Beiträge von s3g4

    Es ist aber bei den meisten KuK an unserer Schule so (und das kenne ich auch von anderen BBSn), dass sie ihr "Zweitfach" in ungefähr gleichem Stundenumfang unterrichten wie ihr Schwerpunktfach. Allerdings weiß ich nicht, wie es in NRW diesbezüglich aussieht.

    Das ist auch super so finde ich. Da bleibt man in beidem fit.


    Ich werde leider in meinem Unterrichtsfach im nächsten Halbjahr gar nicht unterrichten. Es kommt halt auch immer auf den Bedarf der Schule an. Sollte es auf einmal einen Mangel an KuK mit Unterrichtsfach XY geben, dann kann es auch passieren, dass man nur noch in XY Unterricht halten muss. Es da kein Gewähr für.

    Ich für meinen Teil habe mich nun für WiWi + Englisch auf BK-Lehramt beworben. Davon verspreche ich mir außerdem eine höhere 'klasseninterne' Stundenanzahl, d. h. weniger versch. Klassen insg

    Englisch wird eher das Gegenteil erzeugen, da dieses Fach nur in kleinen Umfang an beruflichen Schulen gegeben wird. Dadurch ist man, wenn es denn an Lehrern mit dem Fach mangelt, in viele verschiedene Klassen mit jeweils zwei Stunden (oder etwas mehr).

    Finde ich total, wenn ich niemanden kenne, der auch nur Symptome hatte, dann fange ich doch eher an zu zweifeln, ob das ganze nicht eine riesen Medienpanik ist, als wenn ein Kollege auf der ITS liegt.

    Sicherlich ist man dann empfänglicher für Verschwörungstheorien. Der gesunde Menschenverstand sollte aber Recht einfach dahinter kommen, dass durch die "Panikmache" besonders wirtschaftliche Interessen leiden. Das ist echt eine komische Verschwörung.

    Im Jahr 2019 fanden 27 Kriege und bewaffnete Konflikte statt. Nenne spontan 10 davon. Und dann sag mir, wie betroffen dich das täglich macht und wie betroffen du wärst, wenn dein Bruder irgendwo dort im Einsatz wäre.

    Sicher macht es betroffener, wenn man jemanden kennt der direkt betroffen ist. Das macht eine Sache aber im ganzen nicht schlimmer oder harmloser.

    Wir haben in Niedersachsen für den Unterricht im "fachpraktischen" Bereich oftmals Lehrkräfte, die nicht studiert haben und daher auch nicht im Vorbereitungsdienst waren und nicht verbeamtet werden, sondern halt als Fachpraxislehrkräfte angestellt werden

    Dann doch nochmals OT weil's so schön ist. 😁


    So ist es bei uns auch. Die Fachlehrer müssen als Zugangsvoraussetzung zum Vorbereitungsdienst eine Ausbildung und Weiterbildung (Meister oder Fachschule) absolvieren. Mit der Lehrbefähigung erfüllen sie die beamtenrechtlichen Vorraussetzungen und werden im gehobenen Dienst eingestellt.


    https://lehrkraefteakademie.he…arbeitstechnische-faecher

    Das (praktische) Fach Hauswirtschaft wird bei uns auch ausschließlich von Fachpraxislehrkräften im Angestelltenverhältnis unterrichtet, die ausgebildete Hauswirtschafterinnen (z. T. Hauswirtschaftsmeisterinnen), Köchinnen o. ä. sind.

    Und auch hier sieht man mal wieder: andere (Bundes-) Länder, andere Sitten. Bei uns durchlaufen die Fachlehrer für arbeitstechnische Fächer den Vorbereitungsdienst und werden danach verbeamtet. Das ist allerdings eher OT denn der TE erfüllt ja die Vorraussetzungen dafür gar nicht.

    (Heppenheim total schwer wegen den Modulen, Rheinland-Pfalz unorganisiert, Heidelberg auch viel zu hohe Ansprüche)

    Der größte Unterschied zwischen den Standorten werden die unterschiedlichen Verordnung zur Durchführung des Vorbereitungsdienstes sein.


