einfach
Eigentlich wäre Schulpolitik einfach, der Finanzminister muss allerdings mitspielen🤣
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Eigentlich wäre Schulpolitik einfach, der Finanzminister muss allerdings mitspielen🤣
Es sollte sich jeder die Frage stellen, was passiert wenn ich von heute auf morgen mit 1300 (KV schon abgezogen) auskommen muss. Wenn ich das irgendwie hinkriege ist alles ok. Falls ich darin ein Problem sehe, sollte ich überlegen das Risiko abzusichern. State of Trance stellt die Frage was passieren muss um nicht mehr als Lehrer arbeiten zu können. Nun da fällt mir einiges ein. Nach meinem Herzinfarkt hat die Psyche gestreikt. Du stehst in der Klasse und bekommst Schweissausbruch. DIr wird schwindelig und du schnappst nach Luft. Alles um Dich herum nimmst Du nur noch mit Tunnelblick war. Das Ganze mehrmals die Woche. Damit unterrichtest Du erst Mal nicht mehr. Das kann man in den Griff kriegen. In der Reha gab es aber auch einen gestandenen Manager. Dickes Haus mit Schwimmbad und einen SL vor der Tür. Der musste aufgeben und lebt jetzt in einer 40 qm Wohnung und fährt mit dem ÖPNV. Man kann sich also verkleinern. Wer das aber nicht will, sollte sich ernsthaft eine DU überlegen. Ich habe genug KollegInnen in meiner täglichen Beratungspraxis die sich nur deswegen von Krankschreibung zu Krankschreibung hangeln, weil die Kohle im Falle einer Frühpensionierun nicht reicht. (Raten für das Haus, Kinder studieren, usw usw.). Mit einer vernünftigen DU wâren die längst im Ruhestand.
Zur Ergänzung, die bestimmte Länge ist in NRW genau ein Jahr.
Ich würde in diesem Zusammenhang auch die Schulform erwähnen? Die BK KollegInnen haben vermutlich einen völlig anderen Erwartungshorizont als die Gymnasialkollegen, und die Realschule hat nochmal andere Erwartungen.
Yeap das war dann aber vor Inkrafttreten der LehrerentgeltOrdnung.
Mit Master ohne Ref E11 würde ich son nicht unterschreiben. Nach LEGO E 10 sowohl Bachelor als auch Master und nur als Vollerfüller also mit Ref oder OBAS E11.
Schon spannend, was Schulleitungen so für Ideen haben.
Das wundert mich jetzt nicht. Es gibt auch KuKs deren einzige Qualifikation native Speaker und Abitur ist. Die haben sich dann fünf Jahre von Vertretung zu Vertretung gehangelt und irgendwann nach dem fünfzehnten Vertrag die Entfristung beantragt🤷
@Thymian
Die UkrainerInnen sind aber auch keine homogene Gruppe. Möglicherweise hat die geflüchtete Ukrainerin deren Ehemann in der Ukraine kämpfen muss, ganz andere Wünsche als der Staatschef. Und eine ganz andere Gruppe hast Du auch vergessen. Was wollen die russischen 18 jährigen Wehrpflichtigen, die gar nicht selbständig entschieden haben in der Ukraine kämpfen zu wollen? Möchte damit nur zum Ausdruck bringen,dass ich beiden offenen Briefen etwas abgewinnen kann und selber förmlich zwischen den Stühlen hänge.
Wenn der Rest der Welt zusammen hält. Ich sage nur China, Indien?
Ehrlich gesagt fehlt mir das Hintergrundwissen zu beurteilen, wann die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Russlands so geschwächt ist, dass Putin handeln muss. Spieletheoretisch hat Putin (solange er wirtschaftlich noch handlungsfähig ist) keine andere Alternative als zu eskalieren. Alles andere kostet ihm den Kopf. Ich befürchte daher in der Tat eine weitere Eskalation bis hin zum Einsatz von Massenvernichtungswaffen um den Gegner zu destabilisieren. Die Ukraine hat einen taktischen Verhandlungsfehler gemacht. Sie hätte beim Budapester Memorandum auf eine ähnliche vertragliche Absicherung wie beim Artikel 5 des Nato Vertrages bestehen sollen.
