Seit den Zeiten von Fu und Fara bin ich mit Sockenpuppen Klassentieren ausgestattet. Diese Wesen ziehen bei mit aber nie die ganz große Show ab, aber sie sind manchmal im Zwiegespräch mit Kindern sinnvoll: Beim Erklären oder Trösten zum Beispiel. Dann können sie witzig sein, mit verstellter Stimme sprechen oder zum Kuscheln beim Kind bleiben.
Ganz zu Beginn einer ersten Klasse find ich sie auch wichtig zur Identifikation mit einer Gruppe: Wir sind die Igelklasse, wir sind die die Regenbogenfischklasse. Das Tier kennzeichnet die Tür zu Klassenraum, taucht immer wieder auf Arbeitsblättern auf oder eben als sprechende Puppe, auch durch die Kinder. Diejenigen, die sich selbst kaum trauen zu reden, können sich oft mit dem Klassentier - das im Erzählkreis die Runde macht, äußern.
Keine meiner Kolleg*innen hampelt mit dem Tier vor der Klasse rum.
Vor der Klasse mit dem Tier "rumhampeln", das können effektiv und erfolgreich nur die Kolleg*innen mit Bühnenerfahrung, ohne sich lächerlich zu machen. Aber wer ist schon eine "Rampensau" vor der Klasse.
Zudem gibt es bei uns Tageskinder. Da sitzt das Klassentier dann einfach beim Arbeiten dabei.
Was sind "Tageskinder"? Komen die nur hin und wieder zur Schule?