Die Grünen schlagen zurück und Trump ärgert sich blau. ![]()
donald-trump-in-washington-ist-schon-wieder-gruen
Beiträge von Wolfgang Autenrieth
-
-
Stoisch.
Sto<ckf>isch.

-
Das sagst du so leichthin! In meiner und anderen Schulen am Schulort bspw. dürfen die Wände - egal ob in Klassenräumen oder in Fluren und Treppenhäusern - nicht "bemalt" werden; erlaubt der Landkreis als Schulträger nicht.
Vielleicht erlaubt der Träger jedoch dass Befestigen von bemalten Holzfaser- oder Gipskartonplatten an den Wänden.
Anmerkung: Im Vordergrund hängt ein Mobile aus leeren, bemalten Installationsrohren und gebogenem Kupferdraht
-
Ich sehe die Bewertung als "professionsfremd" insofern als berechtigt als dass, wenn ich dich richtig verstehe (sonst bitte korrigieren!), die EVD-Betreuung nicht auf die von dir verantworteten Klassen beschränkt, sondern klassenübergreifend erfolgte und nicht nur einen Unterrichtsgegenstand zum Erwerb curricular vorgesehener Kompetenzen darstellte, sondern der allgemeinen Funktionalität der eingesetzten Soft- und Hardware diente - was über die Kernaufgaben einer Lehrkraft der Sekundarstufe I hinausgeht.
In Baden-Württemberg gab es ein Aufstiegsverfahren für "besonders qualifizierte HS-Lehrkräfte", durch welches ich für diese Tätigkeit, sowie für die Betreuung der Homepage und der Arbeit am Schulportfolio mit einem Wechsel von A12 auf A13 "entschädigt" wurde. Da sich dies auch auf das Ruhegehalt ausgewirkt hat, kann ich nicht klagen

-
Wolfgang Autenrieth : Da du uns schon viele Einblicke in deine Erfahrungen aus der aktiven Schaffenszeit gewährt hast: Du hast wirklich vieles in Eigenregie umgesetzt, deutlich über das gefordete Mindestmaß hinausgehend, und ich glaube dir, dass du engagiert deine früheren Schüler (m/w/d) in der schulischen Abschlussphase begleitet hast. Könntest du dir vorstellen, dass du deine Ressourcen noch effizienter hierfür hättest nutzen können, wenn du von professionsfremden Nebenaufgaben entlastet worden wärst?
Nein. Die EDV-Betreuung habe ich nie als "professionsfremd" empfunden. Im Gegenteil. Ich konnte mich hauptsächlich auf den didaktischen Teil der EDV konzentrieren, weil mehrere Voraussetzungen gegeben waren:
- Da nur zwei Hardwareklassen vorhanden waren, war die Pflege dank Linuxmuster und Sheila (selbstheilenden Arbeitsstationen) recht einfach.
- Ich habe die EDV intensiv für den Einsatz im Unterricht genutzt und konnte damit differenzieren und Schüler motivieren und fördern.An einer BBS hätte ich niemals die EDV managen können, weil dort der "Rechnerzoo" und die Software zu vielfältig sind.
Vandalismus kam so gut wie nie vor und beschränkte sich auf gezogene Stecker oder vertauschte Kappen auf der Tastatur. Die Schüler wussten das Privileg der Computerausstattung zu schätzen. So gab es in jedem Klassenzimmer (mindestens) zwei Internetpoints, ebenso auf den Fluren frei zugängliche Rechnerstationen.
BTW: Ein Tipp für Admins:
https://linuxmuster.net
Typisch schwäbisch. Entwickelt von Lehrkräften für den Einsatz an Schulen. Aus der Praxis für die Praxis.
-
Ich hatte die EDV-Betreuung für eine Ermäßigungsstunde erledigt und wöchentlich sicher mehr investiert. Im Gegenzug konnte ich allerdings die Programme anschaffen und installieren, die mir Möglichkeiten gegeben haben, innerhalb meiner Klassen zu differenzieren und die Schüler zu fördern - und mich damit wieder zu entlasten. Die Schule, an der ich unterrichtet habe, war eine Grund- und Werkrealschule mit knapp über 300 Schülern. Durch 2nd-Hand-Computer und 30 von einer Firma gespendete Laptops waren 70 Rechner online. Durch die Linuxmusterlösung als Serverbetriebssystem und identische Rechner gab es nur 2 Hardwareklassen, die leicht zu klonen waren.
