Je nachdem, was ich brauche, ist der Daumen oben oder hinten ![]()
Beiträge von DeadPoet
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Nur wenn man Klassik spielt ... erzähl das mal Jimi Hendrix

Im Ernst: Wie ich sagte, ich musste erst Konzertgitarre lernen ... und da hat man mir das auch beigebracht (Daumen hinten am Hals) ... nichts hat mich später beim Lernen der Western- und E-Gitarre mehr Mühe gekostet, mir das wieder abzugewöhnen. Denn für bestimmte Spieltechniken braucht man den Daumen da oben (oder sogar auf dem Griffbrett (tiefe E-Saite mit dem Daumen greifen).
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Aber sogar beim Zupfen gibt es Unterschiede. Fingerpicking wie be Folk(nicht Volks-) Musik oder eher doch so etwas klassisch?
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Harley Benton ist im Prinzip für das Geld sehr gut (die E-Gitarre, die ich im Moment bei Auftritten spiele, ist eine Harley Benton und hat eine mehr als viermal so teure Gitarre verdrängt).
Allerdings - das gilt aber für viele günstigere Instrumente - gibt es eine gewisse Qualitätsstreuung (aber wie gesagt, auch bei anderen günstigeren Instrumenten).
Ich würde sie durchaus in Betracht ziehen.
Western- vs. Konzertgitarre: Ich hab auf Konzertgitarre lernen müssen und mich lange Zeit geärgert, dass ich nicht mit Westerngitarre angefangen habe.
Wie Du sagst, Finger tun am Anfang so oder so weh ... aber bei der Westerngitarre dauert die Zeit, in der sie weh tun, länger. Und man merkt recht schnell, wenn man einige Zeit nicht gespielt hat.
Für mich ist der Hauptunterschied der Klang. Je nach Musikrichtung, die ich spielen will, klingt die eine besser und die andere irgendwie "falsch". Wenn ich z.B. Blues spielen will, ist die Westerngitarre besser und trotz weniger schmerzender Finger werde ich mit der Konzertgitarre nicht glücklich werden. Motiviert dann auch nicht zum Üben.
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Ja ... das Problem bei Martinsmusikkiste (falls das noch so ist wie vor einigen Jahren) ... er verkauft nur Instrumente von denen er denkt, dass sie in der jeweiligen Preisklasse auch ihr Geld wert sind (und dann kommen sicher noch andere Zwänge wie Mindestabnahmemengen dazu). Das macht die Auswahl evtl. etwas dürftig.
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Hamburg:
https://www.musikmarkthamburg.de/git-bass/konzert-gitarren/
https://www.martinsmusikkiste.eu/instrumente/gi…tarren/?p=1&o=3 (die beiden Konzertgitarren zwischen 300 und 400 Euro könnte man beide gut nehmen, liegen aber etwas über Budget?)
https://www.jans-musikladen.de/saiteninstrume…tik-gitarre?p=1
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Die Umstellung von G8 nach G9 und wieder zurück gab es doch in (fast?) allen Bundesländern in der ein oder anderen Art und Weise. Einer Verlängerung der Schulzeit von 12 auf 13 Jahre bis zur Matura gab es auch in einigen Kantonen in der Schweiz vor einigen Jahren und es würde mich nicht wundern, würde ich noch ne Menge andere Länder finden, die solche Umstrukturierungen im Bildungswesen in den letzten Jahren gemacht haben. Ja, wenn man den gleichen Stoff auf mehr Schuljahre verteilt gibt's zwangsläufig weniger Nachmittagsunterricht. Wir diskutieren hier allenfalls Allgemeinschauplätze aber sicher nichts, was fürchterlich speziell für Bayern ist.
Das widerspricht jetzt aber dem allgemeinen Forums-Narrativ. Es läuft doch alles super mit der Distanzbeschulung.
