Ich vermute, dass die meisten Schulen in irgendeiner Form Rücksicht auf private Sonderfälle nehmen. Das ist bei Pflegefällen o.ä. auch richtig.
Davon abgesehen: Wenn etwas eine Dienstpflicht ist, fehlt mir jedes Verständnis dafür, wenn man die Durchsetzung der Pflicht als übergriffig empfindet. Man kann sich darüber unterhalten, ob Fahrten zur Pflicht gehören sollten oder nicht, aber nicht darüber, ob man seine Pflicht erfüllt oder nicht.
Wir reden hier von ein paar Tagen, die anstrengend und oft unbequem sind, natürlich gibt es den entsprechenden Organisationsaufwand vorher, das ist mir klar. Nicht mehr und nicht weniger.
Klar, wir alle stellen fest, dass unsere Aufgaben zunehmen, das ist spürbar und gefällt uns nicht.
Diejenigen, die sich aber konsequent allem entziehen, was ihnen nicht passt, sind es genauso, die dem Rest des Kollegiums Dinge aufbürden, die dazu führen, dass die Belastungsgrenze überschritten wird. Ich bin froh, dass es in meinem Kollegium relativ wenige der Sorte gibt.