Das ist doch der übliche Weg in der NRW-Bildungspolitik. Wir entscheiden, was (möglichst sofort) an den Schulen gemacht werden muss, und gucken dann später nach den Ressourcen. Halt wie immer.
Grundsätzlich ist es ja nicht schlecht, wenn Sportunterricht von entsprechend gut ausgebildeten Lehrern erteilt wird. Aber:
Zitat"Bedingt durch das Klassenlehrerprinzip an den Grundschulen des Landes bleibt in der schulischen Praxis zur Abdeckung der Stundentafel aller Klassen, insbesondere in kleinen Systemen, jedoch zum Teil kaum eine andere Option, als den Sportunterricht auch durch Kolleginnen und Kollegen ohne Fakultas Sport erteilen zu lassen. Diese müssen sich über die Maßnahme der stattlichen Lehrerfortbildung qualifizieren, um das Fach Sport unter Berücksichtigung der Rahmenvorgaben für den Schulsport und der Vorgaben in den Rechtsgrundlagen zum Erlass Sicherheitsförderung im Schulsport unterrichten zu dürfen."
Tja, schön. Aber wie lange dauert es wohl dann, bis es genügend qualifizierte Lehrer gibt. Und wie viele LehrerInnen an Grundschulen, die schon Jahre/Jahrzehnte Sportunterricht geben, machen das? Und wenn es nur einen oder zwei gibt, die sich das antun, unterrrichten die dann nur noch Sport, weil der Bedarf sonst nicht gedeckt werden kann. ... Da waren ja wieder Spezialisten am Werk.
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