Beiträge von Gruenfink

    Kann ich nur unterstreichen!

    Tatsächlich habe ich als "Junglehrerin" direkt nach dem Ref nur 7 Jahre Vollzeit gearbeitet und bin da schon dank des Korrekturaufwandes in die Knie gegangen. Lag vielleicht auch an mir, weil ich lange Zeit den Standard meiner Seminar-Schule aufrecht halten wollte, was natürlich in der Praxis Quatsch ist. Ab dann kam der typische Eiertanz, um durchschnaufen zu können: Stundenreduzierung und fachfremd Ethik bzw. Geschichte. Manche KuK haben angefangen Klassen parallel zu unterrichten und finden das heute noch total super, d.h. nicht 30x, sondern 60x der gleiche Mist. Glaube mir, speziell in Deutsch ist das eine freudlose Angelegenheit.

    Aus meiner heutigen Sicht reicht ein Korrektur-/Prüfungsfach völlig, das Beifach bzw. die Beifächer sollten schon im eigenen Interesse lieber Nebenfächer sein.

    Ich komme zwar aus Bayern, bin dafür aber gelernte Realschullehrerin für Deutsch und Englisch.

    Aus meiner Erfahrung als Sprachenlehrerin würde ich sagen, dass das recht ambitioniert ist, was du da vorhast. Sicherlich, die Fremdsprache übt einen gewissen Reiz auf die Schüler aus, man kann sie heutzutage fantastisch lebensnah vermitteln und von dem Mehrwert, den eine lebende Fremdsprache außer Englisch mitbringt, will ich gar nicht erst anfangen.

    Dennoch wirst du immer ein Nischendasein führen, du wirst (zumindest an der RS) maximal eine(n) Kolleg*in haben, ihr werdet euch die Fachschaft teilen und ihr werdet immer gemeinsam die Abschlussprüfungen korrigieren, weil es ja niemanden sonst gibt. Je nachdem, wie du mit Deutsch eingebunden bist, kann das im Kollegium schon mal blöde aussehen, wenn du wie selbstverständlich Spanisch korrigierst, während die anderen sich durch Deutsch quälen. So kenne ich es zumindest mit D/E.

    Nun kann es ja in Hessen ganz anders sein - vielleicht hat man dort ein ganz anderes Verhältnis zur 2. oder 3. Fremdsprache. Ich sehe aber vor allem unsere Schüler, die oft nicht verstehen, dass sie (bevor sie cool auf Spanisch daher plaudern können) erst einmal ganz unsexy Vokabeln und Grammatik pauken müssen, und das zusammenhängend über einen längeren Zeitraum.

    Wie wäre es, wenn du einfach die KI befragst? Frag' doch mal nach, ob es Erhebungen über Spanisch an der HS/RS in Hessen gibt, ob es bereits unterrichtet wird, ob es möglich ist, den Bedarf zu ermitteln, wie viele Schulen Spanisch anbieten etc. Du schreibst zwar, dass es das Lehramt erst seit 2023 gibt, aber das KM etabliert ja sicher keinen neuen Studiengang, wenn schon im Vorfeld feststeht, dass es eine Totgeburt wird.

    Good luck! :super:

    Ich bin froh, dass wir 2 Sozialarbeiter an der Schule haben, die quasi als Bindeglied zum Jugendamt arbeiten. Oftmals können sie im Vorfeld im Gespräch mit dem Kind oder aus ihrernErfahrung heraus Situationen genauer durchleuchten und besser einschätzen.

    Die haben wir auch... und ich möchte bestimmt nichts Schlechtes über sie sagen... In Einzelfällen ist ihre Arbeit an unserer Schule sehr hilfreich, aber im regelmäßigen Dauerbetrieb haben wir schon öfter den Kopf geschüttelt.

    [...], um ihre elterlichen Pflichten nachlesen zu können. Sollte sie dies wiederum nicht einsehen wollen, dürfe sie dies doch gerne mit dem Jugendamt ausdiskutieren.

