Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Das beantwortet welche der Fragen der TE? Habe ich etwas überlesen?

    Ja, scheinbar. Vielleicht liest du den Ausgangspost der TE nochmal. Es geht der TE zunächst darum, die Unterrichtstätigkeit zu reduzieren - ohne Einkommensverlust. Sie ist schwerbehindert. Für die Tätigkeit in der Schwerbehindertenvertretung des Personalrats gibt es Ermäßigungsstunden - ohne Einkommesverlust. Sie kann ja problemlos bei der Schwerbehindertenvertretung anfragen, ob die Unterstützung benötigen oder für diese Tätigkeit sogar eine Abordnung ans Schulamt möglich ist.

    Darf ich einen derartigen Vorschlag äußern, ohne dass abqualifizierende Bemerkungen kommen - die für die TE 0.0% Lösungswege enthalten?:danke:

    Ich habe nur angemerkt, dass der Verweis auf Antisemitismus in Deutschland ein Strohmann-Argument ist. Wir sollten beim Konflikt zwischen der israelischen Regierung und Palästina bleiben. "Seriöse Quellen" und die Meinung eines Professors über Antisemitismus mag interessant sein - hilft bei der Lösung des Konflikts in keiner Weise.
    Tatsachenblindheit und Uninformiertheit musst du mir nicht vorwerfen. Wir sind hier in einem Forum und ich habe weder Zeit noch Lust sämtliche Aspekte des Antisemitismus darzulegen - wenn es im Thread um ein anderes Thema geht. Dass die AfD mit ihrem rechten Fußvolk nur eine Gruppe im antisemitischen Spektrum ist, weiß ich durchaus. Man darf jedoch auch nicht pauschal alle Muslime in diesem politischen Meinungsspektrum verorten.

    Stattdessen sollte wir uns darum bemühen, dass in unserem Land jüdische Menschen gut leben können, und das ist derzeit nicht mehr der Fall.

    Das ist ein unterschwelliger Antisemitismus-Vorwurf, den ich nicht akzeptiere. Du vermengst hier zwei Themen, die nur peripher zusammenhängen. Dass jüdische Menschen in der BRD heute nicht mehr unbeschwert leben können, liegt an der AfD und deren NPD-Kader, der sich das blaue Mäntelchen umgehängt hat.
    Bei 66.000 zivilen Opfern im Gaza-Streifen wiederhole und präzisiere ich meinen Ausgangsapell: "Es ist mehr als genug!" Das ist keine angemessene Polizeiaktion gegen Terroristen, sondern Rache und Profilierungsmaßnahme der rechtsgerichteten Netanjahu-Regierung an den Palästinensern. Und diese Rache wird den Kreislauf der Gewalt nicht stoppen. Im Gegenteil.

    Die Lösung kann nur darin bestehen, dass eine Zwei-Staaten-Lösung kommt und Israel (mit Unterstützung anderer Staaten) einen Marshall-Plan für den Gazastreifen für den Wiederaufbau in Gang setzt.

    führt Israel, das Militär, einen begründeten Krieg, bei dem es versucht, unschuldige Opfer zu vermeiden.

    Mit mittlerweile mindestens 66.000 Toten - bei einer Gesamtbevölkerung von knapp über 2 Millionen Menschen - etwa der Bevölkerung der Stadt Hamburg. Das entspricht der Dezimierung der Bevölkerung um etwas mehr als 3%. Verletzte und Verstümmelte nicht eingerechnet. :sauer:

    Die Hamas soll nach dem Ende des Krieges keine Rolle mehr spielen, glaubt ihr wirklich, dass sie sich darauf einlässt?

    "Die Hamas" besteht (mit Unterstützern) aus einem relativ großen Teil der Bevölkerung Palästinas. Als politische Organisation wurde sie durch die Angriffe Israels nicht geschwächt, sondern gestärkt, weil die Wut gegen die israelische Regierung - und somit auch gegen Israel generell - nach den massiven Angriffen und Zerstörungen der Heimat verständlicherweise gestiegen ist. Die Siedlungs- und Annektionspläne der rechtsradikalen Parteien in Israel tun ihr Übriges. Vergleiche mit der Situation in Nachkriegsdeutschland sind hier völlig deplatziert. Ich sehe eher Parallelen zu Afghanistan. Dort dauerten die kriegerischen Auseinandersetzungen über vier Jahrzehnte an. Nun sind dort die Taliban an der Macht.

