Beiträge von pepe

    Es ging jedoch nur darum, ein einziges Argument dafür zu nennen, als Mann nicht in die Grundschule zu gehen. Nochmal auf dem Silbertablett: Weil man dort als Mann diskriminiert wird.

    Auch in der Sekundarstufe wirst du "diskriminiert". Du sollst als Mann seeeehr vorsichtig sein, wenn du mit Schülerinnen Einzelgespräche führst, Tür offen lassen... Findest du auch hier im Forum. Am besten suchst du dir als Mann einen Beruf, bei dem du keinen Kontakt zu Mädchen/Frauen hast. Was meinst du, gibt es das?

    Hm, bei uns gibt es keinen Stand der Klasse.


    A rechnet schon seit der 2. Schulwoche z.B. bis 100, B ist nun im 3. Schulbesuchsjahr rechnet aber immer noch nur bis 10 usw.

    Klar doch. Aber bei kurzfristige unplanbaren Vertretungen kann man eben nicht perfekt individualisieren. Da hilft es auch nichts, wenn man die Kranken aus dem Bett klingelt und fragt... Schulalltag halt. Wenn's mal wieder etwas länger dauert: Dann ist die Planung der Vertretungslehrkraft angesagt. Das ist der Job.

    Im Vertretungsfall (Grundschule) sollte doch mit dem Material, was da ist, Unterricht möglich sein. Der Stand der Klasse ist im Klassenbuch vermerkt, die Kinder kennen sich aus und wissen, wo die Sachen liegen. Es gibt doch Arbeitshefte und Bücher, in denen individuell weiter gearbeitet werden kann. Wir arbeiten ja nicht nur mit tagesaktuellen Arbeitsblättern, oder? Bei längerem Ausfall der Klassenleitung plant die Vertretung eh selbständig weiter. Die Kranken muss man in Ruhe lassen!

    Wichtig sind Sitzpläne und Namenschilder an den Tischen, besonders für Kolleg*innen, die die Kinder gar nicht kennen.

    Tipp:

    Wir haben in jeder Klasse für jedes Kind "Notfallmappen", gefüllt mit Materialien, die selbständig zu bearbeiten sind, also entweder besonders simple Augabenstellungen oder Bekanntes zur Wiederholung und Vertiefung. Die sind vor allem dann sehr praktisch, wenn spontane Vertretung ohne jede Vorbereitung nötig ist, oder wenn die Klasse mal wg. Personalmangels auf andere Klassen aufgeteilt werden muss.

    Mal zurück zum Forumsbereich Dienstrecht verbeamtete Lehrkräfte:


    Lieber "Lehrerverband NRW": Was ist eigentlich an dem Ziel Angleichung der Lehrergehälter nicht zu verstehen?

    Auch Gymnasiallehrer wollen mehr Geld (Bezahlschranke)

    Zitat von Präsident des Lehrerverbandes NRW, Andreas Bartsch

    Der Lehrerverband NRW fordert mehr Geld für Kollegen, die in der Oberstufe unterrichten. „Man sollte für die Lehrer an Gymnasien, Berufsschulen und Gesamtschulen mit Oberstufe möglichst die Bezahlung nach der Besoldungsgruppe A14 nach bestandener Probezeit in den Blick nehmen

    Aus dem Schulministerium von Dorothee Feller (CDU) heißt es, die Frage nach einer grundsätzlichen Anhebung der Eingangsbesoldung in der Sekundarstufe II – also der Oberstufe – stelle sich nicht. - Gut erstmal, wenn sie das weiter so sieht.

    Alles, was missverstanden werden kann, wird missverstanden. Auch von der Überschrift, was Schule nicht beibringt, können sich manche Eltern wiederum auf den Schlips getreten fühlen, weil die Lehrer doch sowieso nicht arbeiten ...

    Tja, und gerade wegen der gerne von uneinsichtigen Eltern nicht angenommenen ("missverstandenen") Tipps und der berechtigten Anmerkungen von Palim muss sich etwas ändern.