Es ist letztlich eine Frage der Prämissen von denen man ausgeht. Gehe ich davon aus, dass ohne die Lieferung von schwerem Gerät Putin nicht zu Verhandlungen bereit ist, da er mit vertretbarem Aufwand sein Ziel erreicht und mit der Lieferung ein ausreichendes Gegengewicht besteht damit Putin verhandelt, ist das sicherlich eine Option. Nur über was will man verhandeln? Sicherlich nicht darüber, dass er sagt "Aufsitzen wir fahren nach Hause, ich hab mich vertan". Die Ukraine muss also bereit sein ggf. auf den Donbas zu verzichten. Das will sie aber nicht. In dem Fall wird Putin den Einsatz so hoch fahren, dass die Ukraine keine Chance hat. Dann aber ist das Ergebnis das Gleiche, als wenn man kein schweres Gerät geliefert hätte, nämlich Unterwerfung der Ukraine. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Mehr Tote auf beiden Seiten. Also muss man in seiner Prämisse davon ausghen, dass 1.) die Ukraine zu einem Kompromiss bereit ist und b.) der durch die Waffen enstehende Druck auf Putin so groß wird, dass auch er zu einem Kompromiss bereit ist. Dies setzt aber voraus, dass Putin logisch denkt und nicht stur einer Ideologie folgt. Geht man mit ziemlicher Sicherheit davon aus, dass diese Prämissen nicht gegeben sind, ist die Einstellung der Waffenlieferung in Bezug auf den zu zahlenden Preis in Menschenleben wohl die bessere Alternative, da man sonst verdammt viel Blut an den Händen kleben hat, ohne dass das Ziel erreicht wurde. Es fällt mir schwer das abzuschätzen, vielleicht fällt es Euch leichter?
Auch Einstellungszusagen sind in gewisser Weise verbindlich. Falls jetzt noch ein Rückzieher käme, dann nur weil ein schwerwiegender Grund vorliegt, ansonsten würde sich das Land schadensersatzpflichtig machen. Mach Dir also bei diesem Stand keine Gedanken mehr. An die Langsamkeit des Systems wirst Du dich gewöhnen müssen. Für NRW noch ein Hinweis. Es kann sein, dass auch das erste Gehalt nicht pünktlich kommt, weil die Wege zwischen den Sachbearbeitern und LbV etwas langsam sind. In dem Fall bitte sofort mit dem LbV in Verbindung setzen und Abschlagszahlung einfordern. Die genaue Abrechnung kommt dann erst etwas später. Für die, die aus der freien Wirtschaft können wirkt das am Anfang immer etwas befremdlich, als sei etwas nicht in Ordnung. Im Regelfall ist aber alles Gut, es dauert nur etwas
Zu Recht Regen wir uns über das Lehrerbashing auf. Wir sollten daher mit gutem Beispiel vorangehen und auch andere Berufsgruppen nicht pauschal zu verurteilen.
Es gibt sicherlich vereinzelt "Doc Holidays" aber generell denke ich nicht, dass man da Ärzten vorwerfen kann, leichtfertig krank zu schreiben. Viele Krankschreibungen basieren nun Mal auf subjektive Aussagen der Patienten, die weder verifiziert noch falsifiziert werde können. Dennoch sind sie berechtigt. Das beste Beispiel sind chronische Rückenschmerzen. Bei gleichem MRT Status kann der eine Patient beschwerdefrei sein, während der andere zur Schmerztherapien ins Krankenhaus kommt. Wenn sich nun unter diesen Patienten schwarze Schafe befinden, dann hat der Arzt nur wenig Möglichkeiten diese ausfindig zu machen. Und ehrlich gesagt, nehme ich lieber billigend in Kauf, dass sich der ein oder andere eine Leistung erschleicht, als das einem berechtigt arbeitsunfähigen Menschen die Krankschreibung vorenthalten wird. Unternehmen, die ein Klima des Vertrauen schaffen, in dem Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen sind übrigens weitaus weniger von derartigen Problemen betroffen. Das wäre aus meiner Sich der sinnvollste Präventionsansatz.
Da reden wir wahrscheinlich aneinander vorbei. Wenn Du bereits wieder gesund bist und arbeiten gehst wird's schwierig. Du solltest auf jeden Fall bis zum Beginn der Wiedereingliederung krank geschrieben sein. Es ging dann darum, ob während der Wiedereingliederung weiterhin Krankschreibung en eingereicht werden müssen.
zumindest als Angestellter. Bei den Beamten verzichten die bei uns im 'Regelfall auf weitere Krankschreibungen. Denn am Status ändert sich ja nichts. Einen Krankengeldbezug gibt es bei Beamten nicht.
