Beiträge von pepe

    Ich habe meine Frau kennengelernt, noch bevor ich wusste, dass ich mal Lehrer werden will. :victory: Sie hat einen kaufmännischen Beruf und verdient etwa so viel wie ich. Ich bin froh, dass wir aus zwei völlig verschiedenen Welten erzählen können, wenn uns danach ist. Aber: Macht mir hier die Kolleginnen nicht schlecht! :pfui: Es gibt auch Grundschullehrerinnen mit Niveau! :doc:

    Also liebe Kolleginnen und Kollegen... Wenn eure ausziehenden Kinder mit (mindestens) 18 Jahren die bisher genannten Dinge nicht schon können (gut - bügeln wird eh überbewertet... ), dann habt ihr vorher etwas falsch gemacht!

    Weil bisher nur "die anderen" hier was schreiben und die Diskussion meist darum geht, ob Inklusionskinder besser im Gymnasium bei "zivilisierten" Mitschülern aufgehoben sind oder in Gesamtschulen/Gemeinschaftsschulen. Dazu habe ich auch schon andere Artikel verfolgt. Um die Grundschulen ging es da meist nicht, da ist es "normal."


    Also ich habe nur ein "Inklusionskind" (haha, Ironie!), das ist das einzige Kind ohne "Migrationshintergrund" in meiner internationalen bunten ersten Klasse... Der Rest - und das ist eben im Brennpunkt fast "normal" - hat individuell sehr unterschiedliche Lernstörungen, kann kaum Deutsch, zappelt unentwegt, hat selten eigene Materialien dabei, ist übermüdet, ungefrühstückt, hat Eltern, die mit einfachsten Unterstützungen überfordert sind... Alle werden inkludiert, was das Zeug hält. In der Parallelklasse fliegen schon einmal Stühle und Tische kippen um, nach 10 Monaten zähem Ringen und Papierbergen wurde von höherer Stelle zögerlich zugegeben, dass das betreffende Kind (Erstklässler!) wohl doch nicht inklusionsfähig ist. Aber die Eltern müssen ja einverstanden sein, dass ihr Sprössling auf einer Förderschule vielleicht besser aufgehoben ist. Wir werden sehen...

    Wir arbeiten täglich daran, dass unsere Unterrichtsbedingungen sich nicht noch weiter verschlimmern, aber eben "vor Ort". Hier im Forum kann ich so manche Darstellungen der "Weiterführenden Kollegen" abnicken, aber an Grundschulen haben wir eben alle Kinder. Und nicht nur ausgewählte Rollifahrer oder Vorzeige-Hörgeschädigte (sorry!). Da kann man noch so viel jammern oder sich ärgern, das wird sich nicht mehr ändern.

    Aber: Die Rahmenbedingungen müssen verbessert werden, vor allem dürfen den Grundschulen nicht so viele Steine in den Weg gelegt werden, zu entscheiden, ob ein Kind inklusionsfähig ist oder nicht.
    So wie es läuft, bin ich Inklusionsgegner.
    Siehe auch hier: Ein politisches Missverständnis

    Es lief in Deutschland ja eigentlich recht gut, bevor da etwas übers Knie gebrochen werden "musste".

    Zur mäßigen Beteiligung auch meinerseits: Diese Sommertage verführen doch nicht dazu, sich auch noch in der Freizeit in diversen Foren aufzuregen... Vielleicht brauchen die Grundschulkollegen einfach mehr Entspannung in der Sonne, nach 28 Stunden inklusivem Unterricht in der Woche... 8)

    Wenn du Eingabefelder in deinem Browser meinst -
    Beim Firefox:
    Einstellungen -> Datenschutz & Sicherheit -> und dann unter Formulare & Passwörter, Chronik, Adressleiste usw. die Einstellungen verändern oder Daten löschen. Wird bei anderen Browsern ähnlich sein.

    ..... Leider ist der Markt sehr unübersichtlich und man findet nahezu keine Erfahrungsberichte im Netz.

    Deshalb meine Frage nun an euch: Welche Dokumentenkamera könnt ihr empfehlen, von welcher ratet ihr ab?

    Diese Frage habe ich jetzt auch. Unsere Dokumentenkameras sollen an den Beamer angeschlossen werden. Smartboards gibbet nicht.
    Vielleicht gibt es inzwischen ja weitere Erfahrungen. Wäre schön, wenn ihr berichtet.

    Rechtlich sieht es in NRW so aus:

    "Bei schwierigen Aufsichtsverhältnissen sowie bei mehrtägigen Veran-
    staltungen ist in der Regel eine weitere Begleitperson mitzunehmen.
    Bei mehrtägigen Fahrten gemischter Gruppen ist in der Regel die Teil-
    nahme von mindestens einer weiblichen und einer männlichen Be-
    gleitperson erforderlich. Bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 ist auch
    eine ausschließlich weibliche Begleitung zulässig."

    Eine einzelne Begleitperson für eine Klasse halte ich auch für gewagt...

    Grundschule (großes Kollegium), Klassenstärke max.26, pro Klasse immer 2 Lehrer: Klassenlehrer + Fachlehrer, der möglichst auch die Kinder kennt. An meiner früheren Schulen habe ich immer eine Mutter mitgenommen, da das Kollegium sehr klein war und zwei Lehrer einfach nicht fahren konnten. Das ging auch, es wurde aber mit der Zeit immer schwieriger, unter den Eltern jemanden zu finden, der drei Tage "opfert" (und geeignet war...).

    Stichwort Schwimmen. Ich mache einen Wandertag ins Schwimmbad ... Wie krieg ich sie denn nun dazu, dass sie auch baden geht?!

    @Lehramtsstudent: Da gibt es schon Unterschiede. Schwimmen beim Wandertag: Grundsätzlich freiwillig. Sie "wandert" mit, bleibt aber trocken...
    Beim Schwimmunterricht sieht es natürlich anders aus: Der ist verpflichtend und eine Teilnahme wird durchgesetzt.

    @'Krabappel: Krankschreibungen muss man ohne Diskussion akzeptieren. Aber ein "Ich-will-nicht"? Wie gesagt, beim Wandertag vielleicht schon...

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