    Es darf eben nicht so rüberkommen, dass die Schule schon alles geraderrückt, was bei Vorschulkindern schief gelaufen ist. Es darf nicht sein, dass die Lehrkräfte "Schuld" haben, wenn nicht schulreife Kinder in Regelschulen nicht (mehr) förderfähig sind. Es darf auch nicht immer der Elternwille im Vordergrund stehen, wenn Fördermaßnahmen dringend angeraten sind, aber die Erziehungspflichtigen das wegen "Stigmatisierung" nicht wollen und verhindern.


    Und genau da muss sich gesellschaftspolitisch etwas ändern. Zumindest die sogenannten Bildungspolitiker*innen müssen die Voraussetzungen für Schulreife so definieren, dass damit den Eltern ihre eigene Verantwortung für ihr Kind deutlich gemacht wird. Aber das könnte ja Wählerstimmen kosten. Logisch, dass wir Pädagogen vor Ort das nicht durchsetzen können, wenn wir keine Rückendeckung haben.

    @Ketfesem Ich sehe keinen Widerspruch. Darum geht es ja: Ein paar Dinge sollten die Eltern vor der Einschulung bereits manifestiert haben (Erziehungspflicht). Der Rest kann den Kindern dann gemeinsam mit KiTa und Grundschule beigebracht werden.

    Vielleicht wäre eine andere Überschrift für die Liste passender: "Wie Sie unsere Arbeit von zu Hause aus unterstützen können" oder "Wie sich Ihr Kind leichter bei uns in der Schule/in der Gruppe zurechtfindet"?

    À+

    Die Überschrift "Was sollen Schulanfänger können?" meint ja die Zeit vor der Einschulung. Deine abgeschwächten Vorschläge gelten für später...

    Ne, das ist m.E. auch nicht die Aufgabe von Politikern.

    Doch!

    Denn auch die (Bildungs-)Politiker*innen haben es durchaus geschafft, Eltern einzureden, dass sie ihre Kinder so früh wie möglich abgeben sollen und können (Wickelkinder in KiTas z.B.). Die Erziehungs"berechtigten" fühlen sich oft nicht mehr als Erziehungs"pflichtige", denn die eigentlichen Pflichten der Eltern können bequem übertragen werden an alle möglichen Institutionen. Wenn etwas schief läuft, werden dann diese Einrichtungen verantwortlich gemacht, ist doch praktisch.

    Das Problem ist, dass viele Kolleg*innen, aber vor allem "zuständige" Politiker*innen, sich nicht trauen, Anforderungen an die ELTERN zu stellen.

    Die Defizite bei den Kindern aus der untenstehenden verkürzten Liste sind von den Eltern verschuldet - außer (evtl.) bei Kindern mit geistigen und körperlichen Einschränkungen.

    Wenn 6jährige die ersten 3 Punkte nicht erfüllen, sind sie nicht reif für die Schule. Der Rest kann in KiTa oder Grundschule erlernt werden:


    Aber ich binde den Kindern nicht die Schuhe, ich helfe ihnen nur im "Notfall" beim Umziehen, ich begleite kein Kind auf die Toilette...

    Wenn das nicht klappt, stolpert es eben über die Schuhbänder, nimmt nicht am Sport teil (oder kürzer...), macht in/auf/über die Hose.

    Es kann sich ja von anderen Kindern helfen lassen, irgendwann ist das nur noch peinlich und hat einen Lerneffekt. Beim Kind und bei dessen Eltern.

    Bei uns an der Schule - und das kenne ich jetzt von allen Förderzentren so - ist es mittlerweile Usus, das man als Lehrer einen Satz Scheren, Kleber, Stifte, Blöcke, Mappen hat.

    Bei uns als "Fast-auch-Förderschule im Brennpunkt" ist das ähnlich. laleona hat ja nicht gesagt, dass die Lehrkraft das kauft und evtl. sogar selbst bezahlt. Wir finanzieren das aus unserem Budget oder über die Klassenkassen. Es wird im Normalfall bestellt und an die Schule geliefert.

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