Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Ich weiß, aber obwohl ich auch lange Zeit im Schwäbischen gewohnt habe und auch sehr nahe zu Hohenzollern, habe ich ihre Hymnen nie gehört oder gar gesungen.

    Wärst du bei der Verabschiedung von Kretschmann dabei gewesen, hättest du drei Hymnen gehört. Als guter Schwabe hat er allerdings auf das Badnerlied verzichtet, vermutlich auch, weil die Württemberger Schwaben als Nationalhymne nur den "Bananenblues" von "Äffle und Pferdle" kennen :teufel:

    Zitat

    Aus Adelskreisen waren beispielsweise Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern und Wilhelm Herzog von Württemberg geladen. Zum Abschied des VfB-Fans Kretschmann kam auch der ehemalige Trainer des SC-Freiburg, Christian Streich.

    Heeresmusikkorps spielte im Innenhof des Neuen Schlosses

    Am Nachmittag konnten beim dritten Teil der Verabschiedung im Ehrenhof des Neuen Schlosses auch rund 200 Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Das Heeresmusikkorps aus Ulm spielt rund 30 Minuten lang verschiedene Stücke. Bei der Musikauswahl durfte der Ministerpräsident mitreden.

    Das Kirchenstück "Nun danket alle Gott" nannte Kretschmann sein Lieblings-Kirchenstück. Nach Marschmusik folgten ein Medley aus Songs von Frank Sinatra, das Hohenzollernlied, die Europahymne und zum Schluss die Nationalhymne.


    BTW: Das wäre die Kompromisshymne. Da kommen beide Landesteile zum Zug.

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    Der einzige schwäbische Song, der es in den englischen Rundfunk geschafft hatte.

    Geisterbahn

    Baden-Württemberg kann keine Hymne haben, ist es doch ein Kunstprodukt und durch geschickt gesetzte Wahlbezirke erst zustande gekommen (gab es also schon früher). 🤫Wie oft habe ich das als Kind zu hören bekommen. Teile von Baden lehnten diese Vereinigung nämlich strikt ab.

    Folge, noch heute wird regelmäßig das Badnerlied gesungen, so regelmäßig, dass auch ich es auswendig kann. 😆

    Baden- Württemberg besitzt sogar drei Hymnen. Geht man zeitlich etwas zurück, wurde es aus dem Großherzogtum Baden, dem Königreich Württemberg und dem Fürstentum Hohenzollern gebildet. Geht man zeitlich noch vor 1800 zurück, gab es noch viel mehr Hymnen und Fürstentümer, Grafschaften und besonders: Freie Reichsstädte. Da könnte man einen Hymnen-Almanach erstellen ;)

    Ich kenne KuK, die wegen Depression einen mehrwöchigen Kuraufenthalt und Therapie erhalten haben. Bei der Wiedereingliederung kam dann ein Schulwechsel und Reduzierung des Deputates. Eventuell wird auch eine andere Verwendungsstelle außerhalb der unterrichtlichen Tätigkeit gesucht - z.B. innerhalb der Schulverwaltung.

    Ratsam ist daher zunächst eine medizinische / psychologische Beratung und Behandlung durch durch einen Arzt / Ärztin. Je nach Dauer der Krankschreibung meldet sich dann die Schulverwaltung.

    Falls du dich selbst umorientieren möchtest, findest du hier Alternativen zum (und im) Lehrerberuf:

    https://autenrieths.de/lehrerberuf.html

    Da du auch selbstverletzendes Verhalten etc. genannt hast, kannst du auch hier Infos finden:
    https://autenrieths.de/lehrergesundheit.html

    Es gibt viele Möglichkeiten, Sprit zu sparen. Meist werden Autos nur von einer einzigen Person benutzt.
    Daher:

