Beiträge von Anna Lisa

    Das kann jede Frau (und natürlich auch jeder Mann) als Lebensentscheidung so gestalten. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Aber wenn im Katastrophenfall die Beziehung ruinös endet (ca. ein Drittel der Ehen werden geschieden) darf sie (oder er) sich dann gegebenenfalls nicht über Altersarmut beklagen, weil die ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge fehlen.
    P.S. Ich weiß nicht wie alt du bist, aber vielleicht habe ich mit 50 Jahren und vielen Ehescheidungen in der weiteren Bekanntschaft eine andere Perspektive auf die Sache, als man die mit Anfang 20 hat, wenn die großen Lebensplanungen beginnen.

    Ich bin 42 und seit 12 Jahren verheiratet und noch nie geschieden.

    Das ist doch dann bei euch aber ein Organisationsproblem. Ich habe z.B. 16 Stunden, verbringe manchmal gar keine Zeit auf dem Elternsprechtag (weil TZ-Kräfte nur nach Anmeldung oder maximal halbe Zeit), habe keine Klasse, dafür einen Tag frei, keine Elternabende und nur jede 2. Fachkonferenz z.B. (weil nur eine und die anderen zwei Fächer). Präsenztage nur anteilig und auch nicht jede Gesamtkonferenz und Stufenkonferenz versteht sich eh von selbst. Anfang Oktober tausche ich z.B. meinen freien Tag für einen Ausflug gegen den Tag davor (meinem Geburtstag).
    An freien Tagen müssen wir übrigens nur in Ausnahmefällen zu Veranstaltungen.

    Das ist kein Organisationsproblem, sondern meine Schulleitung zwingt uns dazu, das alles in vollem Umfang zu machen. Elternsprechtag müssen wir 4 von 6 Stunden machen z.B. Habe ich auch noch nicht verstanden, denn ich werde ja auch nur 50 % bezahlt. Das ist egal, ob wir eine Klasse haben oder nicht. Elternabende müssen wir auch machen, es ist so gut wie jeder Klassenleitung oder Stufenleitung oder Beratungslehrer. Fachkonferenzen müsste ich theoretisch nur zu einer, aber zu Hauptfächern muss man immer, das ist bei mir Englisch und in Spanisch bin ich die Vorsitzenden, da sollte ich dann wohl auch erscheinen ;)
    Gesamtkonferenzen etc. müssen wir alle zu 100 % machen. An freien Tagen müssen wir immer zu allen Veranstaltungen.

    Du hast einfach eine geniale Schulleitung! Halt sie dir warm!

    Ich finde es übrigens immer doof, wenn gesagt wird, Frauen dürfen nicht in TZ gehen wegen der Rente später.

    Aber wieso nicht? Was ist denn, wenn frau es einfach will???? Ich z.B. möchte definitiv einfach nicht mehr arbeiten, ich überlege sogar, selbst wenn die Kinder jetzt bald größer werden, in hälftiger TZ zu bleiben, auch wenn es nicht mehr zwingend nötig wäre.

    Ja, das mit der Rente weiß ich. So what? Es gibt genügend Leute, die für mein TZ Gehalt Vollzeit arbeiten müssen, die kriegen sogar noch weniger Rente, weil sie keine Beamte sind. Und überleben tun sie auch.

    Wenn mein Mann sich mal scheiden lässt, kann ich ja immer noch aufstocken und hole wenigstens ein bisschen noch raus. Wenn er das erst 2 Jahre vor der Pensionierung tut, dann habe ich wohl einfach Pech gehabt. Immerhin kriege ich dann noch den Versorgungsausgleich.

    Ich mache das übrigens nicht, weil mein Mann das so will, sondern, weil ich es so will. Wenn mein Mann auch in TZ gehen würde, würde ich trotzdem in TZ bleiben. Selbst als Alleinerziehende würde ich das so machen. Irgendwie kommt man schon über die Runden.

