Beiträge von Quittengelee

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    Wenn ich das als Schulleitung nicht mache oder es kein anderweitiges Korrektiv geben sollte, dann trage ich dazu bei, das solche Vorkommnisse früher oder später allen Beteiligten das Leben erheblich erschweren.

    Ist aber auch nicht gerade eine große Erkenntnis. Wie schrieb Andreas123 in einem anderen Thread sinngemäß? Die sollen ihn mit ihrem Kinderkram in Ruhe lassen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es an kleinen Privatschulen noch schlimmer sein kann, weil dort der Schulleiter nicht unbedingt eine Lehrkraft ist, ggf. Eltern im Vorstand mitmischen usw.

    Mich würden aber auch noch die Antworten von FrauHase auf die genauen Zusammenhänge interessieren.

    Ich habe gekündigt. Das alles übersteigt jegliche Kräfte. Nie wieder freie Schulen!

    Liebe Frau Hase, welchen Weg bist du denn nun gegangen, magst du erzählen? Die freien Träger scheinen beschissene Bedingungen zu haben, jetzt offenbar wieder.

    Hattest du den Quereinstieg beim Staat versucht?

    Liebes Forum,

    ich unterrichte an einem Berufskolleg in NRW. Es handelt sich um eine private Schule. Nun möchte ich mit meiner Klasse einen Ausflug in ein Museum ca. 100 km entfernt von Schulort machen. Geplant ist die gemeinsame Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich möchte die Veranstaltung nicht an der Schule, sondern am Bahnhof unserer Schulstadt beginnen und enden lassen. Einige Schüler möchten jetzt auf eigene Faust direkt zum Museumsort kommen. Andere möchten nach der Veranstaltung im Museumsort zum Shoppen bleiben. Also nur gemeinsam mit hinfahren, aber nicht gemeinsam zurück. Ist das zulässig? Wie formuliere ich die Einverständniserklärung der Eltern korrekt? Gibt es dafür irgendwo Vordrucke?

    Dankeschön für eure Hilfe!

    Ggf. gilt für Volljährige was anderes als für Minderjährige, daher würde ich meine*n Chef*in fragen.

    Also die Zeugnisse ohne alle Noten drucken mag eine schöne passiv aggressive Geste sein, nützt aber nichts, denn die Zeugnisse werden sobald die Note da ist, sicherlich nochmal gedruckt werden müssen.

    Auch wieder wahr, wenn man "nützen" i.S.v. pragmatisch sieht. Wie würdest du als Quereinsteiger in ersten Jahr reagieren, wenn du sorge hättest, Ärger zu bekommen als einziger die Zeugnisse nicht fertig zu haben?

    Ich würde wahrscheinlich das Zeugnis abgeben ohne diese Note mit dem Hinweis, dass du sie nicht zur Verfügung hattest und nicht wusstest, was du eintragen sollst. "Note nicht erteilt" bedeutet, dass keine erteilt wurden und das trifft nicht zu, dann wären die Zeugnisse deiner Klasse fehlerhaft. Deine freundliche Mailerinnerung kannst du ggf. auch erwähnen. Dann musst du sie nochmal abschicken, aber es muss ja nicht viel geändert werden.

    Dass das mit Absicht passiert wäre, würde ich an dieser Stelle nicht behaupten, sonst liegt die Aggression auf deiner Seite.

    Ich würde aber dringendst diese Vorfälle mit Datum notieren und mir eine Strategie überlegen, wie du damit umgehen kannst. Das geht alles überhaupt nicht- Tasche durch den Raum treten? Really? Hat der Kollege Rückhalt im Kollegium, hetzt er gezielt? Oder ist er "nur" unkontrolliert aggro?

    Soweit ich das im Netz gelesen habe gibt es Verträge zwischen Dänemark und den USA, dass sich die USA auf Grönland weitgehend militärisch und wirtschaftlich ausleben können. Das hätten die dann auch relativ geräuschlos mache können.
    Insofern steht für mich die Möglichkeit eines großen Bluffs im Raum. ..

    Offenbar hat Trump doch irgendwo gescheite Leute um sich versammelt, denen er zuhört. Er führt die Europäer an der Nase herum mit seinen Irrsinns-Aktionen und es funktioniert immer wieder.

    Habt ihr auch die Rede des kanadischen Premiers Mark Carney in Davos gehört? Mir hat sie einen Funken Mut und Hoffnung gegeben

    :danke:

    Und genau hier und bei ähnlichen Dingen kann dann Entlastung geschaffen werden. Und bei TZ-Kräften kann es dann endlich auch zu einer Entlastung bei nicht teilbaren Aufgaben kommen, die zur Zeit in der Regel nicht stattfindet.

    Nee, aber die unnötigen Konferenzen, die übertriebene Dokumentation etc. werden dann hoffentlich reduziert werden.

    Okay, ich verstehe die Intention, allein der Glaube fehlt mir. Das würde letzten Endes auf eine Kontrolle der einzelnen Schulen hinauslaufen und die verwaltende Behörde müsste pro Fall entscheiden, ab wann viel zu viel ist und dann Abhilfe schaffen. Dafür braucht es m.E. niemanden, der Arbeitszeiten meldet.

