Beiträge von hein

    Das Thema Probezeit interessiert mich, auch wenn ich inzwischen 2 Jahre rum habe...


    Meine Frage:
    Hat hier irgendwer definitiv Zeiten anerkannt bekommen, die VOR der OBAS oder bzw. VOR dem REF lagen???????


    Mir wurde mit der Begründung "nicht laufbahngleich" nichts anerkannt von meinen 7 Jahren (5 1/2 Vertretungsstellen und anschließend 1 1/2 OBAS), so dass ich meine Probezeit mit demnächst mit meinem 10jährigen Dienstjubiläum beende... :autsch: Bei einer Kollegin wurde (vermutlich versehentlich) 1/2 Jahr von vor dem REF anerkannt. Wie auch immer... wegen Familienplanung wäre ich um jeden Verkürzungsmonat und daher für Eure Rückmeldungen dankbar!!!!


    De Hein

    Sorry...
    Ich glaube, ich habe das gerade mit der Festlegung des Besoldungsdienstalters verwechselt, welches für die Höhe (Stufe) der Besoldung zugrunde gelegt wird!? Das BDA wir bei Deiner Verbeamtung festgelegt und ist (wenn Du unter 35 bist) der 1. des Monats, an dem Du 21 Jahre alt wurdest. Bist Du über 35, wird der Zeitpunkt des "Besoldungsdienstalters" um die Hälfte der Differenz zwischen 35 und Deinem aktuellen Alter nach hinten verschoben. Bei einer Verbeamtung mit 39 Jahren würde das BDA also auf den 1. des Monats, an dem man 23 geworden bist, verlegt.Für die Besoldung während der aktiven Dienstzeit ist das BDA jedenfalls relevant. Da ist die Ausbildung also größtenteils mit drin.
    Ich kann auch nur noch auf maximal 32 Jahre Dienstjahre kommen, wenn ich bis 67 durchhalten sollte. Zum Zeitpunkt meiner Verbeamtung war ich bereits 7 Jahre als Angestellte im Schuldienst. Das macht gute 300 Euro Rente. Dann werde ich wohl entweder diese Rente bekommen oder die 7 Jahre werden mir als Dienstjahre auf die Pension angegechnet - der Unterschied wird nicht riesig sein.


    Übrigens:
    Die Betriebsrente des VBL gibt' s (so zumindest die Sachbearbeiterin, die ich dort gefragt habe) wohl unabhängig von allen Rente-Pension-Gegenrechnungen. Wär schön, wenn's stimmt.

    Außerdem erhälst du später ja auch Rente aus der Rentenversicherung - auch wenn es vermutlich nicht so besonders viel sein wird :)

    @ Kalle: das stimmt ich kriege Rente, aber was davon in 30 Jahren übrig bleibt ist ja sehr ungewiss!

    Die Rente wird aber mit der Pension verrechnet!!! Die gibt's nicht zusätzlich zur vollen Pension! Leider! Aber das ist (leider!) gar nicht so unschlüssig: Für die Pension wird einem i.d.R. ja die gesamte Ausbildungszeit angerechnet (auch das Studium). Damit kommst Du auf einen höheren Prozentsatz für Deine Pension. Das ist quasi ein "entweder oder". Entweder Rente + Pensionsberechnung ab Zeitpunkt der Verbeamtung ODER Pensionsberechnung ab Ausbildungsbeginn + keine Rente.
    Studium + OBAS werden vermutlich mit insgesamt 7 Jahhren berechnet. D.h. 7 x 1,79 % = 12,53 %
    Bei einem Netto-Einkommen von bestimmt 3200 Euro unmittelbar vor der Pension wären das immerhin ca. 400 Euro! Da stellt sich die Frage, ob die Rente höher wäre...


    ABER: Ich weiß, dass Leute sich bei der Verbeamtung die Rente haben auszahlen lassen und kenne in diesem Zusammenhang auch die Grenze von 60 Monaten. Das ist allerdings schon ne Weile her, dass die das gemacht haben und ich weiß nicht, ob diese Leute schon während des Studiums in den Studenten-Nebenjobs Rentenversicherung zahlen mussten (was man ja seit 1996 muss). Keine Ahnung, ob die Rentenbeiträge während des Studiums auch schon zu den 60 Monateen zählen!?

    eltsam - im Vertrag steht, dass das Arbeitsverhältnis am Ende der OBAS endet und danach ein Dauerbeschäftigungsverhältnis angeboten wird, welches im Regelfall als Beamter stattfindet. Da sehe ich jetzt keinen Ermessensspielraum, die Zeit von Mai bis September einfach weiter als Angesteller beschäftigt zu werden. Im Regelfall wird man doch auch nicht am 30.4. geprüft, sondern etwas früher, so dass ohne Probleme die Verbeamtung in die Wege geleitet werden kann?