    Stehen nach der Logik von State die Grundschullehrer über den Förderschullehrern ? ? Denn Kinder mit Down-Syndrom rechnen oft nur bis 6 oder 10.

    Durchaus. Im Ansehen der Bevölkerung stehen die GS-KuK sogar über den Gymnasialern - denn immerhin unterrichten GS-Lehrer*innen auch künftige Nobelpreisträger oder deren Kinder. Außerdem sind sie "netter" zu den Kids ;)

    Als ich am SBBZ ESENT unterrichtet hatte, gab es KuK aus Haupt-, Realschule und Gym, die mir signalisiert hatten, dass ich ihnen "unterlegen" sei und mitleidig herabgeblickt haben. Wobei es dafür keinen Grund gab. Ich hatte zwar schwierige Kinder, allerdings auch Psychologen und Erzieher in der Einrichtung, mit denen wir gemeinsam arbeiteten - zudem viele Freiheiten in der Unterrichtsgestaltung. Mehrere Jahre konnte ich auch TVIND-Elemente in den Unterricht integrieren. Bei Klassengrößen bis 7 Schülern habe ich mir kostenlos den Heimbus reserviert und bin mit dem 8-Sitzer raus in die Landschaft: Römersiedlung, Heuneburg (Keltensiedlung), Eiszeitmuseum, Pfahlbauten, Zoo, Burgen und Schlösser, Besuch beim Förster im Wald, Ausbildungszentrum Bau oder KfZ, Betriebsbesichtigungen u.v.a.m. waren problemlos organisierbar.

    Die Herablassung der KuK konnte ich meist dadurch dämpfen, dass ich ihnen auch von meinen Klassengrößen und vom Korrekturaufwand erzählt habe. Bei Klassenstärken zwischen 4 und maximal 11 Kids war das meist schnell erledigt. Verschwiegen hatte ich jedoch den Aufwand für Entwicklungsberichte und Hilfeplangespräche. ;)

    Ich schrieb, dass man Anfang Oktober günstig in den Süden bei mir Griechenland fahren kann, im Juli bleibe ich lieber in Deutschland.

    Es ging um günstige Urlaubsreisen und ob es Ende Oktober bei uns oder euch besseres Wetter hat, werden wir sehen.

    Bei uns in Ba-Wü liegen die Herbstferien meist Ende Oktober/Anfang November. Da war ich auch schon für wenig Geld All-Inclusive auf Malle. Temperaturen sind dann erträglich und das Wasser im Mittelmeer hat sich noch nicht sehr abgekühlt. Außerdem wird man beim Sightseeing nicht von Kreuzfahrttouristen durch die Altstadt geschoben.

    2.November, Palma

    Nun - vor dem Aufrüsten blieb GIMP manchmal hängen. Seitdem nicht mehr. Das ist schon ein "Boost" ;)
    Vielleicht liegt es daran, dass ich die Karten, die im Netz meist mit approx 600x400 px vorliegen zur Retusche und zum Schärfen auf 2500 px skaliere. Dadurch kommen die schnell in den Bereich von 2-4 MB.

    Ja, genau so ist es gemeint. Das Upgrade von 6GB auf 8GB ist nur bedingt sinnvoll. Entweder es mussten 2 alte Speicherriegel durch 2 "neue" ersetzt werden, wobei man dann bei nahezu identischen Kosten gleich auf 2 größere gehen kann oder es wurde ein ähnlich alter Riegel ergänzt, der schlimmstenfalls nicht einmal zum Takt der bisherigen passt.

    Nun - da die Kosten bei 0 € lagen - weil die zwei 4 GB-Riegel in einem defekten Rechner steckten, kam Variante 2 für den Schwaben nicht in Betracht. Die Aufrüstung betrug mit Faktor 1,333 multipliziert mit 103genau der Taktfrequenz ;) Von 100 auf 133 ist schon spür- und messbar.

