Beiträge von buno

    Etwas Ähnliches (freiwilliger Unterricht) hatten wir im BW am Beruflichen Gymnasium vorher. Seit einigen Jahren leider nicht mehr. Ich fand die Regelung super. Es ist noch in der Erinnerung von Bekannten/Geschwisterkinder und wird an die Abiturienten weitergegeben, die es auch gerne hätten. Offiziell gibt es leider nicht mehr.

    Der Abiball wird bei uns von SuS organisiert. Die Zuständigkeiten stehen bereits fest, bevor die Ergebnisse vorliegen. Es kann also passieren, dass SuS, die nicht bestehen, eine führende Rolle übernehmen.

    Unangenehme Passagen in Abireden (oder auch in der Abi-Zeitung, siehe anderer Thread) gab es schon, aber nicht auf solchem Niveau. Häufig stehen einzelne Probleme auf Beziehungsebene dahinter, die von tonangebenden SuS verallgemeinert werden. Manchmal sind es aber auch systemische Ursachen.

    Die Durchfallquote finde ich auch extrem und würde als Verantwortlicher auf jeden Fall auch in den eigenen Reihen nach Ursachen suchen. Im Idealfall könnten die Evaluationsumfragen, die während der Schulzeit der Abiturientinnen und Abiturienten durchgeführt wurden, einen Anhaltspunkt liefern. Auch ein Vergleich mit vergangenen Jahrgängen, Schulen usw. kann helfen. Aus der Ferne ist es unmöglich, eine richtige Diagnose zu stellen.

    Die Unterschiede werde ich nicht nur auf die Schularten beziehen. Einerseits soll man sich mit den SuS zurechtfinden, aber genauso wichtig ist es, im Kollegium auch seinen Platz zu finden. Der Unterschied zwischen einem Kollegium an einer hauswirtschaftlichen und einer technischen Berufsschule kann groß sein. Und auch Grundschulen, Gymnasien oder Sek-I-Schulen können ganz unterschiedlich ticken.

    Ich persönlich fühle mich mit meiner 16+-Schülerschaft sehr zufrieden. Wenn ich sie mit der Kindergruppe in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit vergleiche, merke ich, dass ich am richtigen Platz bin, denn mit jüngeren SuS hätte ich deutlich mehr Herausforderungen.

    Dazu liegen keine Daten vor. Inwiefern ist das relevant? ich kann nur soviel sagen, dass schon reichlich Kolleginnen die Verwaltungsrechner nutzen, da bin ich nicht die einzige. Ab welchem Anteil wäre es repräsentativ?

    „Repräsentativ“ war das falsche Stichwort, „mehrheitsfähig“ wäre besser gewesen.
    Aber so, wie ich eure Bedingungen herauslese, würde ich persönlich die Noten eventuell auch in der Schule eintragen.

    Es ist schwierig, pauschal über Dinge zu sprechen, wenn die Grundvoraussetzungen sehr unterschiedlich sind. Trotzdem finde ich einen Austausch über verschiedene Ansätze gut, da man so immer wieder auf neue Ideen kommt, die einen weiterbringen. Und ich bin interessiert daran, für meine KuK das Leben in der Verwaltung etwas einfacher zu machen.
    Mittlerweile haben wir in vielen Bereichen mehr Aufwand: mehr Abschlussprüfungen, mehr gesundheitlich auffällige SuS, erhöhte Fehlzeiten. Man muss die Verwaltung auch nicht noch komplizierter machen.

    Was ich nicht genau verstehe, ist, wie ihr keine schulischen Geräte (z. B. Notebooks) für KuK habt. Von den vielen Milliarden des Digitalpakts und des Digitalpakts 2 müsste auch bei euch etwas landen. Lehrerendgeräte sind im Digitalpakt 2.0 zumindest in BW explizit förderungsfähig.

    Zur Verwendung privater Rechner finde ich dort keine Information. Wir haben kein Online-Interface zur Eingabe von Noten, sondern müssen Notenmodule ausfüllen und durch die Gegend schicken. Ist etwas Achtziger. Was auch immer da erlaubt ist, stehen meine privaten Geräte für nicht zur Verfügung.

    Die Verantwortung für die Einhaltung der Datenschutzrichtlinien liegt bei Online-Anwendungen beim Anbieter. Welchen Unterschied soll es zwischen privaten und dienstlichen Geräten geben? Oder denkst du, dass das Land deine privaten Daten ausspioniert? Wenn sie deine Daten brauchen, fragen sie Google oder MS. :D

    Hm, ja. man kann natürlich „Vorteile“ künstlich erzeugen, wenn man das nicht lächerlich findet. Ich trage Noten ausschließlich auf den Verwaltungsrechnern in der Schule ein. Das iPad ist zu klein (genauer, es hat kein Display sondern nur einen Display-Emulator).