    Du hast die Musikschule vergessen. Für gleichzeitig 3 Kinder Instrumentalunterricht kannst du an die 400€ im Monat rechnen. In Stuttgart bekommst du für 900€ kalt eine 60 Quadratmeterwohnung....

    Das ist dann aber wohl nur in Stuttgart so. Ich zahle für 2 Kinder monatlich 103 € an die Musikschule.
    Zu den Mieten kann ich nichts sagen, vielleicht ist das in Stuttgart so. Wir kriegen hier in der Großstadt im Ballungsgebiet für etwas mehr eine 115 m² Wohnung, allerdings wohnen wir auch nicht im angesagten Stadtteil. Wenn wir weiter südlich wohnen würden, würden wir bestimmt das Doppelte zahlen.

    Ist halt immer eine Frage, welche Ansprüche man hat und wie viel Luxus man braucht.

    Meine Frau verdient keine 3k netto. Vielleicht in einigen Jahren.
    Aber nehmen wir realistische 1500€ Warmmiete für eine 4-Zimmerwohnung hier im Süden.
    Dann kommen zwischen 400-500€ für die PKV (inkl. Kinder).
    Bei einem 5-Personenhaushalt rechnen Banken mit mindestens 1.500€ monatliche LHK. Dann noch KfZ, Versicherungen, Vereinsbeiträge usw. nich einmal 500€.
    Jetzt sind wir bei 4.000€ angekommen.

    Dann musst du logischerweise etwas zur AV, Urlaub usw. zur Seite legen. Und ab und zu gehen wir gerne essen.

    Was genau meinst du denn mit LHK, wenn du Auto, Versicherungen etc. noch alles extra rechnest? Essen? Da brauchen wir zu viert etwa 500 €, drin enthalten sind schon Getränke und Körperpflegeartikel und allgem. Haushaltsartikel.
    Kleidung? Da gebt ihr doch sicher nicht 1000 € im Monat aus???
    Meine PKV kostet übrigens incl. Kinder die Hälfte.

    Ich finde, du setzt ganz schön hoch an. Was machen denn all die vielen Leute, die tatsächlich nur 3000 € im Monat an Familieneinkommen haben? Die leben doch auch und von denen gibt es eine ganze Menge.

    Man braucht zwei Vollverdiener je nach Stadt wo man lebt. Schaut man sich die heutigen Mieten/Kaufpreise an geht es nicht anders.

    Darüberhinaus will und muss jeder im Alter über eine ausreichende AV verfügen.

    In welcher Stadt braucht man denn mehr als 6000 netto, um über die Runden zu kommen?

    Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass man ungefähr einen gleich gebildeten und qualifizierten Partner hat / heiratet, der dann auch in etwa gleich verdient, kämen ja bei 1,5 Gehältern dann eben besagte 6000 € raus. Das sollte doch nun wirklich ausreichen.

    Klar will man über eine ausreichende AV verfügen, aber vielleicht möchte man / frau auch seine Kinder tagsüber sehen / betreuen? Vielleicht möchte man nicht jahrelang auf dem Zahnfleisch gehen, um dann sozialverträglich mit 65 das Zeitliche zu segnen?

    Ich finde es durchaus gerechtfertigt, der Kinder wegen Arbeitszeit zu reduzieren. Und wer dann hinterher weniger Rente bekommt, der Mann oder die Frau, ist doch schnuppe, einer wird es halt sein.

    Lieber ein schönes Leben VOR der Rente, als viel Rente und nix mehr davon haben. Außerdem gibt es ja auch noch einen Versorgungsausgleich und manche schaffen es ja doch bis zum Ende zusammen........

    Ernähre eine Familie mit TZ...
    Als junger Mensch ist das zunächst viel Geld. Später dagegen brauchst du VZ. Vor allem als Mann

    Soll ja auch Frauen geben, die der Hauptverdiener in der Familie sind ;) Und 2 Vollzeitverdiener braucht man höchstens, wenn man nach Mindestlohn bezahlt wird, aber davon sind wir ja nun mal gottseidank meilenweit entfernt.

