Beiträge von SwinginPhone

    Ich habe mal die entsprechenden Passagen aus dem Entwurf für die neue APO-GOst herauskopiert:

    Die Passage in §7 besagt, dass die zu Beginn der Q2 festgelegten Grundkurse unabhängig von der SuS-Zahl fortgeführt werden. Das würde aber bedeuten, dass - wenn zu viele SuS in den Projektkurs „abwandern“ - eventuell nicht mehr genügend SuS im regulären Kurs vorhanden sind, dieser Kurs also eingestampft wird (zu Beginn der Q2 also nicht mehr existiert) und die SuS somit ein neues Abifach belegen müssten. Oder sehe ich das falsch?

    Es funktioniert aber eben nur im Plural, weil hier bei nominalisierten Adjektiven kein Genus vorliegt.

    Ich finde auch nur die Benutzung im Plural sinnvoll, wollte mit dem Beispiel des Vorsitzenden lediglich ein Beispiel geben, dass die Nutzung des Partizips durchaus gebräuchlich ist.

    Manche können sich ja bis heute nicht an die Studierenden gewöhnen, weil es ja ein Unterschied sei, ob man als Student eingeschrieben ist oder in der Vorlesung sitzt. Ob diese Menschen auch immer auf die Frage „Und was studieren Sie?“ immer mit „Im Augenblick nur den hochprozentigen Teil der Getränkekarte“ oder „Gerade nur Ihre umwerfenden blauen Augen“ geantwortet haben?

    Ich hatte ja „vor allem“ geschrieben. Und das bezog sich in erster Linie auf das Bundesland. Ich freue mich daher auch auf einen Austausch mit KuK von Gesamtschulen sowie Abendgymnasien und Kollegs.

    Wie ist das bei Euch mit den Kursgrößen. Was passiert, wenn plötzlich die Hälfte des einzelnen Kurses in dem Fach in den Projektkurs wandert?

    Gleichwohl wären das sehr große Systeme, da eine solche Differenzierung, wenn sie nicht zu grob und zu pauschal sein soll, ein Minimum an SchülerInnen benötigt. Ich denke, da kommen wir dann schnell an Schulgrößen von 1.500 bis 2.000 SchülerInnen.

    Solange wir in Deutschland aber immer noch Klassen- und Standesbewusstsein und entsprechenden Dünkel haben, wird das natürlich schwierig. Eine bürgerlich-(rechts)konservative Mehrheit, die wir in diesem Lande vorfinden, wird einem solchen System niemals zustimmen. Und für ein rot-rot-grünes Lager gibt es auf absehbare Zeit in diesem Lande keine Mehrheit.

    Ich glaube auch, dass es diese minimale Schulgröße für ein sinnvolles Gesamtsystem braucht (eher 2000 als 1500).

    Diese Lösung hängt aber neben dem Dünkel auch an den fehlenden räumlichen Voraussetzungen. Hier gibt es zwei alteingesessene einzelne Gymnasien (mit 1200 bzw. 900 SuS), die über einen Kilometer auseinander liegen und so maximal in wenigen Kursen in den Randstunden kooperieren können. Das „Schulzentrum“ mit Real- und Gesamtschule, das so ein großes System halbwegs ermöglichen würde (momentan besuchen es zusammen 1600 SuS), liegt weiter weg. Da müsste man in etlichen Städten eben ein neues Schulzentrum „auf der grünen Wiese“ gründen und würde so die weiterführenden Schulen aus den Städten verbannen.

    Allerdings könnten sich dann nach dieser „kleinen“ Investition alle räumlichen Probleme erledigt haben. :)

    Vorab: Mein Beitrag enthält nichts zum Thema.

    PaPo Du nutzt einen anderen Stil als nahezu alle anderen hier im Forum, nutzt viele (darunter recht ungebräuchliche) Fremdwörter und gehst nicht nur auf den Inhalt der Antworten ein, sondern erläuterst gleichzeitig ihre Art der Argumentation. Dazu kommt die Art, zu zitieren, die auch den optischen Eindruck Deiner Beiträge von dem der anderen abhebt.

    Durch diesen Stil fügst Du Deinen Beiträgen eine weitere Ebene hinzu. Da hast mal geschrieben, dass Du Dich dadurch möglichst genau ausdrücken möchtest und dass diese besondere Form der Sachlichkeit ja keine Unsachlichkeit hervorrufen könnte. Doch: Eine hohe Zahl von Fremdwörtern ist erstmal nur das: viele Wörter, deren Bedeutung zwar den Inhalt Deiner Beiträge unterstützen sollen, gleichzeitig aber ihre eigenen Kontexte mitbringen und so das Gebiet um das Zentrum Deines Beitrags unnötig erweitern. Und so lenkst Du die Leser von dem Inhalt des Beitrags auf seine Form, wenn Du statt „Welche Beiträge meinst Du?“ „Bitte quantifizierend exemplifizieren.“ schreibst (Beitrag #3.097).

    Du hast schon mehrmals geschrieben, dass Dir dieser Stil so zu eigen ist, dass es für Dich umständlicher wäre, einfacher zu schreiben und man als Akademiker ja solche Beiträge auch verstehen können sollte. Du bist also die eine Person, die sich keine Mühe machen will, mutest aber gleichzeitig Dutzenden von Leserinnen und Lesern zu, Deine Beiträge zu entschlüsseln und beschwerst Dich, wenn diese Entschlüsselung misslingt.

    Daher meine Bitte: Schreib doch einfach einfacher, dann gelingt es auch einfacher, einfach die Fragen zu beantworten. :)

    Mir ist es gleich und das sage ich auch meiner Familie immer wieder. Wie sie es dann wollen.

    Wo und ob ich begraben werde bzw. meine Asche hinkommt, sollen die entscheiden, für die es etwas bedeuten könnte, also mein Mann und meine Kinder.

    Und was ist, wenn sich die Personen nicht einig sind? Neben Trauer, Abschiednehmen und vielleicht wirtschaftlichen Fragen müssen die sich dann noch einigen, welche Bestattungsform wohl angemessen ist. Und das unter Einfluss der „Gesellschaft“ („Warum habt ihr euren Vater denn im Wald verscharrt?“).

    Es sind im Todesfall so viele Dinge zu klären, dann ist es erleichternd, wenn man sich um diese Fragen keine Gedanken machen muss. Den Ort auf dem Gelände, den Sarg, die Urne auszuwählen, wie die Trauerfeier ablaufen soll ... Es sind so viele Entscheidungen, da helfen Vorgaben von den Verstorbenen sehr.

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