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Beiträge von Gruenfink
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OK: Frau roteAmeise, Frau Frechdach sind notiert. Die Liste ist selbstredend offen und ich sammel sagen wir mal bis zum 23.12.

Ich mag bitte auch mit auf die Liste!

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manche reduzieren und nehmen die einbußen im gehalt in kauf, andere werden "krank", wieder andere nehmen die schlechtere beurteilung wegen "fehlender termintreue" in kauf, wieder andere machen nachtschichten auf dauer (wir haben das mal anonym abgefragt, wer nach dem ref mal mit vier stunden oder noch weniger/gar keinem schlaf morgens im unterricht stand, weil er nachts gearbeitet hat. es waren über fünfzig prozent), wieder andere faken den angeblichen "rückgabetermin" in den formularen, mit denen man die klausuren in bayern an die fachbetreuung und der schulleitung weiterleitet.
Genau so ist das!
In Deutsch habe ich wenige Möglichkeiten, für Englisch fiele mir noch das Vereinfachen der Schulaufgaben ein - mehr Lückentexte, multiple choice und drill patterns. -
Ich hab den Sprung ins kalte Wasser gewagt und nach 20 Jahren trotz Lebenszeitverbeamtung (Kommune, nicht Staat) und A13z fristlos gekündigt.
Dann war ich 6 Wochen arbeitslos und habe festgestellt, dass mir das Unterrichten fehlt.
Zum Schuljahresanfang habe ich eine befristete Stelle an einer staatlichen Mittelschule bekommen, arbeite 16 Stunden für E11, Gruppe 1.
(Ob das so bleibt, weiß ich noch nicht, vielleicht können die mir meine 20 Jahre ja doch noch irgendwie anerkennen, muss ich mal nachfragen...)Fazit: Ich bin der glücklichste Mensch auf Gottes Erdboden.

Wenn ich mir deine Geschichte so durchlese, SanFRANZisco, dann kann ich gar nicht glauben, dass du das so mitmachst.
Wenn du dir vorstellen könntest, vorerst auf den Beamtenstatus zu verzichten und auch mit deutlich weniger Geld zurecht kämest, dann würde ich dir allen Ernstes raten, die Entlassung in Betracht zu ziehen.Ich selber werde nicht mehr verbeamtet, weil ich 51 bin, und das Geld sitzt mir nicht ganz so im Nacken, weil mein Mann meine Entscheidung mitträgt.
Aber davon abgesehen war es das einzig Richtige, meine alte Schule und auch die Schulform bewusst zu verlassen. -
(und wir müssen ethik in der unterstufe leider öfters fachfremd vergeben, weil es zu wenig leute mit facultas (aka philosophiestudium) gibt, da ethik hier immer noch - aus politischen gründen, die partei mit dem c im namen und den ganz und gar unchristlichen politikinhalten - kein richtiges fach ist und nur als drittfach studiert werden kann.)
Ich persönlich kenne es gar nicht anders als "fachfremd"...?!
Sowohl an meiner früheren Realschule als auch jetzt an meiner aktuellen Mittelschule unterrichten nur KuK, die das nicht studiert haben - meine Wenigkeit inklusive. Und ich persönlich mache das richtig gerne, weil ich es wirklich spannend finde, mich mit den unterschiedlichen Glaubensrichtungen zu beschäftigen und den SuS im Sinne der religiösen Toleranz sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede aufzuzeigen. -
Richtig, für sowas ist der Amtsarzt Amtsarzt.
Ich kann das immer noch nicht so ganz glauben, dass das wirklich so abläuft.
Ist aber tatsächlich so.
Ober sticht Unter.
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Nun ist es so, dass eine Kollegin von ihr das rausbekommen hat und das ganze an das Schulamt melden möchte!
Bist du sicher, dass eine Kollegin von ihr das melden möchte - oder möchtest DU das melden...?

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… und von mir auch!

