Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Die Vorteile und Privilegien der Beamten wurden über die Jahre schrittweise - und massiv herunter gefahren. In früheren Zeiten war man noch unter sich und hatte sogar seine eigenen Stadtviertel. Es ist Zeit, dass sich was dreht!

    Hier der Beweis: Eine Ansichtskarte aus Bobingen bei Augsburg aus dem Jahr 1926 zeigt, wie das sein sollte. Zum 100-jährigen könnten die Politiker den Beamten wieder etwas mehr Zuwendung widmen und sich an Bobingen ein Beispiel nehmen. Bobingen liegt in Bayern. Avanti Söder!


    Man beachte die Bauweise der Häuser der Beamtenkolonie im Gegensatz zur Arbeiterkolonie. So muss das sein.
    Die Karte ist Teil meines "Rentnerprojektes" oberschwabenschau.info. Darin sammle ich historische Ansichtskarten, Landkarten, Ortsbeschreibungen, örtliche Sagen, Balladen, Brauchtum und Mythen aus Oberschwaben und der Nordschweiz - dem alemannischen Sprachraum. Die Karte fische ich aus dem Netz und bereinige diese mit GIMP von Schmutz und Beschriftung.

    An meiner Schule unterrichten noch zwei weitere Lehrkräfte das Fach.

    Hier genügen imho "Flurkonferenzen".
    An jeder Schule, an der ich unterrichtet habe, wurden bei der Gesamtlehrerkonferenz am Schuljahresbeginn die Fachbeauftragten für die einzelnen Fächer festgelegt. In der Regel ohne Abstimmung, weil nur für Chemie, EDV, Bücherei, Materialverwaltung und Technik (halbe) Anrechnungsstunden vergeben wurden.
    Wer Material benötigte, ging in den Materialraum und hat dort entnommen, was für den Unterricht benötigt wurde. Hat man Material benötigt, bestellten das entweder die Fachbeauftragten oder es wurde in Absprache mit diesen aus dem Fachetat angeschafft. Für die Gestaltung von Festen oder Abschlussfeiern hat man sich spontan in einer 6.Stunde oder der großen Pause getroffen.

    Nachtrag:
    In der Kostenkalkulation von Brennholz ist die Einsparung von Heizenergie nicht berücksichtigt.
    1 m³ Erdgas entspicht ~ 2,5 kg Buchenholz. (Erdgas ca. 10 kWh/m³, Buchenholz ca. 4 KWh / kg)
    4 Fm Buchenholz wiegen ca. 2800 kg, ergeben also ~ 11.000 kWh.

    Mein Gasversorger berechnet momentan 16,7 ct/kWh. Das Holz hat somit einen Gas-Äquivalent-Preis von 1870 €
    Diese Einsparung ist jedoch fiktiv, weil man mit Kachelofenwärme dann doch kuscheliger heizt, als mit der Gastherme.

    Da lehne ich mich natürlich noch freudiger zurück und pflege meine angestrengten Muskeln nun im Thermalbad. Davon haben wir in Oberschwaben ja einige zur Auswahl. Ich denke, es wird Bad Buchau - die haben die besten Massagedüsen. Oder Bad Saulgau - das ist billiger, hat jedoch eine viel höhere Wassertemperatur. Bei der Einsparung muss das auch für einen Schwaben drin sein:dollar:

    Vier Festmeter Polterholz sind auf Meterstücke gesägt und Nachhause transportiert.

    Buy the wei: Die Maßeinheiten für Brennholz sind ein - besonders im ländlichen Raum - für Schüler interessantes Mathematik-Thema. Ebenso für das kaufmännische Rechnen.

    Unterschiede der Maßeinheiten

    Brennholzhändler verkaufen derzeit den "Schüttraummeter" trockenes, ofenfertiges Hartholz in unserer Gegend für 125 € + Anlieferung.
    Ein "Schüttraummeter" bezeichnet 1m³ fertig gespaltene, getrocknete Holzscheite, die vom LKW in den Hof abgeladen (geschüttet) werden.

    Verkauft wird Brennholz auch als "Ster" oder "Raummeter". Hier sind 1m lange, der Länge nach gespaltene Holzstangen aufgestapelt, die man selbst auf die gewünschte Länge für den Ofen kürzen muss. Weil diese Arbeit wegfällt, ist das Holz etwas billiger (um 110 € + Anlieferung).