Die vorhandene - und funktionsfähige - EDV-Ausstattung hat durch die Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht entscheidend dazu beigetragen, dass "meine" Abschlussschüler durch die Bank den Abschluss geschafft haben. Ich hatte nie das Gefühl, dass mich die Netzwerkbetreuung zu sehr beansprucht hat. Es war Teil meiner Unterrichtsvorbereitung. -
Sicherlich nicht. Aber die haben dann externe Dienstleister. Das wäre auch durchaus im Schulwesen machbar.
Damit werden jedoch viele Probleme nicht gelöst. An einer mir bekannten Schule wurden in den Computerräumen keine Updates installiert und viele Anwendungen waren dadurch nur noch eingeschränkt nutzbar, weil Onlinetools aktuellere Java-Umgebungen vorausgesetzt haben.
Auf Anfrage, weshalb das so sei und nicht aktualisiert werde kam die Antwort: Die betreuende Firma stelle bei jeder Anfrage eine Servicerechnung über mehrere hundert €uronen. Das gebe der Schulhaushalt nicht her. <sic!>
An der von mir betreuten Schule war die Linuxmusterlösung für Schulen installiert. Für mich als Admin bedeutete dies:
- einen Musterclient updaten
- diesen per Batch über Nacht an alle Clients ausrollen. Am nächsten Tag war alles gut
-
Für das Mathematikstudium Lehramt Sek I fällt mir spontan die PH Heidelberg ein, die für dich evtl. infrage käme. Prof. Spannagel bietet dort seine Vorlesungen als "Flipped Classroom" an. Das bedeutet, dass alle Vorlesungen als Video abrufbar sind und in der "Vorlesung" Fragen dazu besprochen werden. Aber genau an diesem Punkt "beisst sich die Katze in den Schwanz" - denn die vertiefenden Erklärungen fehlen dir, falls du nicht vor Ort bist.
Das Fachstudium Mathematik für Sek I wird gerne unterschätzt - und die Durchfallraten sind in diesem Fachbereich daher sehr hoch.
Du kannst dich natürlich auch im MOOC auf das Studium vorbereiten.
https://www.mathemoocs.de/
oder hier stöbern
https://beacons.ai/cspannagel
https://www.youtube.com/@pharithmetik -
Schüttle das ab, richte das Krönchen und schau nach vorn.
Nach meinem Referendariat Mitte der 80er gab es im Lehramt in Ba-Wü keinen Bedarf. Wenn es Einstellungen gab, dann kam man mit 1-er-Schnitt an eine Brennpunktschule im Kessel von Stuttgart. Neben meinem 2.Stex habe ich noch einen Gesellenbrief und dann als junger Familienvater auch in diesem Bereich bundesweit Initiativbewerbungen versendet. Daneben hatte ich mich auch bei der Arbeitsverwaltung Arbeit suchend gemeldet. Nach 6 Wochen kam das Angebot der Arbeitsverwaltung für eine befristete Tätigkeit als Fachlehrer bei der Gewerbeförderungsanstalt der Handwerkskammer: Sprachkurs für Aussiedler aus Polen, Russland, Kasachstan... Deputat 31 UE. Um die Spätaussiedler an den 8-Stunden-Tag zu gewöhnen, musste jedoch von 7:30 Uhr bis 16:30 unterrichtet werden. Die zusätzlichen Stunden wurden als Honorarkraft vergütet.
Als Lehrkraft der Handwerkskammer konnte ich Kurse der Kammer kostenlos besuchen. Also habe ich einen Abendkurs EDV belegt: DOS, Wordstar, Multiplan und DBase. Einige Wochen später fragte mich der Leiter der Gewerbeförderung, ob ich Abendkurse für Soldaten des Bundeswehrstandortes halten könne. Weil die Sprachkurse immer auf 3 Monate befristet waren, habe ich alles angenommen, um ein finanzielles Polster anzusparen.
Es kamen dann Kurse für Industriefirmen und für einen Computershop dazu. In manchen Wochen habe ich von morgens 7:30 Uhr bis nachts kurz vor 22 Uhr unterrichtet - in manchen Wochen mehr als 60 UE. Dann wurden Spezialsprachkurse für Metallfacharbeiter eingerichtet. Neben meinem Unterrichtsraum befand sich die Ausbildungswerkstatt mit den Drehbänken, wo der Ausbildungsmeister den praktischen Teil erledigte, während ich den Fachwortschatz und Gesellschaftslehre, Wirtschaftslehre, Mietrecht, politisches System und Umgang mit Behörden abarbeitete.
