Beiträge von s3g4

    Die Aussage finde ich tatsächlich etwas verwirrend. Selbstverständlich kann die Fachhochschulreife auch an allgemeinbildenden Schulen erworben werden. In NDS benötigt man dafür letztlich nur bestimmte Mindestleistungen in einigen Fächern in zwei aufeinanderfolgenden Halbjahren der Qualifikationsphase und anschließend einen praktischen Teil wie FSJ oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.


    PS: Dieser Weg ist auch bei euch in Hessen explizit möglich (vgl. u.a. §48 Abs. 1 OAVO).

    Das ist richtig, damit hat man aber nicht die Fachoberschule besucht, sondern die GOS ohne Prüfung verlassen und die entsprechenden anderen Voraussetzungen erfüllt. Das ist aber was völlig anderes, also den eigentlichen Bildungsgang zu besuchen. Eine allgemeinbildende Schule kann den Inhalt dieses Bildungsgangs gar nicht abbilden. Weder personell noch mit der Einrichtung.

    Das Problem wird bei Phettberg umgangen: Das Lehry/die Lehrys.

    Der wilde Westen in dieser Sache wird sich wahrscheinlich irgendwann in irgendeiner allgemein akzeptierten Form setzen. Bin gespannt was sich wirklich durchsetzt. Ich bin fan von kürzeren Formulierungen, bisher fühlen sich die Varianten aber einfach falsch an. Damit stehe ich auch nicht alleine.

    Was ist falsch an Lehrkraft/Lehrkräfte?

    Es wundert mich bei deiner Schulform auch nicht, schließlich habe ich die größten Sexisten in meinem bisherigen Lebensumfeld am BK erlebt. ("Die ist eh nur gut zum Beine breit machen", "Frauen gehören nicht in die Werkstatt", etc. pp.; natürlich alles von älteren Lehrern über Schülerinnen). Das dann "Gendern" in weiter Ferne liegt, ist wenig überraschend.

    Wilder take, wenn man eine Sprachweise nicht übernehmen möchte direkt in solche Vorurteile zu verfallen. Ich habe sowas noch nie gesagt, gemacht oder in irgendeiner Weise beobachtet oder gehört.

    Das was du als "Gendern" ansiehst liegt tatsächlich in weiter Ferne. Und bin froh reden und schreiben zu dürfen wie ich es angebracht halte.

    Wichtiger Hinweis als Kontext: Der PR ist nicht direkt für Streitigkeiten zwischen Kollegen verantwortlich, er vertritt die Kollegen "nach oben", unter dem Stichwort "Schulfrieden" ist das hier aber natürlich durchaus ein Thema für ihn. Nur, er muss nicht selbst mit dem Kollegen reden, er muss aber dafür Sorgen, dass der Schulleiter seinen Job macht und sich den Kollegen mal vornimmt.

    Danke, natürlich spricht der PR nicht andere Lehrkräfte bei Streitigkeiten an. Aber die SL würde ich als PR auf jeden Fall deswegen ansprechen und auf ein entsprechendes Eingreifen bestehen.

    Wie findest du diese Lösung: Ich stelle mich vor einen leeren Klassenraum, filme nur mich und blende die SuS nicht ein? Dann zeige ich, dass ich mich bemüht habe. Eine andere Lösung sehe ich nicht.

    Jo einfach nur dich filmen. Die Klasse muss dabei keiner sehen.

    Bei uns im Seminar gab es sowas auch mal. Die haben das aber schnell wieder abgeschafft, weil's völlig sinnfrei gewesen ist.

    Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass ich es langsam hinbekomme, "Schüler:innen" zu sprechen und nicht nur zu schreiben. Sprachweise ändern nach mehreren Jahrzehnten ist halt wirklich schwer. Die jüngeren Kolleg:innen schaffen das besser.

