* War die Gleichschaltung in den Schulen 1933 auch im Sinne von "vorher unterschiedliche Lehrpläne in unterschiedlichen Regionen, jetzt alles zentral"?
* Ist es wirklich etwas, was jetzt quasi in der deutschen DNA sich dagegen strebt, wegen der Geschichte?
zu 1) Im Wesentlichen ja. (Unterschiedliche Abiturprüfungen hat es trotzdem nicht gegeben, was aber auch an der fehlenden Vorlaufzeit lag.) Regionale Besonderheiten wurden dennoch thematisiert - aber ob Schüler nun lernen, welch herrenmenschlich-arische Literatur Mörike (Schwaben) bzw. Eichendorff (Schlesien) produziert haben, ist dann auch irgendwie sekundär.
zu 2) Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Mehrheit die Tendenz zur Vereinheitlichung im Bildungswesen befürwortet.