Beiträge von Wolfgang Autenrieth
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Tja, Wolfgang, wenn du hier so altes Zeug auskramst, darfst du gerne auch darstellen, wie sich die Tradition fortentwickelt hat. Ich erlaube mir hier den Hinweis auf das diesjährige Fest.
Komm einfach nach Bad Saulgau; es lohnt sich.
Vielleicht freut es dich ja, wenn du siehst, was ich bislang zu Saulgau "rausgekramt" habe. Es lohnt sich

https://oberschwabenschau.info/landkreise-und…48-bad-saulgau/Möglicherweise unterhalten wir uns auch einfach mal in der Therme über alte Zeiten und Geschichten

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Ich, Boomer par excellence, beschäftige mich nun mit historischen Sagen, Mythen, Gebräuchen und Geschichten meiner Region.
Ab und an kommt mir auch etwas Pädagogisches unter die Maus, was ich euch nicht vorenthalten möchte - wie diese Beschreibung des Bächtele-Festes aus Bad Saulgau:
ZitatAlles anzeigenBeschreibung des Bechtles
… welches in Saulgau als Schülerfest mehr als hundert Jahre gefeiert wurde am Dienstag vor der Fasnacht.
Alle Schüler und Schülerinnen in allen drei Klassen freuten sich schon sechs Wochen vorher auf das Bechtle, und wetteiferten in allen Lehrfächern, insbesondere im Schönschreiben, aufeinander. Zwei Tage vor dem Bechtle wurden die sog. Bechtlesschriften geschrieben. Der oder die Schülerin, welcher oder welche die schönste Schrift dem Lehrer übergab, wurde Erste, die zweitschönste Zweite, die drittschönste der oder die Dritte, und so ging die Reihenfolge abwärts bis auf den letzten Schüler in jeder Klasse.
Am Vortage des Bechtles wurde gestochen, d.h. der Lehrer liest die Schüler nach der Schönheit ihrer Schriften herab und sagt z.B.: Joseph Fetscher ist der Erste, oder Johanna Kleist ist die Erste, und so wurden alle Schüler und Schülerinnen vom Lehrer abgelesen, was für die Vordersten Freuden, für die Letzten Trauer, ja sogar Weinen hervorbrachte, da die Letztern von allen andern Schülern ausgelacht und dieselben mit dem Namen Sau, Sau, oder Huitz, Huitz betitelt wurden. Dieses Stechen war bei dem Umzug des Bechtles die Locationsbestimmung, wo jeder Schüler zu laufen hat.
Am Tage vorher hat jeder Schüler für die Musik beim Umzug des Bechtles 1 kr. dem Lehrer in die Schule zu bringen, einige brachten 3, 6, 12-24 kr., je nachdem die Vermögensumstände der Eltern es gestatteten. Am Tage des Bechtles mussten sich alle Schüler in ihren Schulen um 7 ½Uhr versammeln, und jeder Lehrer zog mit seiner Klasse um 8 Uhr in der Reihenfolge, wie sie nach ihren Schriften locirt waren, in die Kirche, in welcher ein Amt gehalten wurde. Nach der Kirche gingen die Kinder nach Hause. Mittags 11 ½ Uhr versammelten sie sich wieder in ihren Schulen; die Knaben erschienen mit Säbel und Patrontaschen. Am Säbelgriff waren die schönsten Bänder, die man aufbringen konnte, angebracht. Die Mädchen erschienen in ihren Feiertagskleidern.
