Beiträge von Flupp

    Hast du eine Quelle dafür? Ich denke, das ist auch von der Schulform abhängig?

    Das gilt noch nicht mal so absolut im Ref.

    Während des zweiten Ausbildungsabschnitts werden in der Regel dreizehn, bei Schwerbehinderung zwölf, Wochenstunden selbstständig unterrichtet, davon mindestens elf, bei Schwerbehinderung zehn, Wochenstunden in kontinuierlichen Lehraufträgen. Diese sollen die Ausbildungsfächer umfassen.

    Ist an Realschulen also nur eine Soll-Vorschrift. Am Gym ist es gar nicht vorgeschrieben (aber natürlich grundsätzlich sinnvoll):

    Während des zweiten Ausbildungsabschnitts werden wöchentlich zehn bis zwölf, bei Schwerbehinderung in der Regel neun bis elf, Unterrichtsstunden selbstständig und begleitet unterrichtet, davon mindestens neun, bei Schwerbehinderung in der Regel acht, Unterrichtsstunden in Form eines kontinuierlichen selbstständigen Lehrauftrags. Die Schulleitung trägt Sorge dafür, dass nach dem Erziehungs- und Bildungsauftrag sowie in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften unterrichtet wird.

    Dass man in der Probezeit ein Recht auf seine studierten Fächer hätte, wäre mir tatsächlich völlig neu.
    Das halten wir insbesondere bei Drei-Fach-Kombinationen regelmäßig nicht ein.

    Du findest auch noch etwas in der DGUV Regel 102-601, dort ist aber die Rettungsfähigkeit nicht definiert.

    Die Information 202-107 betrifft nur die Grundschule, die dort beschriebenen Grundsätze zur Positionierung bei der Aufsicht und andere Dinge sind aber sehr interessant auch für Schwimmaufsichten anderer Schularten, falls Du extra einen "Schwimm-Ordner" pflegst.

    Naja, über klare Aussagen bzgl. Fließgewässer Rhein kann man (und wird bei uns) diskutiert. Ich habe auf meinem Schulrechner dazu noch deutlicheres (RISU?) gespeichert.

    Die RiSU enthält nichts bezüglich Schwimmen.


    Die oben verlinkte Bekanntmachung ist aus meiner Sicht klar.
    Man muss jederzeit aus jeder Tiefe retten können.


    Zitat

    Die Sicherheit im Schwimmunterricht im Sinne der Wasserrettung erfordert ein bestimmtes Maß an körperlicher Leistungsfähigkeit und spezifische Kenntnisse. Diese erfüllt eine Lehrkraft dann, wenn sie in dem Schwimmbecken, in dem der Unterricht stattfindet, eine verunfallte Person situativ angemessen unter den höchsten Stressbedingungen an jeder Stelle aus jeder Tiefe des Schwimmbeckens an die Wasseroberfläche bringen [...] kann.

    Jetzt könnte man sagen, dass das ja nicht im Freiwasser gilt. Aber dort steht "leider" auch:

    Zitat

    Neben dem regulären Schwimmunterricht im Hallen- und Freibad halten sich Schülergruppen im Rahmen von Wandertagen, Klassenausflügen, Schullandheimaufenthalten, Studienfahrten oder sonstigen Veranstaltungen im Bereich von öffentlichen und nichtöffentlichen Gewässern, Bädern, Erlebnisbädern etc. auf. In all diesen Fällen gelten die oben genannten Ausführungen entsprechend.

    Wenn man die Kosten prozentual zum verfügbaren Nahverkehr macht ja - ansonsten zahlt die Landbevölkerung für die Städter

    So wie bei der Subvention von privaten KFZ?

    Immerhin wird jeder private PKW mit mindesten 5000 Euro jährlich subventioniert.

    Oder anders: Warum bleibt ein Personenzug wegen "Überfüllung" heute im Bahnhof stehen (selber mehrfach erlebt)? Indische Personenwagons halten es sogar aus, wenn noch hunderte Personen auf dem Dach mitfahren. Bei uns hat der Zugführer gleich die Hosen voll, wenn der Zug mal so voll ist, daß es nicht für alle Personen Sitzplätze gibt.

