Beiträge von Brick in the wall

    Ich vermute, dass die meisten Schulen in irgendeiner Form Rücksicht auf private Sonderfälle nehmen. Das ist bei Pflegefällen o.ä. auch richtig.

    Davon abgesehen: Wenn etwas eine Dienstpflicht ist, fehlt mir jedes Verständnis dafür, wenn man die Durchsetzung der Pflicht als übergriffig empfindet. Man kann sich darüber unterhalten, ob Fahrten zur Pflicht gehören sollten oder nicht, aber nicht darüber, ob man seine Pflicht erfüllt oder nicht.
    Wir reden hier von ein paar Tagen, die anstrengend und oft unbequem sind, natürlich gibt es den entsprechenden Organisationsaufwand vorher, das ist mir klar. Nicht mehr und nicht weniger.

    Klar, wir alle stellen fest, dass unsere Aufgaben zunehmen, das ist spürbar und gefällt uns nicht.
    Diejenigen, die sich aber konsequent allem entziehen, was ihnen nicht passt, sind es genauso, die dem Rest des Kollegiums Dinge aufbürden, die dazu führen, dass die Belastungsgrenze überschritten wird. Ich bin froh, dass es in meinem Kollegium relativ wenige der Sorte gibt.

    Ja, man geht nur mit 2 Fächern ins Ref.
    Wenn du Erdkunde hast, würde ich das Fach auf jeden Fall ins Ref einbeziehen, da Fremdsprachenunterricht eine ganz andere Sache als gesellschaftswissenschaftlicher Unterricht ist.

    Die Gesamtschulkollegen korrigieren mich bitte, wenn nötig: Spanisch ist an der Gesamtschule kein regulären Fach, Erdkunde gibt es in der Sek.I nur als "Gesellschaftslehre" in Kombination mit Geschi und Poli.

    Bei mir hat es sich am Ende des Refs so ergeben, dass ich mich an einer Schule in katholischer Trägerschaft vorgestellt habe. Im Vorstellungsgespräch wurde mir damals gesagt, dass es ein Kündigungsgrund sein könne, wenn ich mit jemandem zusammenleben, aber langfristig nicht heiraten sollte.
    Ich habe mich dann da nicht weiter juristisch mit beschäftigt, sondern die Stelle angelehnt, weil privat praivat ist und bleiben sollte.
    Wie die "Konsequenzen" einer wilden Ehe dann aussehen würden und wie die Eskalationsstufen wären, weiß ich also nicht. Ich drücke die Daumen, dass es sich irgendwie positiv wendet.

    Bei uns nimmt das leider auch zu.

    Aushänge werden nicht gelesen ==> Durchsagen zu mehr oder weniger wichtigen Dingen ==> Aushänge werden noch weniger gelesen ==> Durchsagen

    Meistens in den letzten 2 bis 3 Minuten einer Stunde, wo z.B. die HA gestellt werden. Kann man dann vergessen, sehr ärgerlich. Müsste mal ein Konferenzbeschluss her.

    Ich kenne einen Fachseminarleiter, der (wirklich!) charmant darauf hinweist,m gerne eiskalte Cola zu trinken.
    Ist und bleibt eine unprofessionelle Frechheit - egal, wie die rechtliche Seite aussieht.
    Wenn erwachsene Leute unterwegs sind, können sie selber dafür sorgen, dass sie nicht hungern müssen.
    Da müsste von den Semianren eine klare Ansage kommen, wie ich oben schon geschrieben habe.

    Ich kann nur noch die Richtlinien für Schulfahrten anbieten, in denen erneut steht, dass die Teilnahme zu den Dienstpflichten gehört. Und dass das normalerweise der Klassenlehrer macht, außer der besondere Charakter der Fahrt erfordert eine andere Leitung.
    Mein Punkt ist hier auch nicht der, dass man auf Fingerschnipp bereit stehen soll, sondern die Frage, ob es eine interne Regelung gibt, s.o.
    Das ist jetzt für mich beantwortet, damit bin ich raus.

    Ganz unabhängig davon, wie man dazu persönlich steht, sind Klassenfahrten in NRW laut ADO Dienstpflicht.

    Darum geht es mir hier aber ncht, sondern um die Frage, ob ggf. ganz kurzfristig Ersatz gesucht wird oder jemand für den Fall der Fälle in den Startlöchern steht.

    Lehrer geben Noten nach Sympathie, machen seit Jahrzehnten den gleichen Unterricht, der sich nicht an die Lehrpläne hält. Und den Stoff braucht man sowieso nie wieder.

    Wie ich das sehe? Ja, das gibt es. Und ja, das Gegenteil gibt es auch.

    Und jetzt etwas sachlicher: Ich drücke die Daumen, dass sich der Eindruck der ersten Wochen positiv korrigiert.

    Ich habe mich auch schon oft gefragt, ob die Zunahme echt oder nur von mir eingebildet ist.

    Ich beobachte ebenfalls, aber auch das ist Küchenpsychologie, dass es häufiger Eltern gibt, die alle, wirklich alle, Hebel in Bewegug setzen, um Schwierigkeiten für ihre Kinder aus dem Weg zu räumen. Das führt nach meiner Beobachtung dazu, dass Kinder manchmal erst sehr spät mit echten Widerständen konfrontiert werden und dann nicht gelernt haben, sie selbst zu überwinden oder mit ihnen zu leben. Dann kommt der Einbruch.
    Dass Eltern nur Gutes für ihre Kinder wollen, ist klar und richtig. Ich wünschte mir aber manchmal, dass Eltern ihre Kinder dahingehend zu starken Persönlichkeiten erziehen würden, dass sie lernen würden, mit Schwierigkeiten zu leben. Und nicht, dass alle Schwierigkeiten direkt abgeräumt werden.

    Inwiefern widerspricht es denn gesetzlichen Regelungen, dass ein Fotograph ein Kollegiumsfoto erstellt? >Wurde das nicht beauftragt?

    Nein, es geht nicht um ein Bild des Kollegiums, sondern darum, dass wir einzeln fotografiert wurden und dann einige Portraitbilder in div. Größen von uns bekommen haben. Begründet wurde dsa, glaube ich, damit, dass wir vor Ort den organsatorischen Ärger am Hals haben, die Bilder auszuteilen und wieder einzusammeln. Wenigstens haben wir mit dem Geld nihts mehr zu tun.

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