Schlag 12 Uhr wurde der Zug von jeder Schule mit Musik in Bewegung gesetzt, und es versammelten sich alle Schulen mit ihren Lehrern im Oberamtshof. In diesem Hof wurden sie aufgestellt, und zwar: erste Klasse zuerst, dann die zweite und zuletzt die dritte. Vor der ersten Klasse an der Spitze des Zuges war die Musik mit einem Tambour und einem Schwebelpfeifer. Nach diesen folgte die Instrumentalmusik, welche abwechselnd spielten. Um halb 1 Uhr wurde der Zug vom Oberlehrer zum Abmarsch und zum Auszug der Säbel, welche die Knaben hatten, kommandiert, und der Zug marschierte so, dass der erste Schüler vor der Front mit einem Offizierssäbel voran lief, dann folgte der Fähndrich, welcher der Zweite beim Stechen wurde, welcher vom Dritten und Vierten umgeben ist. Nach den Knaben folgten die Mädchen; die drei Ersten trugen einen Schild, die Erste in der Mitte, die Zweite rechts und die Dritte links an der Seite der Ersten. Der Schild der Mädchen war auch mit den schönsten Bändern geziert und in der Mitte ein Sittenspruch mit großen Lettern angebracht, z.B.:
Die Zierde der Jugend
Ist Unschuld und Tugend.So ist es mit allen Klassen, nur haben die Knaben in jeder Klasse in der zweiten Abteilung einen Fähndrich und die Mädchen in dieser Abteilung auch einen Schild. Der Umzug ging vom Oberamteihof in Bewegung, und jeder Lehrer war von seiner Klasse der Zugführer. Der Zug reihte an der Mauer des Oberamteigartens hinauf, dann tritt er am Bache in der Unterstadt auf die Hauptstraße. Sofort ging er bis zum Franziskanerkloster, jetzt Spital. Wie man den Klosterhof erreichte, so wurde das Gartentor des Klostergartens bei der Post geöffnet, und der Zug ging um das Kloster herum und bei dem oberen Tore des Gartens wieder hinaus, und so zog man wieder die Hauptstraße zurück und ging in die Wirtshäuser, die dazu bestellt wurden, und zwar Knaben alle in eines, wo ihnen Trommelschläger und Schwebelpfeifer zur Tanzmusik bestimmt waren.
Auch die Mädchen sind in ein besonderes Wirtshaus beordert worden, wo sie mit Geigen und Klarinett Musik zu ihrem Tanze hatten. In diesen Wirtshäusern war die Freude der Schüler wie der Eltern, welche zu ihren Kindern in die Wirtshäuser kamen, ungemein groß. Sie tranken Bier und Wein, aßen Bratwürste, Brates, Käs, und die Vermöglichen ließen sich zum Weine Konfekt auftragen, dann wurde getanzt, und so ging es mit Essen, Trinken und Tanzen fort bis Abends 6 oder halb 7 Uhr. Dann befiehlt der Lehrer den Schülern, dass sie jetzt nach Hause zu gehen haben; und Kinder und Eltern folgten pünktlich, und das Bechtle ist aus. Für’s Ordnunghalten musste der Wirt die Lehrer unentgeltlich gastieren, welches schon von Alters her gebräuchlich war. Die Gastierung bestand in Wein und Brates und Salat. Dies ist das Ende vom Bechtle.
Quelle: Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche. Freiburg im Breisgau 1862, S. 277-280. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004576756Anmerkung: Seit dem 19.Jahrhundert wird das Bächtelefest im Sommer gefeiert – es ist jedoch (wie ehedem) ein Fest der Kinder. Bechtelinstag ist der 2.Januar. Am Beginn des 16.Jahrhunderts wurde auch noch an diesem Tag gefeiert. Nach dem 30-jährigen Krieg wurde das Fest auf den Gregoritag (12.März) verlegt. Gregor ist der Schutzpatron der Kinder. (Siehe auch Gregorifest)
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Einfach Religion und Ethik in der Schule abschaffen. Dann gibt's da auch keine Probleme mehr.
... oder mehr.
Ein Grundmaß an Ethik und Wissen über ethisches (und unethisches) Handeln ist für das Funktionieren einer Gesellschaft essentiell.
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Als Beamter hat man den Riesenvorteil abgesichert zu sein.
Das ist die Entschädigung dafür, dass man im "besonderen Dienst- und Treueverhältnis" manche Kröte schlucken muss. Zudem sind die Belastungen hoch. Die Tätigkeit im Unterricht wird oft mit der Tätigkeit und Belastung von Fluglotsen verglichen.
Statistisch gesehen scheidet jede vierte Person in Deutschland vor dem regulären Renteneintritt zumindest zeitweise aus dem Beruf aus.ZitatLehrerinnen und Lehrer tragen ein überdurchschnittlich hohes Risiko. Je nach Auswertung der Versorgungswerke und Versicherer wird rund jede dritte Lehrkraft im Laufe des Berufslebens vorzeitig dienst- oder berufsunfähig.