    Zitat

    [...], unbedingt Richtung Elternhaus/Erziehungsberechtiger weitergeleitet werden und wenn diese sich stur stellen und ihre gesetzlichen Verpflichtungen nicht wahrnehmen wollen, geht der Fall Richtung Jugendamt.

    Steht deine SL derartig hinter euch, dass sie auch nichts dagegen hat, das Jugendamt zu involvieren?

    Die Beispiele, die ich genannt habe, könnte man meinetwegen auch noch unter der Rubrik "pubertätsverblödet - wegen Umbau geschlossen" abheften, das ist halt unser täglich Brot. In diese Richtung geht ja auch Vandalismus in den Schultoiletten, sonstige Beschädigungen oder die ach so lustigen Raufereien während der Pause, bei denen es immer heißt "War doch nur Spaß!", wenn du als Pausenaufsicht dazukommst.

    Meine SL hatte aber aus irgendeinem Grund echte Berührungsängste mit dem Jugendamt, und Fälle von Verwahrlosung oder gar Kindswohlgefährdung wurden (sinngemäß) kommentiert mit den Worten: "Ach, lass mal, die können da auch nichts machen." Oder: "Die sind da schon dran, mehr können wir nicht tun."

    Deshalb bin ich jetzt aufmerksam geworden, weil du gleich 2x das Jugendamt erwähnst. Bei uns wäre es undenkbar, dass man das Jugendamt kontaktiert, bloß weil Eltern ihrer Erziehungsverpflichtung nicht nachkommen. :(

    Unser Fokus liegt auf der Vermittlung fachlicher Kompetenzen. Wenn das erreicht ist, können wir immer noch darüber nachdenken, an welcher Stelle wir ggf. Eltern bei ihrem Erziehungsauftrag unterstützen können.

    Das mag am Gymnasium so sein.

    An der Realschule hat sich der Fokus definitiv in Richtung Erziehung verschoben - und diesen Erziehungsauftrag muss ich wahrnehmen, sonst ist in manchen Klassen an den Bildungsauftrag gar nicht zu denken.

    Die erzieherischen Defizite sind mir erst nach Corona so richtig aufgefallen, Stichwort Niesetikette (um mal ein harmloses Beispiel zu nennen). Was ich da erlebt habe, fing bei "unangenehm" an und hörte erst bei "echt ekelhaft" auf. Ab dann sind mir auch die anderen Dinge aufgefallen, angefangen beim Umgangston untereinander, dem Verhalten KuK gegenüber, dem Auftreten ganz allgemein in der Gruppe.

    Seitdem beobachte ich eine Gleichgültigkeit der Schule gegenüber und vor allem eine unerträgliche Opfer-Täter-Umkehr. Du hast beim Wurf deiner halbleeren und deshalb schlingernden Cola-Flasche einen Mitschüler am Kopf getroffen? "Kann ich doch nichts dafür, dass der da so rumsteht!" Dein Deutsch-Heft ist seit Wochen voll? "Kann ich doch nichts dafür, dass meine Mutter nicht dran denkt!" Deine Mitschülerin weint, weil du ihr Wasser über den Rock gegossen hast? "Mein Gott, sooo kalt ist es nun auch wieder nicht!"

    Irgendwoher müssen es diese Kinder doch haben - und deshalb vermute ich ganz stark, dass sie es von den Eltern vorgelebt bekommen. Der andere ist immer schuld und der andere soll mich gefälligst in Ruhe lassen.

    Deshalb habe ich jetzt mit Interesse LadyBlondis Beobachtungen gelesen und kann ihr nur zustimmen. Auch ich kannte es so, dass man am Schuljahresende eine kleine Aufmerksamkeit bekommt. Das ist aber schon lange nicht mehr so. Die Schule und die KuK darin sind mittlerweile nicht mehr als fester Tagesordnungspunkt in den Köpfen verankert, bestenfalls noch als vormittägliches Ärgernis, dass es durchzustehen gilt. Deshalb überreißt man auch nicht, wie viel Arbeit dahinter steckt und dass die meisten LuL eben nicht nur Dienst nach Vorschrift machen, sondern immer eine Prise mehr geben.

