Was mir bei diesem Thema gerade wieder eingefallen ist. Das mehr, was ein ((Vollzeit) Beamter gegenüber dem Tarifbeschäftigten in der Tasche hat entscheidet über Eigentumswohnung oder alleinstehenden Familienhaus. Ein Thema, wo die Zweiklassengesellschaft in den Lehrerzimmer sehr deutlich wird. Hier sollten auch Gewerkschaften nochmal drüber nachdenken, dass einem Mitarbeiter ein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden muss, der mir ermöglicht alle Arbeiten in der Schule zu verrichten. Nach meinem Lehreraustausch mit Schweden weiss ich, die Vorstellungen sind nicht spinnert, sondern anderswo bereits Realität.
Beiträge von chemikus08
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Die Situation dieser Schüler ist aber ehrlich gesagt auch besonders blöd.Sie sind in ein fremdes Land gekommen mit dem Ziel,so schnell wie möglich wieder in ihre Heimat, zurück zu gehen. Wäre ich mit 15 in der Türkei gelandet und meine Eltern hätten gesagt, dass ist nur für vielleicht ein Jahr und danach geht es zurück, dann wäre meine Motivation zur Integration nicht sehr groß gewesen. Andererseits betrachte ich persönlich die Rückkehroption eher kritisch. Vielleicht sollte man den Jugendlichen die andere Option erst Mal schmackhaft machen, nämlich bis zum Abschluss ihres Ausbildungsweges Deutschland als zweite neue Heimat zu sehen. Durchaus auch mit dem Hintergrund zu gegebener Zeit, mit einer soliden Ausbildungb(oder Studium) in ihre Heimat zurück zu gehen.
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Und wenn du heute in einer Fortbildung bist, lernst du beim stundenlangen Zuhören mehr, oder wenn du etwas selbst ausprobieren sollst?
Das kommt wirklich drauf an. Wenn es um Verhaltensorientierte Fortbildungen geht, so liebe ich Rollenspiele. Wobei ich da der
Advocatus Diaboli meine Lieblingsrolle ist. Geht es sich aber um eher theoretische Sachverhalte (in meiner Rolle als PR z.B. LPVG Schulungen) , da liebe ich die knallharten Fakten und den Vortrag. Wenn dann jemand mit Gruppenarheit kommt, dann empfinde ich dies immer noch als ungeliebte Unterbrechung meines Workflow.
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Ich erinnere mich noch an meine eigene Schulzeit. Sobald Methodenvielfalt angesagt war, habe ich abgeschaltet.
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Ich meine, dass wäre um 1976 auch in NRW schon möglich gewesen. Ich kann mich da an einen Werklehrer erinnern, der uns nur Holzbearbeitung im Werkunterricht beigebracht hat. Der war wohl Schreiner. Das sein Einsatz bei mir nicht sehr zielführend war, lag an meinen zwei linken Händen. Ansonsten war das eine willkommene Abwechslung.
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Darf ich Deine Aussage so verstehen, dass Du auf Landesebene sogar ein schlechteres Ergebnis befürchtet? In dem Fall wird es wohl kein Ergebnis geben, sondern Streik. Zum einen wächst die Inflation bis dahin weiter. Alleine deshalb wird man mit mindestens 15% Forderung ins Rennen gehen müssen. Alles unter 10% ist dann nicht mehr akzeptabel.
Darüber hinaus springen uns jetzt schon reihenweise Seiteneinsteiger ab,weil sie anderswo lukrativere Angebote erhalten. Wer will schon zu unattraktiven Arbeitsbedingungen für weniger Geld arbeiten. Bei dem derzeitigen (und wohl andauernden) Fachkrâftemangel wird sonst der Tag kommen, an dem es an allgemeinbildenden Schulen keinen Mint Unterricht mehr gibt.🤷
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Humblebee Hast Recht, kommt davon wenn man zu eitel ist die Lesebrille aufzusetzen 🤣🤷
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Was sind Bundesbeamte bei den Ländern??
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Die Variante erst PE und dann OBAS nachschie en hat einen gewissen Charme. Beginnst Du unmittelbar eine OBAS Ausbildung und bestehst diese Prüfung auch zum wiederholten Male nicht, bist Du raus aus dem Schuldienst. Hast Du zuvor die PE gemacht fällst Du lediglich ins bisherige Glied zurück und wirst ab 2026 immerhin mit EG 12 vergütet. Falls Du OBAS bestehst ((Note ziemlich egal) hast Du eine feste Stelle und wenn Alter und Gesundheit passt auch noch die Verbeamtung in der Tasche. Außerdem weißt Du dann bei Beginn der OBAS schon etwas mehr als die Anderen und kannst Dich da direkt einfinden.
