Interessant wäre zu wissen, wie der Plan war. Wer hat hier nicht richtig gerechnet? Wie viele Labore haben bei der Verteilung der Aufträge "HIER!" geschrien? Wie viele Labore wurden beauftragt? Wie viele nicht? Warum erhielten denn die jetzt total überlasteten Labore die Aufträge?
Die Anzahl der Schulen ist bekannt, die Anzahl der Schüler auch. Man weiß in den Laboren, wie viel Zeit eine bestimmte Anzahl von PCR-Tests benötigt. Man weiß, welche Anzahl in einem bestimmten Zeitraum überhaupt zu schaffen ist. Und man weiß um die Unwägbarkeiten in dieser Pandemie.
Man hätte doch vorher überlegen können, was passieren kann, wenn vielleicht nur ein Viertel aller Pools positiv wäre: Ist das zu schaffen? Brauchen wir vielleicht von vornherein mehr Labore? Mehr Maschinen? Mehr Personal? Die beauftragten, ach so überlasteten Labore können anscheinend (außer mit Geld) nicht rechnen. Mitleid mit den (Un-)Verantwortlichen ist hier nicht angebracht, Omikron hin oder her.
Kürzlich habe ich irgendwo gelesen, dass es feste Verträge bis Ende 2022 gibt. Ein schneller Ausstieg, wie in dem oben verlinkten Kommentar angedacht, dürfte also nicht so einfach werden.