Beiträge von Flupp

    „Wie lange braucht man für eine Klausur?“

    „10 min“


    Kann doch nicht sein, ich probiere es nochmal:

    „Wie lange braucht man für eine sorgfältige Korrektur der Klausur?“

    „12 min“


    Kann doch nicht sein, Frechheit!

    „Wie lange brauche ich für eine super sorgfältige Klausurkorrektur?“

    „15 min“


    Oh, jetzt passt das genau mit meinen 15 min, die ich immer brauche!

    ChatGPT macht super Ergebnisse!


    Im Ernst:

    Wenn man den Prompt so lange variiert bis einem die Antwort passt, dann ist das weder ein Zeichen für Korrektheit des Ergebnisses noch für die Qualität des Prompts.

    ChatGPT erzählt im Zweifel jeglichen Blödsinn, wenn man nur lange genug insistiert.

    Bolzbold Hast du dich schon einmal mit dem Thema "Prompt Design" auseinandergesetzt? ChatGPT tut einen weitaus besseren Job, wenn man die Prompts direkt so eingibt, dass er sie möglichst effizient verarbeiten kann.

    Man muss halt aufpassen, dass man die Prompts nicht einfach so lange optimiert, bis das Ergebnis ist, was man gerne hören möchte.

    Vielleicht bin ich zu doof, aber ich verstehe gerade den Zusammenhang irgendwie nicht?

    Wenn man eine Scrabble-Kiste nimmt und die Buchstabensteine auf den Boden wirfst, dann wirft man vielleicht mit Glück Wörter. Zum Beispiel "Suppe".

    Jetzt kann man das natürlich als Anregung nehmen, dass man in der nächsten Woche eine Suppe kochen möchte. Damit ist eine Scrabble-Kiste aber noch keine Ernährungsberatung.

    ChatGPT schmeißt die Buchstaben jetzt nicht ganz zufällig, sondern in statistisch bewährten Mustern. Die Anzahl an Nonsens-Buchstabenkombinationen sinkt, die Häufigkeit von Wörtern steigt. Es steht dann da also nicht "Suppe", sondern "Suppen sind nahrhaft und schmackhaft."

    ChatGPT hat jetzt dadurch aber immer noch keinen Mehrwert als Ernährungsberatung gegenüber der Scrabble-Kiste.

    Ob es jetzt zielführend ist, wahllos generische Texte hier zur Diskussion zu stellen oder sich seitenweise darüber aufzuregen, dass ChatGPT einen mittelalterlichen Altar im süddeutschen Outback nicht kennt, halte ich daher für zweifelhaft.

    Vielleicht meint Moebius das ähnlich.

    Ehrlichkeit und Aussageverweigerung schließt sich nicht aus.

    Inwiefern hat sie sich denn selbst belastet durch ihre Aussage, hat das jemand parat? Oder steht das schon irgendwo in diesem Thread?

    Die beiden Damen haben sich in der Form eingelassen, dass sie vorhandene Krankheiten in einer Versammlung mündlich abgefragt haben und nicht schriftlich.
    Bei Schriftformerfordernis dieser Information hat dies der Richter als Geständnis dieses Versäumnis gewertet (und so in der Verhandlung kommuniziert). Ob dies letztlich zur Verurteilung geführt hat (und ansonsten keine Verurteilung erfolgt wäre), lässt sich wegen bisheriger Nichteinsehbarkeit des schriftlichen Urteils noch nicht sagen.

    Ich stimme Dir zu, leider wird das in der Praxis durch die Berücksichtigung in der Strafzumessung konterkariert.
    Wer weiß also, ob die Einlassung prozesstaktisch nicht vielleicht doch schlau gewesen ist.

    Zur schriftlichen Abfrage, da es hier an verschiedenen Stellen gefragt wurde:
    Eine weitere, verpflichtende Grundlage für das Einholen der medizinischen Besonderheiten in Schriftform ergibt sich durch die DGUV 202-047 (S. 27).

    Freiplätze müssen auf alle Teilnehmer umgelegt werden. Lediglich bei Aktivitäten, an denen nur die SuS teilnehmen und die Lehrkräfte nur Aufsicht führen fällt das weg.

    Ok, ist in BW anders. Danke für die Klarstellung, falls das bei euch so sei sollte.

    Alternativ, nur zur Vollständigkeit (ist aber eigentlich ein verdecktes Umlegen):
    Viele Museen, Zoos, ... haben Freikarten für Gruppenbegleitungen.

    In BW ist quop kostenlos.

    Habe es im Gym für Mathe 5 ausprobiert und als mehrwertlos wieder aufgegeben. Die Grundschulen im Umkreis haben sich auf dieses Tool geeinigt und finden es nicht so schlecht.

    Tja, so unterscheiden sich die Zugänge.
    Meiner Erfahrung nach sind Beschwerden über schlechte Noten meist nur ein Symptom für andere Kommunikationsprobleme zwischen Klasse und Lehrkraft, die man dann übrigens auch wieder ausräumen kann. Und wenn es nur ist, dass (einige aus der/die) Klasse der Hafer sticht.

    So ein Gespräch sieht dann in der Regel so aus:
    "Frau XY, die Klasse 7 irgendwas war bei mir und hat sich über ein Klassenarbeitsergebnis beschwert. Ist da irgendwas besonderes vorgefallen?"
    "Nein, wundert mich. Der Schnitt war gar nicht so schlecht aus meiner Sicht."
    "Ok, danke. Wollte Sie nur informieren, dass die bei mir waren. Vielleicht ergibt sich ja ein Gespräch mit der Klasse. Einen schönen Tag noch!"

    Hier wird mir ein bisschen zu viel hineininterpretiert und die SL gleich als "seltsam" abgestempelt, was der Originalpost meines Erachtens gar nicht hergibt.

    1. Die SL hat zum Gespräch gebeten, weil sich eine Klasse an sie gewandt hat. Falls sich eine Klasse bei mir beschwert, dann frage ich oft auch die Kollegin/den Kollegen, was da los ist. Ein Gespräch mit der SL ist nicht immer sofort eine Disziplinierungsmaßnahme ("gleich einbestellt"), sondern dient erstmal nur dem Informationsaustausch.


    2. Eine Kollegin oder ein Kollege hat die Klasse nicht ein zweites Mal bekommen. Das kann sehr viele verschiedene Gründe haben. Einen Grund hat die Threaderstellerin hineininterpretiert, aber dies wurde (zumindest gibt das der Post nicht her) nicht so von Seiten der Schulleitung kommuniziert.


    3. Irgendein Schüler macht einen dummen Spruch und schon gehen die Alarmglocken bzgl einer großen Verschwörung an.


    Aus meiner Erfahrung ist das ganze Szenario nicht ganz plausibel.

    Vielleicht verwechsle ich es auch mit der Regelung für die Zeitspanne nach dem Referendariat:

    Kann es nicht sein, dass man, wenn man zu lange raus war, noch mal seine Fachkompetenz vor irgendeinem Gremium belegen muss?
    Da war irgendwas in BW, dass man nochmal zum Kolloquium oder sowas muss.

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