Solange einer nicht bereit ist, am Grundsatzproblem selbst was zu ändern,
Die Masse machts. Aktuellstes Beispiel: Wenn du technisch nicht dafür ausgestattet oder nicht bereit bist, auf deinen privaten Geräten Videokonferenzen zu machen, brauchst du ein (schon seit gefühlten Ewigkeiten versprochenes) Dienstgerät dafür. Sonst gibt es eben keine Videokonferenzen. Ich war nicht bereit, meinen Privat-PC mit Mikrofon und Kamera auszustatten, brauche ich nicht. Den Laptop meines Sohnen will ich mir auch nicht immer leihen. Also: Ich nutze eines der Schülertablets, die wir als Leihgeräte noch übrig haben. Wenn das nicht möglich gewesen wäre (interne Regelung), hätte ich keine Online-Treffen gemacht (obwohl ich sie inzwischen sehr befürworte). Natürlich regeln das andere anders, aber warum soll ich das dann nicht kritisieren?
Jahrzehntelang fangen die KuK alle politischen Versäumnisse mit ihrem privaten "Engagement", zu dem auch die Besoldung bzw. der eigene Arbeitslohn zählt, auf. Darauf konnten und können sich alle Dienstherren und -damen immer verlassen. Vor allem, wenn die Kolleg*innen auch noch untereinander Druck machen! Und mit einer (zugegeben schwer durchzuhaltenden) Konsequenz wie von O. Meier beschrieben, könnte sich was ändern. Wäre schön.