    • Gewicht sparen: Alle Sitze aus dem Fahrzeug entfernen. Auch den Fahrersitz. Den kann man durch einen viel leichteren Campingstuhl ersetzen. (BTW: Das war bei der Ente - dem 2CV - Standard!). Auch Ersatzreifen, Werkzeug, Radkappen, Auspuff, Wasser der Scheibenwaschanlage u.v.a.m. sind unnötiger Ballast.
    • Windschatten nutzen! Der Sog eines vorausfahrenden LKW reduziert den Spritverbrauch um mindestens 30%. Falls man nicht mehr rechtzeitig bremsen kann, sogar um sagenhafte 100%.
    • Ökomix: Den Liter Rapsöl bekommt man bereits für 1,49 €. Der alte Daimler schluckt das bedenkenlos. (Disclaimer: Ohne Gewehr und Haftung)
    • Reifendruck erhöhen. Dadurch sinkt der Rollwiderstand. Der Bremsweg steigt zwar und die Abnutzung des Reifens ebenfalls - aber einen Tod muss man sterben.
    • Schule schwänzen. Wer nur noch an 3 von 5 Tagen zur Schule fährt, spart satte 40%! Wer sich pensionieren lässt und nur noch mit dem Fahrrad unterwegs ist, sogar 100%.

    Hgzh*


    • * Hoffe geholfen zu haben ;)

    hier gibt es doch faktisch keinen großen ehrlichen Wettbewerb zwischen den Krankenkassen

    Es gibt in der GKV massiven Wettbewerb und Konkurrenz! Daher muss eine Armada an Vertretern bezahlt werden, die Menschen dafür überzeugt, die eigene KV sei VIEL besser als die Konkurrenz. Und dafür gibt es dann Erfolgsprämien.
    In der Privatversicherung kommt die zweite Armada in Einsatz, die Menschen davon überzeugt, auf keinen Fall krank zu werden, weil man damit eine Beitragsrückerstattung bekommen kann.

    Am WE trifft sich mein Abi-Jahrgang. In meinem Kellersammelsurium finde ich den Zeitungsartikel, der damals erschien:
    "Abiturjahrgang über dem Landesdurchschnitt"

    Der Klassendurchschnitt lag damals bei 2,7
    Dem Artikel ist zu entnehmen, dass in der 5.Klasse 90 Schüler*innen am Gymnasium gestartet waren. Der Abschlussjahrgang umfasste dann noch 25 Schüler*innen, davon 6 "Zuzügler". 72% hatten sich unterwegs mit Mittlerer Reife oder Fachhochschulreife verabschiedet.

    Unser Klassendurchschnitt von damals würde heute vermutlich Protest-Stürme der Eltern entfachen. :engel:

    Feiert eure Absolventen, macht ein Fest!
    Falls jemand in die Festrede Zitate über die "Jugend von heute" einflechten will - hier sind etliche gesammelt. Einige konnten aus Keilschrift entziffert werden;-)

    https://www.autenrieths.de/jugendvonheute.html

    Endlich kommen schlaue Tipps vom very stable Genius aus den USA zum energiebewussten Fahren:

    - Falls möglich, fahrt bergab! Nutzt die Gravitationskraft!

    - Tankt nachts, denn dann besitzt das kalte Benzin mehr Energie!

    So geht Wissenschaft!

    Genial!

    Passend dazu sollte man endlich kippbare Berge installieren. Dann ginge es IMMER bergab.

    Quelle:

    https://www.facebook.com/albrecht.kolth…szu4FALC8gvZHel


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    .... ok. Ist Fake. Aber zuzutrauen wäre es ihm. Das ist erschreckend genug.

    Wir sollten aber mal grundsätzlich hinterfragen, woher die ständige Angst in der Gesellschaft herkommt, dass Topverdiener (m/w/d) sofort das Land verlassen, sobald auch nur überlegt wird, Gelder zu kürzen. Als ob Deutschland nichts außer Geld zu bieten hätte.

    Das mag in manchen Bereichen zutreffen - bei Medizin nicht. Persönlich kenne ich zwei Top-Mediziner, die Deutschland den Rücken gekehrt haben - und nun mit besserem Gehalt in der Schweiz arbeiten. Da hat die Schweiz mehr zu bieten. Besonders, wenn man mit Schweizer Gehalt in Konstanz leben kann ;)

    <edit: Chris war schneller>

    Dass Mediziner nicht als Allgemeinmediziner, Fachärzte oder in Kliniken arbeiten, muss kein Nachteil für die Gesellschaft sein. Manche wechseln in die Forschung oder Lehre, andere ins Gesundheitsamt.

