Beiträge von s3g4

    Zwischen diesseits und jenseits des Rheins (wenn wir mal den Westerwald aussparen ;) ) gibt es den massiven Unterschied, dass unsere A14 ohne Funktionsaufgabe vergeben wird und bei euch kleine SL-Aufgaben dran hängen. Bei uns werden diese SL-Aufgaben zum größten Teil von A15/A16 erledigt, so dass wir scheinbar relativ viele A15er/innen bei uns in RLP haben.

    Gut möglich, ich verdiene aber 200€ netto mehr als A14 in Hessen im vergleich zu A15 in RLP... das liegt unteranderem an unseren gestiegenen Familienzuschlägen Stufe 3.

    Mein Grundgehalt ist aber fast genau das gleiche. Heißt bei euch ist einfach nur die Spitze gekappt worden ;)

    Falls wir unsere Arbeit richtig machen, generieren wir Nettosteuerzahler und werden so - weil wir mehr Steueraufkommen generieren als wir kosten - selbst zu Nettozahlern. :aufgepasst:

    Vor Kurzem eine Nachricht im Radio: Menschen mit qualifizierter Berufsausbildung zahlen im Lauf ihres Lebens 300.000 € mehr Steuern ein, als sie "verbrauchen". Beim Verbrauch werden auch die Nutzung von Straßen, öffentlichen Einrichtungen ecpp. in die Berechnung eingezogen. Schüler ohne Abschluss kosten im Verlauf ihres Lebens netto - tata! - 300.000 € mehr, als sie einzahlen.

    Bei "Einzahlen" werden auch Konsumsteuern (Mehrwertsteuer, Alkoholsteuer, Benzinsteuer etcpp) eingerechnet. Wer nix verdient, kann sich auch nicht an den Kosten des Straßenbaus beteiligen.

    Richtig, das sage ich den Klassen auch oft. Sie sollen sich anstrengen, damit ich weiter bezahlt werde.

    Könntest du einmal erläutern wie das gemeint ist?

    Der MSCI World stand kurz vor dem Coronacrash bei ca. 2400 Punkten, aktuell steht er bei über 4900 Punkten, was einem Wertzuwachs von gut 100% entspricht. Und das wohlgemerkt für den Fall, dass man zur damaligen Zeit kurz vor dem Crash am absoluten Maximum gekauft hat. Maximum Drawdown im Coronacrash war bis runter auf 1600 Punkte, womit wir bei über 200% Rendite liegen von damals zu heute. Wie um alles in der Welt verliert man da Geld?

    Man kündigt doch nicht einen Tag vor der Rente seine Altersvorsorge und investiert die an der Börse und am nächsten Tag stehen wir bei -50% und man wundert sich, dass das Geld futsch ist?! Sorry, aber dann haben deine Bekannten keine Ahnung vom Investieren ;)

    Und so schließt sich der Kreis: Grundlagen des Investierens sind wichtig!

    Er meint damit anekdotische Angst und irrationale Panikverkäufe. Wer sich von der Massenhysterie mitreißen lässt, der sollte lieber das Geld auf dem Sparbuch langsam entwerten lassen.

    Person hatte eine im Schnitt 55 Std Woche und dabei war es noch nicht mal eine Stoßzeit. Korrigiert gefühlt jedes Wochenende ellenlange Arbeiten, hat dazu noch Elternarbeit am Hals, aufwändige Klassenleitung und definitiv immer 3 Vertretungsstunden in Klassen, die sie evtl. nicht kennt und die über Tische und Bänke gehen.
    Dazu eine Lautstärke im Raum, bei denen jeder Arzt bestätigt, dass das gesundheitsschädlich auf Dauer ist.

    2.Person: BBS mit E-Technik / Sozialkunde: Die Person unterrichtet seit 20 Jahren ausschl. E-Technik in der Fachschule. 0 Stunden Elternarbeit. 0 Vertretungsstunden seit 20 Jahren. 0 Klassenleitungen. Wöchentliche Arbeitszeit 18 Std (18 Vollstunden => 24 Unterrichtsstunden). Die gesamte Unterrichtsvorbereitung, Korrektur von Klassenarbeiten usw. erledigt er IM Unterricht während die Erwachsenen an Projekten arbeiten

    Bullshit und bullshit. Wirklich Albern und unnötig.

