Man muss daraus keinen Klassenkampf machen, sondern kann es einfach ganz schnöde dabei belassen, dass Leute, die es sich leisten können, ihren Kindern ruhig die für sie beste Bildung zukommen lassen können. Oder geht es irgendwem anders besser, wenn diese Kinder sich in staatlichen Schulen schlechterer Förderung aussetzen müssen?
Klassenkampf, ach so; Vielleicht sehe ich auch falsche Dokus, aber:
Es würde vielen Menschen (und Ländern) wirklich besser gehen, wenn Kinder, die kaum andere "Qualifikationen" als einflussreiche bzw. schwerreiche Eltern haben, auf "normale" Schulen gehen würden, als zum Beispiel auf Schweizer Eliteinternate. Es nützt der Welt nichts, wenn die "Elite" sich abschottet. Es geht ihnen um Karriere und vor allem Geld.
Wenn es darum ginge, beste Bildung zu erhalten, um Zustände erträglicher zu machen, um zum Beispiel dein "Chaos" in deiner Schule zu verhindern, würden "die Reichen" ihre Kids nicht in einer fragwürdigen Umgebung erziehen lassen.
Zugegeben, das ist ein Extrembeispiel. Aber so fängt es an, und dann denken die Absolventen solcher Schulen, sie können sich "alles leisten".