Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Mein Gott ist diese Diskussion wieder Lehrerstyle.

    Alles, und wir sind zu 6, was in den Krankenhäusern bei uns bislang gemacht wurde und normale Medizin war, wurde anstandslos bezahlt und da war schon einiges dabei.

    Was soll dies ganze konstruieren von Ängsten?

    Das eine Magenverkleinerung, eine Brustvergrößerung bzw. Penisvergrößerung oder das planieren eines Nasenhöckers eher spezielle Fälle der Medizin sind, die nicht von der Beihilfe so mir nicht dir nichts übernommen werden, sagt einem doch wohl der gesunde Menschenverstand.

    SAPERE AUDE

    Mein Gott, sind deine Beispiele ... :daumenrunter:

    Bei der Frage zur Kostenübernahme geht es - wie bereits ganz am Anfang des Threads bemerkt - nicht um "normale" Krankenhausaufenthalte.
    Da handelt es sich um:

    • Gelenkersatz (Knie/Hüfte/Schulter ...)
    • Kostenübernahme bei Krebstherapien
    • Zahnersatz, der (der mit Bettenbelegung) operativ in der Zahnklinik erfolgen muss
    • Organtransplantationen
    • Kostenübernahme für den Aufenthalt in einer Rehaklinik (und die dafür genehmigte Dauer)
    • ...

    Dabei geht es um Kosten, die sich auf mehrere tausend Euro belaufen und bei denen man sicher sein will, das diese Kosten auch vollständig übernommen werden. Besonders bei privat Versicherten kann diese Frage entscheidend sein. Da konzentriert man sich lieber auf die Genesung, als darum, ob im Anschluss an die Behandlung rechtzeitig genug Geld auf dem Konto liegt, um die eintrudelnden Rechnungen bezahlen zu können - und ob überhaupt alle Kosten übernommen werden. Die Zusage der Direktabrechnung und Kostenübernahme ist da SEHR gesundheitsfördernd. Da bist du schnell im oberen vier- bis fünfstelligen Bereich.

    Ich war leider schon sehr oft im Krankenhaus. Beantragt habe ich da vorher nichts. Das Krankenhaus hat sogar selbst mit der Beihilfe abgerechnet. Daher hatte ich mit der Beihilfe nichts zu tun jedesmal.

    In Ba-Wü muss man als privat Versicherter die direkte Abrechnung per Formular sowohl bei der Beihilfe als auch bei der PV beantragen - und diese Kostenübernahme im KKH vorlegen, sonst kommt die dicke Rechnung Nachhause..

    Kurz Ge-KI't (nicht ge-Goole't) ;)

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    Fach Sachunterricht (Klassenstufe 3/4):

    • Inhaltsbezogene Kompetenzen: Im Themenfeld Demokratie und Gesellschaft / Politik und Zeitgeschehen lernen die Schülerinnen und Schüler zentrale Grund- und Kinderrechte kennen.

    Passt also. Schau' jedoch im Grundschullehrplan nach. Dort findest du auch Anregungen. Auf der Website des KuMi gibt es auch Umsetzungsbeispiele.

    Zum Thema Kinderrechte kannst du auch in meiner Linkliste zum Thema stöbern:
    https://www.autenrieths.de/gemeinschaftskunde.html

    Die Gegend wirkt auf mich grundsätzlich eher von Einfamilienhäusern geprägt, weshalb ich mir jetzt irgendwelche Szenarien mit ausschließlich verheirateten Bewerber:innen ausmale...

    Mit Verlaub - in Ravensburg-Weingarten findest du auch Mehrfamilienhäuser und vor allem: WGs und Studenten. Es gibt dort die RWU (Ravensburg University for Applied Sciences) und die Pädagogische Hochschule mit insgesamt knapp 7000 Studenten. Außerdem befindet sich dort das Seminar für Schuldidaktik GHS und das Seminar für Gym und BS. An den Seminaren befinden sich zeitgleich ungefähr 400-600 Lehrkräfte zur Ausbildung. Da findest du schon Kontakt ;)

    Es lohnt sich, eine Unterkunft zwischen Schule und Seminar zu suchen. RV hat ein lebhaftes Kultur- und Nachtleben. Zudem ist es nicht weit zum Bodensee mit Veranstaltungen in Bregenz, Lindau, Konstanz und Friedrichshafen. Am Diedamskopf in Österreich bist du in knapp 2 Stunden - 111 km), falls du im Winter alpin Ski fahren möchtest. Ravensburg besitzt auch ein exquisites Kunstmuseum für moderne Kunst, sowie mehrere Galerien. Auch Lindau, Bregenz, Friedrichshafen, Überlingen, Isny, Biberach, Ulm bieten hervorragende Kunstausstellungen. Zürich sowieso.