    Ich finde es eher mutig, hier offen darüber zu sprechen, dass man enttäuscht ist von diesem gedankenlosen Verhalten. :thumbup:

    Da hast du völlig Recht so sehe ich das auch.

    Ich vermute, dass es mit der Entwicklung des Schulsystems in Bayern ganz allgemein zu tun hat. Früher gab es die strikte Dreiteilung in Hauptschule - Realschule - Gymnasium. Während das Gymnasium traditionell für diejenigen war, die später studieren wollten, bildete die Realschule die Kaufleute aus und die Hauptschule die Handwerker... stark überspitzt ausgedrückt. Die Wirtschaftsschule war schon damals eine spezialisierte Schule, man wusste einfach, dass die WS für die Wirtschaft ganz allgemein ausbildete.

    In den 90ern zeigte sich, dass "alle Welt" aufs Gymnasium strömt, weil nur das Abitur eine solide Zukunft versprach. Damals stellte man fest, dass die Abiturienten keineswegs alle studieren wollten, sondern den Realschülern die Ausbildungsplätze "wegnahmen". Sicher nur anekdotische Evidenz, aber oftmals war es tatsächlich so. Gleichzeitig blutete die Hauptschule aus, niemand wollte mehr auf die HS, weil da eh bloß "die ganz dummen" SuS hingehen.

    Als das Ungleichgewicht immer stärker wurde (50% der Gymnasiasten gehören eigentlich auf die Realschule, 50% der Realschüler gehören eigentlich auf die Hauptschule und 50% der Hauptschüler gehören eigentlich in ein pädagogisches Förderzentrum), kam man auf die glorreiche Idee, die Hauptschule aufzuwerten, indem man dort den sogenannten M-Zweig einführt, im Rahmen dessen man den mittleren Schulabschluss erwerben kann. Der Name "Hauptschule" wurde bei der Gelegenheit sicherheitshalber entfernt.

    Ich hab' mal ein Jahr an der Mittelschule gearbeitet und die Abschlussprüfung mitkorrigiert... *hüstel* Das hat leider wirklich nichts mit der mittleren Reife der Realschule zu tun, aber mei, Papier ist geduldig.

    Unseren Mittelschulen wird besonders deshalb übel mitgespielt, weil sie z.B. auch nach 2015 zum Auffangbecken für Flüchtlingskinder wurde. Es wurde verfügt, dass diese Kinder, sofern sie irgendwie beschulbar sind, alle auf die Mittelschule gehen und die KuK durften selbst zusehen, wie sie damit klarkamen.

    Und jetzt kommt der neueste Clou - die Wirtschaftsschule, die wie gesagt eine sehr spezialisierte Schulform ist, wird jetzt flächendeckend 6-stufig, d.h. sie beginnt nicht mehr ab der 7. Jahrgangsstufe, sondern bereits ab der 5. und wird als gleichberechtigte Alternative zu allen drei anderen allgemeinbildenden Schulformen angepriesen. Das soll sicher für Entzerrung sorgen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass immer noch zu viele SuS entweder aufs Gymnasium oder auf die Realschule gehen, die dort einfach nicht hingehören.

    Mein Eindruck ist halt, dass das System irgendwann kollabieren wird. Mehrere kleine Schulen werden zusammengelegt, weil man so schon allein den Unterhalt fürs Gebäude spart, pädagogische Förderzentren (früher: Sonderschulen) werden dank (gut gemeinter aber schlecht umgesetzter) Inklusion "verschlankt" und der Lehrermangel, der in Bayern genauso stark ist wie anderswo (aber rhetorisch anders verkauft wird), sorgt dafür, dass die Schulbildung den Bach runtergeht.

    Sorry, dass das jetzt so lang geworden ist - aber nach so vielen Jahren im Schuldienst kann ich viele Dinge, die gerade passieren, einfach nicht verstehen. Das Drama wäre vielleicht nicht abwendbar, aber zumindest minimierbar gewesen. :(

    Ist es quasi wie auf der BBS mit Lernfeldern und Anwendung?