    Aber damit sind wir weit weg vom Beamtenbashing und beim Ärztebashing gelandet :flieh:

    Ich selber wäre damals fast am NC gescheitert, der 5 in Sport wegen. Da reichten dann die LKs Mathe und Physik so gerade eben. Der NC gilt ja leider fächerübergreifend, so dass man auch mit einer 1 in Religion ins Medizinstudium kommt.

    Möglich wäre auch eine Regelung, wie sie für Chemie in Tübingen gilt (galt?):
    Es gibt keine Zulassungsbeschränkung. Allerdings gibt es im 2.Semester nur noch ein Drittel der Plätze. Der Rest wird durch die prüfung am Ende des 1.Semesters ausgesiebt.

    Hier im Forum sind keine Ärzte (m/w/d), und soweit ich weiß nicht einmal Medizinpädagogen (m/w/d)

    Es befinden sich 4 junge Ärzte in meinem familiären Umfeld und 2 weitere im Freundeskreis. Aus den Diskussionen und Schilderungen aus deren Berufsleben sehe ich, welche Anforderungen gestellt werden. Der hohe NC hat - wegen der erforderlichen Kenntnisse in Biologie, Physik, Chemie und Psychologie durchaus eine Berechtigung. Ebenso wie Ausbildungsdauer und Alimentation.

    Beispiel: Meine Schwester bekam am ganzen Körper bis zu den Schleimhäuten einen juckenden Ausschlag, den man in der Klinik auf eine Autoimmunerkrankung schob und mit Cortison etc.p.p nicht in den Griff bekam. Bei der Diskussion im Familienkreis über Ausprägung und bisherige Medikamente wurde eine Kreuzwirkung verschiedener Medikamente vermutet. Bingo. Geheilt ;)
    Dazu benötigt man schon spezielles, abrufbares Fachwissen - das ohne Studium des Beipackzettels verfügbar ist.

    Hier gilt wie im Lehrerberuf: Man kann nur das aus dem Ärmel schütteln, was man zuvor hineingesteckt hat.

    Es sagt im Übrigen schon viel aus, dass du einen vergleichsweise langen Zeitraum von 8 Jahren (in dieser Zeit kann durchaus einiges an Wissen und Kompetenzen vermittelt werden.) als "Schmalspurstudium" bezeichnest.

    Mooooment! Du verwechselst und mischt nochmal die Zahlen. Du hattest von der Zeitdauer von 8 Jahren bis zum Facharzt geschrieben. Du bist der irrigen Meinung, dass die praktische Ausbildung zum Facharzt in derselben Zeit absolviert werden könnte wie ein Referendariat - denn nach Regelstudienzeit von 13 Semestern (incl. Prüfungssemester) und "Ref" sind wir bei deinen 8 Jahren. Dieser Zeitraum in der Arztausbildung wäre Humbug und in der Tat eine gefährliche Schmalspurausbildung. In dieser Zeit lernen die angehenden Fachärzte schließlich das Operieren nicht mehr in der Anatomie, sondern am lebenden Objekt. Und der Mensch ist als Lebewesen komplizierter als jede Maschine und in der Komplexität zudem sehr individuell.

    Es sagt schon viel über deine Unkenntnis in diesem Bereich aus - um den Ball zurück zu spielen.

    Auch das hohe Gehalt ist angemessen. Damit sind alle Wochenend- und 24-Stunden-Dienste abgegolten. Das ist eine andere "Hausnummer" als dein 24-Stunden-Deputat. Ich weiß, dass Ärzte im 24-Stunden-Dienst auch schlafen können - falls die Notfälle nicht im Stundentakt eintrudeln. Schlaf ist jedoch relativ, wenn du nachts um 3 geweckt wirst und dein Wissen über die Ursache des Notfalls, über die Handhabung deines Skalpells, über die Blut- und Nervenbahnen und Lage der Organe 15 Minuten danach über Leben und Tod entscheiden. Das muss man gelernt und geübt haben.

    Und BTW: Direkt nach dem Studium arbeiten Ärzte als Assistenzärzte bereits selbstständig - mit Fachärzten und Oberärzten als "Backup", falls es komplizierter wird. Da sind wir bereits bei weniger als 8 Jahren Ausbildung.