Ich versuche schon seit Tagen mich für eine Variante zu entscheiden und stelle fest, egal wie, es geht nicht ohne "Bauchschmerzen". Ich bin daher auch froh, diese Entscheidung im Moment nicht treffen zu müssen.
Wenn ich das Ganze richtig verstehe besteht folgendes Problem:
1.) Ich lade Schuld auf mich, weil ich Waffen liefere
- mehr russische Soldaten (die auch nur gezwungen werden) kommen durch unsere Waffen ums Leben
- mehr Zivilsiten und unkrainische Kombattanten kommen ums Leben, weil der Krieg länger dauert
- Je nachdem wie Putin es interpretiert liegt nach seiner Def. eine Kriegsbeteiligung vor, weshalb ich die Gefahr für einen dritten Weltkrieg erhöhe
2.) Ich lade Schuld auf mich, weil ich keine Waffen liefere
- unterlassene Hilfeleistung
- es kommen ukrainische Soldaten und Zivilisten zu Tode weil sie sich nicht verteidigen können
- es kommt zu Massenmorden nachdem sich die ukraiinsche Seite nicht mehr zur Wehr setzen können
- Die Gefahr eines dritten Weltkrieges steigt, weil Putin sieht das man so zum Ziel kommt und nun auch Nato Staaten in sein Visier geraten
Das Ganze nennt man Dilemma und je nachdem, welche Position man einnimmt verteufelt man die andere Seite. Aber es gibt kein Richtig und kein Falsch. Das muss man aushalten.
Zunächst einmal empfehle ich dringend Kontakt mit dem zuständigen Personalrat und/oder Schwerbehindertenvertretung (falls eine Schwerbehinderung vorhanden ist oder ggf. in Frage kommt) aufzunehmen. Haus oder Fachärzte die in der stufenweise Wiedereingliederung von Lehrkräften nicht erfahren sind, versuchen häufig das Prinzip der freien Wirtschaft überzustülpen, diese mündet gemeinhin ins Chaos.
Eine stufenweise Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell geschieht über mehrere Stufen. Ziel ist die Betroffenen langsam wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren und prozeßbegleitend festzustellen, ob der Arbeitnehmer den Anforderungen gewachsen ist. In Fällen mit langer Vorerkrankung sollte man regelmäßig von einer entsprechend langen Wiedereingliederung ausgehen. Die meisten Wiedereingliederungen in NRW werden zunächst für ein halbes Jahr kalkuliert. Stellt man fest, dass man den Anforderungen nicht gewachsen ist, muß unbedingt eine Korrektur erfolgen. Eine Ausdehnung der Wiedereingliederungszeit ist dann bis zu einem Jahr möglich (hierzu wird dann aber der Amtsarzt eingeschaltet). Die erste Phase kann beispielsweis mit ganz wenigen Unterrichtsstunden beginnen (z.B. 6 Unterrichtsstunden die Woche). Nach zwei Monaten erfolgt dann eine Steigerung auf meinetwegen 12 Wochenstunden und die letzten zwei Monate mit 20 Stunden) Danach wird dann der normale Dienst wieder aufgenommen. Dies war jetzt nur die beispielhafte Wiedergabe eines möglichen Verlaufs. Hinzu kommt, dass der Arzt vorgibt, welche Belastungsfaktoren beispielsweise nicht vorkommen dürfen. Daher empfiehlt sich vor Beginn der Wiedereingliederung dieselbige mit einem BEM Gespräch einzuleiten. Bei diesem BEM GEspräch kann ein Mitglied des PR das VErfahren begleiten. Son kann dann auch vereinbart werden, dass zunächst nur ein Einsatz in kleinen Lerngruppen erfolgt und erst später auch normale Klassenstärken hinzukommen. Auch sollte im BEM Gespräch festgehalten werden, von welchen Tätigkeiten man während der Wiedereingliederung befreit ist.
Eine traurige Botschaft noch für die tarifbeschäftigten KollegInnen. Man ist während der kompletten Wiedereingliederungsphase krank geschrieben. D.h. man muss eben auch schauen in dieser Zeit mit dem Krankengeld (plus Zuschlag) hinzukommen. Im Regelfall sind das bis zu 20% weniger (Netto) im Monat.
Das Grundsatzurteil, auf das sich in den Diskussionen bezogen wird, ist ein BGH Urteil. Damit ergibt sich eine bundesweit gültige Linie, auch für BW.
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