    Wenn man dienstlich abhängt, ist es Arbeitszeit. Wenn das nicht gewünscht ist, muss das Abhängen verkürzt werden. Dazu dienst die AZ-Erfassung.

    Ja, aber die Arbeitszeit wurde doch erfasst. In mehreren Studien. In Sachsen wurde kürzlich wieder bestätigt, dass insbesondere Schulleitungen zu viel arbeiten. Wenn der Schulleiter eines Gymnasiums in Wanne-Eickel sich selbst gerne reden hört und die Zeit noch mehr in die Höhe treibt, wird irgendwer in den sauren Apfel beißen müssen um ihm zu sagen, dass er aller Beteiligten Zeit vergeudet.

    Oder ich verstehe nicht, was ihr meint. Soll an dieser einen Schule mit unnötigen Konferenzen alle eine Stunde weniger unterrichten müssen?

    ...Für besondere Belastungen gibt es durch die Schule zu verteilende Entlastungsstunden.

    Es gehört aber auch zur Wahrheit, dass diese pauschalen Zuweisungen der Arbeitsrealität leider nicht immer gerecht werden.

    Eben, die reichen nicht. Im Seminar wurde bei uns z.B. gekürzt, als ob die Referendar*innen plötzlich schneller ausgebildet werden könnten. Und solange Lehrermangel herrscht, wird auch nicht aufgestockt werden, da können wir noch so viele Zeiterfassungsfaxe faxen.

    Die These "Arbeit im Nobelviertel ist ebenso zeitaufwendig wie Arbeit im Brennpunkt, die Schwerpunkte sind nur andere." könnte zutreffen - möchte ich auch gar nicht instinktiv negieren. Ich denke, eine Art Arbeitszeiterfassung würde, insofern nach einem gewissen Zeitraum deren Ergebnisse analysiert und interpretiert werden, unseren Berufsstand bei diesem und anderen Themen (vor allem solchen, die auch hier im Forum immer wieder besprochen werden, z.B. Unterschiede Schulformen, Unterrichtsfächer, Frage, inwieweit Teilzeit nicht doch versteckte Vollzeit ist, u.ä.) noch einmal entschieden weiterbringen, da wir dann zum ersten Mal eine "greifbare" Diskussionsgrundlage hätten statt wie so oft Mutmaßungen.

    Haben wir doch längst. Es gibt bereits zig Arbeitszeitstudien. Ich sehe es nicht ein, jeden Tag Zeit damit zu verschwenden, Zeit aufzuschreiben, die ich gearbeitet habe. Die Länder sind einfach nur träge Behörden, die kein Interesse daran haben, die errechneten Überstunden in Abminderung umzumünzen.

    .... Meine aktuelle Schule führt in den meisten Bildungsgängen beispielsweise zum Halbjahr gar keine richtigen Zeugniskonferenzen durch und die eine, die ich hatte, lag effizient terminiert in der Pause. An anderen Schulen saßen wir an zwei Nachmittagen nach dem Unterricht bis 19 Uhr und haben uns totgequatscht. Auch entfiel dort für die GLKs kein Unterricht, hier schon. Das muss sich doch alles irgendwo niederschlagen.

    Wieso soll das der Staat finanzieren, wenn ihr unnötig lange irgendwo rumhängt? Das ist ja dann ganz offenbar ein Problem eurer Mitbestimmungsgremien.

    Edit: was im Unterricht und was danach stattfinden muss ist festgelegt. GLK in Unterrichtszeit hab ich noch nie gehört, sich einen schlauen Lenz machen kanns am Ende auch nicht sein.

    Quittengelee

    Die Zeit, die beispielsweise für Elterngespräche draufgeht unterscheidet sich nicht nur von Schule zu Schule sondern auch von Klasse zu Klasse signifikant. Es gibt eben Klassen in Brennpunktschulen da schlägt dieses Item mit dem zehnfachen des Landesdurchschnitt zu Buche. Und genau darum geht es bei der Arbeitszeiterfassung,. Man will die tatsächlich individuell aufgewendete Zeit erfassen.

    Okay, mich würde tägliches Aufschreiben nerven, ich habe es versucht und war schon von der bekloppten App genervt.

    Insofern würde es mir genügen, wenn man nun, nach Arbeitszeiterfassung, pauschal für Tätigkeiten Ermäßigung zubilligen würde, etwa Klassenleitungen eine Stunde. Ob ich nun mit Frau Müller länger und Frau Meyer kürzer spreche, die Aufschlüsselung kann man sich m.E. sparen. Wer im Nobelvierteleinzugsgebiet unterrichtet, hat vielleicht weniger Kontakt zum Jugendamt, dafür wird erwartet, dass man Mittwochabend zur Theateraufführung lädt, die man in der AG-Zeit erarbeitet hat usw.

    Es gibt doch zig Arbeitszeitstudien, wieso kann man nicht x min für eine Deutschklausur ansetzen und y Minuten für Elterngespräche als Klassenlehrkraft und so weiter und dann muss niemand täglich ganz unkompliziert 5 min Passierscheine im Sekretariat ausfüllen, die täglich Tonnen Papiermüll verursachen und extra Arbeitszeit in Behörden generieren.

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