    Arzt (m/w/d) ist unter jungen Menschen ein sehr beliebter Beruf, aber wir bilden seit langer Zeit aufgrund hoher Studienplatzkosten zu wenig aus. Die Anzahl an Studienplätzen könnte ausgeweitet werden durch Finanzierung in Form einer Verkürzung der Ausbildung zum Facharzt (m/w/d) von aktuell durchschnittlich 11 auf 8 Jahre (Eine lange Ausbildungszeit bedeutet nicht automatisch, dass die Arbeitsqualität höher ausfällt.) und Reduktion des Gehalts eines Arztes (m/w/d), ohne Chefarztposition o.ä., auf circa 6.000€ statt aktuell circa 8.000€, was in meinen Augen für eine Position ohne Führungsverantwortung immer noch ein sehr gutes Gehalt wäre.

    Du "argumentierst" mit falschen Zahlen.

    Die Regelstudienzeit im Medizinstudium beträgt 6 Jahre und 3 Monate. In der Regel (so meine Erfahrung mit den Ärzten in meinem familiären Umfeld) kommt noch ein Jahr für die Promotion oben drauf. Damit sind es bis zum Abschluss des Studiums bereits 7 Jahre. Und nein - wegen der Komplexität des Studiums und der Vielzahl an Krankheiten und Therapien bin ich absolut gegen eine Verkürzung. Ich möchte nicht von Ärzten mit Schmalspurstudium behandelt werden.

    Die Weiterbildung zum Facharzt dauert nach dem Studium – je nach gewählter Fachrichtung – in der Regel zwischen 5 und 6 Jahren.
    Im Schnitt erreicht man die Prüfung zum Facharzt daher nach 12 bis 13 Jahren Ausbildung, zzgl. der Zeit bis zum Abitur.
    Gegenüber einem Facharbeiter, der seinen Gesellenbrief 3-4 Jahre nach Hauptschule / Mitterer Reife erhält, sind das ca. 12 Jahre Lebenszeit ohne Verdienst on top. Das muss sich - neben der immensen Verantwortung, die man als Arzt trägt, auch finanziell auszahlen, damit der "Lebenszeitverdienst" den Aufwand rentiert.

    ...Sicherlich lassen sich in der freien Wirtschaft / selbständig andere Gehälter erzielen, jedoch müssen dann dort andere Faktoren zusammenkommen (Lage des Unternehmens, persönliche Leistung, Branche).

    <1>

    So zu tun, als wäre das einfach so für jeden zu erreichen, ist nicht aufrichtig. Dafür, dass im Lehramt wirklich jeder, der die Bedingungen für die Verbeamtung erfüllt und die Probezeit irgendwie übersteht, diese Beträge erhält, ist die Besoldung schon okay.

    <2>

    1.) Auch im Lehramt müssen verschiedene Faktoren zusammenkommen, um den "Beamtensold" zu erhalten:
    -- Lage des Unternehmens = Bereitschaft in der Filiale des Schulsystems zu arbeiten, die zugewiesen wird - und an welcher Bedarf am Lehrangebot besteht. Ich kannte KuK, die täglich mehr als 100 Kilometer gependelt sind. One way.
    -- Persönliche Leistung = Notenschnitt im 1. Staatsexamen + Notenschnitt im 2.Staatsexamen + mehrstufiges Beurteilungsverfahren während der Probezeit + Qualität der abgelieferten Produkte (=Notenschnitte der Schüler) + Qualität der Beurteilung durch Elternschaft + Weiterbildungsbereitschaft + Flexibilität
    -- Branche = Bedarf am jeweiligen Schulsystem / Schulart / Bedarf der gewählten Fachkombination im Schulsystem

    2.) Es ist nicht aufrichtig zu behaupten, die Verbeamtung sei für jeden erreichbar. Es "genügt", die Probezeit zu überstehen. Richtig. Die Kriterien dafür sind jedoch hart und werden von vielen nicht erfüllt - wie auch in der Freien Wirtschaft. Wer danach gute Arbeit ableistetet, hat auch in der Wirtschaft die Chance auf lebenslange Beschäftigung und Zusatzrente, mit der die Differenz zu unseren 71,2% "aufgefüttert" wird.

    Das Beamtenbashing ist leider wohlfeil und meist nicht mit Faktenwissen unterfüttert.