Naja, dass es SUPER lief würde ich nicht sagen. Es lief nicht so schlecht, wie manche es darstellen. Super und normal sind übrigens nicht deckungsgleich. Beides kann super laufen, aber nur eins von beiden ist normal

Aber ob der Stoff des Lehrplans (und darum ging es in der Hauptsache) nun in normalen Zeiten gut oder weniger gut zu bewältigen ist, kann ich halt nun nicht so beurteilen.
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Erklär mir bitte, was an einer vermeintlich schwindenden Lesekompetenz "länderspezifisch" ist. Nichts von dem, was du in deinem folgenden Beitrag schreibst, liesse sich nicht exakt so auch in jedem anderen Land auf diesem Planeten beobachten.
Nichts? Dann zitiere ich mich mal selber:
"Positiv ist, dass es weniger Nachmittagsunterricht gibt und tatsächlich auch in einigen Jahrgangsstufen / Fächern (nicht in allen!) weniger Stress mit dem Lehrplan.
Negativ aus meiner (subjektiven) Sicht ist tatsächlich auch, dass die zweite Fremdsprache weiterhin schon in der 6. Klasse beginnt. Seit das mit dem G8 so eingeführt wurde, haben wir mehr SchülerInnen mit Problemen in Französisch/Latein, und sogar auch in Englisch (erste Fremdsprache)."
Das ist sehr wohl länderspezifisch ...
und dann: "Zur generellen Leistungsfähigkeit der SchülerInnen:"
Und um nicht nur um der Diskussion willen zu schreiben:
Ich hatte noch nicht viele Klassen in Englisch im neuen G9. Dazu kommt, dass ja ca. 1,5 Jahre kein normaler Unterricht wegen Corona möglich war. Aber mir scheint es in Englisch eigentlich machbar, gehetzt fühle ich mich nicht, trödeln darf man aber auch nicht.
Geschichte: die 8. Klasse ist sehr voll, das kann man schaffen, aber viel Zeit lassen darf man sich nicht.
9. Klasse: Da läuft ja gerade der erste Jahrgang. Ist schwer zu beurteilen, weil man - auch wegen Corona - erst einmal Teile des Stoffes der 8. Klasse nacharbeiten muss. Aber mMn ist es nicht so schlimm wie in der 8. Klasse. Ich denke, in normalen Zeiten geht das ganz gut.
6. und 7. Klasse wiederum sind auch in Ordnung.
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Aus meiner Sicht zum Thema:
Positiv ist, dass es weniger Nachmittagsunterricht gibt und tatsächlich auch in einigen Jahrgangsstufen / Fächern (nicht in allen!) weniger Stress mit dem Lehrplan.
Negativ aus meiner (subjektiven) Sicht ist tatsächlich auch, dass die zweite Fremdsprache weiterhin schon in der 6. Klasse beginnt. Seit das mit dem G8 so eingeführt wurde, haben wir mehr SchülerInnen mit Problemen in Französisch/Latein, und sogar auch in Englisch (erste Fremdsprache).
Zur generellen Leistungsfähigkeit der SchülerInnen: Ich gehöre auch zu denen, die meinen, fest zu stellen, dass Lesen/Schreiben und Verstehen generell schlechter geworden ist, dass Bildung kein so hohes Ziel mehr ist, dass es weniger Motiviation, Ausdauer, Konzentratinsfähigkeit gibt. Das kann aber auch daran liegen, dass mit dem G8 der Übertritt ans Gymnasium für alle propagiert wurde (und mit dem G9 hat sich das nicht geändert). Wir haben Übertrittsquoten von 42-45% und daher einige SuS am Gymnasium, die an anderen Schulen evtl. besser aufgehoben wären. Das ist mit dem G9 eher noch "schlimmer" geworden, denn nun ist das Gymnasium ja angeblich wieder "entspannter".