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Nein, ich wohne nicht weit weg, aber ich kenne es von anderen Arbeitgebern so.Findest du eine Stunde an einem Tag zumutbar?
Wenn die Schule an deinem Wohnort ist - ja.
Das ist nicht schön, keine Frage, aber eine Stunde finde ich tatsächlich zumutbar.Ich hab früher halt immer so gerechnet: hin und zurück 60 min, also bitte mindestens 90 min an dem Tag Unterricht.
Wenn der Unterrichtszeit kürzer als die Fahrtzeit ist, finde ich das unzumutbar.
Seit September unterrichte ich an meinem Wohnort, da stellt sich die Frage nicht mehr. -
14h/Woche und jeden Tag anwesend sein ist meiner Meinung nach nicht zumutbar, […]
Jetzt muss ich aber doch mal nachfragen - wohnst du denn arg weit weg von der Schule?
Ich meine, wenn du 50km oder mehr für die einfache Strecke benötigst, dann verstehe ich deinen Unmut.
Aber je nachdem, wie nah dran deine Schule ist, kaue ich gerade ein bisschen an dem Begriff "unzumutbar" herum...
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Larson: Willst Du wirklich für so eine Schweinebande arbeiten?
Die Frage hab ich mir auch gerade gestellt...
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Schriftlich würde ich mit dem nicht so gerne verkehren.
Ich auch nicht.
Zumal ich schon im Referendariat gelernt habe: "Das geschriebene Wort kann gegen Sie verwendet werden!"
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in einem Ingenieurstudium oder artverwandten Studiengängen interessiert das eigentlich niemanden. Das ist keine Kernkompetenz.
Ich fand es schon immer amüsant, dass sich Kollegen, die nicht Deutsch studiert haben, sich genau darauf berufen: "Ich habe doch kein Deutsch studiert!"
Meine Güte, wir reden hier doch nicht von vertieften germanistischen Kenntnissen, sondern von dem halbwegs störungsfreien Gebrauch der Muttersprache.
Wie peinlich ist das denn, anderen in der Schule was beibringen zu wollen - und selber nichtmal 3 gerade Sätze formulieren zu können...!
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Diese Frage ist an sich doch auch berechtigt und zielt auf das Problem hin, dass man oftmals leistungsschwächere SuS fördern soll und evtl. Auch möchte, dann aber keine Kapazitäten mehr für die anderen zusätzlich hat.
Da stimme ich dir grundsätzlich zu - auch mir geht es auf den Keks, dass ich oftmals nicht Unterricht für den Mainstream mache, sondern mich - dem sportlichen Teamgedanken folgend - dem schwächsten Glied in der Kette anpasse. Dabei bleiben leider die wenigen Leistungsträger, die man ja hin und wieder in der Klasse hat, komplett auf der Strecke bzw. verlasse ich mich unbewusst darauf, dass die "ihr Ding machen". Fair ist das gewiss nicht.
Aber um nochmal auf die ursprüngliche Fragestellung der TE zurückzukommen: Nein, wir dürfen dem Kind, das wir auch noch selber im Unterricht haben, keine Nachhilfe erteilen. Zum einen aus juristischen Gründen nicht ("Vorteilserschleichung" durch das Kind), zum anderen aus taktischen Gründen nicht (Mitschülereltern).
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Ich nehme mir auch vor den Mathearbeiten ein paar schwache Schüler aus anderen Stunden raus oder lasse sie länger da und übe mit ihnen. Wenn ich am Nachmittag Unterricht habe und eh 2-3h warten muss, fülle ich ein Teil dieser Zeit gerne damit auf.
Das hätte an meiner alten Schule bereits für Aufsehen gesorgt - und zwar von den besorgten Eltern der durchschnittlichen bis guten Schüler.
Es wäre mit Sicherheit die Frage gekommen: "Warum hilft Frau Grünfink dem Schüler A endlich mal die 4 zu erreichen, nicht aber Schüler B endlich mal die 2 zu erreichen?"
Manche Eltern gönnen den Mitschülern ja noch nicht einmal den LRS-Nachteilsausgleich...
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Natürlich! Was sollten Eltern und Schüler denn dort verloren haben?!
Ach Du heiliger Bimbam. Wie ist das denn mit dem Datenschutz zu vereinbaren?
Mir klappt auch grad der Unterkiefer runter.

