Beiträge von chemikus08

    Deswegen finde ich wichtig sich hier über sowas auszutauschen. Wenn man das vorher schon Mal irgendwo gelesen hat, fällt einem im entscheidenden Moment vielleicht die passende Aussage ein. Ansonsten kann ich das sehr gut nachvollziehen, dass dann in einer Stresssituation die Formulierung suboptimal ist.

    Baumhaus

    So wie Du es schilderst, könnte es als Drohung mit einer Erkrankung ausgelegt werden.

    A.) Wenn ich das Kind weiter unterrichten muss, melde ich mich krank, ggf Abmahnung

    B ) Ich glaube derzeit nicht, dass meine seelische Verfassung es zulässt das Kind zu unterrichten. Gleicher Sachverhalt, aber nur Schilderung der faktischen Situation. Keine Abmahnung.

    Daher nie mit Krankmeldung drohen.

    Umgekehrt darf ich aber sehr wohl sagen, dass mich etwas krank macht. Das in Folge dann eine Krankmeldung Erfolg, dass muss man sich denken🤷

    Zauberwald

    OK vielleicht war da noch kein Lehrermangel, ansonsten gibt es heutzutage die Möglichkeit wohnortnah Vertretungsstein zu besetzen und mich innerhalb der Laufzeit mich für eine geeignete Stelle zu bewerben. Ansonsten kauft man sich mit der Beamtenstelle das Risiko ein, da fünf Jahre nicht weg zu kommen. Ist blöd, aber das sind die Nachteile des Berufsbeamtentums.

    "Beispielsweise meine Kollegin, die seit 5 Jahren 160 km am Tag fahren muss"

    Warum hat die Kollegin dann damals die Stelle angenommen? Überlege ich mir vorher, ob ich das möchte. Wenn ich zwangsversetzt werde, muss mir die Dienstelle den Umzug zahlen. (TrennungsentschädigungsVO). Und wenn das der Kollegin jetzt gesundheitlichen Stress macht, dann kann sie sich krankschreiben lassen und notfalls den gleichen Weg gehen. Möchte das Verwaltungsgericht sehen, dass bei ärztlich und amtsärztlich beschiedener Notwendigkeit sagt, dass in dem Fall die zur Ruhesetzung Vorrang hat vor einer anderweitigen Weiterbeschäftigung.

    Es war ein Dienstunfall (bitte die Anerkennung als solchen nötigenfalls vor Gericht erstreiten!!) und die Dienststelle scheint sich absolut nichts an Verantwortung anzuziehen. Es kann einfach nicht sein, dass wenn's knallt die Dienststelle die Kollegen im Regen stehen lässt. So etwas verunsichert auch im Dienst stehende Kollegen.

    Die Anerkennung als Dienstunfall ist schon deswegen wichtig, weil im Falle einer vorzeitigen zur Ruhesetzung normalerweise 10,8% pauschal von der zustehenden Pension abgezogen werden, wegen vorzeitiger Inanspruchnahme. Das entfällt bei Zur Ruhesetzung nach Dienstunfall.

    Laut Gutachten meines Facharztes Dr..... ist mein Krankheitsgeschehen in komplexer Weise mit den systemischen Voraussetzungen an Schule xy verbunden.

    Bei einem Wechsel zu einer anderen Schule entfallen diese krankmachenden Faktoren, so dass ein Wiedereinstieg an einer anderen Schule lt. Auskunft des mich behandelnden Arztes möglich ist.

    Und wenn wir schon mal dabei sind. Falls Ihr zu Hause über Eure eigenen Beine fallt und Euch die Haxen brecht, dann wäre gut, wenn das auf dem Weg zum Drucker passiert und Ihr noch mit Home Office beschäftigt seit, dann ist das Ganze ein Dienstunfall (Beamte) respektive ein Arbeitsunfall (Tarifbeschäftigte, Kostenträger ist in in NRW die Unfallkasse).

    Und zum Netto gelangt man, indem man vom Brutto noch die Beiträge zur Krankenkasse ca.8%) abzieht und die Einkommenssteuer. Diese ist davon abhängig, ob es neben der Rente noch weitere Einkünfte gibt. Am besten nimmt man da die Splittingtabelle (bei Paarenzur )zur Hilfe.

    Ich mach jetzt Mal folgende Beispiel Rechnung vielleicht hilft die ja.

    Angenommen Du fängst mit 30 an im Lehrerberuf zu arbeiten. Dann beginnst Du mit etwas 50000 Euro im Jahr , nach 20 Jahren aber bist Du nach heutigem Stand schon bei 70000. Die 50000 würden etwa 1,3 Rentenpunkten entsprechen. Die 70000 1,7 Rentenpunkten. Nehmen wir also Mal den Mittelwert von beidem und unterstellen, dass Lohn und Rentenentwicklung rein der Inflation folgen. Dann sammelst Du in 37 Jahren 37*1,5 Rentenpunkten also rund 55 Entgeltpunkte. Das entspricht einer Rente von 55*40 gleich 2200 Euro. So als grober Anhaltspunkt

    Galileo100

    Du schreibst 42% werden Dir abgezogen. Jedoch sind das nur etwas 10% für die Rente. Der Rest wird Dir für Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung, Pflegepflicht und Steuern abgezogen. All diese Abzüge haben mit der Rente nichts zu tun.? Daher ist mir Deine Fragestellung nicht so ganz klar, wenn ich nicht Äpfel mit Kartoffeln aufwiegen soll.🤷

    Das hängt dann als nächstes davon ab, wie lange Du Lehrer bist, also wieviel Jahre Du einzahlst. Ferner hängt es von der Entwicklung des Durchschnittlihns im verhältnis zu Deinem eigen Lohn ab.

    Somit sind soviele Unwägbarkeiten drin, dass eine Prognose sehr schwierig wird.

    Es hängt außerdem davon ab, wie sich der Rentenwert innerhalb der nächsten Jahre entwickelt.

    Nach ihrer Rechnung setzt sie die Rentenbezüge in Verbindung zum aktuellen Gehalt und rechnet aus, wieviel % weniger sie an Rente in Bezug auf das aktuelle Gehalt bekommt.

    Zwischen den beiden Größen besteht jedoch kein logischer Zusammhang. Hätte sie einen anderen Rentenverlauf, hätten genauso gut 1000 Euro Rente raus kommen können.🤷

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