    Richtig, es ist eine komplett eigenständige Schulform und nicht zu verwechseln mit Schulfach "Wirtschaft" an der Realschule.

    Nebenfächer wie Bio, Ek oder G laufen dort genauso wie an der RS, Hauptfächer wie D und E haben bestenfalls Mittelschulniveau, Mathe kann ich nicht beurteilen, und dann gibt es jede Menge praxisnahe Fächer wie z.B. "Übungsunternehmen" (Übu) oder "digitale Bildung" (DB). Die gesamte Schulausbildung zielt darauf ab, SuS für die Wirtschaft auszubilden.

    Ich habe es zeitweise wirklich mit der Berufsschule vergleichen - die Schüler haben ein noch entspannteres Verhältnis zur Schule als an der Realschule, vom geistigen Niveau mal ganz zu schweigen. Interessanterweise wird man Wirtschaftsschullehrer, indem man das Lehramt für Wirtschaftsschule oder für Gymnasium (!) studiert.

    Ich hatte halt einfach Pech.

    @Mods: Wie können übrigens dieses Thema schließen - ich weiß halt nicht, ob ich als TE das selbst kann.

    Ich denke, es ist alles gesagt.

    • Ich war 5 Jahre befristet und musste dann gehen.
    • Ich musste dieses Schuljahr (zumindest beim Staat) pausieren. Ich habe versucht, an einer kommunalen Schule zu überbrücken und hab' dort ohne die entsprechende Ausbildung unterrichten müssen.
    • An meiner vertrauten RS komme ich nicht wieder unter, weil mein SL zu diesem aktuell noch laufenden Schuljahr einige Funktionskräfte zugewiesen bekommen hat (Reli-Sem, Psycho-Sem), die auch noch meine Fächer haben.
    • Der Staat versucht zu verhindern, dass die Absolventen aus den laufenden Jahrgängen reihenweise ihre Planstellen (z.B. in München) ablehnen, indem er das Budget für Aushilfslehrkräfte von außen drastisch einschränkt oder sogar ganz streicht.
    • Selbst wenn ich an meiner vertrauten RS oder einer anderen hier in der Nähe eine Stelle bekäme - der Zähler stünde wieder auf 0, die bereits abgeleisteten Jahre werden nicht mitgerechnet, um nicht über die magischen fünf Jahre zu kommen.
    • Ich bin 58 und entsprechend realistisch. Die Suche nach vernünftigen Alternativen erweist sich als schwierig. Sollte sich irgendetwas ergeben, mache ich einfach ein neues, aktuelles Thema auf.

      Danke an alle, die sich hier eingebracht haben und versucht haben zu helfen! :rose::danke:

    Mit meiner Frau wurde (auch in Bayern) ein ähnliches Spielchen getrieben. Trotz Mangel in ihren Fächer, wurde sie immer nur befristet eingestellt und dann genau rechtzeitig, bevor sie hätte klagen können, nicht mehr verlängert. Sie hatte nun letztes Jahr die Nase voll und hat sich nun ein anderes Berufsfeld gesucht, in dem sie Wertschätzung erfährt und das ihr auch sehr liegt. Wenn der Staat die Leute, die er eigentlich bräuchte, nicht haben will...
    Ich muss allerdings etwas an mich halten, wenn ich wieder höre "Ja, der Lehrermangel hat uns ja sooo plötzlich erwischt. Und wir können ja leider nichts tun ..."

    Hallo DeadPoet,

    du sprichst mir soooo aus der Seele!

    Mir geht dieser Affenzirkus mittlerweile auch so sehr auf die Nerven, dass ich mir genau das denke, was neulich diese Abiturientin gesagt hat... Darf ich dich fragen, in welche Richtung deine Frau sich umorientiert hat? Ich hatte ja bereits erwähnt, dass das Arbeitsamt auch keine vernünftige Lösung für Deutschlehrer hat. :weissnicht:

    So sollte es ja auch sein.

