Ein "Kollegiumsausflug" hat vollständig außerhalb der Unterrichtszeit statt zu finden oder gar nicht, da gibt es überhaupt nichts zu diskutieren.
Sagt weraußer Moebius? Der Begriff "Ausflug" ist interpretierbar. Da gibt es durchaus - wie geschildert - jedes Jahr erneut etwas zu diskutieren.
Betriebsausflüge (Betrieb geschlossen) gibt es bei vielen Firmen, die etwas fürs Arbeitsklima tun möchten. Warum nicht in Schulen?
Und es ist natürlich auch für Lehrerkollegien wichtig, oder? Ich fand das bisher (weil gut geplant) überwiegend sinnvoll und immer gut für das Team. Man kann einen "Ausflug" durchaus mit einer "Fortbildung" kombinieren. Wenn diese Teambildungsmaßnahme/Fortbildung dann nur durch eine etwas weitere Anreise möglich ist, dann muss halt Unterricht ausfallen, logisch. Und wenn der Laden dann zu ist, gilt natürlich auch eine Teilnahmepflicht (bzw. eine andere Arbeitsverpflichtung, wenn nötig).
Und bevor die wahrscheinlich unvermeidliche Diskussion hier entsteht - Ich will das alles nicht und wer trägt die Kosten
? :
Fortbildungsetat (Eintritt, Führung, Moderator*in...) + Erstattungsantrag für Dienstreisen (Anfahrt u.a.);
Privatkonto: Mittagessen oder Kaffee/Kuchen - was auch immer, ganz individuell.