Ich erwarte keine Wunder. Arbeitsschutz in Schule ist ein ständiger und mühsamer Kampf. Wer allerdings nicht kämpft, der hat schon verloren. COPSOQ ist hierbei ein kleiner Mosaikstein. Dennoch müssen wir auch den nutzen. Ich persönlich werde mir den Bericht für meinen Regierungsbezirk und meine Schulform sehr genau ansehen um irgendwo den Finger in die Wunde legen zu können. Mit dem HPR sind wir gut vernetzt um auch da den ein oder anderen Hinweis weiter zu geben. Es ist eine verdammte Syssyphusarbeit die ich aber gerne mache. Eure Unterstützung besteht darin euch zahlreich zu beteiligen. Das sind 20 Minuten. Füllt es aber erst aus, wenn Ihr das ausreichende Zeitfenster habt. Man kann nicht Zwischenspeichern.
Beiträge von chemikus08
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Und was hat das mit der Klimakrise zu tun?
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Das Land stellt wieder einen Auswertetag zur Verfügung. Holt Euch dazu mal Hilfe vom BAD, der das moderiert. Vielleicht gibts dann ja auch für Euer System Entlastungsmöglichkeiten.
Nutzt Eure jährlichen Personalversammlungen um da zahlreich zu Erscheinen und mal wirklich Dampf ab zu lassen. Sagt da wo der Schuh drückt. Sprecht dort mit Euren Personalräten.
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Es gibt viel zu viele Aufgaben für eine lächerliche Anzahl von Stunden im Entlastungstopf. Ich kann wirklich nur hoffen, dass bei der jetzigen COPSOQ Befragung die Belastung der Kollegen deutlich wird.
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Und werden bei der Behörde über kurz oder lang beamtet, wenn nicht zu alt.
Ich kenne viele Chemiekollegen in den unteren Abfall und Wasserbehörden. Die wenigsten sind verbeamtet worden.
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Um da in etwa gleichgestellt mit den verbeamteten Kollegen zu sein, müsste es in der Tat Eg 16 sein. Aber auf der anderen Seite ist Eg 13 ein normales Gehalt im öffentlichen Dienst für Menschen mit einem universitären Abschluss. Und egal ob es die Aufsichtsperson bei der Unfallkasse ist oder der Chemiker im Lebensmitteluntersuchungsamt ist. Wenn keine Beamtenstelle ausgeschrieben ist, fangen die alle mit Eg 13 an. Eg 14 und 15 ist dann schon Führunspositionen vorbehalten.
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Es fällt den Brötchengebern immer mehr auf, dass das Berufsbesmtentum eine gar nicht so billige Variante der Personalbewirtschaftung ist. Das kann im Endergebnis dazu führen, dass man wirklich nur noch da verbeamtet, wo hoheitliche Aufgaben ausgeführt werden. Der Lehrerberuf ist damit eher weniger gemeint.🤷
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Du kannst in der Gesamtpunktzahl vielleicht gleich ziehen, ob Du in allen Unterpunkten gleich bist, bezweifle ich Mal. Und in dem Fall wird eben noch Mal ausgeschärft, wer in welchen Positionen besser ist und welche Positionen für die Stelle wichtig sind. Sollte sich auch hier Gleichheit ergeben, zieht normalerweise das Dienstalter
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Wenn ich Stunden kürze, muss ich letztlich auch an den Lernzielen was wegnehmen. Anders scheint mir das nicht machbar
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Eilverfahren kann erst beantragt werden, wenn das Gesetz beschlossen ist. Es ist ja erst auf dem Weg und ich gehe davon aus, dass sich alle Verbände dazu negativ geäußert haben. Aber schon interessant mit was für Tricks man versucht, sich einen schlanken Fuß zu machen.
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Das ist jetzt der erste Artikel den ich überhaubt dazu lese. ABer das wäre schon frech.
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Dacht' ich mir es doch. Da steht eindeutig:
Ich mache meine Steuererklärung mit den Wiso Steuertipps vom BUHL Verlag. Die bieten auch regelmäßige Newsletter usw. Das Thema Lehrer wurde dort explizit behandelt. Ja, es ist so, da uns kein geeigneter Arbeitsplatz in der Schule zur Verfügung steht, sind wir eine pri<<
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Man sagt Katzen suchen sich ihre Besitzer selber.

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Spricht dafür den Wiedereingliederungsplan sehr gut auszuschärfen.
