An der von dir genannten Schule in Wutöschingen sind dies keine Klassenarbeiten, sondern Gelingensnachweise, welche sich am Kompetenzstufenniveau nach Ziener orientieren - diese Gelingensnachweise werden auf den Niveaustufen Mindest-, Regel- und Expertenstandard ausgewiesen.
Die Bestehenshürde dieser Gelingensanchweise liegen bei über 80%, damit tatsächlich auch das Erreichen einer Kompetenz nachgewiesen werden kann. Diese Gelingensnachweise liegen in mehreren Versionen vor. Das klappt dort vermutlich deshalb gut, da dort ein anderes Atbeitszeitmodell angewandt wird und dadurch Zeit für die Erstellung von Materialien besteht - ich meine ein Volldeputatler erbringt dort 12 Unterrichtsstunden, ist dafür aber 36 Stunden die Woche in Präsenz vor Ort und übernimmt dafür einen Teil der Gestaltung der Lernwege.
Noten gibt es dort erst im Abschlussjahrgang oder in Klassenstufe 10, wenn es um den Übertritt in die Oberstufe geht. Diese lassen sich meist vergleichen mit den Schnitten umliegender Schulen - allerdings schaffen wohl mehr Hauptschulempfehlungen einen höherwertigeren Abschluss.
Ein solches Konzept scheitert m. E. aber zu 99% an Schulen, in denen nicht das Kollegium selbst als ganzes sich auf den Weg macht, sondern eine einzelne Klassenleitung oder Fachlehrkraft.