Ich habe dieses Jahr eine 9. Klasse (G9 - der erste Jahrgang) in Englisch und Geschichte ... und bei denen ist es einfach nur toll, zu unterrichten. Interessiert, motiviert, (nett) ... einige sind etwas schwächer, werden das Gymnasium nur mit Mühe schaffen, aber der Großteil ist im sehr guten / guten Bereich (ähnliche Rückmeldung höre ich von der Klassleitung, die Latein in der Klasse unterrichtet).
Gleichzeitig habe ich eine 10. Klasse in Englisch (letzter G8 Jahrgang) ... und über die kann ich genau das Gleiche schreiben.Mein Q12 Geschichtskurs (G8) ist lahm, vorwiegend schweigsam / unmotiviert.
Mein Q11 Geschichtskurs (G8) ist ein Traum ... vor lauter interessanten Diskussionen (mit tollen Beiträgen, absolut zu den Themen passend) muss ich manchmal etwas aufpassen, dass wir den Stoff schaffen ... da wissen sogar noch einige SuS den Stoff aus der 8./9./10. Klasse im Detail.
Andererseits: Ich habe drei 8. Klassen (G9) in Geschichte. Die sind sehr heterogen. Viele schwächere SuS, viele etwas weniger motivierte, da hapert es auch beim Lesen / Schreiben ... aber es sind auch viele aus Elternhäusern mit Migrationshintergrund (und das ist erst einmal völlig in Ordnung) ... das war "früher" anders.
Und: da schlägt halt auch die Pubertät voll durch - früher ging die meist erst in der 9./10. Klasse so richtig los. Das spielt jetzt sicher auch eine Rolle.
Ja, generell bin ich immer noch der Ansicht, dass auch die guten Klassen mit Schreiben und Lesen mehr Probleme haben, als SuS vor 10-15 Jahren.
Dafür diskutieren sie besser ... erstellen bessere Präsentationen (das ist natürlich jetzt verallgemeinert: natürlich gibt es SuS, die sehr gut schreiben und beim Lesen auch alles verstehen ... und es gibt welche, die nicht diskutieren können bzw. deren Präsentation ein Graus ist).
Ich würde mir eher wünschen, dass - wenn man das dreigliedrige Schulsystem schon fährt - man wieder mehr darauf achtet, die passende Schule für ein Kind zu wählen, damit es nicht überfordert wird.
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flächendeckend. Und ich finde es sehr schade, dass viele länderspezifische Themen schon nach dem 3 oder 4 Beitrag wieder ins off-Topic abgleiten bzw. in kleine (große) Streitereien, die das Thema nicht voran bringen.
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Ja, ich hab auch noch ohne Stimmgerät gelernt, aber ich schätze es inzwischen sehr, weil es schnell geht, zuverlässig ist und gerade wenn man mit anderen zusammen Musik macht das Ganze vereinfacht. Und vom Aufziehen neuer Saiten ganz zu schweigen.
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Ich wundere mich ein bisschen über das Stimmgerät. Ich finde, da gibt es genügend Apps für.
Da zeigt sich mein Alter und die Tatsache, dass ich mein Handy inzwischen nur noch habe, um per CovPass meine Impfung nachzuweisen.
Allerdings: die Stimmgeräte, die man an der Kopfplatte der Gitarre festklemmt und die - völlig unabhängig vom Lärmpegel der Umgebung (Klassenzimmer etc) - die Töne anzeigen, kann man soweit ich weiß mit keiner App ersetzen.
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https://www.thomann.de/de/compinfo_route.html
oder hab ich Dich missverstanden?
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Das kenne ich ... gerade bei Konzertgitarren.
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Stimmgerät, Tasche ... Buch würde ich erstmal warten, was ein Gitarrenlehrer sagt.
Einen Satz Ersatzsaiten ... und sich schnell das know-how drauf schaffen, wie man neue Saiten aufzieht.
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Ich spiele seit ca 40 Jahren (immer noch nicht so gut, wie ich gern möchte). Konzert-, Western- und E-Gitarre. Ich hab fast alle Marken und Fabrikate durch (und wohl auch viel zu viele hier rumstehen).
