Macht "gendergerechte" Sprache (wenn es die überhaupt geben kann) Gleichberechtigung? Das ist ein Irrtum. Ich bin durchaus dafür, dass man darauf achtet, wo es nötig bzw. angebracht ist. Aber feststehende Begrifflichkeiten um jeden Preis ändern zu wollen, ist doch Murks. Ich erinnere nur mal an die Wandlung von Studentenwerken zu Studierendenwerken und an die Folgekosten... Was bringt das? Studieren die Studentinnen jetzt emanzipierter?
Und: Wie sollen die Frauen in von Gleichberechtigung weit entfernten Staaten, die gar keine geschlechtsspezifischen Sprachprobleme haben, Emanzipation durchsetzen? Muss man da nicht ganz woanders ansetzen?