    Als Gewerkschafter bekomme ich immer einen Hals, wenn darüber geklagt wird, dass der Tariflohn für manche Berufsgruppen "zu hoch" sei.
    Ziel muss doch sein, dass "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gilt. Allerdings NUR durch Anhebung des Lohnniveaus auf das höhere Level - nicht durch Lohn- und Leistungskürzungen. Der Abschaffung des Berufsbeamtentums kann man getrost locker entgegen sehen. Das geschieht nicht. Es ist schon lange durchgerechnet, das der Staat mit den Beamten günstiger fährt, auch was die Versorgungssicherheit betrifft.

    Als ich im Referendariat war hatten wir an meiner Ausbildungsschule einen alten Matrizendrucker mit Elektroantrieb. Man mußte also nicht kurbeln.

    Das ist nun schon "slightly off-topic" :flieh:

    Rembrandt und Dürer hatten keinen Matrizendrucker. Jedoch eine Radierdruckpresse.
    Ebenso wie Picasso, Miro u.v.a.m. , die das als "Hobby" verwendet haben. Ein Matrizendrucker hätte die nie interessiert. Der kann nix - im Vergleich zu einer Radierdruckpresse (die es auch mit motorischem Antrieb gibt). Ich besitze sogar zwei Radierpressen - kurble daran gerne manuell.

    Mein Posting sollte Mut machen, die Schätze aus dem Schulkeller zu heben.
    BTW: Meine große Presse habe ich gebraucht gekauft. Neu wären knapp über 4 K fällig gewesen.

    An vielen Schulen gammeln in Kellern oder Hinterzimmern Radierpressen vor sich hin, die niemand nutzt, weil sie vergammelt sind. <sic!>
    Diese Pressen wurden für teures Geld angeschafft - und rosten vor sich hin.
    S=1<oel>end!!

    Dabei ist es keine Raketenwissenschaft, diese Pressen wieder gangbar und nutzbar zu machen. Zudem macht Drucken Spaß.
    Tipps zur Wartung der Druckpressen und Druckfilze findet ihr hier:
    https://wp.radiertechniken.de/drucken/radier…wartung-pflege/

    Geschichten, welche das Leben die KI schrieb

    In diesem Thread sollen Beispiele gesammelt werden, die demonstrieren, wie durch KI Menschen manipuliert werden.

    Wired hat laut Watson ein probates Beispiel aufgedeckt. So ist eine beliebte Influencerin, die für MAGA auf Facebook postet und Millionen Clicks erzielte, das KI-Produkt eines indischen Studenten, der sich damit sein Studium finanzierte.

    Zitat

    Das Ganze wurde schnell monetarisiert. Neben Merchandise verkaufte der Student auch exklusive Inhalte über die Plattform Fanvue, die – anders als viele Konkurrenten – KI-generierte Inhalte erlaubt. Dort zahlten User für freizügige Bilder und direkten Kontakt mit der vermeintlichen Influencerin.

    Der Betreiber selbst beschreibt das Geschäftsmodell gegenüber Wired rückblickend als absurd einfach: Weniger als eine Stunde Arbeit pro Tag, dafür Einnahmen, die er mit einem normalen Job in seiner Heimat nicht erreichen könnte.
    Laut seinen eigenen Aussagen hält er die Zielgruppe, die ihn reich gemacht hat, für «extrem dumm». Gleichzeitig räumt er ein, dass ein vergleichbares Experiment mit einer liberalen Figur komplett gescheitert sei – das Publikum habe die künstliche Natur der Inhalte schneller erkannt und weniger interagiert.

    (...) Lange blieb der Account offenbar unbehelligt, auch weil Plattformen wie Instagram ihre eigenen Regeln zur Kennzeichnung von KI-Inhalten nicht konsequent durchsetzten.

    Erst im Februar wurde das Profil wegen betrügerischer Aktivitäten gelöscht. Auch andere Fake-Accounts, etwa ein angeblicher Soldaten-Influencer mit Nähe zu Donald Trump, zeigen, wie verbreitet das Phänomen inzwischen ist.

    https://www.watson.ch/digital/facebo…dent-aus-indien

    Disclaimer: Das soll kein Hinweis an die werte Schülerschaft sein, wie man mit der Dummheit der Menschen zu schnellem Geld kommt, sondern den kritischen Blick auf derartige Inhalte schärfen. :pirat:

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