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Ich vermisse meine Familie und meine Freunde sehr stark und bin an einer Schule, an der Schüler in der Lage sind uns als Lehrer sehr unter Druck zu setzen. Passt Ihnen etwas nicht, gehen sie direkt zur Schulleitung und wir müssen uns rechtfertigen.
Hallo Here16,
ich fürchte, das ist eine dieser einsamen Entscheidungen im Leben, bei der einem wirklich niemand helfen kann.
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich dir nur raten: Informiere dich, so gut es geht, lies das Internet leer, sprich notfalls mit erfahrenen Leuten aus deinem Ref, mit Seminarlehrern oder sonstigen Ex-Kollegen, denen du während des Refs vertraut hast.
Ich selber bin eine dieser ganz, ganz seltenen Lehrerinnen, die tatsächlich 20 Jahre Beamtentum im kommunalen Schuldienst aufgegeben haben.
Allerdings nicht, um komplett was anderes zu machen, sondern um endlich frei zu sein - und das auch noch in meiner Heimatstadt.
Mit 51 werde ich freilich nicht mehr verbeamtet, nicht einmal, wenn ich diese berühmte ZQ-Maßnahme durchführen würde (Zusatz- bzw. Zweitqualifizierung, um die Lehramtsbefähigung für die Mittelschule zu erlangen), die ich natürlich nicht durchführen werde.
Ich will dir damit nur sagen:
Sei unbedingt ehrlich zu dir selbst, es geht ausschließlich um dich.
Sicherheit & Unglücklichsein oder vielleicht doch lieber Freiheit & Glücklichsein?PS: Du bist ja noch jung, wenn du vielleicht erst einmal 5 Jahre oder so als Beamtin gearbeitet hast, kannst du ja immer noch gehen.
Bei mir haben die Leute nach vollen 20 Jahren freilich geschluckt.
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Aber die Schüler könnten doch am Samstag den ganz normalen Schreibteil schreiben und am Montag ziehe ich mir als Sprachenlehrerin den betreffenden Schüler in der Pause / Freistunde etc. mal für 10 Minuten raus und wir machen das HV in einem ruhigen Raum.
Dito, dann schreibt der/diejenige den HV-Teil im Unterricht auf dem Flur oder einer Freistunde nach.
Beides wäre an meiner bisherigen Schule schon rein rechtlich gar nicht möglich gewesen.
In einer Freistunde oder auf dem Flur... Allmächdlasnaa...
Da hätten wir sofort einen Querschnitt der hiesigen Anwaltslandschaft auf der Matte.
Sammeltermine (5 pro Schuljahr) haben sich zumindest an meiner alten Schule in der Praxis als unbrauchbar erwiesen, weil jeder Kollege anders gearbeitet hat, inhaltlich und vom Tempo her. Hat dein Schüler die erste Schulaufgabe verpasst, konnte es sein, dass der offizielle Nachholtermin erst kurz vor der zweiten Schulaufgabe stattfand. Das fanden wir Kollegen dann dem Schüler gegenüber unfair, weil er nicht nur den alten Käse parat haben musste, sondern auch parallel den neuen Stoff mitlernen musste. Also haben die meisten Kollegen still und heimlich wieder ihre eigenen Termine gesetzt, ich z.B. auch, bis die Sammeltermine wieder abgeschafft wurden.
Wir hatten auch versucht, Druck aufzubauen, indem noch am gleichen Tag ein ärztliches Attest eingereicht werden musste. Pffft.
Die meisten hatten dann wohl einen kooperativen Hausarzt oder whatever, jedenfalls fehlte bei uns auch in nahezu jeder Schulaufgabe in jeder Jahrgangsstufe und jedem Fach mindestens ein Schüler pro Termin. Wie das an der neuen Schule sein wird, weiß ich noch nicht, da ich dort erst Ende November mit der ersten Runde Schulaufgaben anfange.Den Samstagstermin würde ich übrigens auch ablehnen.

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