    1 Fm = Festmeter bezeichnet das reine Holzvolumen, das vom Förster als Zylindervolumen berechnet wird. Meist handelt es sich um 4m lange Baumstämme, die am Waldweg für den selbst zu organisierenden Abtransport aufgestapelt sind. (Momentan 70 € für 1 Jahr liegendes Holz. Frisch in der Regel ca. 90-100 €, weil es leichter zu spalten ist.) Der Zylinderradius wird dabei durch den mittleren Stammdurchmesser ermittelt.

    Umrechnungsfaktoren der Volumeneinheiten

    1 Fm ergibt ca. 1,4 Ster.
    1 Ster ergibt ca. 1, 6 Schüttraummeter
    1 Fm ergibt somit 2,25 Schüttraummeter

    Kostenrechnung

    2,25 Schüttraummeter würden also 280 € kosten - vier Mal so viel wie ein Festmeter. Für die eingesetzte Arbeits- und Maschinenzeit "verdient" man demnach 210 €.

    Gegenrechnung - benötigte Ausstattung

    Man benötigt
    - einen zertifizierten Motorsägenlehrgang (180 €)
    - eine Motorsäge (ca. 250 €)
    - eine Ersatzkette (ca 25 €), Feile plus Lehre zum Nachschleifen der Kette (25 €)
    - einen Anhänger für den Transport (ca. 900 €)
    - eine Anhängerkupplung am Fahrzeug (ca. 1000 € incl. Montage)
    - eine Brennholzsäge (ca. 600 €)
    - einen Holzspalter (ca 900 €) - falls man das nicht durch Muskelkraft erledigen will
    - Schnittschutzhose und Schnittschutzstiefel, Helm und Ohrenschützer (ca. 130 €)
    - Spaltaxt (ca. 30 €)
    - Handsappie (ca 20 €) zum Ziehen der Baumstämme in Sägeposition
    - Betriebsstoffe (5 l Öko-Alkylat-Benzin 30 €, 1 l Biokettenöl 8 €)

    ... ~ 4100 €, wobei - bis auf die Betriebsstoffe - alles über mehrere Jahre abgeschrieben werden kann.
    Weil Anhänger und Anhängerkupplung auch für andere Zwecke gute Dienste leisten, kann man diese aus der Brennholzkalkulation herausnehmen. (= 1900 €), verbleiben 2200 € reine "Holzgestehungskosten

    Bei 4 Fm beträgt mein "Ertrag" vor Abzug der Kosten 840 €. Nach 3 Jahren befindet man sich in der "Gewinnzone" - falls ich das Wald-Fitnesscenter unberücksichtigt lasse.

    In diesem Video werden die Holzmaße erläutert

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    Faszinierend ist die Geschichte vom "The Most Mysterious Song". Die Suche nach einem Musikstück, das in der Zeit von New Wave und Postpunk auf Kassette vom Radio aufgenommen wurde und sich der digitalen Spurensuche widersetzt. Die Suche war schon Thema in der "Zeit", im "Stern" und beschäftigt heute eine weltweite Community.
    Es ist gleichzeitig eine herrliche Zeitreise - dokumentiert von der ARD
    https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDov…sc3R1ZWNrLTEwMA

    Nein. Ich schreibe hier nicht mehr und ich werde auch nicht off-topic. ....

    Gute Entscheidung. Es gibt unterwegs Campingplätze, die ausschließlich Radfahrer beherbergen. Das obere Donautal ist landschaftlich der schönste Teil des Donau-Radwanderweges. Ostern ist als Termin klug gewählt. Im September hast du im mittleren Teil schlechte Aussichten. Da siehst du nur den grünen Kanal - links und rechts des Weges hohe Maisfelder zur "Fütterung" der Biogasanlagen und vor dir das graue Band. ;)
    <edit>Schau, dass du zur Ostermesse in der Abteikirche St. Martin bist. Die KI erklärt:thumbup:: "Als Benediktinerabtei legt Beuron großen Wert auf die feierliche Gestaltung der Liturgie, insbesondere des Gregorianischen Chorals. Große Teile des Gottesdienstes, einschließlich des Ordinarium Missae, werden vom gesamten Konvent gesungen. Dies verleiht den Ostergottesdiensten eine besondere Würde und Tiefe." :aufgepasst:<edit>

    Wenn wir nun schon ganz off-topic sind:
    Falls jemand nun auf den Geschmack gekommen ist, sich das Kloster Beuron und das obere Donautal anzusehen, sollte er/sie das "Kleinod" der Klosterkirche nicht übersehen: Die Krypta unter der Kirche. Eingang entweder durch die Gnadenkapelle oder von außen durch den Friedhof der Mönche. Das ganze Ensemble ist eine faszinierende, einzigartige Mischung zwischen Barock und jugendstil. Wenn man dann noch einen Spaziergang donauabwärts zur Mauruskapelle macht, wird es beinahe ägyptisch ;) (Da habe ich jetzt kein eigenes Foto parat - aber eine historische Ansichtskarte)

    Ich finde es interessant, dass während meiner Schulzeit Wikipedia als Quellenangabe noch total verpöhnt war, und jetzt wird einer KI-generierten Information mehr Vertrauen zugesprochen.

