Beiträge von chemikus08

    Kiggie ich muss Dich leider korrigieren.
    In NRW Schlüssen Seiteneinsteiger ab mit
    - der pädagogischen Einführung (E10 bei sek 1)
    - oder der Obas (2. Staatsexamen)
    abhângig von den persönlichen Vorraussetzungen
    Obas ist z.b. nicht möglich,
    wenn die Credit Points für ein zweites Fach nicht vorliegen
    Oder der Abschluss an einer FH gemacht wurden
    Und weitere Gründe

    Zu 142
    Reich ? Eher Brennpunkt. Aber mit den Handys ist es tatsächlich so. Alle zwei Jahre gibt es das Neuste. Evtl. sogar jedes Jahr weil Mama und Papa ja auch einen Vertrag haben und der Prinz das jeweils neuste Handy bekommt. Da sind dann genug alte vorhanden, die man dem Lehrer geben kann. Und die werden dann auch nicht mehr abgeholt. Meine ehemalige Chefin hatte nachher 80 von den Dingern im Tresor liegen. Niemand wollte sie haben

    Krabappel, die Rechtslage ist eindeutig und da wird ihr auch niemand einen Strick draus drehen. Warum habe ich schon erörtert. Ich war zehn Jahre lang Zugführer einer Einsatzeinheit und da wurden mehrfach in der Praxis solche Fälle durchgekaut.Wenn mir übel wird, kann ich mich auch im Sekretariat aus gesundheitlichen Gründen abmelden. Wenn Du Dich morgens krank meldest hat die SL das gleiche Problem.

    Palim
    Du hast Aufsichtspflicht bis......
    Auch wenn die Threaderstellerin hier vom ihrem SL keine Probleme bekommt, möchte ich auf folgendes hinweisen:
    Die Freistellung erfolgt nicht (nur)aus lauter Verständnis für die Kollegin, sondern vielmehr aufgrund einer Rechtslage, nämlich den Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetzen der Länder. Hiernach ist der betreffende unmittelbar bei einer Alarmierung freigestellt, genauso wie bei einer plötzlichen Erkrankung. Es sei daran erinnert, dass es gerade unser Arbeitgeber ist, der bei Schadensereignissen auf die Dienstleistung derartiger KuK nicht nur zurückgreift, sondern darauf angewiesen ist und gegenüber privaten Arbeitgebern immer wieder auch an die gesetzliche Freistellungspflicht erinnert. Es würde bei den betroffenen Hilfsorganisationen auf sehr viel Unverständnis Stößen, wenn gerade der öffentliche Arbeitgeber hier Schwierigkeiten macht. In so einem Fall würde glaube ich der örtliche Feuerwehrchef Mal eben bei Frau Regierungspräsidentin anrufen um nachzufassen, ob sie nun als oberste Chefin der Feuerwehr im Regierungsbezirk und gleichzeitig oberste Chefin des betroffenen KuK s damit einverstanden ist, dass das nächste Haus abbrennt, weil andere Firmen demnächst genauso agieren.

    Jetzt aber Mal im Ernst. Die Lehrpläne nehmen keine Rücksicht auf den Klimawandel, die städtischen Träger nicht, aber wir sollen es ausbaden. Wenn diese Hitzeperioden zunehmen, wird es Zeit sich massiv zu wehren. Wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Kollegium ein beachtliches Durchschnittsalter hat, so kann man auch davon ausgehen, dass viele durchaus auch gesundheitliche Einschränkungen bei diesem Wetter haben. Und nein, ich will niemanden auffordern krank zu 'feiern'. Ein aufmerksames Monitoring des eigenen Gesundheitszustandes ist jedoch nicht nur legitim sondern gleichsam Verpflichtung. Auch sollte insbesondere bei chronisch kranken Kollegen rechtzeitig der Arzt kontaktiert werden. Nach den Krankschreibungsrichtlinien liegt eine AU nämlich auch dann vor, wenn der Arbeitnehmer zwar noch arbeitsfähig bei Verbleib im Arbeitsprozess jedoch eine Arbeitsunfähigkeit droht. Insbesondere dann, wenn der Arbeitgeber auf mögliche Schutzmaßnahmen fahrlässig oder vorsätzlich verzichtet, ist eine weite Auslegung der Vorschrift im Sinne der gesundheitlichen Prävention ein legitimes Mittel um sich persönlich zu schützen.

    Den gröbsten Fehler haben die damals Verantwortlichen in der Tat gemacht, als sie den BAT gegen den TV-L getauscht haben. Als Gewerkschafter kann ich den angestellten Lehrkräften nur empfehlen bei der Übernahme von Zusatzaufgaben zurückhaltend sein und auf das allgemeine Stöckchenspringen für Beförderungsstellen zu verzichten.

    Wow Mikael, in NRW hätten wir da eine Lehrerschaft deren Organisationsgrad unter 20% liegt (bezogen auf alle Verbände). Von 200000 Lehrern sind gerade Mal 20000 bereit an ein oder zwei Streiktagen teilzunehmen. Danach nimmt die Bereitschaft sprunghaft ab, wegen der Arbeiten die noch geschrieben werden und den Schulleitern die das nicht so gerne sehen.... Und......
    Dank dieses Bedrohungspotentials sehe ich unseren Finanzminister schon richtig blass werden.

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