Beiträge von SwinginPhone

    Bei mir war es etwas anders, da ich bereits als Vertretungslehrer an der Schule war.
    Das Gespräch begann auch etwas ungewöhnlich, weil die Schulleitung zu spät kam und ich mit dem Seminarvertreter vor der Tür warten musste. Wir haben uns dabei locker unterhalten und als wir dann offiziell am Tisch Platz nahmen, begann er damit, dass für ihn eigentlich schon alles klar wäre, er hätte nur noch ein paar Fragen „für das Protokoll“...

    Also neben den gescheiterten Existenzen noch die Idio... die Ideologen...
    Wie kommt Ihr dazu, von Einzelerfahrungen auf die Allgemeinheit zu schließen? Ich kenne drei staatlich anerkannte Privatschulen in kirchlicher Trägerschaft besser. Alle drei unterscheiden sich nicht in den Vertragsarten von staatlichen Schulen. Wenn man durch den Kunze blättert und man nicht auf die Kopfzeilen achtet, fallen diese Schulen nicht auf.
    Ja, es gibt schlechte Privatschulen, aber es gibt auch schlechte staatliche Schulen. Und wenn jetzt jemand sagen würde, dass alle staatlichen Schulen schlecht sind, weil er mal eine erlebt hat, würdet Ihr dem doch auch nicht zustimmen...

    Aber in NRW gehen idR eben nur o.g. Personenkreise an Privatschulen.

    Immer diese Verallgemeinerungen... <X Es gibt genügend Privatschulen in NRW, deren Kollegium wie an staatlichen Schulen aufgebaut ist, die wie staatliche Schulen auch ausbilden und identisch bezahlen. Eventuell mit kleineren Besonderheiten wie Gottesdienstbesuche, dass Religion bis zur Q2 als Fach verpflichtend zu belegen ist oder ähnliches - aber das weiß man - wie schon geschrieben - ja bevor man an diese Schule (als Schüler oder Lehrer) geht.
    Manchmal gibt es Ausnahmen, dass Lehrkräfte in speziellen Fächern wie Kunst oder Musik anders ausgebildet sind, das gibt es an staatlichen Schulen aber auch.

    Kann man bei diesen Apps eigentlich auch eintragen, was man in der Stunde gemacht hat? Die TimeTex-F&L-Klett-Planer (die es auch in A5 gibt) dienen ja nicht nur als Notenliste sondern haben auch eine „Klassenbuch“-Sektion, die alle Stundeninhalte aufnimmt.

    Ich sieze konsequent ab der EF (also der 10). Einige Kollegen siezen überwiegend und fallen bei besonderen Gelegenheiten aufs Du zurück, andere umgekehrt. Wenige duzen konsequent, siezen dann aber in den mündlichen Prüfungen. Einige bleiben bis zum Ende beim Du.
    Wie groß die Anteile dieser Gruppen sind, kann ich nicht beurteilen.

    In dem Zusammenhang fällt mir das schulinterne Curriculum einer Fachschaft ein, das aus etwa 60 einzelnen Word-Dateien bestand - für jeden Abschnitt eine. Dabei wurde jeder Schriftgrad, jede Randeinstellung so gewählt, dass eben der Abschnitt genau eine Seite füllt und die Zeilenumbrüche wurden von Hand gesetzt...
    Das ganze fand sich aber in einer sehr durchdachten Ordner-Struktur. :weinen:

    So sehr ich LaTeX für längere Texte schätze, Arbeitsblätter gestalte ich mit Word.
    Dass alle einheitlich sind mit entsprechenden Kopfzeilen und dass die Aufgaben innerhalb der Reihe durchnummeriert sind, ist bisher nur einer Praktikantin aufgefallen (zumindest war sie die einzige, die mich bisher darauf angesprochen hat) und wurde von ihr sehr positiv bewertet.

    Handgeschriebene Schriften zu drucken, ist auf wenige Ausnahmen beschränkt. Wenn man beispielsweise in einer Aufgabe die Art, wie die SuS die Lösung notieren sollen, verdeutlichen möchte. Aber auch da gibt es bessere Alternativen als Comic Sans...
    Es gibt in der Tat Schulen, die Zeugnisse komplett in dieser Schrift setzen... Und auf Mineralwasseretiketten taucht sich auch schon auf.
    Times New Roman wurde für schmale Zeitungsspalten konzipiert. Als Alternative nutze ich gerne die Palatino (bei Microsoft: Book Antiqua) oder die Cambria. (Die neuen C-Schriften seit Vista sind eine deutliche Verbesserung.)
    An Arial stört vor allem die fehlende echte Kursive, und dass sie die Standardschrift aller Behörden ist.

    Und man sollte sparsam mit Auszeichnungen sein: fett oder kursiv oder unterstrichen (wobei man auf Unterstreichungen auch verzichten kann), aber bitte nur in äußersten Ausnahmefällen kombiniert!

    Und das Setzen von Leerzeichen an der richtigen Stellen und die Verwendung von korrekten Anführungszeichen und Apostrophen und die Verwendung von ordentlichen Einrückungen und Spalten und die nicht zu häufige Verwendung des Wortes „und“ und ...

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