    Wenn man sucht, dann findet man von Dir bestimmt einen Post, in dem Du Dich über einen zu hohen Klassenteiler beschwerst. Wie das die chinesischen Kollegen nur machen…

    Ich würde ja die SL erst einmal fragen, wie sie denn die Mehrarbeit kompensieren möchte, da ich mit meinem regulären Stunden bereits meine Arbeitszeit voll auslaste. Wie du so schön schreibst, ist es ja eine dienstliche Tätigkeit und kein Hobby. Da wird die SL sicherlich nicht erwarten, dass ich freiwillig unbezahlte Mehrarbeit leiste.

    Da haben wir vermutlich eine unterschiedliche Sichtweise:
    Eine Klassenlehrertätigkeit ist keine unbezahlte Mehrarbeit.
    Oder andersherum gesagt: Zur Entlastung muss die andere Klassenlehrertätigkeit der 7. Klasse ja nicht fortgeführt werden.

    Wo soll da eine Bestrafung sein?

    Dass der "unmotivierte" Kollege seinen Fähigkeiten entsprechend anderswo seinen Dienst tun muss, darum muss sich die SL tatsächlich kümmern.

    Was wäre denn im Sinne der Schülerinnen und Schüler?


    Variante 1: Eine 7. Klasse hat nach drei Jahren einen KL-Wechsel. Eine 5. Klasse erhält eine erfahrene Kollegin, zwei weitere 5. Klassen werden mit Anfängern besetzt und können sich an der erfahrenen Kollegin orientieren.


    Variante 2: Die erfahrene Kollegin führt die 8. Klasse weiter, in der 5. Klasse werden zwei Anfänger gelassen, ein alter Kollege mit zweifelhafter Motivation wird in die dritte 5. Klasse gesetzt, nach Klasse 5 findet bereits jetzt absehbar ein Wechsel statt.


    Naja, wenn so eine Entscheidung nicht mehr in der Kompetenz einer SL liegt, dann kann man es auch gleich bleiben lassen. Immerhin handelt es sich um eine berufliche Tätigkeit und kein Hobby.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Schulleitung Gelassenheit für problematisch hält- bist du dir sicher, das du richtig verstanden hast, welches Problem er dir an der Stelle zu deiner Klassenführung mitteilen wollte?

    "Gelassenheit" kann auch ein Euphemismus für Trägheit, Gleichgültigkeit oder wenig Eigeninitiative sein.

    Meine SL hat mich vor der ersten Beurteilung in der Probezeit auch um eine kurze Aufstellung gebeten zu meinem sonstigen Engagement, damit sie nicht am Ende etwas übersieht.

    Ich halte das auch für hilfreich, einige KuK verstehen diese Bitte allerdings als "Jetzt muss ich meine Beurteilung auch noch selbst schreiben" oder "Klar, die Chefin interessiert sich nicht für mich, daher weiß sie gar nicht, dass ich xy mache."

    Verstehe ich etwas falsch?
    Kritik am BMI als Kriterium ist doch erstmal nur das: Der BMI ist als Kriterium zur Feststellung von krankhaftem Übergewicht nicht immer geeignet.

    Das bedeutet aber doch nicht - und so verstehe ich auch die Rechtsprechung - dass die Diagnose eines krankhaften Übergewichts nicht mehr möglich ist.


    Es gibt also zwei Dinge, die sich geändert haben in den letzten Jahren:


    1. Der Amtsarzt muss nicht mehr die voraussichtliche Dienstfähigkeit attestieren damit man in das Beamtenverhältnis darf, sondern muss die voraussichtliche Dienstunfähigkeit attestieren, damit man nicht in das Beamtenverhältnis darf. Dies betrifft allerdings nicht nur Übergewicht sondern alle vom Arzt festgestellten gesundheitlichen Themen.


    2. Es setzt sich nach und nach durch, dass der BMI als alleiniges Kriterium nichts taugt. In Zusammenhang mit anderen Dingen kann der Amtsarzt diesen Wert dennoch als Teil seiner Attestierung verwenden.

Werbung