer werden, diese werden dann für den gesamten Zeitraum als freiwillig gesetzlich versichert gezählt.

    Rückwirkend privat ging bei uns nicht.

    Dabei beachten:
    Regulär wurden bei uns die Minderungsbeträge des Vorjahres aus dem Steuerbescheid aber das aktuelle Einkommen berücksichtigt. Da kann man aber Bescheinigungen, Nachweise etc. anbringen. Ging sich bei uns um wenige Euro aus.

    Witz daran: Hätten wir freiwillig gesetzlich versichert, wären wir unter der Grenze gewesen und hätten nicht freiwillig gesetzlich versichern müssen, dann wären wir aber über der Grenze gewesen und hätten freiwillig gesetzlich versichern müssen, dann ...

    Zulässig in welchem Sinne? Ich reichte trotzdem was Sinnvolles ein.

    Zulässig im Sinne von:
    "Sie sind dieses Jahr dran, eine Abi-Aufgabe zu erstellen. Bitte reichen Sie diese im Word-Format ein."
    "Geht auch PDF samt zugehöriger tex-Datei?"
    "Nein, nur Word-Format - oder Sie schreiben es halt per Hand."

    Aber wie gewünscht zurück zum Thema...

    Welches Tool komplizierter ist, ist eine reine Frage der Gewöhnung und der Anforderungen.

    Ich kriege jedesmal einen Vogel bei Office-Programmen (außer Tabellenkalkulation).

    Edit: Ich sollte mal eine Abituraufgabe einreichen, zulässig war die Einreichung als Doc-File oder handschriftlich. Ob die meine handschriftliche Aufgabe ungelesenen entsorgt haben? :engel:

    Da ich die Rechtslage in NRW nicht kenne, kann ich Dir damit nicht helfen.
    Du kannst es Dir aber auch einfach machen, da ja eventuell zwei Dienstverpflichtungen sich gegenüberstehen.


    Geh zu Deiner neuen Schulleitung und teile ihr den eventuellen Terminkonflikt mit und bitte um Klärung. Sollen die sich doch um Dich streiten. Nicht Dein Problem.
    Falls Du die Nachprüfung übernehmen musst, dann die Dienstreisegenehmigung nicht vergessen. Termin erledigen, abhaken und keinen Gedanken mehr dran verschwenden.

    Kris24: Du arbeitest doch an einer sehr großen Schule oder? Wenn man kleinere Gymnasien mit einer Jahrgangsgröße von 50-60 Schülerinnen und Schülern hat, gibt es, insbesondere mit den neuen Oberstufenregularien, eine erhebliche Einschränkung der Kurswahl, wenn man sich die Grenze 10 selber setzen würde.

    Ist dann vermutlich eine Frage der eigenen Nerven in der Auseinandersetzung mit oben, wie weit man das Lehrerstundenbudget überzieht oder sich mit Aufsetzerkursen und anderen Sachen behilft, damit die Schüler nicht nur Mathe, Englisch, Deutsch, Bio als LF wählen können.

    Steht halt im aktuellen Info-Schreiben, dass man als weiterführende Schule die Dinger bestätigen solle.
    (Edit: Und in diesem Info-Schreiben an die beruflichen Schulen wird direkt auf das Info-Schreiben an die allgemeinbildenden Schulen verwiesen)

    Interessanter ist doch eigentlich die Frage, welche Stelle, die aufgrund der Corona-VO verpflichtet ist, Tests als Einlass-/Mitmachkontrolle zu fordern, diese wild von der Schule bestempelten Bescheinigungen akzeptiert. Aber das ist ja nicht unser Problem sondern deren.

    Schon da fand ich es aber total unsinnig, dass die Selbsttests der Schule 60 h gültig sein sollen, die Schnelltests, die in der Apotheke oder dem Testzentrum von jemand anderem durchgeführt werden, aber nur 24 h. Wenn man mich fragt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein beaufsichtigtes Kind den Test fehlerhaft durchführt größer.

    Wenn Du in BW wohntest, wäre das auch kein Problem mehr, da wir externe Tests auch bestätigen müssen und damit auf 60h verlängern...


    :autsch:

    Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

    Jetzt wird es in BaWü absurd.
    Manche Schulen dürfen die Selbsttests unter Aufsicht nach Hause verlagern, die Eltern müssen dann dir Durchführung schriftlich versichern.

    Bislang durften/mussten die Schulen aber natürlich nur Tests bescheinigen, die in der Schule durchgeführt wurden (60 Stunden Gültigkeit). Jetzt müssen auch Bescheinigungen ausgestellt werden, dass die Eltern bescheinigen, dass die Kinder getestet worden seien...


    :autsch:

    Man hätte ja auch einfach die Testpflicht für Kinder in Sportvereinen aufheben können...

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