Beiträge von chemikus08

    Die Beschäftigung als verbeamtete Lehrkraft ist für Deutschland schon ein Alleinstellungsmerkmal im europäischen Vergleich. In den allermeisten Ländern sind Lehrkräfte angestellt und der Verdienst bewegt sich in der Größenordnung von Eg13. Im Gegenzug ist das arbeiten beispielsweise in Schweden wesentlich entspannter. Das Unterrichtsdeputat liegt hier bei 20 bis 22 Unterrichtsstunden, so dass wesentlich mehr Zeit für die sonstigen vielfältigen Aufgaben übrig bleibt. Auch ist die Doppelbesetzung in den Klassen gegeben. (Schweden) All dies und sonstige Annehmlichkeiten führen dazu, dass die Lehrerstellen trotzdem begehrt sind, obgleich die Bezahlung eben eher den deutschen Tarifverdienten entspricht. Ich könnte mir daher sehr gut vorstellen, dass bei entsprechender Verbesserung der Arbeitsbedingungen auch in Deutschland die Beschäftigung als Tarifbeschäftigter im Gegenzug Akzeptanz findet.

    pepe

    Ich erwarte keine Wunder. Arbeitsschutz in Schule ist ein ständiger und mühsamer Kampf. Wer allerdings nicht kämpft, der hat schon verloren. COPSOQ ist hierbei ein kleiner Mosaikstein. Dennoch müssen wir auch den nutzen. Ich persönlich werde mir den Bericht für meinen Regierungsbezirk und meine Schulform sehr genau ansehen um irgendwo den Finger in die Wunde legen zu können. Mit dem HPR sind wir gut vernetzt um auch da den ein oder anderen Hinweis weiter zu geben. Es ist eine verdammte Syssyphusarbeit die ich aber gerne mache. Eure Unterstützung besteht darin euch zahlreich zu beteiligen. Das sind 20 Minuten. Füllt es aber erst aus, wenn Ihr das ausreichende Zeitfenster habt. Man kann nicht Zwischenspeichern.

    Lamy74

    Das Land stellt wieder einen Auswertetag zur Verfügung. Holt Euch dazu mal Hilfe vom BAD, der das moderiert. Vielleicht gibts dann ja auch für Euer System Entlastungsmöglichkeiten.

    Nutzt Eure jährlichen Personalversammlungen um da zahlreich zu Erscheinen und mal wirklich Dampf ab zu lassen. Sagt da wo der Schuh drückt. Sprecht dort mit Euren Personalräten.

    Um da in etwa gleichgestellt mit den verbeamteten Kollegen zu sein, müsste es in der Tat Eg 16 sein. Aber auf der anderen Seite ist Eg 13 ein normales Gehalt im öffentlichen Dienst für Menschen mit einem universitären Abschluss. Und egal ob es die Aufsichtsperson bei der Unfallkasse ist oder der Chemiker im Lebensmitteluntersuchungsamt ist. Wenn keine Beamtenstelle ausgeschrieben ist, fangen die alle mit Eg 13 an. Eg 14 und 15 ist dann schon Führunspositionen vorbehalten.

    Du kannst in der Gesamtpunktzahl vielleicht gleich ziehen, ob Du in allen Unterpunkten gleich bist, bezweifle ich Mal. Und in dem Fall wird eben noch Mal ausgeschärft, wer in welchen Positionen besser ist und welche Positionen für die Stelle wichtig sind. Sollte sich auch hier Gleichheit ergeben, zieht normalerweise das Dienstalter

    Immer dann , wenn ich subjektiv den berechtigten Grund zur Annahme habe, dass eine lebensbedrohliche Situaition vorliegt, darf und soll ich die 112 anrufen. Es ist Aufgabe des Leitstellendispatchers die Angaben des Anrufers auf Plausibilität zu überprüfen. Dieser entscheidet dann selbständig ob er einen KTW (Krankentransport wagen) oder einen RTW (Rettungswagen) schickt und ob ein Notarzt mir raus geht.

    Missbrauch liegt dann vor, wenn ich wissentlich das kein Notfall vorliegt die 112 betätige um mal zu gucken wie schnell die Mädels und Jungs vom Rettungsdienst denn heute wieder mal sind. Eine übereilte Entscheidung für den Notruf bei einem tatsächlich eingetretenen Ereignis ist für sich alleine genommen kein Missbrauch. Und wie gesagt, da ist immer noch der Disponent am anderen Ende dazwischen.

    Da kann ich aus eigener Anschauung berichten. Als gesetzlich Versicherter ist die Erlangung einer Krankschreibung von mehreren Monaten nicht möglich. Die rechtlichen Vorgaben für Kassenärzte sehen im Regelfall 14 Tage vor. In Ausnahmefällen kann das auf vier Wochen ausgedehnt werden. Darüber hinaus ist es nicht erlaubt. Psychiater sind die Fachgruppe die die vier Wochen Frist am ehesten ausreizen.

    Es hat jedoch in meinem Fall ausgereicht, mit der SL genau dies zu thematisieren und klar zu stellen, dass es mit sechs Wochen wohl wahrscheinlich nicht getan ist.

    Auch in der Stufenweise Wiedereingliederung war ein e Vertretungskraft eingestellt, aber deren Stunden wurden mit den einzelnen Stufen entsprechend angepasst. Dabei wäre es gerade bei Angestellten problemlos möglich die Flexkraft mit voller Stelle für die Gesamtdauer der Wiedereingliederung zu stellen, denn die Musik wird während der gesamten Wiedereingliederungsdauer von der Krankenkasse bezahlt. Man ist als Angestellter bis zum letzten Tag AU und bezieht in dieser Zeit Krankengeld.

Werbung