Der "Lehrer-Faktor": Während in Handwerksberufen Unfälle und körperlicher Verschleiß dominieren, ist das Risiko bei Lehrkräften vor allem durch den extrem hohen psychischen und emotionalen Druck (Burnout, Depressionen, chronischer Stress) sowie die konstante Stimmbelastung und Infektionsrisiken erhöht. (KI Gemini)
@Ragnar Danneskjoeld Zähle auf drei. Die Chancen auf deinen persönlichen "Jackpot" stehen nicht schlecht. Den Jackpot kannst du dann in den Umbau deiner Wohnung, für Therapien oder nicht übernommene Kur- und Heilkosten investieren. Oder du verschwindest nach Thailand und genießt dort deinen Vorruhestand und die verbleibenden Lebensmonate.
Vielleicht bekommst du auch einen tollen Job in der Schulbehörde und darfst dort Akten und Anträge bearbeiten. Oder in der Telefonzentrale Gespräche vermitteln - falls deine kognitiven Fähigkeiten das noch zulassen. Das Tolle daran: Du hast genau 30 Tage Urlaub! Kein Stress mehr mit zu hohen Preisen in Ferienzeiten. -
Schreiben finde ich auch hilfreich beim Vokabellernen. Allgemein, je mehr Sinne beim Lernen involviert sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es die Vokabeln am Ende ins Langzeitgeständnis schaffen.
Sehr richtig. Das wussten bereits unsere Vorfahren, die auf diese Weise Grundstücksgrenzen im kollektiven Gedächtnis verankerten.
Wie Marksteine "vermerkt" wurden:ZitatFrüher war es Sitte, bei Setzung oder Veränderung der Marken nebst den erwachsenen Zeugen auch eine Anzahl Buben mitzunehmen, die, falls die Alten längst verstorben, Zeugnis von dem feierlichen Akte geben. Es wurde nun bei einzelnen Plätzen einem der Knaben eine tüchtige Ohrfeige gegeben, oder wurde er tüchtig von hinten bearbeitet, oder an den Ohren geschüttelt, oder bekam er einen tüchtigen Nasenstüber, lauter Merker für die Buben, wenn später mal Markstreitigkeiten entstunden. Diese Merker galten statt der Urkunden, denn die Buben merkten sich's wohl, wo ihnen etwas passiert. Die Lexa ripuaria: cum duodecim pueris accedat ... et unicuique de parvulis alapas donet et torqueat auriculas.
Vgl. »§ 1. Der allgemeine Markungs-Umgang solle alle 3 Jahre oder nach Beschaffenheit derer Markungen und Umstände, jedoch, dass dadurch nichts verabsäumet werde, zur Ersparung der Kosten, auch in noch mehreren Jahr nur einmal, vorgenommen werden.
§ 2. Der Ordinari-Untergang aber hat jährlich zwei Mal, nämlich zur Frühlings- und Spätlingszeit, ins Feld zu gehen, dabei besonders auf die Allmand-Güter und Weg-Steine zu sehen und wo etwas vorfället oder abgehet, es in Richtigkeit zu setzen.«
Ordnung für die Communen, auch deren Vorsteher und Bediente in dem Herzogthum Würtemberg. Ludwigsburg Ch. F. Cotta (1758).
Quelle: Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche. Freiburg im Breisgau 1862, S. 196-197. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004575741
Anmerkung: Zu jener Zeit gab es noch keine Grundbücher und Vermessungsdaten.
Durch den Schmerz und den Schreck sollten sich die Kinder auch Jahrzehnte später – wenn die Erwachsenen längst gestorben waren – noch ganz genau an diesen Tag und den Vertragsabschluss erinnern. Als Entschädigung gab es für die Kinder danach meistens noch ein paar Münzen oder Süßigkeiten. -
Nein? Eine ehemalige Kollegin ist wegen Burnout und daraus resultierender Depressionen dienstunfähig geworden. Sie hat sich davon nie so wirklich erholt und mittlerweile schon diverse Klinikaufenthalte hinter sich.
Dann ist nicht der Burnout, sondern die Depression die eigentliche, klinische Erkrankung.
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Wolfgang, ich kenne die beiden. Wirklich gut. Glaub mir doch einfach, ihnen geht es aktuell gut und deutlich besser als sie noch im Dienst waren. Die ca. 3k (aktuell leicht drunter, aber nach anstehender Solderhöhung dann leicht drüber) brutto sind übrigens nicht überzogen. Genau das hat mir der Versorgungsrechner ausgespuckt. Und jetzt?