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Also ich spreche hier Mal für NRW. Die Stellen finden sich in der Regel immer im Leo Portal. Das sind dann Stellen die für den Seiteneinstieg geöffnet sind. Zu den regulären Einstellungsterminen erscheinen diese sehr kurzfristig im Rudel und sind auch schnell wieder weg. Trotzdem auch außerhalb der Termine reinschauen, da es auch immer wieder Nachbesserungen gibt. Wer im Moment sowieso ohne Stelle ist, dem würde ich noch das Verena Portal empfehlen. Hier finden sich zahlreiche Vertretungsstellen. Diese bieten sich an, um kurzfristig Erfahrungen zu sammeln, die bei der Bewerbung auf unbefristete Stellen von Vorteil sein kann. Auch kann man so, gerade bei kurzen Laufzeiten verschiedene Schulformen und eben auch SL kennen lernen. Dann kauft man bei einer Bewerbung auch nicht unbedingt die Katze im Sack.
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Es ist tatsächlich zu befürchten, dass der Kompromiss angenommen wird. Ich habe mich darüber gestern noch mit einem Verdi Kollegen unterhalten und der hat mir auch die zu erwartenden Gehaltstabellen als Synopse zugeschickt. Zusammenfassen kann man sagen, dass das Ergebnis für alle Kollegen bis Eg9 durchaus akzeptabel scheint. Desto weiter man sich jedoch von der EG 9 nach oben verabschiedet umso bescheidener fällt das Ergebnis aus. Zahlenmäßig sind bei den Kommunen die Gehaltsempfänger bis EG 9 wohl deutlich überlegen. Darüber hinaus scheinen die im TVÖD wohl noch über ein recht akzeptables Altersteilzeitmodell zu verfügen, welches jetzt ausgelaufen wäre. Bedingung war wohl das selbiges fortgeführt wird. Dies macht die Annahme des Kompromisses für die Verdi natürlich noch interessanter, da es hier wohl viele Betroffenen gibt. Für unsere Tarifrunde wäre das natürlich suboptimal, da sich die Arbeitgeber hieran orientieren werden.
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Na da können diese Eltern echt froh sein. Das Schicksal von Durchgewunkenen entscheidet sich dann spätestens in Klasse 9 mit dem Abgangszeugnis

Das hätte man vermeiden können.
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Am Ende muss sich nämlich die Schule rechtfertigen
Das ist ja der Schwachsinn. Wenn ich in einem Brennpunkt tätig bin und bei einer Vielzahl von Kindern über das normale Maß hinaus Defizite bestehen, dann kann ich die doch mit normalen schulischen Mitteln nicht mehr ausgleichen. Wenn ich dann genau diesen Konflikt scheue, kann ich doch nur noch durchwinken. Das darf aber nicht die Lösung sein. Vielmehr gibt es außer Schule ja auch noch sonstige Verantwortliche, die sich genau diesen Schuh anziehen müssen.
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Was würde passieren, täte man es?
Dann muß man das ausprobieren. Irgendwie immer nur Kosmetik drauf kann doch nicht die Lösung sein.
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Bleiben wir bei Deinem Beispiel Der fiktive Kollege bricht tot mit Herzinfarkt vor der Klasse zusammen. Wie würde man denn in einem solchen Fall verfahren. Bedenke: Der Tod ist lt. Beamtengesetz die höchste Form der Dienstunfähigkeit?
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Nicht alles ist in der BASS oder ADO geregelt. Insbesondere solche arbeitsrechtlichen/dienstrechtlichen Fragestellungen sind häufig auch die Summe der Ergebnisse aus zahlreichen Urteilen verschiedener Gerichte. Diesen Stand der Rechtsprechung kann man bei Gewerkschaften erfragen.
Und im speziellen Fall gilt immer noch krank ist krank. Mit der AU bin ich, egal ob verbeamtet oder angestellt, zunächst einmal von allen dienstlichen Aufgaben entbinden, außer für meine Gesundung zu sorgen. Wenn ich mich dann dennoch in der Lage sehe, dass ein oder andere (ohne Gefährdung meiner Gesundheit) zu tun kann ich das machen, freiwillig. Ich bin jedoch niemandem Rechenschaft schuldig, was ich kann und was ich nicht kann.
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Ich kann nur hoffen, dass man die Vorbereitungen der Streikmaßnahmen schön weiterlaufen lässt, das ist so eine Verarschung. Dies gilt insbesondere vor dem Gesichtspunkt, das die Inflation schön weiter anhält
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500000 für eine Wohnung (4 Zimmer)? Das ist ja Wahnsinn, wer soll das noch bezahlen können. Auch der Mietpreis, für das Gleiche Objekt dürfte mit einem normalen Verdienst nicht mehr zu finanzieren sein?!
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Diese Idee fände ich auch bizarr, und ich glaube, niemand würde das vom Arbeitgeber fordern.
Darf ich daran erinnern, dass das im öffentlichen Dienst auch für Arbeiter und Angestellte Mal selbstverständlich war, einen Familienzuschlag (abhängig von der Kinderzahl) zu erhalten?
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"ausufernde "Bonuszahlungen"
kann man jetzt sicherlich unterschiedlich bewerten, jedoch sind die mehr oder minder gesetzt aufgrund der Maßgabe des Bundesverfassungsgerichts, dass die Alimentation mindestens 15% über der Sozialhilfe liegen muss. Das gilt dann für die niedrigste Besoldungsstufe. Gleichzeitig ist aber der Abstand zu den anderen Besokdungsgruppe einzuhalten. Da gibt es wohl kaum eine andere Möglichkeit.
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