Beiträge von pepe

    Zum einen finde ich es nicht aufwändig, Sicherungskopien zu machen, zum anderen würde ich mich schwarz ärgern, wenn all die schönen Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter usw., die ich in den letzten 25 Jahren erstellt habe, auf einmal weg wären!

    Ich fand es (natürlich?) zu aufwändig, die analogen Arbeitsmittel meiner ersten15 Lehrer-Jahre komplett zu digitalisieren. Aber fast alles, was danach möglich war, kam auf Festplatten, da es sowieso meist am PC gemacht wurde. "Sicherungsausdrucke" habe ich nicht erstellt und abgeheftet... Ich hatte keine Cloud o. Ä. zur Absicherung, aber den PC und zwei externe Platten.

    Ich kapier gerade gar nicht, warum man verschiedene Arbeitsweisen bzw. Ablage- und Aufbewahrungsarten nicht einfach tolerieren kann.

    Da mein Lehrerdasein lange vor der "großen Digitalisierung" begonnen hat, sammelte sich eine Unmenge an Papier an. Dieses Regal (zum Glück nur noch Erinnerung...) war für mich übersichtlich sortiert, dieses Ordnungsprinzip habe ich grob auf späteren Festplatten übernommen:

    Oben: Nur Deutsch und Mathe, jeweils 4 "Standard"-Ordner für jede Klassenstufe (1 bis 4, je Stufe eine Farbe) mit dem immer wieder einsetzbaren Material. Ergänzende Ordner (schmaler) kamen dazu.

    2. von oben: Nur Sachunterricht, nach Themenbereichen sortiert, nicht nach Klassenstufen. In den gelben Schachteln waren Dinge, die nicht abzuheften waren: Plakate, laminierte Lernspiele usw..

    3. und 4. von oben: Schulbücher, Zeitschriften, Ideen und Material von und für Projekttage, Kunstprojekte, Schulfeste, Klassenfahrten, Weiterbildungen...

    Und ganz unten das, was sich so ansammelt und fürs Einordnen oder Wegwerfen sortiert werden musste...

    Für den Kunstunterricht brauchte ich den Rest der Arbeitsräume. Ich konnte mir die für viele Jahre wohnungsnah anmieten (extern), hatte dementsprechend viel Platz und reichliche Angaben für die Steuererklärung :). Der viele Platz hatte aber auch Nachteile, wie sich wohl alle Lehrkräfte denken können, die nicht nur eine digitale Materialsammlung haben.

    Es gibt wohl nichts anderes, als das oben von schaff verlinkte auf der "offiziellen" Seite (https://bass.schule.nrw)... Siehe Anfrage von O.Meier von vor 2 Jahren.

    Humblebee
    3. Juli 2024 09:52

    Eine "Kann-Bestimmung", die Schulen in NRW dürfen auch länger machen, wenn sie wollen...

    Direkt nach dem Ref. bin ich an meiner ersten Schule (Dorf bzw. Vorstadt) mit einer total netten 3. Klasse bedacht worden. Ich habe fast sofort eine Klassenfahrt gebucht, naiv und spontan. Klassenfahrten waren an dieser Schule seit einiger Zeit verpönt, das "Fettnäpfchen" war groß genug für beide Füße und mir egal. Es gab etwas Ärger...

    Letztendlich habe ich damals als "Nesthäkchen" die Tradition der Klassenfahrten wieder reaktiviert. Später habe ich eher auf Absprachen und Vereinbarungen geachtet, konnte aber oft durchsetzen, was ich richtig fand. Auch gegenüber dem "alten" Personal.

    Die Überschrift sollte in derselben Schriftart wie der Fließtext sein, kann aber natürlich größer und fett gedruckt werden. Probleme bei deinen Beispielen sehe ich beim großen "i" (Unterscheidung kleines "L") und natürlich beim kleinen "a". Kannst du nicht einfach die Schrift verwenden, mit der die Schulanfänger das Lesen gelernt haben? Die meisten Grundschulen einigen sich doch auf die zu verwendenden Fonts, ihr nicht?

    die "Sorge" dass das für die älteren Kinder zu sehr nach Anfängerschrift und ggf. Stigmatisierung rüber kommt. Im Sinne von "Ich bekomme das Baby-Zeug. Das mache ich nicht".

    Das halte ich für übertrieben. Natürlich werden sie später verschiedene Schriftarten kennenlernen und lesen können. Das kann man aber durchaus differenziert üben.

    ...

    Meine Papa schiebt mit seinen 80 Jahren gerade etwas Depressionen: "Eigentlich wollte ich ja noch die Sagrada Familia, die Alhambra und den Königspalast 'San Lorenzo de El Escorial' sehen. Aber das wird in meinem Leben wohl nichts mehr. ;("

    Da juckt es mich schon in den Fingern einfach den Zündschlüssel umzudrehen und es für ihn doch wahrzumachen....

    Mal kurz weg vom Theme E-Auto: Mach das! Egal, welches Verkehrsmittel. Mein Vater hatte den Sehnsuchtswunsch, seine Geburtsstadt, in der er seine ersten 10 Lebensjahre verbracht hat, noch einmal zu sehen. Wir sind dann in meinen Osterferien losgefahren, Papa war 91 und noch relativ fit. Wir haben zu zweit eine knappe Woche in Breslau verbracht, das war für uns beide toll, unvergesslich. Noch heute redet er davon (er wird dieses Jahr 102). So etwas kommt nicht wieder.

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