    Ist deine Meinung in eurem Kollegium repräsentativ?

    Wie gesagt, bei uns wäre es eine Minderheitsmeinung. Unsere KuK haben aber sowohl dienstliche Tablets als auch Notebooks. Die Möglichkeit in der Schule einzutragen gibt es und jeder soll es so machen, wie er möchte – Hauptsache, jeder macht es rechtzeitig. Wenn nicht, darf man es in der Notenkonferenz vor der versammelten Mannschaft erledigen.

    Verschiebt ihr tatsächlich Notenkonferenzen? Unsere Termine für die Notenkonferenzen stehen am Anfang des Schuljahres fest und wir haben bisher noch keinen verschoben.

    Und datenschutzrechtlich bedenklich ist es ebenfalls nicht. Woher hast du diese Info?

    https://asv.kultus-bw.de/,Lde/Startseit…ng+Online+_NEO_

    Ganz genau wie der Feueralarm: per Lautsprecheranlage, die wohl an den meisten Schulen vorhanden sein dürfte. Schon alleine für das - zugegeben in manchen Schulen auch abgestellte - "Pausenklingeln". Aber im Ernst: genau damit erreicht man letztlich alle Personen im Gebäude im Fall der Fälle sicher und unabhängig davon, ob gerade ein Empfangsgerät griffbereit ist oder nicht. Oder bekommen bei euch auch den Feueralarm nur "Auserwählte", die mit einem (privaten) Gerät in einem entsprechenden Verteiler sind?

    Eine Lautsprecheranlage haben wir auch und sie funktioniert wie geplant. Ich meinte aber den anderen Fall, wenn Personen in Richtung Schule unterwegs sind oder von der Sporthalle rüberlaufen und die Lautsprecheranlage nicht mitbekommen.

    Also off-topic.

    Es ging um private Geräte und Kommunikation in der Schule. Ich habe unsere Erfahrungen und Überlegungen dazu dargestellt. Aus unserer Sicht gibt es zumindest auf SL-Ebene Fälle, in denen ein (privates) Handy unverzichtbar ist. Ob mit oder ohne Messenger. Wir nutzen einen Messenger und machen damit gute Erfahrungen. Es gibt aber bestimmt auch andere funktionierende Lösungen.

    Ich bin gespannt, wie ihr es macht.

    Nein, es gibt nahezu kein Szenario, in dem eine Rücksprache mit dem kompletten Team vor einer Entscheidung in einer akuten Situation notwendig wäre. Wichtig ist, dass jemand aus dem SL-Team kurzfristig ansprechbar ist. Dafür haben wir Präsenzregelungen getroffen und zumindest das Sekretariat weiß, wo die betreffende Person gerade anzutreffen wäre.

    Ich sprach von Krisensituationen (z. B. Todesfall) außerhalb der Unterrichtszeit, in denen bereits verschiedene Personen und teilweise das gesamte Krisenteam gefordert waren. Das betraf euch in diesem Fall scheinbar nicht.

    Es passiert zwar selten, aber es hilft, wenn man einen Plan hat.

    buno Wenn ihr Dienstgeräte habt, gibts ja auch keinen Grund in dem Raum einzutragen. Also ist Option 1 nur das Backup.

    Ich trage auf meinem dienstlichen Laptop im Klassenraum ein. Wüsste nicht, warum ich extra in einen Raum wechseln sollte.

    Früher gab es keine online Version.

    Die Idee war jedoch etwas anders: Wenn jemand keine Dienstgeräte hat, gibt es zwei Optionen. Eintragung im Verwaltungsnetz in der Schule, wie oben beschriben oder online auf dem privaten Gerät, wird er sich für Option 2 entscheiden. Denke ich zumindest ...

    Aufmerksamen Lesenden wird nicht entgangen sein, dass meine künstliche Echauffage auf einer Diskussion aus dem Jahr 2019 basiert, in der ich ähnlich angegangen wurde.

    Allerdings kann ich den Begriff in offiziellen Dokumenten aus Baden-Württemberg nicht finden ...

    Ich erhalte regelmäßig Informationen von der RP, in denen die Prüfungen des Nachtermins als Nachprüfungen bezeichnet werden. Das ist die gängige Bezeichnung, hat aber nichts mit den mündlichen Zusatzprüfungen zu tun.

    Nachprüfungen gibt es, zumindest bei uns, auch: Wenn jemand den Haupttermin krankheitsbedingt verpasst, dann kommt zur Nachtermin, umgangssprachlich auch Nachprüfung genannt.

    Ich ging aber auch von Zusatzprüfungen (gesetzt oder freiwillig) aus, bei denen die SuS noch die Note verbessern müssen, um zu bestehen, oder verbessern möchten.

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