    Gedankenspiel: Bei verheirateten Beamtenpaaren bekommt ja nur eine/r die Kinderzuschläge. Wäre es dementsprechend sinnvoll, sicherzustellen, dass diese (ggf über Änderung des Kindergeld zeugs) an denjenigen Elternteil gehen, wo der negative Effekt am geringsten wäre, oder wird es da eine Durchschnittsberechnung o. Ä. geben?

    Ich habe tatsächlich den Entwurf überflogen, dazu aber nichts gefunden.


    Konkretes Beispiel: Ausgleichzahlung wäre 400€. Elternteil A wird nächstes Jahr von A14 auf A15 befördert, bei Elternteil B steht außer den planmäßigen Erhöhungen nichts an. Wäre es dann sinnvoll, die Familienzuschläge an B adressieren zu lassen, weil A dann die Gehaltserhöhung tatsächlich bekommt (und nicht nur den Anteil der Ausgleichszahlung am Gehalt reduziert) und B immerhin die Ausgleichszahlung bekäme?

    und welche Vorteil hat diese Milchmädchenrechnung? Linke Tasche, rechte Tasche

    Ich find das nur fair. Die Mietstufen bei euch sind völlig ausgeufter und es ist das gute recht der Landesregierung dies dann schleichend über die Erhöhung der Grundbezüge wieder glatt zu ziehen

    Es ist schwer zu glauben. Man hat studiert und eine Masterarbeit geschrieben und dachte es war mordsmäßig viel Stress. Dann kommt das Ref, damals bei mir noch mit schriftlicher Abschlussarbeit, und man dachte das war der Oberhammer an Stress - mehr geht einfach nicht.

    Und dann kommt das erste Jahr. Bei mir neue Schule in anderer Stadt (weit weg von Frau und Kindern), und man weiß nicht mehr wo oben und unten ist.

    Studium war nie stressig, bis auf ein paar Wochen vor den Klausuren.

    Das Ref war ätzend, aber auch nur psychisch belastend. Das erste Jahr danach war viel angenehmer als der Vorbereitungsdienst.

    Wenn Deine Kids den Führerschein machen, muss der zB in Kopie mit abgegeben werden. Kann natürlich auch so ein NRW-DIng sein.

    EDIT: Natürlich nur, wenn ab 17 gefahren werden soll und Du daneben sitzen willst

    Das weiß ich nicht. Meine Kinder sind noch nicht so weit. Aber bisher gab es noch kein Beispiel, das wirklich zwingend einen eigenen Drucker erfordert. Für ein oder zweimal im Leben eine Kopie lohnt sich die Anschaffung nicht.


    Wenn man sich gerne Dinge privat ausdruckt, weil man spaß daran hat. Ist das völlig in Ordnung.

    Ich weiß es hängen viele an diesem Gerät. Ich habe auch andere Geräte die ich noch seltener benutze. Ich würde aber heute niemandem mehr dringend empfehlen einen Drucker zu besitzen.

    Du druckst den ganzen, von Quittengelee genannten ganz offensichtlich privaten Kram in der Schule aus?

    Alles was sie erwähnt hat braucht überhaupt keinen drucker. Ich wüsste nicht wofür ich einen Kopie von meinem Perso brauchen würde. Die ganzen Antrage muss man maximal einmal machen bzw. die Anträge muss man in der Behörde ausfüllen, da nutze ich deren Drucker. Für die Schule drucke ich gar nichts zu Hause aus. Niemals. Die faule Ausrede mit der Zeitersparnis. Kann man machen, ich aber niemals. Arbeitsblätter gibt es nie ausgedruckt, nur Klausuren. Die kann ich in der Schule drucken, genau wie Formelsammlungen und anderes Material für Prüfungen. Also nein, ich drucke niemals für die Schule etwas Zuhause. Der Drucker ist 100% privat und wird abgeschafft, wenn ich ihn gar nicht mehr brauche.

    Auch für die Steuer brauche ich schon seit Jahren keinen Drucker mehr. Geht alles digital.