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Immer dann , wenn ich subjektiv den berechtigten Grund zur Annahme habe, dass eine lebensbedrohliche Situaition vorliegt, darf und soll ich die 112 anrufen. Es ist Aufgabe des Leitstellendispatchers die Angaben des Anrufers auf Plausibilität zu überprüfen. Dieser entscheidet dann selbständig ob er einen KTW (Krankentransport wagen) oder einen RTW (Rettungswagen) schickt und ob ein Notarzt mir raus geht.
Missbrauch liegt dann vor, wenn ich wissentlich das kein Notfall vorliegt die 112 betätige um mal zu gucken wie schnell die Mädels und Jungs vom Rettungsdienst denn heute wieder mal sind. Eine übereilte Entscheidung für den Notruf bei einem tatsächlich eingetretenen Ereignis ist für sich alleine genommen kein Missbrauch. Und wie gesagt, da ist immer noch der Disponent am anderen Ende dazwischen.
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Da kann ich aus eigener Anschauung berichten. Als gesetzlich Versicherter ist die Erlangung einer Krankschreibung von mehreren Monaten nicht möglich. Die rechtlichen Vorgaben für Kassenärzte sehen im Regelfall 14 Tage vor. In Ausnahmefällen kann das auf vier Wochen ausgedehnt werden. Darüber hinaus ist es nicht erlaubt. Psychiater sind die Fachgruppe die die vier Wochen Frist am ehesten ausreizen.
Es hat jedoch in meinem Fall ausgereicht, mit der SL genau dies zu thematisieren und klar zu stellen, dass es mit sechs Wochen wohl wahrscheinlich nicht getan ist.
Auch in der Stufenweise Wiedereingliederung war ein e Vertretungskraft eingestellt, aber deren Stunden wurden mit den einzelnen Stufen entsprechend angepasst. Dabei wäre es gerade bei Angestellten problemlos möglich die Flexkraft mit voller Stelle für die Gesamtdauer der Wiedereingliederung zu stellen, denn die Musik wird während der gesamten Wiedereingliederungsdauer von der Krankenkasse bezahlt. Man ist als Angestellter bis zum letzten Tag AU und bezieht in dieser Zeit Krankengeld.
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Da solltet Ihr über Euren Personalrat nochmal aktiv werden. Wenn der PR sich diesbezüglich mit der Dienststelle nicht einigen kann, sollte er den Hauptpersonalrat anrufen. Denn es darf nicht sein, dass das Land Mittel gegen Unterrichtsausfall zur Verfügung stellt und einzelne Bezirksregierungen meinen mit Argumenten wie "das haben wir immer so gemacht" wieder Mal ihr eigenes Süppchen zu kochen.
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Ja natürlich, die Flexmittel gibt es ja schon, wenn der Kollege längere Zeit erkrankt ist. Und im Falle einer Stufenweisen Wiedereingliederung werden die Stunden für die Flexkraft auch Stufenweise zurück gefahren. Das ist in NRW aber Standard. Das Problem ist aber für diese Stelle auch wirklich jemanden zu finden. Da wird bei den Oensionären nachgefasst. Dann gibt's KuKs mir Studierenden Kindern, die werden auch eingespannt. Da sind die SL wirklich froh um jeden den sie kriegen können.
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Das sollten die Betreffenden in eigener Verantwortung regeln. Sie müssen die Mehrbelastung ablehnen, bevor sie gesundheitlichen Schaden erleiden
Genauso. Wenn der Dienstherr sich bei der Bereitstellung der Vertretungsreserven einen schlanken Fuss macht, dann muss er eben mit unzufriedenen Eltern leben. Und ehrlich gesagt, der schulfachliche Dezernent mag toben. Ich habe aber noch nicht erlebt, dass man den SL gegen seinen Willen versetzt hat, nur weil er nicht ganz im Sinne der Bezreg agiert hat. Da hilft nur stoische Ruhe und aussitzen.🤷😅
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Dann liegt der Fehler bei der Mehrarbeit und nicht bei den kranken Kollegen. Im Übrigen ist es auch nicht so einfach wie das manche hier darstellen, überhaupt Vertretungen zu bekommen. Zumindest nicht in den Schulformen,wo so etwas häufig anfällt. Jetzt darf man dreimal überlegen warum da soviele krank sind. Eben, da will erst Recht keine Vertretungskraft hin.
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