    ...was leider nicht heißt, dass die Bez.Reg. das so schnell auf die Kette bekommt bzw. überhaupt rechtzeitig daran denkt! Ich kenne auch mehrere Fälle, in denen das noch ne Weile gedauert hat, vor allem, wenn noch die Sommerferien dazwischen lagen. Da sollte man selbst rechtzeitig aktiv werden und alle Beteiligten "erinnern"...

    Ich habe nach erfolgreicher OBAS "gekündigt " - da mein Vertrag ja auslief, musste ich nur auf den Folgevertrag verzichten. Habe mich dann in NRW neu beworben und auch eine Stelle bekommen. Heute bin ich sehr froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe.


    Das war allerdings vor einem Jahr. Bei der jetzigen Stellensituation würde ich das nicht mehr riskieren...

    Dito, dito, dito ... Bei mir ist es 2 Jahre her! Und ich würd's jetzt auch nicht mehr riskieren.

    ...ich habe auch direkt nach der OBAS die Schule gewechselt. Musste damals schriftlich auf die angebotene Stelle verzichten, um zum normalen Bewerbungsverfahren zugelassen zu werden. Das haben die Bez.Reg.s aber damals schon unterschiedlich gehandhabt. Eine Mit-OBASi hat in einem anderen Reg.Bezirk gewechslet und dort lief das etwas anders. Das war aber alles vor 2 Jahren im allerersten Abschlussjahrgang. Immerhin haben von 5 OBASis in unserem Seminar 2 im Anschluss die Schule gewechselt, also 40 %. Ich habe auch von weiteren Wechslern gehört - auch hier im Forum. Ist ja auch nachvollziehbar. Als OBASi kommt man nicht an die besten Schulen und wenn man dann ein gutes Examen macht, warum sollte man sich dann nicht an einer besseren Schule bewerben!? Zumal man ja auch ein gewisses Risiko trägt. Ich hätte damals ja auch ganz leer ausgehen können. Jedenfalls hat sich die Landesregierung das so wahrscheinlich nicht vorgestellt und die Zusatzvereinbarung ist eine entsprechende Reaktion.
    ABER: ich würde in Anbetracht der derzeitigen Stellensituation und der Aussicht für die nächsten Jahre auf jeden Fall unterschreiben. Wenn alle Stricke reißen, dann musst Du Dir eben attestieren lassen, dass Du aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr in diesem Job arbeiten... Dann wirst Du das ja kaum zurückzahlen müssen... Dann wär halt nur auch kein Schulwechsel mehr drin...

    Zum K...en ist das! Bei uns sind 2 Elternzeitvertretungen einfach kurzerhand zu den Osterferien von der Bez.Reg. rausgeschmissen worden. "Wir hätten ja schließlich genug Leute, die durch den Wegfall der Abiturienten "frei" wären". Von meinen 6 Stunden, die durch die Abiturienten wegfallen, mach ich
    jetzt bis zu den Sommerferien 4 Stunden "Elternzeitvertretung". Und so sitz ich nun mitten im Abi-Stress mit Klausuren, Co-Korrekturen und vielen mündlichen Prüfungen und weiß nicht, wo ich die Zeit her nehmen soll. Das ganze Kollegium geht auf dem Zahnfleisch... Und unsere Regierungs"experten" sitzen sich die Ä.... platt.
    Mal so zum Vergleich: Schüler pro Lehrer in Thürigen und Sachsen-A.: 10 in NRW: 16,3
    Ausgaben pro Schüler (Zeitraum unbekannt): Thüringen und Sachsen-A.: 7100 Euro in NRW: 4900 Euro
    Noch Fragen!?!??

    Vielleicht kannst Du Dich ja an den Studienseminaren bzw. den "Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung" (wie sie neuerdings heißen) in NRW nach den durchschnittlichen Abschlussnoten im Zweiten Staatsexamen der SE und der normalen Referendare erkundigen. Ich habe zwar keine Ahnung, ob die die Daten herausgeben bzw. wie repräsentativ solche Abschlussnoten für "guter Lehrer/ schlechter Lehrer" sind aber immerhin umfasst das Abschlusszeugnis neben der unterrichtspraktischen Prüfung ja auch 2-3 Langzeitgutachen der Seminarausbilder und ein Schulleitergutachten. Das wäre doch schon mal ein Anfang. Wobei es sicher interessant wäre, auch Unterschiede in den Fachrichtungen zu betrachten. Um bei dem typischen "bösen" Diplom Physiker zu bleiben: Es gibt ja auch die Gegenseite... Der Sportwissenschaftler, der meist viel Erfahrung im Umgang mit Kinder- und Jugendgruppen mitbringt und auch ansonsten vor dem SE eher kommunikative Tätigkeiten ausgeübt hat. Das müssten ja alles Top-Lehrer sein ;) Wäre schon interessant zu wissen, inwiefern sich diese Vorurteile bestätigen!
    Übrigens: In meinem Abschlussjahrgang hat ein SE die beste Prüfung hingelegt...

