Am Anfang war meine Schrift an der Tafel grottig, dann wurde sie echt gut, dann war sie am SMARTboard anfangs wieder grottig, und was soll ich sagen: Sie ist nach etwas Eingewöhnung echt schön.
In den acht Jahren ist es mir nicht gelungen, eine schöne Schrift zu entwickeln.
Manches tippe ich daher direkt am Rechner auf das Board.
Zitat von Xiam
Das ist ein echter Mangel, kommt bei uns aber so gut wie nie vor und der Nachteil wiegt bei weitem die mannigfaltigen Vorteile nicht auf. Wenn keine Kreide da ist, kannst du auch die Kreidetafel nicht benutzen.
Ich kann allerdings mit einem Stück Kreide aus den 70ern, das noch in der Sammlung herumfliegt, weiterarbeiten. Mit dem Apple IIe, der dort auch herumsteht, geht das nicht.
Zitat von Xiam
höchstens die Birne und das kündigt sich in der Regel lange vorher an, so dass Ersatz beschafft werden kann, wenn der nicht sowieso da ist, was bei einer funktionierenden Administration der Fall sein sollte.
Die originalen Smart-Beamer wurden beide wegen Irreparabilität (schönes Wort) durch Epson-Beamer ersetzt.
Zitat von Xiam
Man kann natürlich in allem ein Haar in der Suppe finden. Die Kritik kommt meiner Erfahrung nach hauptsächlich von Kollegen, die ihre eingetretenen Pfade nicht verlassen wollen oder zu bequem sind, sich in die Möglichkeiten einzuarbeiten, die technischer Fortschritt ihnen bietet. [...]
Ihr werdet den Fortschritt nicht aufhalten, deal with it. Es glaubt doch wohl keiner im Ernst, dass man flächendeckend wieder auf Kreidetafeln zurück rüstet.
Bringt euch doch lieber durch konstruktive Kritik in die Entwicklung ein statt euch destruktiv zu verweigern.
Wie gesagt, ich arbeite seit 2010 damit. Unsere Schule wird nach und nach umgerüstet, was dazu führt - da jedes Jahr der aktuelle Stand der Technik angeschafft wird - dass mehrere Systeme nebeneinander existieren. Ganz passabel scheint mir diese Fernseher-Variante zu sein, die in diesen Ferien eingebaut wird...
Mich wundert schon, dass ein Medium, das (ähnlich wie Papier und Bleistift) sehr genügsam ist, mal eben so vernichtet wird, als hätte es nur Nachteile. An meiner letzten Schule gab es konsequent in jedem Raum Kreidetafeln, eine fest installierte Projektionsfläche mit Beamer, Rechner, Dokumentenkamera, Audio-Anlage. Da konnte eine Komponente ausfallen und man konnte weiterhin arbeiten. Mit diesen Ein-Gerät-für-alles-Lösungen macht man sich schon etwas abhängig.
Ich freu mich schon auf den ersten Tag nach den Ferien, wenn ich den Rechner einschalte und mit 115 Windows-Updates beglückt werden (Hallo! - Wir haben Neuigkeiten für Sie! - Es dauert nur ein paar Minuten. - Schalten Sie den Rechner nicht aus! - Gleich geht es weiter. - ...)
Und noch zur Haptik (Anja hat's schon geschrieben): Es ist ein Unterschied, ob ich das Medium direkt beschreibe, oder ob ich den Stift an eine Stelle setze, diese Stelle elektro-mechanisch erfasst wird und dann ein Beamer an diese Stelle einen Punkt projeziert. Es ist ein anderes manuelles Empfinden.