Es geht um die "maßgebliche ruhegehaltsfähige Dienstzeit". Falls du mit 40 dienstunfähig wirst, hast du schlicht noch nicht genügend Jahre abgedient. Deine Berechnung geht wohl davon aus, dass die Dienstunfähigkeit kurz vor der Regelaltersgrenze eintritt.
Geschenkt gibt's nichts. Auch nicht für Beamte. Aber du kannst es ja drauf ankommen lassen. Ich kenne KuK, die mit der Mindestversorgung auskommen müssen. Die liegt zwar über der Durchschnittsrente. Man darf jedoch Lehrkräfte nicht mit ungelernten Hilfskräften gleichsetzen, die halbtags am Band gearbeitet hatten. -
Ich kenne mehrere Kollegen in Frühpension, denen es JETZT blendend geht. Die wurden nämlich DURCH den Beruf krank. So war das gemeint.
Im Schwäbischen gibt es ein Sprichwort:
"Mr sieht immer nur dranna."
Kennst du wirklich deren wahre Krankheitsgeschichte? Wegen Burnout kommt man nicht in die Frühpensionierung. Deine Zahl mit 3 K Pension ist zudem überzogen.
Wie hoch liegt die Mindestversorgung?Zitat- Die Regel: Sie beträgt 35 % deiner letzten ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge.
- Beispiel (A 13): Liegt das ruhegehaltsfähige Bruttogehalt (je nach Erfahrungsstufe und Zulagen) beispielsweise bei rund 5.200 €, liegt die amtsabhängige Mindestversorgung bei etwa 1.820 € brutto.
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Wenn ich in Frühpension geschickt werden würde (#jackpot), erhielte ich € 3k brutto. Wie geil wäre das denn? Also.
Geil daran wäre gar nichts. Denn dafür muss es dir gesundheitlich schon SEHR übel gehen. Das willst du nicht wirklich.
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Verhaltensstörungen sind das absolut größte Übel in diesem Job.
Garantiert. Besonders die von KuK.

Pubertiere lassen sich zähmen.
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Heute in der "Schwäbischen Zeitung":
Baden-Württemberg sucht zum Jubiläum der Wiedervereinigung eine neue Landeshymne.
Leider ist die Wiedervereinigung noch nicht vollständig abgeschlossen. Aber wir arbeiten dran. Einen guten Teil der ehemaligen Schweiz haben wir bereits gekauft und durch Lehrkräfte besetzt, die Überzeugungsarbeit für die Volksabstimmung leisten.

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Ich wusste nicht, dass dein Ref schon so lange zurückliegt.
Ich bin Wiedergänger von Leonardo da Vinci

Technik habe ich als drittes Fach nachqualifiziert. Als "Universalgenie" und Klassenlehrer dann die gesamte Palette des Fächerkanons unterrichtet. Sport konnte ich glücklicherweise immer von mir abwenden. Dieses Fach ist die Höchststrafe. -
Was würdest du zu Mathematik/Bildende Kunst (Sek1) sagen?
War - mit umgekehrten Vorzeichen (Kunst - Mathematik) meine Kombi. Die typische Kombi der Frührenaissance

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Ich finde ja Verschwörungen auch spannend. Oft ist auch was wahres dran.
Ich finde deine Seite aber echt schwierig hier.
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Du reduzierst aber politisch Steuerung auf einen kleinen geheimen Zirkel inkl. merkwürdiger Suggestionen. Wieso nicht neutral gestalten? Eine Quellesammlung bewertet/interpretiert eigentlich nicht.
Vielleicht kannst du mir mitteilen, an welcher Stelle ich etwas auf "geheime Zirkel" reduziere. Gerne per PM
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Hochschieb ...
Es ist Frühling und es werden Ideen für Projekte gesucht.
O.g. Projekt "Schulen für Schulen" ist das faszinierendste - und erfolgreichste - Projekt zur Unterstützung von Menschen in Afrika, bei dem ich die Ehre hatte, als "kleines Rädchen" mitzuwirken. Durch den Tod des Hauptorganisators und durch politische Entwicklungen in Burundi wurde das Projekt leider beendet. "Monsieur Bisoro" - der Motor des Projektes - war Schulleiter eines Gymnasiums.
