Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Jemanden für eine bestimmte Zeit für etwas ganz bestimmtes zu verpflichten, ist Knebelung.

    Nein. Das ist gängiges Arbeitsvertragsrecht. Du wirst ja nicht dazu gezwungen, den Vertrag zu unterschreiben. Es ist "ein Deal" im gegenseitigen Einverständnis.
    Der AG investiert eine nicht unerhebliche Summe in deine Ausbildung. Dafür erwartet er, dass du im Gegenzug die Früchte dieser Ausbildung nicht sofort einem anderen AG hinwirfst, sondern für eine bestimmte Zeit für ihn arbeitest. Das ist keine Knebelung.

    In deinen Augen wäre ja sogar eine Kündigungsfrist "Knebelung", weil du nicht sofort hinwerfen darfst, sondern dem AG Planungssicherheit gibst.

    To whom it may concern:

    Stoffplanung / Jahresplanung

    Planungstabelle für das Schuljahr 2024/2025, Version vom 23.7.2024 - kostenfreie 'beerware' vom Lehrer für Lehrer:innen.

    Diese Excel-Tabelle zur Verteilung der Unterrichtsinhalte über das Schuljahr besteht aus 17 miteinander verknüpften Arbeitsblättern. Damit können bis zu 15 Fächer / Themenbereiche / AGs / Kurse ... fächerübergreifend parallel geplant werden.

    In der Variablen-Tabelle werden Ferien, Feiertage, Name der Lehrkraft und Fächer eingetragen und automatisch in die anderen Arbeitsblätter übertragen. Internationale und Feiertage sowie Ferien für Baden-Württemberg sind bereits für das Schuljahr 24/25 eingetragen - lassen sich jedoch leicht an andere BL anpassen. Diese Eintragungen werden über Verknüpfungen automatisch in die Planungstabellen übertragen.

    In den Fachtabellen werden die Wochenthemen eingetragen. Aus diesen Wochenübersichten wird in einer Synopsentabelle eine Gesamtschau aller Fächer erstellt, sodass fächerübergreifende Gesichtspunkte berücksichtigt werden können.

    Falls es euch nützt, trinkt ein Bier auf mein Wohl und/oder spendet einen beliebigen Betrag an Ärzte ohne Grenzen.

    Hier findet ihr den Downloadlink - und weitere Vorlagen zur Stoffverteilung von Kolleg:innen, Verlagen, ...

    https://www.autenrieths.de/stoffplan.html

    Ich halte nichts von Knebelverträgen und ja, hier liegt einer vor

    Ich habe - zusätzlich zu meiner Ausbildung als Lehrer - eine weitere Ausbildung in der Druckindustrie absolviert und dort nach der Ausbildung ein Jahr lang gearbeitet. Danach habe ich das Referendariat begonnen. Der Druckereibesitzer verlangte nach meiner Kündigung von mir 120.000 DM Ausbildungskosten zurück. Mit der Rechtsberatung der Gewerkschaft konnte ich diese Forderung abwehren.
    Essenz: Mein Arbeitsvertrag enthielt keine Rückzahlungsklausel für Ausbildungskosten - die schon damals möglich war.
    Das ist keine Knebelung. Pacta sunt servanda.

    Wenn ich deine Beiträge richtig verstehe, erhältst du eine höhere Vergütung als "normale" Referendare.
    Die Rückzahlungsklausel war dir bekannt oder ist zumindest in den Unterlagen publiziert. Darauf kann man sich vorbereiten, indem man den Vertrag mit allen Bestandteilen liest und dann das "Viertel" beiseite legt und nach Bestehen der Prüfung als Lohn für das Examen bei einem Karibikurlaub auf den Kopf haut. Lesefähigkeit wird bei Lehrern vorausgesetzt.
    Mit dem Referendarsgehalt musste ich damals als allein verdienender Familienvater mit zwei Kindern klar kommen. Und damit stehe ich sicher nicht allein. Sorry Angelina, du jammerst auf hohem Niveau.

    Eine Kostenübernahmeerklärung bei einem Tagesausflug? Ist mir bisher auch noch nicht eingefallen.

    Aus Prinzip und immer. Das war bei mir immer "das Kleingedruckte" unter der Einwilligung und Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Teilnahme. Darauf musste auch immer (und bei jeder Fahrt neu) angegeben werden, ob der Schüler Medikamente benötigt oder Allergien aufweist.
    Was vor einem Monat galt, konnte ja bereits überholt sein.

    Schwierig ist immer die Verpflichtung der Kostenübernahme, falls der/die Schüler:in kurz vor der Fahrt erkrankt. Man will ja nicht, dass kranke Schüler mitreisen, nur damit der Beitrag nicht verfällt. Aus diesem Grund habe ich die Kosten immer etwas höher kalkuliert - und den Überschuss in die Klassenkasse gegeben. Das ist besser, als am Ende aus der eigenen Tasche drauflegen zu müssen oder beim Schulförderverein den bettelnden Kotau hinzulegen.
    BTW:
    Formulare und Einverständniserklärungen, sowie andere Unterlagen hab' ich hier zum Download abgelegt. Bedient euch:
    https://www.autenrieths.de/klassenfahrt.html

    Für einen dauerhaften, stabilen Frieden braucht es Verständigung und Diplomatie.