    Last - but not least: Falls dir die Decke auf den Kopf fällt und du völlig verspannt aus dem Unterricht kommst:
    Dank der Erdgeschichte findest du im Umkreis von Ravensburg-Weingarten zahlreiche Thermalquellen - und Heilbäder.

    Wenn du nach Weingarten kommst, kannst du mit Projekten aus deinem Kunstunterricht an der geplanten IMTA in Villingen 2027 teilnehmen. Bei diesem Großereignis im Bodenseeraum richtet seit 1957 jedes Jahr ein Schulamt aus dem Bodenseeraum (Oberschwaben - Vorarlberg - Liechtenstein und die an den Bodensee angrenzenden Schulamtsbezirke der Schweiz) die "Internationale Musische TAgung" aus. An diesem Tag steht die austragende Stadt Kopf. Nach einer Pause durch Corona und organisatorische Probleme präsentieren nun wieder Schulen aller Schularten Ergebnisse aus dem Unterricht in Sport, Theater, Musik, Technik und Kunst. Aus dem gesamten Bodenseeraum werden an diesem Tag regelmäßig 4000-5000 Lehrkräfte erwartet, die Anregungen für ihren Unterricht holen.

    qwerty4_5 Dass man nicht am Wohnort landet ist normal. Vielleicht hast du Glück und das RP hat ein Einsehen. Ich vermute jedoch, dass deine Chancen nicht sehr gut stehen.

    Freut euch auf eine spannende Zeit!

    Momentan transkribiere ich Sagen des 19.Jahrhunderts, die sich im schwäbisch-alemannischen Sprachraum abspielen. Ein Text von Wilhelm Christian Binder aus dem Jahr 1842 ("Das Mädchen vom Bodensee") beschreibt Vorkommnisse, die den Besuch von Kaiser Maximilian I. um 1500 in Konstanz beschreiben.
    Darin vermerkt der Autor:

    Zitat

    Liebe Tochter, schön und lieblich sind die Täler, welche der Main, die Tauber und Jaxt durchschlängeln, manches Plätzchen findet sich darin, das wohltuend zum Gemüte spricht und ein Ruheort für das Herz werden kann, wenn es, aus dem Geräusche der Welt sich zurückziehend, in der Stille der Einsamkeit seinen Frieden sucht: aber, was sind alle diese Täler, alle diese auserlesenen Plätzchen gegen die Umgebungen des majestätischen Bodensee's, wo die Natur alles Großartige und Anmutige zum schönsten Gesamtbild vereinigt hat, wo Inseln gleich Feengärten aus dem Wasser hervortauchen, von Felsen, deren Fuß die blaue Welle bespült, stattliche Burgen herabblicken; und all diese Schönheiten bekränzt, gleich einem großen Rahmen, die Masse der Gebirge, deren Schneehäupter im Sonnenlicht golden erglänzen.

    Soviel als "Tourismuswerbung" ;)

    Sind diese vielen "Pilgerwege" nicht eine Erfindung der Tourismusbranche? Ich gebe mich eigentlich mit Fernwanderweg, Wanderweg und Rundwanderweg zufrieden.

    Die Jakobswege existieren als Pilgerwege bereits seit dem Hochmittelalter und weisen gegenüber anderen Wanderwegen eine Besonderheit auf: Entlang der Route gibt es günstige Herbergen mit Massenlagern, ebenso wie Hotels, die sich auf Bedürfnisse der Rucksacktouristenpilger eingestellt haben. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts kam es zu einer Wiederbelebung und neuen Markierung mit der Jakobsmuschel. In Unterkünften am Weg kann man bereits um 6 Uhr auschecken, um die kühleren Morgenstunden für die Wegstrecke zu nutzen. Zudem führen die Routen über kulturhistorisch interessante Ortschaften und Städte. Man kann sich auch darauf verlassen, dass die Wegmarkierungen vorhanden sind ;)

    Ein weiterer Punkt ist, dass man Menschen auf diesen "Wanderwegen" trifft, die ein gemeinsames Ziel verbindet. Das muss weder vom Glauben geprägt noch spirituell sein. Oft sind es Menschen, die eine Auszeit suchen, um beim Gehen über die eigene Situation und Zukunft nachzudenken - oder darüber mit einem unbekannten Mitwanderer zu reden.