    Lass mal überlegen... Ich denke aller 2-3 Tage brauchen wir einen Drucker. Antrag Jobrad, Perso-Kopie, Formulare für neuen Führerschein, Antrag Hundesteuer, Antrag Parkausweis für Schwerbehinderte, Bilder für Sachunterrichtsplakat "Berühmte Erfinderinnen", Rechnungen des selbständigen Familienmitglieds, irgend ein Mist für den Unterricht, der einem 21.30h einfällt, während Corona ein Haufen Homeschoolingzeug für die SuS und die eigenen Kinder, Songtexte, in denen man händisch rumschreiben will, einen Gutschein zu des Urgroßonkels Namenstages...

    Das geht alles digital oder kann in der Schule gedruckt werden. Ich habe einen Drucker, den nutze ich 1-2 Mal im Monat. In vielen Monaten auch gar nicht oder nur als Scanner.

    Ach und Briefmarken oder Rücksendeetiketten drucke ich ab und an.

    Rücksendungen gehen doch mittlerweile immer mit QR-Code und Briefmarken kann man einfach als Code auf den Briefumschlag schreiben. Meiner ist eigentlich nur ein Scanner für Arztrechnungen. Wenn ich die per Mail oder sonst wie digital bekommen könnte, hätte ich mehr Platz auf dem Schreibtisch.

    Tausend Mal besser, trotz Vollzeitstelle am Anfang (vor dem Kind) und mit Deutsch als Korrekturfach. Es ist einfach kein Vergleich und das Ref mMn einfach nur eine Shitshow, die keiner braucht. Ich hatte ganz tolle Seminarleiter, btw. Aber was da zum Teil als Ausbildungsunterricht lief und wie mit mir umgegangen wurde, war menschlich unterirdisch.

    Sehe ich auch so. Keine unnötige psychische Belastung mehr und keine Zeitverschwendung im Seminar. Auch wenn meine Ausbilder alle nett waren.

    "Rückwärts laufen" war der falsche Ausdruck. Letztlich geht es um Strombezug zum "negativen" Einkaufspreis beim Überangebot am Markt.
    Die Stadtverwaltung "verdient" damit nur indirekt, weil vom Stromverbrauch bei Normalbetrieb der Verbrauch durch Abnahme durch Negativpreis bei Überangebot abgezogen würde. Damit laufen die Kosten "rückwärts".

    Weil in der Zeit, in der die Klimaanlagen laufen, die Sonne vom Himmel brennt, ist genau das die Zeit mit Überangebot. Der finanzielle Vorteil der Schulträger ergibt sich durch die Einsparung - trotz Stromverbrauch.
    Klarer?

    Also Börsenstromtarife? Kann man auch jetzt schon machen. Aber will man die Lasten, der Klimaanlagen dann wieder einfach abwerfen, wenn die Preise steigen? Da ist die Selbstversorgung doch sinnvoller, besonders weil die Sonne auch dann scheint, wenn man die Kälte am dringensten braucht.

    Ich wäre in deinem Fall wohl zum Arzt gegangen, hätte die Situation geschildert und hätte mich die 3 Tage krankschreiben lassen. Ich wäre ja dann sowieso nicht arbeitsfähig gewesen.

    Niemals hätte ich auf die Beerdigung eines engen Familienangehörigen verzichtet.

    Für Beerdigungen, Einschulung der eignen Kinder oder andere wichtige Ereignisse stellen wir jede Lehrkraft frei, ohne Diskussion oder irgendwelche Anträge.

    In dem Fall, wo der Zähler rückwärts dreht, zahlst du ja dann auch nicht für den danach tatsächlich aus dem Netz bezogenen Strom, bis er wieder den Ausgangspunkt erreicht. Auf diesen Strom hättest du aber Steuern zahlen müssen. Ich vermute, das ist gemeint. Ich finde das nachvollziehbar, aber geahndet worden ist das sicherlich noch nie - wie soll es auch genau nachgewiesen werden.

    Das habe ich damit gemeint, außerdem müssten noch Abgaben an den Netzbetreiber entrichtet werden. Das gilt aber nicht für Balkonkraftwerke.

    Das ist aber grundsätzlich Messstellenbetriebsgesetz geregelt. Daraus ergibt sich, dass die Ströme sepparat gemessen werden müssen. Am Ende ist das natürlich Aufgabe des Netzbetreibers, dafür zu sorgen, dass das Gesetz eingehalten wird. Deswegen werden die Zähler ja auch nach und nach getauscht.

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