    Aber bedenke - seit ich aus dem Beamtentum ausgestiegen bin, laufe ich quasi "vogelfrei" herum. D.h., wenn freie Stellen besetzt werden, kommen erst einmal viele andere Personengruppen dran. Ich gehöre zu "Rudis Resterampe" und werde erst angesprochen, wenn sich niemand anderes finden lässt. Damit habe ich auch grundsätzlich überhaupt kein Problem, ist halt so - aber die Unterrichtsverteilung hat halt dann schon längst stattgefunden.

    Trotzdem bemühe ich mich fair zu bleiben: Wenn ich mir vorstelle, ich hätte mir eine bestimmte Klasse in Deutsch gewünscht, vielleicht habe ich die schon ein, zwei Jahre "gezogen" und ich freu mich auf die... und dann kommt eine neue befristete Kollegin und kriegt meine Klasse, weil die halt so nett und umgänglich sind... da wäre ich auch sauer, ganz ehrlich. :daumenrunter:

    Städtische Schulen kommen für mich nicht mehr in Frage, weil dort der Filz erfahrungsgemäß dicker ist als bei staatlichen.

    Meine erste Schule nach dem Ref war eine städtische, an der habe ich es 20 Jahre ausgehalten, mit lebenslangem Beamtentum und dem ganzen Firlefanz, bis ich endlich gemerkt habe, dass gewisse Dinge, die mir dort sauer aufgestoßen sind, oftmals nicht lösungsorientiert angegangen wurden, sondern im Hinblick auf private Verflechtungen (Tochter von..., Schwiegersohn vom Stadtrat xy) behandelt wurden. Das Management war eher freestyle.

    Dasselbe habe ich an der städtischen WS gesehen, an der ich es nur ein halbes Jahr ausgehalten habe. Been there, seen that, done that. :rolleyes:

    Private Schulen gibt es hier nur reformpädagogische - dafür bin ich nicht ausgebildet und ich stehe auch nicht hinter deren pädagogischem Konzept.

    Bleiben also nur die staatlichen, die allerdings inzwischen alle auf dem letzten Loch pfeifen. Und wenn ich dann weiß, dass ich als neue Kollegin wieder die Klassen kriege, die keiner will; dass von vier Klassen drei D-Klassen sind und ich mich zu Tode korrigiere; dass ich als befristete einerseits nicht "wirklich" zum Kollegium gehöre, andererseits aber die volle Dröhnung an Konferenzen, Vertretungen und kleinen lustigen Nebenjobs abkriege... dann stellt sich mir tatsächlich die Frage: Wofür?

    Du siehst: Die Lage ist wirklich verzwickt. :/

    Ich komme übrigens aus Nordbayern.

    Moin in die Runde,

    ich kann halt doch nicht ohne euch... :rose:

    Nach nur zweieinhalb Jahren hat sich einiges verändert. So musste ich tatsächlich meine letzte RS nach 5 Jahren verlassen, weil ich im 6. Jahr in Folge auf Entfristung hätte klagen können. Das will man ja nun nicht. Ein Lehrer, der arbeiten will - mon Dieu! Und den hat man dann auch noch bis zur Rente an der Backe - mon Cherie! :ohh:

    Na jedenfalls habe ich mich wieder auf die Suche gemacht und quasi auf den letzten Drücker aus dem Urlaub heraus telefonisch eine Stelle an einer städtischen Realschule angenommen. Blöd nur, dass das eine kombinierte RS/WS ist... und ich ohne die entsprechende Ausbildung an der WS unterrichten sollte (was man mir beim Einstellungsgespräch nicht gesagt hat). Nach bereits wenigen Wochen war ich kreuzunglücklich und hab dann zum Halbjahr konsequenterweise gekündigt.

    Nun bin ich also arbeitslos und spiele mit dem Gedanken, den Schuldienst nach insgesamt 28 Jahren endgültig zu verlassen. Natürlich klingt das einfacher als es ist - auch das Arbeitsamt tut sich schwer, einem one-trick-pony wie mir eine vernünftige Alternative aufzuzeigen.

    Ich lasse mich überraschen und vertreibe mir vorerst die Zeit damit, hier mal wieder ein bisschen zu schmökern. ;)

    Liebe Grüße :wink2:

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