    Hi!
    zu1: Das weiß ich leider nicht. Natürlich ist es eigentlich "egal", wann man ein Kind erzieht. Aber nach Sinn und Unsinn darf man im öffentlichen Dienst manchmal nicht fragen. Ich kann mich aber gerade nicht entsinnen, dass bei der Kindererziehung auch explizit was von "nach dem Studium"steht!? Am besten erkundigst Du Dich ein einer Bezirksregierung (und lässt Dich möglichst etwas schriftliches hinweisen). Wobei die Bezirksregierungen manchmal auch untterschiedlich vorgehen können, womit wir zum nächsten Punkt kommen...


    zu2: Soweit ich weiß kannst Du Dich nur zur Prüfung des 1. Staatsexamens anmelden, wenn Du die Studienleitungen (wenigstens bis zur Zwischenprüfung) für 2 Fächer UND EW vorlegst. Damit wäre eine Anmeldung zur Prüfung ohne EW wahrscheinlich gar nicht erst möglich (Ich war auch für LA eingeschrieben und wollte mit einem eigentlichen Fach und EW in die Staatsprüfung, d.h. eine Teilprüfung machen - ging nicht. Ich hätte erst noch das Zweitfach Mathe bis zur Zwischenprüfung machen müssen... "mal eben" ;) ).
    Zur OBAS mit 1.StEx: Zunächst: Auch da sind 2 Jahre Berufserfahrung/ Kindererziehung Pflicht. UND: Ich weiß, dass die Bez.Regs. da unterschiedlich mit umgehen. Während in meiner OBAS-Ausbildung (BR Münster) war auch jemand mit 1.St.Ex. (50 Jahre alt, viele Jahre Beruf in Wirtschaft) war. An meiner jetziger Schule ist jemand (Ende 40, auch Jahre in der Wirtschaft), der von Arsnberg nicht zur OBAS zugelassen wurde. Er musste tatsächlich das normale Referendariat machen. Nach seiner Aussage hat ihm die BR Ddorf auch gesagt, dass er in die OBAS könne und dass er klagen sollte. Arnsberg hat sich aber quer gestellt (Arnsberg ist idR immer etwas schwieriger) und er wollte letztlich die Jahre für den Prozess nicht verlieren...


    Dass die OBAS-Möglichkeiten derzeit auch mit Mangefächern nicht rosig sind, muss ich Dir wahrscheinlich nicht sagen...

    Fachfremd Sport geht übrigens EIGENTLICH nicht (wegen Sicherheitsaspekten im Sportunterricht). Man bräuchte einen Übungsleiter-/Trainerschein. Wobei das im Notfall nicht so ernst genommen wird. Ich unterrichte ja auch Physik bei den Kleinen, obwohl ich von dem ganzen Strom im Physikraum keine Ahnung hab...


    Grundsätzlich würden 22 SWS Sport tatsächlich reichen - vorausgesetzt die OBAS gibt's dann noch, wenn Du damit fertig bist. Mit Mathe wirst Du aber immer gute Möglichkeiten haben, irgendwie reinzukommen. Da gab es ja auch vor der OBAS Möglichkeiten, die es in den meisten anderen Fächern nicht gab.


    Aber mit nem Mathe-Diplom kannst Du es Dir echt am einfachsten machen, wennn du 2 Jahre arbeitest und dann versuchst, mit Mathe und Informatik reinzukommen. Sport kannst Du ja dann immer noch machen. WENN Du die Möglichkeit zur OBAS hast, dann nutze sie! Es ist zwar im Gegensatz zur PE sauanstrengend aber es sind am Ende tatsächlich 500 Euro netto mehr (verheiratet und/oder mit Kindern sogar noch mehr, weil man als Angestellter keine entsprechende Zulage bekommt).


    Beispiel: ca. 35 Jahre alt, verheiratet, ohne Kinder, Steuerklasse I bzw. IV (das bedeutet nach PE: TVL 12 Stufe 4 // nach OBAS A13 Stufe 7)


    Die Differenz beträgt 800 Euro NETTO (!!!) im Monat, wobei Du zwischen 200 und 300 Euro private Krankenvers. abziehen musst). Bleiben aber immerhin noch 500-600 Euro Differenz!!! Monat für Monat...