Was bleibt, sind 12 Schulgebäude, mehrere Tausend Frauen, die lesen und schreiben können, Krankenstationen, eine Wasserversorgung u.v.a.m.
Vielleicht nimmt jemand von euch die Grundidee auf und initiiert etwas Ähnliches. Die "Blaupause" zur Organisation findet ihr auf der Webseite https://wp.bisoro.de
Im Verlauf der Jahre und Aktionen ist auch eine Liste von Ideen für die Organisation von Hilfsaktionen an Schulen für die "Eine Welt" entstanden. Vielleicht ist das hilfreich:
https://www.autenrieths.de/afrika.htmlHier findet Ihr Ideen für einen "Sozialen Tag" an der Schule:
https://www.autenrieths.de/sozialertag.html -
Wirkliche Hintergründe zum Irak-Krieg, dem Atomprogramm und zur Rolle der USA und Israels bekommt man in der Doku "Zero Days" aus dem Jahr 2016.
Noch etwas älter - jedoch auch aufschlussreich ist der Spielfilm "Der Krieg des Charlie Wilson" mit Tom Hanks in der Hauptrolle.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch von George Crile. Er beschreibt eine der spektakulärsten, geheimsten und erfolgreichsten Operationen der CIA-Geschichte: die verdeckte Bewaffnung der afghanischen Mudschaheddin mit Stinger-Raketen zum Kampf gegen die Sowjetunion in den 1980er Jahren (Operation Cyclone).Der Film ist zwar eine überspitzte und überdrehte Satire, die sich jedoch auf reale Personen und Ereignisse stützt. Es wird allerdings der Eindruck erweckt, als hätten Charlie, Gusto und Joanne den gesamten Krieg quasi zu dritt im Alleingang geschaukelt. In der Realität war die Operation Cyclone ein gigantischer Apparat mit Hunderten von CIA-Mitarbeitern, Diplomaten und Militärstrategen und einem Budget von jährlich 500 Millionen Dollar.
Der Irakkrieg wurde von demselben "Think-Tank" initiiert, der nun auch wieder Trump in die Sch... getrieben hat. Basis war - und ist - das "Project for the New American Century". Einige Links und Materialien dazu hatte ich schon damals hier zusammengetragen:
https://www.autenrieths.de/irakkrieg.html -
Insofern wird deine SL zumindest erfahren, dass du ein Arbeitszeugnis angefordert hast.
... was ja das gute Recht jeden Arbeitnehmers und zunächst unverfänglich ist. Den Grund für die Anfrage darf das RP nicht mitteilen - man muss auch dort keine Begründung abgeben.
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Bei uns hat der Brandschutz auch gewütet. Alle Räume wurden umnummeriert. Früher ging es nach Gebäude und Stockwerk. Jetzt geht es nach Brandabschnitt. Die Nummern sind für unsere Schüler also nicht mehr logisch. Stattdessen brauchen „die Neuen“ jedes Jahr geschätzt 3 Monate, um sich auf dem Gelände zurechtzufinden. Da die Schüler nur 1-3 Jahre bei uns sind, betrifft das jedes Jahr knapp die Hälfte der Schüler.
"Nicht für das leben lernen (und lehren) wir, sondern für die nächste Katastrophe."
Zunächst dachte ich - wann hat eigentlich hier irgendwann eine Schule gebrannt? Eine Nachfrage bei der Ki (ja... böse...aber informativ) belehrt mich eines besseren.ZitatAlles anzeigenHäufigkeit von Bränden: Experten und Organisationen wie der Meltki / bvfa (Bundesverband Technischer Brandschutz) oder das IFS (Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung) gehen davon aus, dass es in Deutschland mehrere hundert Mal pro Jahr in oder an Schulen brennt. Rechnet man dies auf 10 Jahre hoch, kommt man statistisch auf einige tausend Brandereignisse.
Glücklicherweise selten Großbrände: Die absolute Mehrheit dieser Vorfälle sind Kleinstbrände (z. B. ein brennender Mülleimer auf der Toilette, ein verschmorter Toaster im Lehrerzimmer oder ein kokelnder Container auf dem Schulhof), die oft rasch gelöscht werden. Echte Großbrände, bei denen ganze Schulgebäude zerstört werden, sind dank strenger Brandschutzauflagen (Brandmeldeanlagen, Brandschutztüren) relativ selten.