Ich halte meine Hände nicht für sonderlich groß, aber ich hatte noch nie Probleme mit einer Gitarre, weil der Hals zu groß/breit/fett war. Man stellt sich drauf ein und mMn kann man jede Hand so trainieren, dass sie das schafft.
Normale Größe oder 7/8 würde ich nach Geschmack entscheiden, die kleinere Gitarre ist halt auch etwas leichter zu verstauen (mein erstes Auto war ein Fiat 126 ... mit mir, einer Gitarre und dem Verstärker war das Auto voll).
Was eher ein Problem ist: Saitenlage (wie hoch sind die Saiten über dem Griffbrett?).
Wenn die zu hoch ist, kostet es unheimlich Kraft, sie runter zu drücken - und der Ton kling dann auch noch schief, weil die Saite durch das Runterdrücken noch mehr verkürzt wird - der Ton ist zu hoch.
Und genau billige Gitarren sind da häufig nicht Anfängerfreundlich und haben eine zu hohe Saitenlage. DAS ist viel frustrierender, als 3-4 mm mehr Halsbreite.
Ein Schüler von mir hat übrigens mal sogar gemeint, dass ihm breitere Hälse lieber sind, weil der dann nicht versehentlich die Nachbarsaiten auch noch beim Greifen "erwischt".
Ich würd im Budget dringend Platz für ein Stimmgerät lassen ... das ist gut für die Nerven

Du hast die Gitarren ja über Thomann verlinkt ... bei denen hat man 30 Tage Rückgaberecht ... allerdings unterstützt man damit die lokalen Läden nicht (es sei denn, man redet mit denen "Ich würd ja gern bei Ihnen kaufen, ggf. auch ein paar Euro mehr ausgeben, aber für mich wäre das Rückgaberecht nach 30 Tagen sehr wichtig ..." - vielleicht geht da was?).
Die hier kenne ich und finde die für den Preis sehr gut: https://www.thomann.de/de/cordoba_c5.htm
oder die: https://www.thomann.de/de/ortega_r131sn.htm
etwas günstiger und oft genommen: https://www.thomann.de/de/yamaha_cg102_nt.htm
Ich würde aber - wie andere schon schrieben - im Kollegium, im Freundeskreis fragen, ob Dir jemand entweder eine leihen / verkaufen kann ... oder zum Kauf mitgeht.
Gebraucht würde ich als Anfänger keine kaufen ... woher soll man denn beurteilen, ob die Macken hat?
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Die letzten Arbeiten hab ich glücklicherweise gestern geschafft. Heute dann "nur" die Vorbereitung für morgen ...
Ich wünsch Euch allen gute Nerven und Gesundheit.
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Naja, wirklich flexibel finde ich den Job jetzt auch nicht und eine wirkliche Einteilung der Arbeitszeit ist nur in einem relativ kleinen Zeitfenster möglich. Da haben Menschen im Homeoffice derzeit ganz andere Möglichkeiten und die würden einen Lehrer nur müde belächeln.
Ich kann nicht beurteilen, wie flexibel andere im Homeoffice sind, aber selbst wenn, ist das entscheidende Wort "derzeit". Ich habe diese Flexibilität immer, nicht nur "derzeit".
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Ja. Man darf andere Aspekte nämlich nicht ignorieren: recht große Freiheit bei Einteilung der Arbeitszeit, sicherer Job, Pension statt Rente ...
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Meine erste Stelle war an der FOS/BOS. An der BOS sind SchülerInnen, die schon eine Berufsausbildung haben, z.T. schon Jahre im Beruf sind. Als ich da frisch anfing, waren auch einige SchülerInnen mindestens so alt wie ich, wenn nicht älter.
Mein Glück war, dass die alle in Englisch und Geschichte nicht fitter waren, als ich.
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