Nach drei Jahren ebbte der Zuzug der Spätaussiedler ab und ich musste Kurse an verschiedenen Standorten der Handwerkskammer im Umkreis von 100 Kilometern unterrichten. Die Abendkurse gingen weiter. Mein Bankkonto und Sicherheitspolster wuchs jedoch

Kurz vor Weihnachten kam dann der Anruf vom Schulamt, dass an einer privaten Schule für Erziehungshilfe in kirchlicher Trägerschaft eine Klassenlehrerstelle frei sei. Zum Glück hatte ich mit dem Leiter der Gewerbeförderung ein freundschaftliches Verhältnis und konnte ohne Kündigungsfrist wechseln. An dieser Schule blieb ich 10 Jahre als Klassenlehrer. Die Abendkurse für EDV liefen weiter. So kam über die Jahre der Grundstock für's Häusle zusammen.
Über die Kontakte zur Gewerbeförderung erhielt ich von dort die ausrangierten Rechner der Schulungsräume und konnte unsere Schule mit 40 IBM-PCs ausstatten - sodass in jedem Klassenzimmer eine Arbeitsecke installiert werden konnte. Durch einen Neubau kamen ein Technik- und Computerraum dazu, ich wurde Netzwerkbetreuer für das Linuxmuster-Netzwerk.
Nach 10 Jahren sanken die Schülerzahlen und es wurde immer unsicherer, ob die Schule alle Kollegen weiter beschäftigen kann. Damals gab es ein Bewerbungsverfahren der Schulverwaltung für Lehrkräfte "mit besonderen Qualifikationen". Durch meine erworbenen Kenntnisse im sonderpädagogischen und EDV-Bereich erhielt ich eine Stelle als Beamter an einer Hauptschule und baute - neben der Klassenlehrertätigkeit - dort das Computernetzwerk auf. Mit HTML hatte ich ein Menuesystem für den Internetzugang gebastelt. Daraus entwickelte sich über die Jahre eine Website, die über mehrere Millionen Zugriffe durch Werbeeinnahmen die Miete für das Studentenzimmer meiner Tochter finanzierte.
Als im benachbarten Schulamt der Kollege erkrankte, der die EDV betreut hatte, wurde ich sein Nachfolger. Auch dort kamen über die Jahre weitere Aufgaben hinzu: Schulkunst, Schulmusik, Jugendbegleiterprogramm, Fortbildung, Fachberatung Wirtschaft/Informationstechnik... und A13

Was ich dir mit meinem Beispiel mitteilen möchte:
Du hast viele Fähigkeiten. Umwege verbessern die Ortskenntnis. Oft findet sich hinter einer Ecke eine Treppe oder Tür, die weiter führt.
Schau dich um. Das wird schon. Du kannst was. -
>hochschieb>
Nächste Woche soll die Sonne wieder scheinen. Im Kunst-, Physik- und Chemieunterricht (auch an der GS) kann mit etwas ungefährlicher Chemie und Sonnenlicht das Prinzip der Fotografie praktisch gezeigt werden.
Die im 19.Jahrhundert von Sir John Herschel entwickelte Cyanotypie ist das dritte damals entdeckte Verfahren zum Erzeugen stabiler fotografischer Abbildungen.
Die Bezeichnung "Cyanotypie" hatte er wegen der Blaufärbung der Ergebnisse gewählt. Entwickelt wird auf einfache Art durch Abwaschen der unbelichteten Teile mit Wasser.
Beispiele für den Unterricht und die Anleitung findet ihr auf meiner Website:
https://wp.radiertechniken.de/cyanotypie-ueb…-im-unterricht/Die "Mäppchenbilder" hatten wir im Schatten auf dem Schulhof auf (von mir am Vorabend vorbereitetes) beschichtetes Papier gelegt, an der Sonne 8 Minuten belichtet und im Wassereimer entwickelt.

-
Ernst gemeinte Frage: Hat man das? In der Grundschule vielleicht, aber in der weiterführenden Schule? Als einzelne Lehrkraft?
Ich habe viele jahre als Klassenlehrer an der HS die Klassen 8/9 unterrichtet und auf die Abschlussprüfungen vorbereitet sowie Berufspraktika organisiert. Die von mir betreuten Schüler haben ALLE den Abschluss geschafft. Ohne Noten zu "verschenken" - denn nicht nur in Ba-Wü werden die Aufgaben für die Abschlussprüfung zentral gestellt.
