Kugellager, Fishbowl, progressive Muskelentspannung, Speeddating, Entscheidungstorte ...
Beiträge von SwinginPhone
-
-
Was man, in sämtlichen Unterrichtsbesuchen, zeigen sollte: Das, was man kann und was die bestmöglichen Methoden für das jeweilige Thema und die Kompetenzen sind. Wenn das in deinen Augen ein "Methodenfeuerwerk" ist, dann ist okay, erschreckt mich das etwas, da das Wort generell und auch hier negativ konnotiert ist.
Es gibt halt diese Stundenplanungen, die um die Methode herum gebaut werden, nur um eben diese Methode zu zeigen und nicht, um sie sinnvoll einzusetzen.
Wenn ein informierender Einstieg straff zur (methodisch durchdachten) Erarbeitungsphase hinführt, ist es sicherlich zielführender als für jede Unterrichtsphase eine neue Methode einzusetzen, so dass man vor lauter Methodik den Inhalt übersieht. Und das würde ich als „Methodenfeuerwerk“ bezeichnen.
-
In das optische Laufwerk dürfen nur CDs oder DVDs eingelegt werden!
-
Wir haben so ein, zwei pro Oberstufenjahrgang, die das machen. In der Regel ist das ein Tag, der dann eigenständig nachgearbeitet wird. Wir machen meist eine kurze Umfrage unter den unterrichtenden Kollegis, ob die das befürworten, so dass das meist nur Schülis wahrnehmen, die das auch packen können.
Als Ersatzleistung wird das nicht gewertet, es gibt nur eine Bemerkung auf der Laufbahnbescheinigung.
-
Warum ist es ein Problem, die Kinder morgens - wenn man sie das erste Mal sieht - mit „Guten Morgen“ zu begrüßen?
-
OT: Ist es in Hessen nicht so, dass die letzte Q2-Klausur unter Abiturbedingungen geschrieben werden muss oder ist das ein reines NRW-Ding?
-
... fehlt noch etwas geborgtes und etwas blaues.
-
Kein "vernünftiger" Fragebogen - und diese variieren z.T. erheblich - wird so etwas erfragen.
Bei mir (NRW 2013) wurden Krebserkrankungen in der Familie abgefragt (und Suchterkrankungen und Diabetes und ...).
-
Alles folgt derselben Logik > bloß kein Risiko, ich will nicht schuld sein oder gar haftbar gemacht werden. Das heute dürfte bei etlichen Eltern den Eindruck erwecken, dass Corona hier ein Tor aufgestoßen hat zu ständigem Unterrichtsausfall, - verkürzung u.ä., was einerseits die Faulheit der Lehrer bedient und bestätigt und andererseits den schwarzen Peter Schüler und Eltern zuschiebt.
Das bahnt sich aber schon seit einigen Jahren an. Wenn ich da an die letzte Sonnenfinsternis denke, bei der ja auch nicht sinnvolle Möglichkeiten und Gefahren der Betrachtung unterrichtet wurden, sondern Kinder im Schulhaus eingesperrt wurden.
-
[...] noch kenne ich Arztpraxen, wo es spezielle Wartezimmer für Privatpatient*innen gibt (alle Praxen, in denen ich bisher war, verfügen lediglich über ein einziges Wartezimmer). [...]
Das Privat-Wartezimmer meines Hausarztes ist der EKG-Raum. Da sitzt man dann auf der Liege und muss aber genauso lange warten.
-
Muss man eigentlich noch Rechtschreib- oder Grammatikfehler korrigieren, wenn doch alles Sprachwandel ist?
-
Ich finde ihn schlimm, wenn er zu weniger Vielfalt, zur Einheitlichkeit und dadurch zum Verlust führt.
-
Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Umgangs- und Bildungssprache. Und meiner Meinung nach, sollten sich Arbeitsblätter (zumindest am Gymnasium) der Bildungssprache bedienen.
Denn wenn sich dem Menschen, der die Bewerbungsmappe liest, die Fußnägel hochrollen und man daher keinen Ausbildungsplatz bekommt, hat dieser vermeintlich harmlose Trend schon deutliche Konsequenzen.
(Wobei ich auch schon gehört habe, dass man bei einer Firma, die Wert auf solche Details legt, gar nicht angestellt sein möchte.)
-
Dass starke Verben immer häufiger zu schwachen Verben werden, ist ein Trend im Deutschen (und auch Englischen): backen -> ich
bukbackte. Von daher finde ich das persönlich nicht so schlimm.Du findest es nicht schlimm, weil es ein Trend ist?
-
Variante 3 nutze ich und weise auch SuS darauf hin, dass sie bitte diese wählen sollten, Variante 2 zur Not, Nr. 1 finde ich völlig abwegig und klingt in meinen Ohren völlig falsch.
Ich durfte mal einem befreundeten „Personalverantwortlichen“ beim Auswählen von Bewerbungsmappen über die Schulter schauen. Er hatte etwa die zehnfache Menge an Bewerbungen für die Ausbildungsplätze. Da flogen dann etliche Mappen nach einem flüchtigen Blick auf das Anschreiben auf den „Müll“-Stapel. Wenn die Adresse, die Anrede, die Zeichensetzung (dazu gehören auch Leerzeichen), das Schriftbild, die Seitenränder etc. nicht stimmten, wurde kein Blick auf Lebenslauf und Zeugnisse geworfen.
Daran muss ich immer denken, wenn ich Arbeitsblätter in Comic Sans, die mit „Lese den Text“ beginnen, aus dem Kopierer fische.
-
Nachtrag: Die "Tanz der Teufel"-Reihe wurde bei ihrem Erscheinen in Deutschland indiziert. Vor ein paar Jahren wurden sie zur Bewertung neu eingereicht und siehe da, sie wurden FSK 18. Hier lohnte es sich, da der nun mögliche Videoverkauf eine Menge Geld abwarf.
FSK 16!
Wobei die sich auf die Filmmusik bezogen durchaus lohnenswert im Unterricht einsetzen lassen ...

-
So?
„Blablabla hat die Blablabla-Empfehlung (siehe die Empfehlung auf der nächsten Seite).“
-
Richtig, der Begriff „Lehrer“ wird geschlechtsneutral verwendet. Die „Gruppe der Lehrer“ kann männliche und weibliche Personen beinhalten.
Es gibt keine Ausdrücke für große oder braunhaarige Lehrpersonen, für weibliche aber schon. Und deswegen ist es paradox, eine weibliche Einzelperson oder die Gruppe der weiblichen Lehrpersonen als „Lehrer“ zu bezeichnen.
-
"Lehrperson" ist in Deutschland, im Gegensatz zur Schweiz, nicht gängig.
Du nutzt also lieber ein geradezu paradoxes Konstrukt („weiblicher Lehrer“) als einen Begriff („Lehrperson“), der angeblich nicht gängig, aber eindeutig und verständlich ist?
-
Geh in ein Musikfachgeschäft und streiche mal über 5 Konzertgitarren.
Wenn du keinen Unterschied hörst, geh' zum Ohrenarzt
Um diese Unterschiede wahrnehmen zu können, muss das Gehör erst einmal geschult werden. Das geht nur mit Erfahrung.
Werbung