Schön ist auch, wenn beim „Beseitigen“ des Papierstaus das Papier so zügig herausgerissen wird, dass ein nicht mehr greifbarer Rest irgendwo im Inneren zurückbleibt und die entsprechende Klappe dann so zugedonnert wird, dass man quasi das ganze Gerät in die Tonne kloppen kann.
Beiträge von SwinginPhone
-
-
Dann ist auch der Schulassistent für unsere Schule ein gutes Beispiel: Der füllt bei den Kopierern das Papier nach, ersetzt Tonerpatronen usw.

Den haben wir auch nicht. Ich habe heute neben den 88 Kopien, die ich angefertigt habe, auch 2000 Blatt Papier nachgelegt und im Sekretariat gemeldet, dass der Toner zu Neige geht. Und wenn der Kopierer meldet, dass der Toner leer ist, und ich zufällig kopieren möchte, gehe ich in das Sekretariat, hole mir die Patrone und wechsele sie eigenständig aus.
Aber wie Chili schon schrieb, ist das Kopieren nur eine Aufgabe unter vielen.
Meine Ärzte (Hausarzt, HNO, Orthopäde) senden auch alle den Druckauftrag zur Rezeption.
-
Eben. Und diese Formulierung klingt für mich halt schon so, als wenn du Lehrkräfte für "etwas Besseres" hältst, die sich zu "fein" zum Kopieren sind.
Nein, ich halte Dich, mich und alle anderen Lehrkräfte und Ärzte oder Architektinnen für überqualifiziert um Zeit für Aufgaben aufzuwenden, die eine geringer qualifizierte Kraft auch durchführen könnte. Vielleicht war mein „maßlos“ übertrieben. Aber ich finde den Grad der Überqualifizierung schon recht deutlich.
Meine Aufgabe ist es nicht, Kaffee zu trinken, meinen SuS Arbeitsmaterialien zukommen zu lassen, aber schon.
-
Ich schrieb ja, dass wir "maßlos überqualifiziert" sind. Ich halte mich nicht für etwas besseres und gelegentlich kopiere ich auch. Jeder von uns würde wahrscheinlich Sturm laufen, wenn auf der Handwerkerrechnung die Verwaltungsvorgänge mit Meisterstundenlohn abgerechnet würden.
Und es geht natürlich nicht um das Erstellen des Arbeitsblattes, sondern nur um die Vervielfältigung.
-
Dass Kopieren etwas ist, das ein Großteil aller Lehrkräfte ausübt, wird auch kaum jemand bezweifeln. Es bleibt aber eine Tätigkeit, für die wir maßlos überqualifiziert sind. Und daher verwundert mich, dass viele hier Begriffe wie "natürlich" oder "selbstverständlich" benutzen, obwohl ein "leider" angemessener wäre.
-
Noch einmal, weil es mich wirklich interessiert: Welche Aufgaben haben die beiden Personen, die bei Klausuren Aufsicht führen? Warum ist es wichtig, dass es zwei sind?
Gibt es das in anderen Bundesländern auch?
-
In NRW werden die Aufsichten von einer Person durchgeführt, auch wenn fünfzig Leute in der Aula schreiben. Zumindest in den gymnasialen Prüfungen, die ich kenne.
Und darum frage ich mich, warum zwei Personen in einer schriftlichen Prüfung nötig sind und was sie dann tun. Beaufsichtigen sie sich auch gegenseitig?
-
-
[...] zumindest in Prüfungsaufsichten, wo man immer zu zweit ist gibt es das dann aber nicht. [...]
In welchen Prüfungsaufsichten seid Ihr zu zweit? Und gerade dann darf man sich nicht ablenken lassen?
-
Maylin85 schrieb von „bleistiftig“. Und ein Bleistift schreibt für mich grau und nicht schwarz.
-
Nach meinem Sprachgebrauch gibt es grauschreibende Bleistifte mit Grafit-Mine, buntschreibende, halbwegs radierbare Buntstifte und als Spezialfall der Buntstifte die nicht radierbaren, dafür aber auf feuchtem Untergrund schreibenden und dabei ziemlich giftigen Kopierstifte. Und die kenne ich nicht in grau, lieferbar sind momentan wohl nur noch blau und rot.
-
Aber Kopierstifte sind doch bunt. Oder gibt es Regionen, in denen man zu farbigen Bleistiften nicht Buntstift sagt?
-
in was für einem Land wächst mein Neffe auf?!
Ich heule.Sprichst Du vom Wahlverfahren oder vom Wahlergebnis?
-
Ich kenne aus den Wahlkabinen hier nur die dokumentenechten Kopierstifte. Da habe ich das Gefühl, dass die in den 60ern mal in großen Mengen angeschafft wurden und so bis zu den Weltratswahlen im Jahr 2356 reichen. Und so lange kann aus diesem Grund auch nicht auf ein papierloses Wahlverfahren umgestellt werden!
-
Die deutsche Wahlpraxis im Wahlbüro ernüchtert mich jedes Mal aufs Neue [...]
Was meinst Du?
[...] und ich weigere mich (noch mehr!), Briefwahl zu nutzen.
Warum?
-
Vielen Dank für die erheiternde Belehrung! Jetzt habe ich Schwung um mich wieder dem Wischmopp zu widmen.
-
Ich fände es schade, wenn diese Möglichkeit der Vielfalt verloren ginge. Ich finde es auch ganz grausam, bei IKEA oder in anderen großen Häusern einfach so geduzt zu werden.
-
Hier gibt's die Noten für 2€.
-
Wenn du im Eiskaffee Tageszeitung liest, ist das keine Arbeitszeit.
Aber es ersetzt Arbeitszeit durch Krankheitszeit, wenn man sich dabei eine Blasenentzündung einfängt.
-
Hier wurde man vor etwa zwei Jahren informiert, dass jedes Haus mit Glasfaser kostenlos ausgestattet würde. Irgendwann kam dann ein Tiefbauunternehmen, machte die Straße und das Pflaster vor der Garage auf, legte die Leitung bis zum Haus, bohrte ein Loch in die Kellerwand, legte das (ziemlich dicke) Kabel ins Haus, installierte dort den Übergabepunkt und pflasterte und asphaltierte alles wieder zu. Saubere Arbeit!
Dann herrschte bis vor kurzem Funkstille, bis ein Mensch kam, mit mir die weiteren Schritte besprach und einen Techniker vorbeischickte, der die Verbindung von dem Übergabepunkt bis zum Modem herstellte.
Außer, dass ich jetzt einen Euro im Monat mehr für den neuen Vertrag bezahle, hat mich die Aktion außer etwas Staubbeseitung nichts gekostet.
Werbung