Ja. Ich habe die Verantwortung für den weiteren Lebensweg der mir anvertrauten Schüler ernst genommen. Gemeinsam mit Eltern, Schulbegleitern, Schulsozialarbeit und KuK.
Einige dieser Schüler sind heute selbst Arbeitgeber. Manche haben über die Berufsfachschule und das berufliche Gymnasium den Weg an die Hochschule geschafft. Oft liegen schlechte Schulleistungen an traumatischen Erlebnissen in der Kindheit, zerrütteten Familienstrukturen, störenden Peer-Groups etcpp.
Die Verantwortung wird der Lehrkraft nicht aufgebürdet. Aber man kann sie wahrnehmen. -
Gut, da sind wir schon einig. Dann sollte man in der Industrie sich nicht mit der Führungsetage vergleichen, sondern eher mit (hoch)qualifizierten Fachkräften
Da sind wir uns nicht einig. Hoch qualifizierte Fachkräfte in der Industrie müssen keinen Meistertitel besitzen, damit sie spezialisierte, mehrere Millionen €uro teure Maschinen bedienen können. Und jede Fachkraft mit Meistertitel ist gleichzeitig auch Führungskraft und für die Ausbildung zuständig. Ich würde mich mindestens mit Personen der Abteilungsleitung vergleichen, die Verantwortung für einen größeren (Personen-) Bereich besitzt.
Ich besitze neben beiden Staatsexamina noch einen Gesellenbrief als "Druckvorlagenhersteller". Dieser Beruf gehört bereits schon wieder zu den "ausgestorbenen Berufen". Anfang der 80er-jahre hatte ich als spezialisierte Fachkraft in einer Großdruckerei an einem elektronischen Bildverarbeitungssystem die Vorlagen für Modeprospekte retuschiert und montiert, die anschließend per Rotationsoffsetdruckmaschinen in Millionenauflage über Europa verteilt wurden. Als "hoch qualifizierte Fachkraft" war ich dennoch nur Arbeiter mit Stundenlohn und einer Kündigungsfrist von 14 Tagen. Damit vergleiche ich mich als Lehrer sicher nicht. Die Verantwortung lag damals "nur" darin, termingerecht perfekte Arbeit abzuliefern. Als Lehrer hatte ich Verantwortung für die Schicksale und den weiteren Lebensweg von mindestens 20-30 jungen Menschen - pro Jahr.
Da hat manche "Führungskraft" eine geringere Verantwortung. -
https://globalmagazin.com/der-aktuelle-c…er-atmosphaere/
Da wird eine CO2 Konzentration im Bereich (Y-Achse) im sehr engen Maßstab gezeigt, obwohl der Wert von 0,03 auf 0,04 gestiegen ist. Die Grafik täuscht einen wesentlichen stärkeren Anstieg vor.
Wenn du die darunter angezeigte, animierte Grafik anklickst, wird die Katastrophe deutlich. Der Anstieg ist exorbitant - und konstant steigend. Eine Verfälschung sehe ich hier nicht - zumal der Ausgangswert nie bei 0 lag. Bis ins Jahr 1900 (im vorindustriellen Zeitraum) lag der Mittelwert bei 278 ppm, also knapp bei 0,3. Ein Anstieg auf 418 ppm bis zum Jahr 2022 ist eklatant.
-
Aber ich habe mich auch so ehrlich gemacht und mein "Netto nach Krankenkasse" genommen, weil bei der "normalen Bevölkerung" beim Netto ja die Krankenkassenbeiträge schon vorher abgezogen wurden.
Da man hier das monatliche Nettogehalt einträgt, muss man für die "Ehrlichkeit" auch berücksichtigen, dass vor jahren (jedenfalls in Ba-Wü) das 13. Monatsgehalt in das Monatsgehalt "eingepreist wurde. In der "Freien Wirtschaft" sind ein 13. und manchmal auch ein 14.Jahresgehalt sowie zusätzliche Prämien möglich. Als Anreize gibt es auch Tankgutscheine, Firmenwagen, kostenfreie Ladesäulen etcpp.
-
Daher kommt die ganze Misere.
Täglich 7h über Geschlechter sprechen. That's it.
