Ich habe mit den Übungsheften immer ehr offen gearbeitet: Die dort vorgestellten Verbindungen sehe ich als "Vorschläge" und nicht als "Muss". Die Kinder probieren sie aus, viele finden das gut und bleiben dabei, andere nicht. Ist das schlimm?
Die individuelle persönliche Handschrift, die die Kinder sowieso meistens in Klasse 4 entwickeln, soll doch gefördert werden. Sehr "kreative" Verbindungen, die experimentierfreudigen Kindern einfallen und das Lesen schwierig machen können, musst du im Auge behalten und natürlich eingreifen, wenn du es für falsch hältst. Wenn ein Kind letztendlich unverbunden schreiben will, darf es das auch. Ich habe festgestellt, dass eine völlig unverbundene Schrift wirklich ganz selten vorkommt und das flüssige Schreiben auch nicht verhindert.