    Sir Arthur Charles Clarke war ein britischer Science-Fiction-Schriftsteller und Physiker. Durch den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick, der auf einer Kurzgeschichte Clarkes beruht und dessen Drehbuch Clarke gemeinsam mit Kubrick schrieb, wurde er auch außerhalb der Radiofunker-Szene und Science-Fiction-Szene bekannt.

    Clarke beschäftigte sich auch außerhalb seiner belletristischen Werke eingehend mit den Möglichkeiten von Naturwissenschaften und Technik. Er war einer der Ersten, welche die Idee, geostationäre Satelliten zur technischen Kommunikation zu nutzen, beschrieb und durchrechnete.

    Clarke beschrieb bereits 1964 in diesem Rundfunkbeitrag für die BBC recht genau das heutige Internet

    (Text zusammengeklaubt aus dem Wikipedia-Eintrag zu seiner Person: https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_C._Clarke

    Clarke sagte hier auch das Ende der Notwendigkeit in Großstädten zu leben wegen der Möglichkeiten des "Homeoffice" treffsicher voraus.

    Arthur C Clarke predicts the internet in 1964

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    Russland kontrolliert aktuell knapp 18 bis 19 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets. Umgerechnet in Flächenmaße ergibt das:
    In Quadratkilometern: ca. 108.000 bis 117.000 km²
    In Quadratmetern: ca. 108 bis 117 Milliarden m² (bzw. 108.000.000.000 bis 117.000.000.000 m²

    Bei angenommen 500.000 toten russischen Soldaten und 110 Mrd m² eroberter Fläche sind das 220.000 m² pro Leiche. Hat sich rentiert. Waren ja keine Moskauer.

    Im eroberten Territorium befinden sich Gebiete mit Bodenschätzen, auch mit Lithium und seltenen Erden. Das gibt Putin nicht mehr her. Mit der Ausbeutung dieser Bodenschätze kann er durch den Verkauf massiv aufrüsten und das Russische Großreich wieder herstellen. Dann wird der Eiserne Vorhang wieder errichtet und Weidel wird Regierungschefin der DDR 2.0.
    That's the plan, my dear.

    Der MSCI World stand kurz vor dem Coronacrash bei ca. 2400 Punkten, aktuell steht er bei über 4900 Punkten, was einem Wertzuwachs von gut 100% entspricht. Und das wohlgemerkt für den Fall, dass man zur damaligen Zeit kurz vor dem Crash am absoluten Maximum gekauft hat. Maximum Drawdown im Coronacrash war bis runter auf 1600 Punkte, womit wir bei über 200% Rendite liegen von damals zu heute. Wie um alles in der Welt verliert man da Geld?

    Du rechnest dir das schön. Kaufkraftbereinigt liegt die Rendite bei dieser Konstellation bei 75% - was nicht schlecht ist und jedes Sparbuch schlägt. Aber übertreiben solltest du nicht.
    BTW: Ich besitze MCI-World-ETF. Nur mal so am Rande bemerkt ;)

    Da Beamte komplett aus Steuermitteln alimentiert werden, dürften wir in den wenigsten Fällen "Nettosteuerzahler" sein. Auch Maylin85 vermutlich nicht.

    Falls wir unsere Arbeit richtig machen, generieren wir Nettosteuerzahler und werden so - weil wir mehr Steueraufkommen generieren als wir kosten - selbst zu Nettozahlern. :aufgepasst:

    Vor Kurzem eine Nachricht im Radio: Menschen mit qualifizierter Berufsausbildung zahlen im Lauf ihres Lebens 300.000 € mehr Steuern ein, als sie "verbrauchen". Beim Verbrauch werden auch die Nutzung von Straßen, öffentlichen Einrichtungen ecpp. in die Berechnung eingezogen. Schüler ohne Abschluss kosten im Verlauf ihres Lebens netto - tata! - 300.000 € mehr, als sie einzahlen.