    Ich bin froh dass in meinem Umfeld niemand so spricht, weder in der Schule, im Ministerium oder sonst wo. Ich werde mir diese Sprachweise auch nicht aneignen

    Gibt es nicht Bundesländer, in denen die Halbjahreszeugnisse formal nur als "Information" angesehen werden und nicht als Zeugnisse? Wenn das in Sachsen so wäre, würde die zitierte Rechtsnorm nur für die Jahreszeugnisse zählen.

    Ja bei uns ist das in ein paar Bildungsgängen so. Wir machen trotzdem eine Notenkonferenz, auch wenn wir es eigentlich nicht müssten.

    Die Person hat insofern Rückhalt im Kollegium, dass ich Seiteneinsteiger bin und gegen eine Person wird immer gehetzt. Der Kollege ist a) unkontrolliert aggro. Im sekündlichen Wechsel, b) laut brüllend, im nächste Moment zuckersüß zu allen gibt Törtchen aus, läuft zu mir "sowas wie du kriegt kein Törtchen du bist kein Lehrer" und geht wieder c) extrem unangenehmen, ich sitze am PC, die Person kommt von hinten leise angeschlichen auf 10 cm an mich ran sag ein Schimpfwort und verschwindet

    Wenn die SL nichts machen will, auf jeden Fall Personalrat einschalten. Ansonsten weiter an die Schulaufsicht eskalieren


    Pro Tip: die Schule verlassen und sich eine schönere suchen.

    Es gibt auch keine gesetzliche Vorgabe, wie man zitieren muss. Trotzdem fordern die meisten Studienseminare eine wissenschaftliche Zitierweise. Die Kriterien an die Form der Arbeit sind im Vorhinein bekannt, da kann man sich im Nachhinein nicht beschweren, wenn man die Kriterien nicht erfüllt hat und deswegen Punktabzug erhält.

    Selbst beim zitieren wird gemeckert. Ich zitiere immer nach IEEE, weil mir der Stil am besten gefällt. Da wurde ich für angefahren, so könne man das auf keinen Fall zitieren. Ich muss dann heraussuchen, dass das auch eine legitime zitierweise ist.... Kannste dir nicht ausdenken.

    Wieso soll das der Staat finanzieren, wenn ihr unnötig lange irgendwo rumhängt? Das ist ja dann ganz offenbar ein Problem eurer Mitbestimmungsgremien.

    Edit: was im Unterricht und was danach stattfinden muss ist festgelegt. GLK in Unterrichtszeit hab ich noch nie gehört, sich einen schlauen Lenz machen kanns am Ende auch nicht sein.

    Weil es wohl der Wille des Dienstherrn ist, dass man in Konferenzen abhängt. Dann ist das natürlich Arbeitszeit.

    Eben. Das war ja mein Vorschlag.

    Oben links Name und dann Spalten "Datum", "Uhrzeit Beginn", "Uhrzeit Ende", "Pausenzeit" und ggf. "Arbeitszeit gesamt".

    So machen das viele Betriebe, die nach Zeitaufwand abrechnen und sich keine elektronische Zeiterfassung leisten können oder wollen.

    Hoffentlich bist du nicht damit beauftragt sowas einzuführen.

    Eine Tabelle händisch mit Arbeitszeiten füllen? Oh Gott ich sehe schon die bescheuerten andere Ideen der Lehrkräfte dazu. Am besten eine Liste, welche im Lehrerzimmer ausliegt, die dann von jedem eingescannt und an die personalführende Dienststelle geschickt werden muss.

    Meine Erfahrung ist, dass Du 3 bis 4 Monate später ein Schreiben von der Perso bekommst, mit der Frage, ob Du dann und dann an Streikmaßnahmen teilgenommen hast. Wenn nicht, musst Du nachweisen, dass Du an Deinem Dienstort Deine Arbeit getan hast - wenn nicht (Du widersprichst nicht) wird Dir bei nächster Gelegenheit das Geld abgezogen. Bei mir immer an die 160 EUR

    Wie weißt man das denn nach?

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