Das ist auch vollkommen normal - zumindest aus der Rolle der Geschichtslehrkräfte gesehen, die das täglich in verschiedenen Klassen praktizieren:
Es gibt mehr Geschlechter, als man sich vorstellen kann – nicht nur drei - sondern z.B.:- Die Staufer: Ein schwäbisches Adelsgeschlecht, das im 12. und 13. Jahrhundert mächtige römisch-deutsche Kaiser stellte (darunter Friedrich I. Barbarossa).
- Die Habsburger: Ursprünglich aus der heutigen Schweiz und dem Elsass stammend, wurden sie ab dem Spätmittelalter zu einer der dominierenden europäischen Dynastien.
- Die Welfen: Eines der ältesten Hochadelsgeschlechter Europas, die erbitterte Rivalen der Staufer waren und bedeutende Herzöge in Bayern und Sachsen stellten.
- Die Wettiner: Ein weit verzweigter Hochadelsadel, der im mitteldeutschen Raum herrschte und weitreichende Macht in Sachsen und Thüringen erlangte.
- Die Luxemburger: Eine einflussreiche Dynastie, die im Spätmittelalter mehrere römisch-deutsche Könige und Kaiser hervorbrachte.
- Die Wittelsbacher: Sie regierten ab dem frühen 13. Jahrhundert über Jahrhunderte hinweg das Herzogtum Bayern.
.... etcpp. Und dies sind nur einige wenige Geschlechter aus Deutschland!

-
wenn man die Bevölkerung und die Regierung davon überzeugen will, Lehrkräfte auch weiterhin zu verbeamten, braucht man ja ein paar Argumente.
Die Argumente liegen schon lange auf dem Tisch:
- Beamte sind billiger. Das ist schon durchgerechnet.
- Beamte sind für den AG besser steuerbar, weil Kündigungen durch die AN beinahe ausgeschlossen sind. Es gibt dadurch mehr Konstanz in der Versorgung der Schulen - und somit auch weniger Verwaltungsaufwand.
- Die Schülerversorgung ist gesichert, wodurch es keine Probleme mit Eltern gibt. -
Zitat
Daher sehe ich nicht, warum ein Beamter (m/w/d) unbedingt genauso viel verdienen müsse als jemand mit vergleichbarer Qualifikation.
In der Regel verdient man als Beamter weniger als jemand mit vergleichbarer Qualifikation. Wir hatten vor Kurzem Klassentreffen. Meine ehemaligen Schulkameraden sind Ingenieure, Ärzte, Selbstständige... die grinsen nur. Häuschen am Chiemsee etrcpp...
Aber ich beklage mich nicht. -
Meine Enkelin ist Erstklässlerin und "Leseratte". Wir haben viele Bücher, meine Tochter geht mit ihr oft in die Stadtbücherei und sie hat Freude an Antolin. Hauptproblem bei der Leseförderung ist imho die mangelnde Unterstützung durch das Elternhaus.
-
Das Gehalt eines A6-7 Beamten ist zu vergleichen mit dem eines Gesellen.
Wobei der Anteil der A6-A11-Beamten nur 20% der Landes- und Bundesbeamten beträgt. 80% arbeiten im Niveau von Ingenieuren oder Wissenschaftlern in der Industrie. Und nur mit letzter Personengruppe muss ich als Lehrkraft mein (Ruhe-)Gehalt vergleichen - nicht mit dem der Bäckereiverkäuferin.
-
Gymshark Was trägt das hier bei? Du bringst nur Beispiele für eine "erweiterte" Neiddebatte. Sollen wir nun neidisch auf die selbsttändigen Friseurmeister sein, die mehrere Filialen als Unternehmer betreiben? Das ist doch Humbug. Wenn schon neidisch, dann richtig - sei neidisch auf Bezos.

Im Ernst: Der o.g. Artikel ist eine Hilfe bei der Diskussion über "Beamtenprivilegien" - die eben NICHT existent sind. Beamte werden auskömmlich alimentiert - wie es das GG und das Beamtengesetz vorschreiben. Vor Kurzem wurde in einem Leserbrief unserer Tageszeitung behauptet, Beamte trügen nichts zur Pflegeversicherung bei. Habe ich meine Beitragsrechnung der KV falsch gelesen? Wird da zu viel abgebucht? Im Gegensatz zu den Renten wird auch meine Pension voll versteuert. Über diesen Umweg finanziert der Landeshaushalt meine Gemeinde und den Bundeshaushalt - und damit auch die Renten der Arbeitnehmer

Werbung