    Bei "Einzahlen" werden auch Konsumsteuern (Mehrwertsteuer, Alkoholsteuer, Benzinsteuer etcpp) eingerechnet. Wer nix verdient, kann sich auch nicht an den Kosten des Straßenbaus beteiligen.

    Ich verstehe nicht, ob und warum das auf diesem einen von dir präferierten Weg-(Konglomerat) besser geht, als auf anderen Strecken.

    Ganz einfach: Weil die Routen des Jakobsweges in Oberschwaben durch eine herrliche Landschaft führen und man mit den Alpen vor Augen immer das Ziel vor Augen hat - den Übergang zum Schweizer Jakobsweg.
    Auch die verschiedenen Stationen am Rande des Weges führen zu großartiger Kunst. Und auf der Oberschwäbischen Barockstraße begegnen dir Tausende von Engeln. Oberschwaben besitzt vermutlich die höchste Engeldichte der Welt. ;)

    Selbstverständlich kannst du zur körperlichen Ertüchtigung auch parallel zur Autobahn fahren (oder gehen) :teufel:

    Die Förderprogramme haben wir halt nicht und ich sehe auch nicht, wer die durchführen sollte. Ist ja nun nicht gerade ein spaßiger, gut bezahlter Tätigkeitsbereich, der von Interessenten überrannt wird.

    Vielleicht sollte Herr Theo Müller (der von "Müller-Milch") seine Spenden in diesem Bereich sinnvoll investieren und seine Millionen nicht in Plakate und Werbetrommler für eine gesichert rechtsradikale Partei und die Forderung nach Abschiebungen stecken. Wenn das die Milliardäre Deutschlands so handhaben würden (oder man eine entsprechende Abgabe zur Ausbildung der Kinder ihrer Beschäftigten erheben würde), wäre die Finanzierung gesichert und Deutschland in der Bildung wieder Weltspitze.

    BTW: Herr Müller verdient sein Geld für die Spenden an die AfD mit diesen Produkten (Quelle GlasGoogel):
    Bekannte Molkerei- und Lebensmittelmarken
    Müller (Müllermilch, Joghurt mit der Ecke, Milchreis, etc.)
    Weihenstephan (Molkerei Weihenstephan)
    Landliebe (inklusive Puddis und Südmilch)
    Sachsenmilch
    Homann Feinkost (Salate, Saucen, Dressings)
    Nadler (Fisch- und Feinkostsalate)
    Lisner
    Käserei Loose (Hirtenkäse, Harzbube)
    Almhof
    Lünebest
    Elinas (Griechischer Joghurt)
    Biotiful Gut Health
    Pragolaktos (Tschechien)

    Handelsmarken (Eigenmarken)
    Aldi (z. B. Desira, Milsani, Milsa+, Biac, Hofburger, Milfina)
    Lidl (z. B. Milbona)
    Edeka (z. B. Gut & Günstig)
    REWE (z. B. ja!)
    Kaufland (z. B. K Classic)
    Netto Marken-Discount (z. B. Gutes Land)
    Norma (z. B. Landfein)

    Die exakten Zahlen russischer Militärverluste werden vom russischen Verteidigungsministerium unter Verschluss gehalten. Durch die Auswertung von Friedhofsdaten, Erblassregistern, Social-Media-Traueranzeigen und behördlichen Mitteilungen wurden bis Oktober 2026 über 280.000 gefallene russische Soldaten namentlich identifiziert. Unter Einbeziehung der unerfassten Fälle und Dunkelziffern schätzen Datenanalysten die Zahl der tatsächlich getöteten russischen Streitkräfte (inklusive Söldnern und Mobilisierten) auf etwa 500.000 bis 625.000 Tote.

    Es wird geschätzt, dass mindestens 250.000 bis 400.000 russische Soldaten durch den Krieg zu bleibenden Invaliden wurden bzw. als schwerstbehindert eingestuft sind.
    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Casualtie…o-Ukrainian_war

    War es das wert, Putin?

