Zum einen mein bester Freund, der Lungenkrebs im Endstadium hat und seit gestern Sauerstoff bekommt, [...]
Ich brauche euer Foren-Schwarmwissen, bitte. 
Ich habe gerade mit der Frau meines Freundes telefoniert, die selber mit einem gesplitterten Oberschenkelhalsbruch in einer Reha-Einrichtung liegt. Sie weint ohne Ende, weil A. (der momentan bei seiner Cousine im Harz untergebracht ist) nicht mehr das Bett verlässt, Nahrung verweigert und viel schläft. Dass er inzwischen Sauerstoff bekommt, schrieb ich ja bereits. Auch ist er medikamentös eingestellt (Morphium?), aber sie weiß nicht, inwieweit die Metastasen nicht doch höllische Schmerzen verursachen.
Die Cousine hat offensichtlich kurz vor mir bei ihr angerufen und ihr knapp mitgeteilt, dass A., wenn das so weiterginge, Weihnachten nicht mehr erlebe. R. ist ziemlich gefasst, sie weiß ja, dass A. sterben wird, aber a) schockiert es sie, dass es jetzt wohl so schnell geht und b) wäre ihre sehnlichster Wunsch, dass A. nach 46 Ehejahren in ihren Armen sterben darf. Und ausgerechnet jetzt sitzt sie selber so weit weg von ihm in einer Reha-Einrichtung.
Ihr ahnt es sicher - ich kriege hier gerade massiv Panik und erinnere mich an meinen Vater, der ebenfalls Lungenkrebs hatte (deshalb weiß ich, was es bedeutet, wenn die schwere Sauerstoffflasche mit der Sackkarre geliefert wird), aber das unendliche Glück hatte, in den Armen meiner Mutter sterben zu dürfen.
Bitte - gibt es hier jemanden, der in der Familie jemanden hat, der beim BRK o.ä. arbeitet?
Was kann ich als Freundin tun?
Kann man einen Krankentransport organisieren?
Kann man das als Privatperson bezahlen?
Ich würde ja selber fahren, aber R. sagte mir, dass sie keine 5 Stunden im Auto sitzen könne.
Und noch habe ich nicht die Telefonnummern der beiden Kinder S. und B., sonst würde ich mich ja mit denen beraten.
Ich sitz' hier grad in Mittelfranken, R. ist in Hessen und A. im Harz.
Alles grad ziemlich ätzend.