Beiträge von SwinginPhone

    Ich kenne es so (ähnlich wie Valerianus), dass man in den Gottesdiensten in erster Linie Aufsicht führt. Bei der Kommunion reihen sich einige evangelische KuK mit in die Schlange ein und lassen sich segnen; das ist aber keine Pflicht.

    Manchmal erarbeiten die Reli-Kurse oder eine Klasse mit der Reli-Lehrkraft z. B. die Fürbitten oder Meditationsanlässe, die Predigt bleibt aber beim Geistlichen. Solange Du nicht Religion unterrichtest, musst Du nicht zum Altar.

    Als Morgen-„Gebet“ können auch durchaus weltlich-philosophische Impulse dienen. Es muss kein Vater-unser sein. Dieser Besinnungsmoment zwischen Schulweg und Unterricht kann ein sinnvolles Ritual sein.

    Vielleicht wäre ein Kurs in „alten Sprachen“ sinnvoll. So ein einjähriger Kurs in Latein, Altgriechisch etc...

    Ich halte die Kenntnis dieser Sprachen auch für sehr wichtig (und ärgere mich noch heute, dass ich damals Französisch wählen musste). Wenn es wirklich nur um Grundsätzliches wie Räder- und Windelwechsel, einfaches Programmieren, Kochen, Lesen, Schreiben und Rechnen geht, bräuchten wir kein Gymnasium und würden viele tiefgehende Disziplinen verkümmern lassen.

    Gibt es den Lehrplannavigator auch für die Berufskollegs?

    Ich habe jetzt einen Lehrplan für den Grundkurs Physik im Fachbereich Ingenieurwissenschaften gefunden, der die Themen

    11.1 Mechanik I (Kräfte und Bewegungen beschreiben und analysieren, Skalar- und Vektorbegriff)

    11.2 Mechanische Energie, Elektrostatik, elektrische Energie (Feldbegriff)

    12.1 Mechanik II (Superpositionsprinzip, Wurf, Kreisbewegungen, Drehimpuls, Rotationskräfte, -momente)

    12.2 Mechanische und elektromagnetische Schwingungen, Elektrodynamik (Induktion)

    13.1 Wellen (mechanisch, elektromagnetisch, optisch)

    13.2 Quantenphysik

    enthält.

    Also im Vergleich zum allgemeinen Gymnasium etwas intensivere Behandlung der Mechanik, dafür kaum Atomphysik, keine Kernphysik und keine Relativitätstheorie. Millikan, Fadenstrahlrohr, Oszilloskop, Massenspektrograph, Teilchenbeschleuniger, ... finde ich alles nicht.

    Wenn ich weniger Themen behandeln muss, kann ich mich natürlich auch mehr auf die Anwendung konzentrieren...

    Oder ist der Plan unvollständig?

    Ich war auch eine Zeitlang privat versichert und musste dann zurück in die GKV als die KSK meinen Antrag angenommen hatte.

    Die Angestelltenstelle an der Musikschule (abgesehen von der Seltenheit) würde auch nur mit E9 vergütet (und das bei dem gleichen Studienabschluss, der auch A13 ermöglicht)...

    Um im Verlagswesen halbwegs gut zu verdienen, müsstest Du schon eine regelmäßige Reihe herausgeben (Romantic Pop Piano Vol. 27).

    Ist das Problem denn das Schulwesen an sich oder liegt es speziell an Deiner Schule? Vielleicht würde da ein Wechsel helfen...

    Es ist halt ein Unterschied, ob man jemandem einen Brief schreibt, also ein abgeschlossenes „Werk“ erstellt und der anderen Person schickt und die das dann liest, eine Antwort in Form eines neuen Briefes erstellt und zurückschickt oder ob man gleichzeitig kommuniziert und nur einzelne oder gar nur bruchstückhafte Sätze hin- und hersendet (und bei letzterem schreibt man halt „mit“ jemandem).

    In NRW werden Honorarkräfte an Musikschulen ja in der Regel nicht durchbezahlt.

    Ich war so froh, in den allgemeinen Schuldienst wechseln zu können: Keine Panik mehr, genügend Mucken für die Sommerferien zu finden; keine Angst mehr, länger krank zu werden; nicht mehr den Zwang zu haben, jeden Schüler annehmen zu müssen; nicht mehr morgens Bläserklassen zu unterrichten und dann bis 20 Uhr an der Musikschule zu sein...

    Während des Studiums konnte ich mich so ganz gut über Wasser halten. Aber längerfristig sah ich keine Chance, als Instrumentallehrer mal ein halbwegs entspanntes Leben führen zu können.

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