Hauptursachen für Schulbrände
Das IFS wertet regelmäßig seine Schadensdatenbank aus. Bei Bränden in Schulen und Erziehungseinrichtungen stechen folgende Ursachen hervor:
- Elektrizität (ca. 36 %): Technische Defekte an Geräten, Kabeln oder der Gebäudeinstallation sind – wie überall – die häufigste Ursache.
- Brandstiftung (ca. 16 %): Dieser Wert liegt an Schulen spürbar höher als im allgemeinen Durchschnitt (ca. 10 %). Oft handelt es sich um Vandalismus im Außenbereich, der auf das Gebäude übergreift.
- Menschliches Fehlverhalten (ca. 15 %): Unachtsamkeit im Unterricht oder Alltag.
- Feuergefährliche Arbeiten (ca. 14 %): Auffällig hoch ist die Zahl der Brände, die bei Handwerks-, Reparatur- oder Dacharbeiten an Schulgebäuden entstehen (allgemeiner Durchschnitt liegt hier nur bei ca. 3 %).
Zusammenfassend lässt sich sagen: Es brennt statistisch gesehen fast jeden Tag irgendwo an einer deutschen Schule, meistens bleibt es jedoch bei kleineren Sachschäden ohne Personenschaden.
ZitatAlles anzeigenÜber 20.000 Brände
Statistisch gesehen brennt es in Deutschland nicht nur „mehrere hundert Mal“, sondern rund 2.000 bis 2.500 Mal pro Jahr in, an oder im direkten Umfeld von Schulen.
Hochgerechnet auf die letzten 10 Jahre sprechen wir also von 20.000 bis 25.000 Brandereignissen.
Warum taucht das nirgends so groß auf?Die Diskrepanz liegt an der Definition, was als „Schulbrand“ zählt:
Die „unsichtbare“ Masse (ca. 90 %): Der Großteil dieser rund 2.500 jährlichen Brände sind Kleinbrände im Außenbereich. Klassiker: Brennende Müllcontainer direkt an der Fassade, Papierkörbe, Dixi-Klos oder Vandalismus auf dem Schulhof am Wochenende. Diese Einsätze blockieren zwar die Feuerwehr und kosten Geld, verursachen aber selten einen Totalverlust des Gebäudes.
Die ernsten Fälle (ca. 10 %): Bei etwa 200 bis 250 Vorfällen pro Jahr (also rund 2.000 bis 2.500 Fälle in 10 Jahren) dringt das Feuer tatsächlich ins Gebäude ein oder bricht drinnen aus. Das sind die Fälle, die zu Unterrichtsausfall, schweren Rauchschäden oder Millionenverlusten führen.
Die bittere Realität bei der Ursache: Brandstiftung dominiert
Während im Gesamtdurchschnitt aller Gebäude in Deutschland technische Defekte die Nase vorn haben, verschiebt sich die Statistik bei Schulen massiv, je genauer man hinsieht.
Insbesondere bei den Bränden, die vorsätzlich gelegt werden, sind Schulen Spitzenreiter. Bei Bränden, die außerhalb der Unterrichtszeiten (nachts oder am Wochenende) ausbrechen, liegt die Quote von Brandstiftung (ob vorsätzlich oder durch fahrlässige Brandspielerei) bei teilweise über 50 %.
Leider gibt es immer wieder frustrierte Kids - und ein Feuerzeug ist schnell zur Hand. Schlecht für die Kunst.
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Nichts hängt mehr.

Total schlimm....
(...)Projekte draus machen, die Wände anmalen (Folien, Overheadprojektor/Beamer) mit schönen Motiven, schön bunt...dann bleibt es zumindest Kindgerecht. Was auch geht: Feuerfeste Bilderrahmen und ein paar Bilder als Wechselausstellung hineingeben (da werden dann die Bilder zwischen zwei feuerfesten Platten verschraubt und können gewechselt werden). So sind jedenfalls unsere Gedanken momentan.
Hab' ich mit den Schülern so gemacht. Die Wände im Flur konnte sowieso nichts mehr verunstalten

Nach ein paar Jahren Kunst- und Projektunterricht sah die Schule dann so aus:
https://autenrieths.de/schulhausgestaltung.html#Beispiele
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