    Ich würde mir diese mal anschauen und dann überlegen was mir eher liegen würde. Soweit werden die aber nicht von einander weg sein. Deine Bemerkungen zu den Standorten sind sehr und differenziert. Zu Heppenheim bzw. Hessen im Allgemeinen: Die Module sind Landesweit gleich. Wieso die Ausbildung deswegen total schwer sein soll verstehe ich nicht.

    Generell würde ich eine Privatschule Vertretungsstellen immer vorziehen, nicht nur wegen der Arbeitsatmosphäre, sondern auch wegen der besseren Jobsicherheit

    Ist denn eine Vertretungsstelle an einer privaten Schule sicherer? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen wieso.

    Eine weitere Frage: Kann das Ref problemlos in einem anderen Bundesland absolviert werden, obwohl man z.B. auf Bachelor/Master studiert hat und in dem anderen Bundesland Staatsexamen ist? Wenn ja, verläuft das Ref dann identisch zu denen die das erste Staatsexamen im "eigenen" Land gemacht haben?

    Eigentlich sollte der Wechsel kein Problem darstellen, aber ich würde mal direkt bei der jeweiligen Behörde die für die Ausbildung zuständig ist fragen.

    1) Wenn ich nun bis zu Ende des 40 Lebensjahres Beamter auf Probe werde, dann kann ich die Jahre danach auch noch Beamter auf Lebenszeit werden, z.B. mit 43 (je nach Länge der Probezeit)?

    2) Oder muss ich Beamter auf Lebenszeit bis zum Ende des 40 Lebensjahres sein und auf Probe bringt nichts bis dahin?

    1.

    Ich finde es da am fairsten, einfach über die bestehende allgemeine Hochschulreife Selektion zu betreiben und da die Anforderungen so hoch zu setzen, dass der Anteil an Menschen, die eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben, dem Bedarf auf dem Arbeitsmarkt entspricht (25%, vlt. 30%, aber auf keinen Fall 50%+).

    Also sind die ganzen Regelungen der Bundesländer und auch der DQR aus deiner Sicht nicht fair. Jeder der studieren möchte, muss also genau die gleiche Prüfung ablegen.


    Nehmen wir mal ein Beispiele (ich bleibe in Hessen, da kenne ich mich aus):


    Hans Müller hat nach seinem Hauptschulabschluss eine Ausbildung zum Maurer sowie eine Weiterbildung zum Handwerksmeister gemacht. Nach der "Verordnung über den Zugang beruflich Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen" ist er damit berechtigt jedes Studium aufzunehmen. Natürlich könnte er jetzt auch Jura oder Medizin studieren, höchstwahrscheinlich wird er aber etwas artverwandtes wie Bauingenieurwesen studieren. Was genau spricht dagegen.

    Gerade in Foren lese ich häufig sowas und kann nur vermuten, was die Hintergründe sind, warum manche Leute auf einem so viel höheren Niveau (und ein Ingenieurstudium ist schon sehr anspruchsvoll.) auf einmal so gute Leistungen zeigen. Mir fallen da ad hoc Spätzünder und Spezialist ein. Ich war eher das Gegenteil von beidem ;) .

    Mich hat die Schule nicht interessiert und ich kam halt immer mit minimalem Aufwand irgendwie durch.


    Die Themen im Studium fand ich sehr interessant und die Art der Vermittlung war gut für mich, denn auf einmal war ich selbst verantwortlich für meinen Erfolg.

    Ich sags mal so: im Gegensatz zu dir habe ich Analysis 1 und LA 1 bestanden. Und das mit meinem "Schmalspur" Abi von einem Beruflichen Gymnasium (noch ohne Zentralabitur). So ein Schulabschluss sagt wenig über den potentiellen Studienerfolg aus.

    (Das ist kein flex, nur eine Verdeutlichung der Realität).

    Es gibt recht viele Beispiele von Personen mit vermeintlich noch schlechteren Voraussetzungen, die erfolgreich studiert haben. Ich z.B. habe nur eine Fachhochschulreife und habe mein Studium in Regelstudienzeit mit relativ vorzeigbaren Noten (für Ingenieure) geschafft. Auch das Referendariat habe ich ohne Abitur hinbekommen.

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