    <edit>Um die "Langeweile" zu bekämpfen, extrahiere ich historische Städteansichten und Ansichtskarten aus dem Web und mache diese wieder ansehnlich und setze diese in meine "oberschwabenschau.info".

    Unter Upgrade verstehe ich wirklich etwas anderes, als den Speicher von 6GB auf 8GB aufzustocken. Das klingt wirklich schwäbisch ;)

    Weil ich keine Videobearbeitung oder so'n Kram mache und Linux und GIMP eine sehr gute Speicherverwaltung haben, funktioniert alles zur Zufriedenheit. Klar kann man sich einen Lamborghini in die Garage stellen und sich an dessen Leistungsmöglichkeiten freuen. Wenn ich jedoch in 98% meine Fahrten innerorts oder auf Landstraßen durchführe, ist der Lamborghini reines Geprotze ohne wirklichen Nutzen.
    Zudem besitzt der Rechner eine gute Grafikkarte mit eigenem Speicher, die ich aus einem Rechner am Schrottplatz gezogen habe. So geht Nachhaltigkeit und "schwäbisch". :aufgepasst:

    Das stimmt so pauschal nicht. Auch wenn ein chronischer Tinnitus nur selten heilbar ist, kann dieser es - je nach Ursache - durchaus sein.

    Kurze Nachfrage bei der KI ("Ist Tinnitus heilbar?") bringt folgende Antwort:
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    Die Heilbarkeit von Tinnitus hängt stark davon ab, ob es sich um einen akuten oder chronischen Tinnitus handelt.

    Akuter Tinnitus (Dauer kürzer als drei Monate):

    • Gute Heilungschancen: Ein akuter Tinnitus ist in den meisten Fällen (etwa 70-80%) gut heilbar oder verschwindet von selbst wieder.
    • Wichtig: Es wird dringend empfohlen, bei erstmaligem Auftreten schnellstmöglich einen HNO-Arzt aufzusuchen, da eine frühzeitige Behandlung die besten Erfolgschancen bietet (oft mit Kortison oder ähnlichen Therapien, insbesondere wenn er mit einem Hörsturz einhergeht).

    Chronischer Tinnitus (Dauer länger als drei bis zwölf Monate):

    • Schwer heilbar: Ein chronischer Tinnitus, insbesondere der subjektive Tinnitus ohne bekannte zugrundeliegende, behandelbare Ursache, ist nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft meist nicht vollständig heilbar.
    • Ziel der Behandlung: Da eine Beseitigung der Ohrgeräusche oft nicht möglich ist, liegt der Fokus der Therapie darauf, die Belastung durch den Tinnitus zu verringern, die Lebensqualität zu verbessern und zu lernen, mit dem Geräusch zurechtzukommen (Habituation).
    • Wirksame Behandlungsansätze:
      • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): Dies ist die am besten wissenschaftlich untersuchte und empfohlene Methode. Sie hilft dabei, negative Denk- und Verhaltensmuster zu verändern und die Geräusche als weniger störend wahrzunehmen.
      • Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT): Eine Kombination aus akustischer Stimulation (Rausch-Generatoren, Hörgeräte) und psychotherapeutischer Begleitung (Counselling).
      • Entspannungstechniken (z. B. Yoga, Progressive Muskelentspannung, Meditation) und Stressbewältigung.
      • Hörgeräte: Wenn der Tinnitus mit einem Hörverlust einhergeht, können Hörgeräte helfen, da sie Umgebungsgeräusche verstärken und so den Tinnitus in den Hintergrund rücken.

    Aktuelle Forschung:

    Es wird intensiv an neuen Therapien geforscht, wie zum Beispiel der bimodalen Neuromodulation (Lenire), die akustische und elektrische Reize kombiniert, um die überaktiven Nervenbahnen im Gehirn zu beeinflussen. Auch die Forschung zur genauen Entstehung im Gehirn und zu neuen medikamentösen Ansätzen läuft.

    Fazit:

    Während ein akuter Tinnitus oft vollständig verschwindet, ist ein chronischer Tinnitus derzeit in der Regel nicht im klassischen Sinne heilbar, aber die Belastung kann durch psychotherapeutische und verhaltenstherapeutische Ansätze sehr gut reduziert werden.