    Dass deine Frau ein privates Messgerät zu Hause hat, weiß der Amtsarzt doch nicht. Das würde ich ihm auch gar nicht erzählen. "Normale" Leute haben vielleicht auch grenzwertige Zuckerwerte, wissen davon aber gar nichts, zumal der Hausarzt das ja auch nicht alle naselang misst.

    Das mit der Gestationsdiabetes würde ich natürlich erzählen, aber wenn der Arzt damals nach der Entbindung gesagt hat, die Werte hätten sich normalisiert, würde ich bei diesem Stand bleiben. Mehr kann und muss ein normaler Patient ja gar nicht wissen.

    Ich würde dann lieber bis nach der Freigabe durch den Amtsarzt warten und dann noch mal alles kontrollieren lassen. Scheint ja nicht so dringend zu sein.

    900 €??? Wir haben Zwillinge, wenn die sich beide entscheiden sollten zu studieren, müssten wir ja monatlich 1.800 € abdrücken!!! Wovon sollen wir das denn finanzieren?

    Ich fände einen Betrag von 500 € schon sehr großzügig, gerade wenn man mehrere Kinder zu unterstützen hat.

    Wir wohnen hier im Ballungsgebiet, es gibt genug Unis in erreichbarer Nähe. Wenn unsere Kinder gerne woanders studieren möchten und ausziehen möchte, habe ich dafür vollstes Verständnis, aber eine Vollversorgung wird es dann nicht geben. Dann vielleicht die Miete und für den Rest müssen sie arbeiten gehen.

    Hier ist der Ausschreibungstext für die Maßnahme, die an meiner Schule stattfindet, geht also doch für Sek I Lehrkräfte:

    Mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 wird ein Zertifikatskurs „Mathematik in der gymnasialen Oberstufe“ eingerichtet. Diese Fortbildungsmaßnahme richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer ohne Lehrbefähigung im Fach Mathematik für die S II in den Schulformen Gesamtschule, Gymnasium und Weiterbildungskolleg, die fachfremd Mathematik in der gymnasialen Oberstufe unterrichten bzw. unterrichten sollen ( z. B. S I Lehrkräfte aus Gesamtschulen) und an Lehrerinnen und Lehrer, die in Nichtmangelfächern eingestellt worden sind mit der Auflage zur Weiterqualifizierung in Mathematik für die gymnasiale Oberstufe. Sogenannte Seiteneinsteiger nach OBAS können ebenfalls an der Weiterqualifizierung teilnehmen, wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben und nach Bestehen ihres 2. Examens fest angestellt worden sind.
    Dieser Kurs bereitet die Lehrkräfte für den Einsatz in der Einführungsphase und für das 1. Jahr in der Qualifikationsphase in Grundkursen vor und ist mit einer Unterrichtserlaubnis verbunden. Es ist beabsichtigt in der Folge einen weiteren Kurs mit weiteren Inhalten im Fach Mathematik in der gymnasialen Oberstufe anzubieten. Die Teilnahme an diesem Kurs wäre mit einer Unterrichtserlaubnis für das 2. Jahr der Qualifikationsphase verbunden.
    Aus der Teilnahme an dieser Fortbildung lassen sich keine laufbahnrechtlichen Ansprüche ableiten.

    Es gibt in NRW doch Zertifikatskurse, auch für Sek II. Allerdings weiß ich nicht ob du da jetzt als "Sek I-Lehrer" (laufbahnmäßig) Zugang hast, um ein "Upgrade" zu machen. Zumal sich das ja auch in der Bezahlung wiederspiegeln müsste.

    Bedarf ist ja offensichtlich da, da könnte dich die Schule auch zu einem dieser Kurse anmelden, falls die Voraussetzungen erfüllt sind.

    Nein. Der Zugang für die Zertifkatskurse Sek II setzt einen 2. Staatsexamen in der Sek II voraus.

    Also an meiner Schule haben schon Sek I Kollegen am Zertifikatskurs Mathe teilgenommen und dürfen jetzt in der Sek II unterrichten, incl. Abi.

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