    Es gibt viele schöne Wanderwege. Weltweit. Strecken und Profile jeder Länge und Höhe. In nahezu jeder Landschaft. Warum sollte man gerade auf diese überfüllte Strecke einbiegen?

    Wie oben erwähnt gibt es durch Oberschwaben verschiedene Routen des Jakobsweges. Da verteilt sich die Zahl der Pilger auf eine überschaubare Anzahl. Das Problem der "überfüllten Strecke" entsteht erst an der Küste Spaniens - und führt dort zu zahllosen netten Kontakten mit Menschen unterschiedlichster Nationen, weil alle ein gemeinsames Ziel (und dieselben Blasen an den Füßen) haben.

    Rechenspielchen helfen nicht, sofern du diese Kinder nicht direkt remigrieren möchtest. Sie sind hier, sie sind schlecht qualifiziert und sie werden zukünftig ziemlich sicher Wirtschaft (durch Nichtabfederung des Fachkräftemangels) und Sozialkassen belasten.

    Aber Hallo! Ich bin der letzte, der nach Remigration ruft. Meine Feststellung zielt nur darauf ab, dass wir als Lehrkräfte diese Kinder in ein besonderes Förderprogramm aufnehmen müssen. Da müssen über Sprachkurse an der Schule schnellstmöglich die Wissenslücken geschlossen werden und kostenlose Ganztagesbetreuung muss überall Standard sein - jedoch nicht als Spielnachmittage, sondern in Form spielerischer Sprachvermittlung und durch Sprechanlässe.

    Deutschkenntnisse sind von zentraler Bedeutung - für Textaufgaben in Mathematik, zum Erfassen von Sachtexten in den Sachfächern, zum Erlernen anderer Sprachen wie Englisch, Französisch oder Latein. Nur auf diese Weise kommt Deutschland bei PISA wieder an die Spitze.

    PISA ermittelt aus den Ergebnissen einen statistischen Mittelwert. Wenn du kochendes Wasser und kaltes Wasser zusammenschüttest, kann das Ergebnis nur lauwarm sein. Das allein war die Feststellung. Lest die Pisa-Studie.

    In den 80ern - als ich mein Ref. abgeschlossen hatte - war in Ba-Wü der Markt für Lehrkräfte am Boden. Bei der Jobsuche ergaben ich mehrere vielversprechende Möglichkeiten:

    • Erstellen von Dokumentationen und Bedienungsanleitungen bei einem großen Elektronik-Hersteller
    • Grafiker und Texter in einer Werbeagentur
    • Nachhilfelehrer
    • Dozent für Sprachkurse bei der Handwerkskammer

    Ich habe mich dann für letzteres entschieden und wurde als Fachlehrer angestellt. Bei der Handwerkskammer kamen dann Abendkurse für EDV, sowie Anwenderkurse für verschiedene Firmen hinzu. Ich hatte mich jedoch auch jedes Jahr beim Schulamt als Lehrkraft beworben. von dort kam dann das Angebot als Lehrer an einem privaten SBBZ ESENT (vulgo Erziehungshilfe) zu arbeiten. Dort bin ich dann 10 Jahre als Klassenlehrer der Hauptschulstufe geblieben. Dann gab es Ausschreibungen für Lehrkräfte "mit besonderen Fähigkeiten". Auch während der Zeit am SBBZ hatte ich weiter Abendkurse für EDV gegeben, meine Erfahrungen im SBBZ kamen hinzu und ich wechselte in den Staatsdienst.

    Quintessenz dieser "Anekdote": Neugierig bleiben, Fähigkeiten ausbauen, hartnäckig und flexibel bleiben und die Augen offen halten.

    Oh bitte. Hier wächst in den nächsten Jahrzehnten sowieso gar nichts mehr, außer evtl. die Geschwindigkeit, mit der unser Nachwuchs bei PISA & Co abschmiert.

    So miserabel haben unsere Schüler nicht abgeschnitten. Der Punktestand war - wenn man die "genuinen" Deutschen und die Kinder der 2 Migrantengeneration betrachtet innerhalb der Spitzengruppe. Der Durchschnitt wurde jedoch durch sprachlich abgehängte Migrantenkinder massiv nach unten gezogen. Es besteht durchaus Hoffnung - so schlecht machen wir unsere Arbeit scheinbar doch nicht, wie es auf den ersten Blick scheint.

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