Beiträge von Brick in the wall

    Ich sehe zwei Möglichkeiten:

    a) Du ignoriertst wieder und gibst keine Antworten, bis der Spuk irgendwann vorbei ist.

    b) Du sprichst ihn an und sagst ihm, dass seine Freundlichkeit übertrieben sei und somit das Gegenteil bedeute. Wenn er damit nicht aufhöre, gebe es Ärger. Wird er natürlich abstreiten und behaupten, völlig ungerecht behandelt und missverstanden zu werden, aber das ist dann erstmal nicht dein Problem. Nicht auf Diskussionen einlassen.

    Ich kenne mich weder in der GS noch in BW aus, würde die Arbeit aber nicht streichen. In NRW ist es so, dass Zeugnisnoten unter pädagogischen Aspekten gebildet werden müssen. Wenn du so eine Möglichkeit auch hast, kannst du dir ja überlegen, ob du die Arbeit etwas weniger gewichtest als die anderen Arbeiten. Abgesehen davon: Die Möglichkeit, dem Kind etwas anzubieten, wie es die Note aktiv ausgleichen kann, hast du ja so oder so.

    https://www.spiegel.de/panorama/duess…56-82aa5a1d9eaf

    Kurzversion: Online sind bearbeitete und beleidigende Bilder von Lehrerinnen und Lehrern aufgetaucht, daraufhin gibt es mindestens eine Strafanzeige und 2 gestrichene Klassenfahrten in Jgst.9.

    Und Eltern, die in einem (laut Radiobericht anonymen) Brief die Absetzung der Schulleiterin fordern

    Ich wünsche den betroffenen Kolleginnen und Kollegen, dass sie Rückhalt erfahren und es ihnen gelingt, die Dinge nicht zu persönlich zu nehmen. Und auch, dass sie bald damit abschließen können.

    Der Schulleiterin wünsche ich ebenfalls Rückhalt von innen und von außen (öffentlich gemacht!) und ein starkes Nervenkostüm.

    Den Eltern, die die Absetzung der Schulleiterin fordern, wünsche ich, dass sie selbst eine Klassenfahrt organisieren und durchführen. Und in einer stillen Stunde mal ein wenig über Erziehung nachdenken.

    Den Schülern wünsche ich, dass sie erwachsen werden und sich so verhalten. Den Schülern, die von der Absage betroffen sind, ohne beteiligt gewesen zu sein, wünsche ich, dass sie im späteren Leben nicht mehr in die Situation geraten, dass sie für den Mist, den andere Leute verzapft haben, geradestehen müssen.

    Wir haben hier schon oft über Frei- bzw. Springstunden und Stundenplangestaltung diskutiert.

    Wenn man im Kollegium insgesamt sehr viele kompakte Pläne hat, die viele als angenehm empfinden, weil sie dann z.B. für 4 Unterrichtsstunden auch nur 4 Stunden vor Ort sein müssen, wird es schwierig, Leute zu finden, die vertreten können. Wenn z.B. montags in der 3./4. Stunde nur 2 Leute eine Freistunde haben, sind die automatisch häufiger dran, als wenn z.B. 7 Leute eine Freistunde hätten.

    Gibt es in euren Kollegien ein Verfahren, wie damit umgegangen wird? Denkbar wäre z.B.
    1) Viele kompakte Pläne sind allgemein gewünscht, was dazu führt, dass die Vertretungsbelastung auf wenige Schultern verteilt wird.
    2) Es wird eine gleichmäßige Belastung mit Vertretung gewünscht, dadurch ergeben sich im Schnitt Pläne, die von vielen als schlecht empfunden werden.
    3) Es werden, wenn möglich, vermehrt Kollegen zur Vertretung rangezogen, die eigentlich noch gar nicht da/schon weg sind ==> Problematik bei Teilzeitkräften mit Kinderbetreuung.

    Mir ist klar, dass diejenigen, die den Stundenplan erstellen, eine ziemliche Herkulesaufgabe vor sich haben, mit der man sich oft unbeliebt macht. Mir geht es auch nicht darum, das zu betonen oder über die Pläne allgemein zu schimpfen. Auch bitte keine Diskussion darüber, ob alles vertreten werden muss o.ä.
    Mich interessiert vor allem, ob die Varianten 1) bis 3) mal thematisiert wurden bzw. wie an euren Schulen der Spagat geschafft zwischen den verschiedenen Ansprüchen geschafft wird, falls die o.g. Dinge überhaupt ein Kriterium bei der Planerstellung sind.

    Den Vorschlag von Miss Jones finde ich gut. Ggf kann man, wenn man will, noch hinzufügen, dass die Mutter sich bei weiterem Gesprächsbedarf telefonisch (mit Angabe von Uhrzeiten=) oder per Mail an die KL oder die Stellvertretung wenden soll.

    Ansonsten habe ich auch schon Termine vor dem Unterrichtsbeginn gemacht, aus den oben genannten Gründen. Und wenn das nun wirklich nicht geht, würde ich den einen Abendtermin machen und selber, also mit dem ganzen Team, deutlich machen, wo der Hase im Pfeffer liegt - beim Kind und bei der Zuverlässigkeit der Mutter. Wenn sie sich danach bei der SL beschweren will, soll sie es tun. Über das Gespräch kann man ein Protokoll führen.
    Und: Wenn im Vorfeld schon deutlich wird, dass die KL angeblich ein Problem darstellt, kann sie selbst ja auch den SL um Anwesenheit bei dem Gespräch bitten.

    Zu einer prinzipiellen Auseinandersetzung mit dem SL würde ich es hierbei aber nicht kommen lassen. Man kann das auf der nächsten Konferenz ja mal thematisierren und auch z.B. einen Beschluss herbeiführen, wie mir vergleichbaren Terminwünschen umzugehen ist, wenn Eltern einen schon versetzt haben. Wie ist denn die stellvertrtende SL bei dem Thema einzuschätzen?

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