    NEIN!


    Ich zumindest habe nichts anerkannt bekommen. Wobei ich mal gehört habe, dass man eigentlich 5 Jahre "auf Probe" ist und die Ausbildung einem somit ja dann doch immer angrechnet wird, weil man nach der Ausbildung ja "nur" noch 3 Jahre Probe hat. Ob das wirklich stimmt weiß ich aber nicht. Habe da nicht weiter nachgehakt, weil's letztlich eh egal ist.


    Mir ist nicht einmal was von meinen 4 1/2 Jahren Vertretungsstelle und der pädagogischen Einführung (alles vor der OBAS) anerkannt worden, weil "das nicht in der selben Laufbahn war". Trotz mehrerer vorhandener dienstlicher Beurteilungen mit "bewährt" usw.... Bin seit 2004 im Geschäft und feier das Ende meiner Probezeit dann gleichzeitig mit meinem 10jährigen Dienstjubiläum ;) ...sofern sich nach 9 Jahren und 11 Monaten nicht doch noch herausstellt, dass ich für den Job gänzlich ungeeignet bin :)

    Ich hatte in meiner Vertretungszeit mehrere Referendare dabei (sogar in meinem fachfremden Unterricht). Mein eigenes Examen war das vierte (!!!), bei dem ich dabei war ;) Zuvor 3x als Ausbildungslehrerin. Ich habe immer gehofft, dass einer der Referendare evtl. mal mein Ausbildungslehrer wird, weil ich so gerne die Namen in den Gutachten einfach getauscht hätte, um den Irrsinn zu unterstreichen ;)

    Melde Dich selbst bei der Bez.Reg. und lass deine SL das gleiche tun! Ist sicherer, als darauf zu warten, dass die Bez.Reg. selbst aktiv wird. Du wärst nicht die/der erste, der/die zunächst (übergangsweise) einen weiteren Angestelltenvertrag unterschreiben muss, weil die Bez.Reg. es von sich aus nicht pünktlich hinbekommen hat...

    Ich weiß, dass ein Kollege - auch über 40 - das gemacht hat. Da auch er bereits ein ganzes Jahr OBAS hinter sich hatte und die Schulleitung gegenüber der Bez.Reg. schriftlich feststellte, dass der Kollege sich in dieser Zeit "bewährt" hatte, hat er die PEF dann schon in der Tasche gehabt (die PEF ist ja eigentlich eh nur 1 Jahr "Absitzen"). Er hat dann direkt den unbefristeten Angestelltenvertrag bekommen.


    Für die Sek I ist ja sogar die Bezahlung nach OBAS und nach PEF die gleiche (glaub ich). In der Sek II macht's eine Stufe aus, wobei die Differenz zwischen 12 und 13 eh nicht so groß ist...

    ...ich hab ja vor der OBAS die PEF gemacht und wurde für "besonders bewährt" befunden, womit ich ja in eine unbefristete Anstellung gekommen wäre. Dann gab es damals ganz neu die OBAS. Und ich habe mir während meiner OBAS oft die Frage gestellt, wie es denn wäre, wenn ich 2x durchfallen würde aber schriftlich bestätigt "besonders bewährt" für eine Angestellten-Stelle bin...!?? Würde mich wirklich mal interessieren! Lücke im System!??

    Soweit ich mich erinnere lief die Kündigung der Gesetzlichen im Zuge des Vertrags mit der PKV irgendwie automatisch mit... War jedenfall kein großes Ding & ohne Fristen o.ä.! ...Ich fand die OBAS_Zeit auch extrem heftig. Am Seminar war's eigentlich recht unproblematisch - hatte extrem viel Glück mit den Seminarleitern und der Gesamt-Leiter des Seminars war ein Engel für uns OBASis! Unmöglich war in meinem Fall die Schule! Aber so oder so geht es einfach gar nicht, dass einem in der eh schon extrem anstrengenden Ausbildung von irgendweiner Seite das Leben schwer gemacht werden. Es ist ja die Aufgabe von Schule und Seminar die OBASis auszubilden und zu unterstützen - und nicht über die Existenz der OBAS & deren Regelungen zu urteilen und die Bereitschaft der Ausbildung und Unterstützung davon abhängig zu machen...


    Aber egal. Es ist vorbei. Und dass wir die Möglichkeit überhaupt hatten war ein 6er im Lotto. Sicherer Job, die Kohle stimmt... Vor allem wenn man die extrem schlechten derzeitigen Einstellungschancen fertiger Rferendare betrachtet (zumindest in der Sek II)...

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