Wirklich ratsam ist es halt nicht. Ich würde den Bedenkenträgern zuhören und dann entscheiden. In welcher Rolle siehst du dich, wenn nur wenige Eltern mitfahren, z.B. nur die Elternvertreter?
Mit einer 4. Klasse habe ich während eines längeren Aufenthaltes in der Eifel (Jugendherberge) eine Radtour gemacht. Es waren ca. 25 Zehnjährige, ein Elternteil und eine Person, die über einen Verein solche Touren anbot, in der Gruppe, also 3 Erwachsene. Ich war trotzdem verantwortlich, aber recht jung und noch risikofreudig... Eine Schülerin hatte auf halbem Weg zurück eine Panne, die wir nicht beheben konnten. Die begleitende Mutter erklärte sich bereit, mit dem Kind (nicht ihres) die verbleibenden ca. 5 Kilometer schiebend zu gehen.
Es blieb für mich die einzige Fahrradtour mit Schüler*innen, schon vor der Panne war ich trotz wenig Autoverkehr ungewohnt nervös, da es unmöglich war, alles im Auge zu behalten.
@Dr. Rakete: Wenn es eine Familienveranstaltung ist und du "nur" mitfährst. solltest du die Schulleitung über deine Verantwortlichkeit im "Krisenfall" befragen. Egal, wie alt deine Schüler*innen sind.