Hallo liebe Foren-Mitglieder,
als fachlicher Laie und Außenstehender melde ich mich hier, um eine Einschätzung von Lehrerinnen und Lehrern einzuholen.
Eine nahestehende Person von mir hat das 2. Staatsexamen Grundschule in Hessen im Erstversuch nicht bestanden. Das Referendariat und die Unterrichtsbesuche liefen teils durchwachsen. Von der Schulleitung fiel die Beurteilung eher schlecht aus. Die Module des Studienseminars wurden alle mit gut bis befriedigend bewertet. Das Examen verlief nun nicht wie geplant und wurde nach Unterrichtsbesuch und Reflexion mit nicht bestanden gewertet. Da das Referendariat als sehr anstrengend und persönlich und von den Mentorin der Lern-Fortschritt während des Ref. als gering eingeschätzt wird, möchte die Person nun nach dem Erstversuch keinen Zweitversuch mehr machen und den Beruf vollständig wechseln.
Als fachlicher Laie kann ich die Thematik schlecht einschätzen. Objektiv betrachtet wäre es jedoch schade, das Studium und Referendariat nach dem Erstversuch abzubrechen.
Wie sind eure Erfahrungen mit dem Referendariat und einem eventuellen Zweitversuch. Wie würdet ihr Verfahren und was sind eure Empfehlungen zum weiteren Vorgehen?
Ist man, nur weil das Ref. nicht optimal lief, ungeeignet für den Lehrerberuf? Die Selbstzweifel sind aktuell natürlich enorm und der Wunsch einer vollständigen Veränderung groß. Gegebenfalls ist das aber etwas überhastet aufgrund der Eindrücke vom Erstversuch.
Vielen Dank vorab für eure Hilfe.