    Da ist, ohne Wertung, ein riesiger Unterschied im fachlichen Anspruch erkennbar.

    Wenn das keine Wertung sein soll, werte ich diese Wertung als wertlos. Das ist höchst schnöselhaft gewertet. Von mir. :pfeifen:
    Als ich Mathe studiert habe, lag die Durchfallquote an der PH in Mathematik zwischen 30-40%, weil viele dachten, das sei ja nur Grund- und Hauptschul-Mathematik. Der fachwissenschaftliche Teil war -nebenbei bemerkt - identisch mit dem der KuK, die auf Realschule studiert hatten.
    Wenn du etwas von der Bandbreite der Vorlesungen sehen möchtest, empfehle ich die Videos von Prof. Spannagel von der PH Heidelberg. Dabei besonders die mit dem prüfungsrelevanten "harten Stoff" - nicht die Pipifax-Schulmathematik-Auffrischungen für Studienanfänger.

    Man führt eine Behandlung aus und der oder dem Behandelten geht es danach besser. Warum sollte das nicht von der Kasse übernommen werden?

    Weil er/sie auch ohne diese "Behandlung" mit etwas Ruhe auf dem Sofa und Salbei- oder Pfefferminztee gesunden würde, ohne das Budget der Krankenkasse zu senken - und die Beiträge der Versicherten in die Höhe zu treiben.

    Ich habe einen Hausarzt, der Schulmediziner ist und AUCH eine homöopathische Ausbildung hat. Er setzt ein, was nötig ist und bei so was wie diffuse Beschwerden im Oberbauch, bei denen man aber z.B. keine Gallensteine sieht und die Beschwerden trotzdem da sind, helfen seine Globuli.

    Es gibt viele Schulmediziner, die sich dafür aussprechen, dass die Verordnung von homöopathischen Mitteln weiter durch die Krankenkassen bezahlt werden. Begründung: Dadurch haben Sie eine Methode in der Hand, Patienten eine ungefährliche Lösung zur Behandlung ihrer "Beschwerden" zu geben. Wenn Patienten ohne Rezept die Praxis verlassen müssen, fühlen sie sich nicht richtig behandelt. Da ist die Verschreibung homöopathischer Mittel der gern genutzte Ausweg.

    Gerade in der Akupunktur zahle ich bei einem Arzt nahezu das Doppelte als bei einer Heilpraktikerin und diese macht das professioneller.

    Der Arzt/die Ärztin hat in der Regel mindestens 6 Jahre Fachstudium und mehrere fachpraktische Famulaturen absolviert. Anschließend fünf Jahre die Facharztausbildung in einer Klinik durchlaufen, bevor er/sie eigenverantwortlich auf Menschen losgelassen wird.
    Du kannst dir gerne von deiner Heilpraktikerin Nadeln in deine Nervenbahnen stoßen lassen, die ihr Wissen aus der chinesischen Medizin des 19.Jahrhunderts bezogen hat. Ist ja auch billiger. Aber nicht gefahrlos.
    Die Akupunktur beruht vor allem einem starken Placebo-Effekt: Ein großer Teil der Schmerzlinderung ist auf die intensive Zuwendung, die Behandlungserwartung und die damit verbundenen körpereigenen Mechanismen der Schmerzhemmung zurückzuführen.

    Genau aus diesem Grund kann der Tinnitus auch durch die eigene Einstellung ihm gegenüber "therapiert" werden. Mann muss ihn ignorieren bzw. akzeptieren - was auf dasselbe hinausläuft. Autogenes Training und das menschliche Gehirn sind gute Therapeuten. Aus diesem Grund "wirkt" auch Akupunktur.

    Du hattest doch die TE mit ihren Beschwerden zitiert und nihilist angesprochen, ob er/sie das für Kokolores hält. Und darauf habe ich gesagt, dass sicher niemand die Beschwerden infrage stellt, sondern den Irrsinn, den dein Heilpraktiker betrieb.

    Bitte beachte die Reihenfolge. Ich finde den Kommentar von Nihilist nach wie vor befremdlich.

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