    Ich habe den zuvor geschriebenen Beiträgen von Schokozwerg und Maylin85 nicht viel hinzuzufügen, wollte aber noch ergänzen, dass ich es sehr angenehm finde, wenn jemand bewusst in seinen Beiträgen Menschlichkeit und Nahbarkeit durchblitzen lässt, auch wenn einen das potentiell angreifbar macht.

    ad1) Zu Wikipedia: Diese war über viele Jahre hinweg eine halbwegs chaotisch ablaufende Informationssammlung, die sich jedoch sehr professionalisiert hat. In meinen Spezialgebieten habe ich selbst einige Artikel beigesteuert, die recht schnell angewachsen und fachlich versiert ergänzt wurden. Unqualifizierter Quatsch und Getrolle wurde zeitnah entfernt. Das ist mit ein Grund, weshalb herkömmliche Lexika Geschichte sind.

    Die KI ist breiter aufgestellt und nutzt nicht nur die Wikipedia, sondern Trainingsmaterial aus zahlreichen Quellen - Gemini kann z.B. auf die digitalisierten Fachbücher von Google-Books und Wikisource zugreifen. Da kommt mehr zusammen, als man selbst durchforsten kann - besonders, wenn es nur um die Formulierung eines "popeligen Posts" in einem Forum geht und andere Aufgaben wichtiger sind.

    ad 2) In letzter Zeit finde ich, dass "Menschlichkeit und Nahbarkeit" im LF verloren gehen und sich verbale Angriffe häufen. Da verwechseln manche diese Plattform mit Facebook, wo solche Trollposts an der Tagesordnung sind.

    Ja, ist unpassend. Aus mehreren Gründen:

    1. Die Grundlage einer Diskussion ist das Gespräch mit einem Menschen und Konfrontation mit dessen Wissen, nicht das Gespräch mit dem willkürlichen Wissen einer KI.

    ad 1) Wenn ich das Gespräch mit einem Menschen suche, mache ich das von Angesicht zu Angesicht und nicht in einem Forum.

    ad 2) Ich führe sicher kein Gespräch mit einer KI - aber nutze sie als Werkzeug.

    ad 3) Ein Forum - wie ich es verstehe - dient dem Austausch von Informationen und Argumenten. Im Thread zu Schlägereien auf dem Schulweg hatte ich die KI bemüht. (RE: Schlägereien auf dem Schulweg) Diese hatte mir die einschlägigen Paragraphen und Rechtsmittel genannt, mit denen reagiert werden könnte. Die Frage war danach scheinbar zur Zufriedenheit beantwortet - es folgten keine weiteren Meldungen.

    ad 4) Wenn ein unstrukturierter, langer Beitrag im Forum erscheint, scrolle ich darüber weg. Das ist mir zu mühsam und zu unübersichtlich.

    ad 5) Gemini und Bing strukturieren die Antworten und geben ihre Quellen an. Das ist kein "willkürliches Wissen", sondern eine Antwort auf einen präzise formulierten Prompt. Beim Copy-Paste ins Forum gehen die Links leider verloren.

    In von "menschlichen Lebewesen" produzierten Beiträgen scheint oft mehr Halb- und Unwissen auf, als es eine moderne KI fabuliert. Die KI erzeugt auch kein "willkürliches Wissen", sondern gibt recht präzise Antworten auf eine Frage. Dafür ist sie programmiert und "gefüttert" und somit mittlerweile hilfreicher als eine Abfrage bei Google. Warum sollte man also dieses Werkzeug nicht nutzen? :top:

    Back to topic.
    Es gibt eine Einigung! Endlich hat das Morden (hoffentlich) ein Ende.
    Endlich können Hilfsgüter nach Gaza geliefert werden. Es ist höchste Zeit. Offensichtlich hatte Trump auf Netanjahu massiv Druck ausgeübt, einer Lösung zuzustimmen.

    Wenn nun auch noch im Sudan und in der Ukraine eine Lösung kommt, zünde ich an Weihnachten eine Kerze in Beuron an.

    Nachdem ich für das Posten einiger Beiträge, in denen ich Zusammenfassungen aus Gemini und Bing Copilot gepostet habe, scharf kritisiert wurde, mache ich diesen Thread auf. Auch um den Thread "Es ist genug" für das eigentlich wichtige Thema frei zu halten.