    Das genügt nicht. Nächstes Jahr leben wir in Deutschland seit 80 Jahren ohne Krieg. Das ist die längste kriegsfreie Zeit, die es in Deutschland gegeben hat.
    Das liegt jedoch nicht an "Kriegstüchtigkeit", sondern an "Verteidigungsfähigkeit" und Abschreckung. Diese beiden Ziele erfordern jeweils eine eigene, spezielle Ausrüstung an Waffensystemen und Personal. Wer "Kriegstüchtigkeit" will, setzt auf Angriff.

    So werden aktuell die Kasernen von privaten Wachdiensten gesichert, weil die Bundeswehr selber nicht einmal mehr in der Lage ist die Wache am Kasernentor zu stellen. Ein absolutes Trauerspiel!

    Du hast das Prinzip nicht verstanden. Wir haben eine Berufsarmee und Berufssoldaten. Wenn nun eine zweite Personengruppe für besondere, nachrangige Aufgaben angestellt wird, für die keine Spezialausbildung erforderlich ist - und bei der die Angestellten in einer anderen Gehaltsgruppe rangieren - so what.
    Das wäre so, als ob bei uns in der Schule Lehrer für den Hausmeisterdienst abgeordnet würden.

    wenn ich nicht dafür sorge, dass sie bis zum kommenden Tag wieder da ist, würde meine Tochter sehen was ich davon habe und meine Tochter könnte es ausbaden.

    Bei einer derartigen Androhung wäre ich sofort auf der nächsten Polizeistation. Und ich bin mir auch sicher, dass ein Staatsanwalt das nicht als dummen Scherz auffasst.

    Aber klar: Wenn ich merke, dass es zu anstrengend wird, mittwochs um 08:00 anzufangen, nachdem ich am Vortag bis spät abends unterrichtet habe, dann muss ich was sagen.

    OK. Dabei kommt es eben auch auf das eigene Alter und die Belastbarkeit an.

    Als Berufsanfänger hatte ich zweieinhalb Jahre lang als Lehrer an der Gewerbeförderungsanstalt der Handwerkskammer gearbeitet und Sprachkurse für Spätaussiedler gehalten. Vorgabe der Arbeitsverwaltung war, dass die Teilnehmer auf den 8-Stunden-Tag vorbereitet werden sollen. Daher ging der Unterricht von 7:30 Uhr bis 16:45 Uhr - mit Mittags- und Frühstückspause. Mein Deputat betrug 31 UE. Was ich nachmittags darüber hinaus gearbeitet habe, wurde als Honorar vergütet.Weil der Vertrag immer an die Maßnahme der Arbeitsverwaltung gekoppelt war, waren das immer 3-Monats-Verträge. Also habe ich als junger Familienvater und Alleinverdiener mitgenommen, was ging.

    Nach einem Jahr bekam ich das Angebot, zwei Mal 4 UE pro Woche on Top dazu abends EDV (Office: Text, Kalk, dBase, MSDos, Basic usw) von 18:00 bis 21:45 Uhr zu unterrichten. Mittwochabend kamen über die Computerfirma eines Freundes Firmenschulungen (Excel, Word, IBM-PCText) dazu. Einige Monate hatte ich auf diese Weise bis zu 64 UE pro Woche abzuleisten - und nach 2 Jahren den Keller für unser Häusle hinzuverdient ;-)Geht schon, wenn man gutes Material gestellt bekommt und die "Kundschaft" nicht über die Bänke geht. Das waren ja immer Erwachsene.
    Aber auf Dauer geht sowas nicht.

    Nun - falls du ein Android.Handy besitzt - verwende die integrierte App "Scanner". Da kannst du sogar leicht schräg fotografieren - die App richtet und schneidet das rechteckig zurecht. Gespeichert wird jedoch im .jpg-Format. Falls dir PDF lieber ist, musst du danach eben ein Progrämmchen über das Verzeichnis laufen lassen, das die .jpgs im Batch-Modus zu PDF konvertiert.

    Das Thema mit dem "Ausstieg" aus dem Lehrerberuf oder den "Notausgängen" bzw. "Abwegen" ist auf verschiedenen Foren seit Jahren präsent.
    Da wurden auch die verschiedensten Berufsalternativen genannt, in denen das erworbene Vor- und Fachwissen, das wir erworben haben, nützlich sein kann.
    Seit mehr als 20 Jahren sammle ich das in dieser in HTML programmierten ausgezeichneten Liste:
    https://www.autenrieths.de/lehrerberuf.html

    Ideen zur Ergänzung nehme ich gerne auf.

    Die Frage ist, taucht die Diagnose dann trotzdem in den Akten des Arztes auf und macht der mit, mich nicht aktenkundig in den Schlammassel zu reiten. Dürfte er das?

    Nein. Dann käme er wegen Abrechnungsbetrug in ein Schlamassel, falls das rauskommt. Du kannst ihn jedoch bitten, nicht F32.2 ("schwere depressive Episode"), sondern F32.1 ("mittelgradige depressive Episode") oder F 32.0 ("leichte depressive Episode") als Diagnose für die Abrechnung zu verwenden.

    Dass es ein Azure Problem gab, steht oben bereits. Dass es zu einem Datenverlust gekommen ist, wurde nicht berichtet und ist unwahracheinlich.

    Wenn Datenverlust unwahrscheinlich ist, wundere ich mich über das weltweite "Muffensausen", das dieser Vorfall ausgelöst hat.
    Aber du bist ja der Informatik-Studienrad-Spezialist und kennst dich da besser aus als ich kleines Licht, das nur auszeichnet ;)

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