Beiträge von Trantor

    Es ist auch manchmal eine Frage von "Der Ton macht die Musik". Ich hatte auch schon (meist sehr junge) Kolleginnen (wirklich fast nie Kollegen), die von einer Fortbildung kommen und dann ihre neuen Erkenntnisse auf Biegen und Brechen durchsetzen wollen, und dann enttäuscht sind, dass sie da nicht so viel Gegenliebe erfahren, wie sie sich erhoffen (wird dann oft auch persönlich genommen). Es hat schon einen Grund, dass in den Schulleitungsweiterbildungen und -studien Change Management einen ganz zentralen Punkt einnimmt.

    *lach* DAS hab ich auch gedacht. Wo muss ich denn meine Schwangerschaft beantragen? ;) Gibts da nicht nen Merkblatt von der GEW? Ich meine (!) eine KOllegin hatte sowas mal...

    Ich hatte eher die Überlegung, ob ich vielleicht vergessen habe, meinen Schülern in Bio etwas wichtiges zu sagen ;)

    In Hessen wohl i.d.R. nicht, da gibt es Fristen (3 Monate vor Halbjahresbeginn, wenn ich mich da richtig erinnere). Ich frage mich allerdings, wie man überhaupt auf so eine Idee kommen kann. So eine kurzfristige Beurlaubung bedeutet ja immer, dass jemand anders die Stunden übernehmen muss, da führt man sich ja gleich richtig in einem Kollegium und bei einer Schulleitung ein.

    Also, in Absprache mit der Schul- oder Abteilungsleitung eine Klasse abzugeben, um eine neue zu übernehmen ist sicherlich möglich, aber einfach keine Klassenführungen mehr machen, weil man sich "überlastet" fühlt, ist unmöglich. Schließlich müssten dann ja andere Kollegen noch mehr Klassenleitungen übernehmen.

    Ich benutze öfters mal die symbolische Prügelung (üblicherweise wenn Schüler etwas besonders dummes gemacht haben), i.d.R. leichte angedeutete Schläge mit einer Papierrolle auf den Kopf. Das geht aber auch nur bei meiner, sagen wir mal, in ihrem Verhalten durch gesellschaftliche Konventionen nicht eingeengten Schülergruppe (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung und Abendhaupt-/realschule). Außerdem habe ich öfters schon ein paar Schellen verteilt, wenn ich mal wieder bei einer Schlägerei dazwischen gehen musste.

    Ich mache es nach 12 Jahren immer noch gerne, muss aber zugeben, dass ich mich mittlerweile etwas langweile, daher auch meine Ambitionen für eine Schulleitungsstelle. Bei meinen langweiligen Kauffrauen für Bürokommunikation (1 Klasse = 25 geclonte Blondchen) wäre ich aber nicht so lange geblieben.

    In Hessen kannst Du an beruflichen Schulen (ich denke, das meinst Du) kein Referendariat in Sonderpädagogik machen. Du kannst aber nach dem Referendariat an einer beruflichen Schule arbeiten. Es wäre theoretisch möglich, in Kooperation von einer Förderschule mit einer beruflichen Schule ausgebildet zu werden. Es stellt sich dabei aber die Frage, wieso sollte die Förderschule das machen?

    Von der Schule schmeißen ist ja immer schwierig. Zumindest in Hessen kann das die Schule selbst ja gar nicht. Aber grundsätzlich sollten hier die möglichen Ordnungsmaßnahmen ausgeschöpft werden. Übrigens nicht nur zum Schutz der männlichen Lehrkräfte, sondern auch, weil nach solchen Aktionen echte Übergriffe eventuell auch nicht mehr erstgenommen werden.

    PS: Das zwete Zitat oben war übrigens nicht von mir ;)


    Bei mir als Schulleiter hätte es dafür Ordnungsmaßnahmen gehagelt!

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