    Mittlerweile ist imho die KI bei der Informationssuche sehr erfolgreich und hilfreich. Selbstverständlich muss die Antwort, die man erhält auf Plausibilität und seriöse Quellen gegengecheckt werden, aber dann halte ich das Posten einer so gewonnenen Antwort auf eine Frage legitim. Wer beim Stichwort KI Schüttelfrost bekommt, kann ja einfach weiterscrollen.

    Was KI kann - und wer diese einsetzt, blitzt auch aus diesem interessanten Artikel über den Mathematiker Terence Tao (Träger der Fields-Medaille), der ein Problem der Zahlentheorie mit Hilfe von ChatGPT gelöst hat.
    https://www.derstandard.at/story/31000002…lgreich-chatgpt

    Ich empfinde es weiterhin immer (!) als absolute Redflag, wenn jemand es anscheinend nötig hat, mehr als einige wenige User in einem Forum zu blockieren. in den allermeisten Fällen ist der Common Denominator dann nämlich der blockierende User und nicht all die anderen fiesen, gemeinen Forennutzer.

    Ich habe einige wenige Nutzer auf meiner Blocklist. Es sind zufällig genau diese 5 oder 6, die aus guten Gründen dort gelandet sind. Ich finde es eine dunkelrote Redflag ohne Hintergrundwissen eine derartige Aussage zu treffen. Vielleicht schaffst du es auf Position 7.

    Sag das noch ein paar mal langsam, vielleicht fällt dir selber was auf.

    Die KI durchforstet verschiedene Quellen und generiert daraus eine Zusammenfassung. Und? Fällt dir was auf?
    Dass ich die auf Plausibilität checke, bevor ich sie poste oder verwende, ist für mich Standard. Intensiv nutze ich derzeit Gemini und Copilot, um Inhalte meiner Webseiten zu checken oder Systemdateien zu optimieren. Das funktioniert in der Regel sehr gut, ab und an muss ich bei schwierigeren und umfangreicheren Prompts das Modell wechseln. Aber nun sind wir wirklich off-topic.
    Ob KI verwendet werden darf, müsste in den Forenregeln formuliert sein - oder werden. Vieelleicht kann man ja die KI bitten, eine Formulierung zu finden, die Zensur ausschließt. :autsch:.

    Entweder alles oder nichts, wenn man erlaubt, dass das Forum mit KI-Output vollgespammt wird, muss man auch ertragen können, dass die Leute sagen, was sie davon halten.

    Es muss auch erlaubt sein, Informationen aus öffentlich zugänglichen Medien zu zitieren. Falls du die Aussagen, die ich durch KI erhalten habe, widerlegen kannst, dann mach das. Spam ist das nicht.
    Der Prompt war einfach: "Hatte Trump vorgeschlagen, im Gazastreifen beim Wiederaufbau Golfresorts zu bauen?"
    Das ist sachbezogen beim Thread-Thema und die Antwort ist schlüssig und imho korrekt. Dein Einwand und die von anderer Seite sind dagegen themenfremdes Bashing.
    Buy the Wei: KI-generierte Infos nicht zu akzeptieren ist so retro... ;)

    Laut Artikel geben die 4,5 Millionen für die Reinigung aus. Das liest sich für mich mit deiner genannten Summe nicht nach Ersetzen.

    Im Artikel steht

    Zitat

    Die Stadt Schwäbisch Gmünd gibt nach Arnolds Angaben rund 4,5 Millionen Euro jährlich für die Reinigung von Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Gebäuden aus.

    Dann soll er doch selbst im Rathaus mit dem Putzen und der Einsparung beginnen. Auch die Beschäftigten im Bauamt, der Stadtverwaltung - der Straßenreinigung sowieso - sind sicher bereit, nach Feierabend noch den Arbeitsplatz zu putzen...

    BTW: Als ich meine Lehre absolviert habe, habe ich am Ende des Tages die Werkstatt gefegt. Das war jedoch bezahlte Arbeitszeit mit magerem Lehrlingslohn. Weil die Stundenlöhne der städtischen Bediensteten höher liegen als die der Putzkräfte, käme wohl bald der Rechnungshof und würde ihm seine "Sparmaßnahme" um die Ohren hauen.

    Auch die BG wäre not amused, wenn Kinder oder ungelernte Kräfte nun die Fensterreinigung in luftiger Höhe übernehmen sollen. Ich vermute, dass dies die höchsten Einzelkosten verursacht. Der Vorschlag ist Populismus und nicht durchdacht.

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